ETIKA

Katechismus von 1930

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Die Sünde anderer nicht strafen ist ein Ärgernis

23.6.2015

Warnung an die Vatikan-Synode

Zur aktuellen Entwicklung in der Vatikan-Synode 2015 ein warnender Text aus dem Katechismus der katholischen Religion 1930:

174. Mit welchen Worten warnt Jesus vor dem Ärgernisgeben?

Jesus warnt vor dem Ärgernisgeben mit den Worten: „Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt um der Ärgernisse willen!“ (Mt. 18, 6-7).

Man kann auch an der Sünde anderer eine Mitschuld haben und sich dadurch versündigen. Diese Art von Sünden nennt man fremde Sünden. Als fremde Sünden gelten folgende neun:

1.   anderen zur Sünde raten,

2.   anderen eine Sünde befehlen

3.   in die Sünde anderer einwilligen,

4.   andere zur Sünde reizen,

5.   die Sünde anderer loben,

6.  zur Sünde anderer stillschweigen

7.  die Sünde anderer nicht strafen,

8.  an der Sünde anderer teilnehmen,

9.  die Sünde anderer verteidigen.

Das Abschlussdokument der Synode wird zeigen, ob der Antichrist die Macht im Vatikan übernommen hat.

AIHS, 23.6.2015

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