ETIKA

Nationalsozialismus

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9.7.2012

49NS02011

Aktuelles seit 2010

Nationalsozialisten, Verführte, Christen, Opfer, Gegner, Vorläufer

Methoden sind das! Groß auf der Titelseite der Fernsehzeitschrift rtv Nr. 27, 2012 (Auflage 8 Millionen): „Wahre Heldin. „Berlin 36“ erzählt, wie die Nazis eine jüdische Sportlerin um den verdienten Erfolg brachten.“ Auf Seite 3 dann der Bericht: „Gretel Bergmann will im Hochsprung starten… Dabeihaben wollen die Bergmann bei den Spielen nicht. Prompt scheitert sie in der internen Qualifikation. Erst Jahre später stellt sich heraus, dass ,ihre Konkurrentin ´ Dora Ratjen in Wirklichkeit ein Mann war. … Eine starke Geschichte, die aber historisch nicht gesichert ist. Es ist unklar, ob die Nazis Ratjen gezielt einsetzten. Möglicherweise wussten sie von dem Betrug gar nichts … Film sehenswert … 2009, ARD 11.7.2012, 20.15h.“ Hobbyhistoriker können ja nachforschen, ob die Nationalsozialisten selbst den Betrug aufdeckten, wie aufgrund der Angabe „Jahre später“ anzunehmen ist.

„Die Zionisten wollten den Holocaust“

Unter dem seltsamen und sicherlich falschen Titel „Erstmals NS-Parolen in Yad Vashem“ veröffentlichte die Südwestpresse am 12.6.2012 eine dpa-Meldung über antizionistische Schmiereien in der Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem. Unbekannte hatten ironisch auf hebräisch geschrieben: „Hitler, danke für den Holocaust“ (gemeint sind die Zionisten) sowie „Die Zionisten wollten den Holocaust“. Die laut Polizei möglicherweise ultraorthodoxen Täter bezeichneten sich als „Das gottesfürchtige Welt-Judentum“. Die Meldung schließt mit dem Hinweis, dass in Yad Vashem die Namen von knapp vier Millionen der sechs Millionen ermordeten Juden dokumentiert seien.

„Schon 1919 gab es den ,Holocaust an 6 Millionen europäischer Juden´“

Aus „The American Hebrew“, 31. Oktober 1919, USA: „Jenseits des Meeres rufen uns 6 Millionen Frauen und Kinder zur Hilfe auf, und 800.000 kleine Kinder schreien nach Brot. … 6 Millionen Männer und Frauen sterben wegen des Mangels an der Notwendigkeit des Lebens … In diesem, dem menschlichen Leben drohenden Holocaust sind die Feinheiten des philosophischen Unterschiedes vergessen … wir erwachen angesichts der Tatsache, daß wir alle … vor dem Tribunal Gottes am Tage der letzten Abrechnung stehen werden. … Und in diesem Geist ist … das Volk dieses Landes aufgerufen, sein Geld zu heiligen, indem es 35 Millionen Dollar im Namen der Humanität Moses für die 6 Millionen dem Hungertod geweihten Männer und Frauen spendet. … Und in diesem Krieg für Demokratie kämpften 200.000 jüdische Burschen aus den Vereinigten Staaten unter dem Sternenbanner. In der 77. Division waren allein 14.000 von ihnen, und im Argonner Wald erbeutete diese Division 54 deutsche Kanonen … Der Krieg ist zu Ende, mit Ausnahme gegenüber den Juden. … Die Juden in Rumänien. Polen und in der Ukraine werden zu Sündenböcken für den Krieg gemacht. Seitdem der Waffenstillstand unterzeichnet ist, wurden Tausende von Juden in der Ukraine als lebende Opfer einer diabolischen Gier und fanatischen Leidenschaft preisgegeben – ihre Kehlen durchschnitten, ihre Körper von Attentäterbanden und wilder Soldateska Glied für Glied auseinandergerissen. … Von wutentbrannter Absicht bis hin zur wilden Sucht erstreckte sich dieses Töten von Juden, bis innerhalb von 4 Tagen die Straßen von Proskunoff mit Blut rot angelaufen waren wie die Abflußrinnen eines Schlachthauses … So wie es in Proskunoff geschehen ist, so ist es auch an hundert anderen Orten gewesen. …“ (Kopie erhalten 2012)

Historiker-Sensation: „Keine Befehle von oben zu Judenmorden Einzeltäter“

Sensationelles enthüllt die Ulmer Südwestpresse in ihrer Ausgabe vom 24.6.2011, Seite 4. Die Historikerin Annette Weinke von der Universität Jena wurde von Peter Buyer zur juristischen Aufarbeitung von NS-Kriegsverbrechen befragt. Zu unserer größten Verwunderung erklärte sie in dem Beitrag, der die Überschrift „Richter urteilen jetzt eher ,opferfreundlich´“ trägt, unter anderem:

