ETIKA

GEDICHTE

www.etika.com

28LP42

Zu spät?

Ritten, 8.4.2014

Fröhlich seid ihr, unbeschwert,
doch verhaftet dieser Erd´.
Was vergänglich, euch entzückt.
Keiner Richtung Himmel blickt.

Jeder denkt an sich allein,
glaubt nicht an der Hölle Pein,
dient nicht Gott, der ihn erhält.
Des Lebens Sinn er so verfehlt.

Doch für Jeden kommt die Zeit,
dass Vergang´nes er bereut.
„O hätt´ ich doch …“, denkt er. Zu spät!
Das Leben wie im Flug vergeht.

Der Sünder landet, ach wie schnell,
in Fegefeuer oder Höll´.
Die Zeit der Gnad´ hat er verspielt,
ist nicht mehr Gottes Ebenbild.

Im Gegenteil, er ist jetzt fern
von seinem Schöpfer, seinem Herrn,
dem einz´gen und dem höchsten Gut.
Wohl dem, der Gottes Willen tut!

 

Rainer Lechner, etika.com

Nachdruck bis Juli 2014 gestattet.

Index 28 - Index 2