„Mit der Gründung der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Kriegsverbrechen wurde erstmals von bestimmten Tatkomplexen her ermittelt, nicht nur vom einzelnen Beschuldigten her. … (Frage: Was stand im Vordergrund?) Der Judenmord jenseits der alten Reichsgrenzen, die Verbrechen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern und an sowjetischen Kriegsgefangenen. … Die NS-Rechtsprechung hat sich gewandelt. … vorher war sie eher eine „täterfreundliche“ Rechtsprechung. (Frage: Was heißt „täterfreundlich“?) Von den Gerichten wurde früher häufig unterstellt, dass es für die Verbrechen zentrale Befehle im Hintergrund gab, denen die Angeklagten Folge leisten mussten. Das wurde dann zu deren Gunsten als Rechtfertigungsgrund oder auch als Strafausschließungsgrund angesehen. Irgendwann war das aber nicht mehr zu halten, weil die historische Forschung festgestellt hatte, dass es solche zentralen Befehle überwiegend nicht gab. In vielen Fällen war eben doch die Einzelinitiative der Täter der entscheidende Punkt.

Kommentar ETIKA:

Wie? Haben wir richtig gelesen? Es gab gar keine Befehle von oben zur Judenvernichtung? Es waren alles Einzeltaten von Einzeltätern? Sechs beziehungsweise elf Millionen Mal? (Bezüglich der elf Millionen siehe Schroeder, ETIKA 49NS0, derzeit noch blockiert, Selbstzensur) Schade, dass die Leser unsere gesperrten Seiten nicht lesen können.

Schulbücher angeblich nicht ausgewogen. Rom. 19 Parlamentarier der Regierungskoalition verlangen die Einrichtung einer .. Untersuchungskommission … Zu viele Bücher, mit denen man unter anderem in den Schulen Geschichte unterrichte, seien kommunistisch eingestellt. (Dolomiten 14.4.2011 mit)

Die Wahrheit bricht sich Bahn: Hitler wollte die Juden aus Deutschland herausbringen!

„Der Führer ist der Meinung, daß die Juden nach und nach aus ganz Deutschland herausgebracht werden müssen.“
(Joseph Goebbels am 24. September 1941 in seinem Tagebuch, abgedruckt in „Zeitungszeugen“ Nr. 68, Umschlag S. 3)

Nachdem aber alle Staaten der Welt sich geweigert hatten, die Juden aufzunehmen (warum?), überließ Hitler die „Endlösung“ der Judenfrage dem wahnsinnigen Esoteriker Himmler.

„Adolf Hitler, phantasierte der (orthodoxe) Bischof von Piräus (Seraphim), sei „ein Instrument des Zionismus“ gewesen: Die Familie Rothschild habe Hitler finanziert, um die Juden dazu zu bringen, Europa zu verlassen und in Israel „ihr neues Imperium zu errichten“. (Südwestpresse 28.12.2010, S. 3: Griechischer Bischof hetzt gegen Juden)

Mindestens 42 Millionen Dollar aus deutschen Steuergeldern wurden in den USA an Juden gezahlt, die gar keine Holocaust-Opfer waren, zum Teil sogar erst nach dem 2. Weltkrieg geboren wurden. In New York wurden 5000 gefälschte Anträge entdeckt. (Südwestpresse 11.11.2010 und Fernsehen)

Freiburger Stadtverwaltung verbietet Israel-Ausstellung. Sie „kritisierte, dass auf den Tafeln den Israelis die Alleinverantwortung für die Vertreibung der Palästinenser gegeben werde.“ (Südwestpresse 5.11.2010) Haben die Palästinenser sich selbst vertrieben? Das NS-Erbe hat dazu geführt, dass die meisten Deutschen auf einem Auge blind sind.

„Feigling Stauffenberg?“ Das Hohenloher Tagblatt brachte am 2.11.2010 unter dieser Überschrift einen Bericht über einen Vortrag von Kurt Salterberg in Gammesfeld. Der 87-Jährige ist der letzte lebende Zeitzeuge des Attentats vom 20. Juli 1944 bei Rastenburg in Ostpreußen. Der frühere Wachsoldat der Wehrmacht erklärte: „Wir haben Stauffenberg damals als Feigling betrachtet, nicht als Widerstandskämpfer. Wenn er ein Kerl gewesen wäre, hätte er Hitler mit der Pistole erschossen.“

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