ETIKA

NS: DIE GANZE WAHRHEIT

www.etika.com

49NS1G

Hitler und der Herr der Welten – Schirachs Prophezeiung

2.6.2001
6.5.2012

Adolf Hitler sprach am 11. Dezember 1941 im Deutschen Reichstag:

„Der Herr der Welten hat so Großes in den letzten Jahren an uns getan, dass wir in Dankbarkeit uns vor einer Vorsehung verneigen, die uns gestattet hat, Angehörige eines so großen Volkes sein zu dürfen.“ (DNB v. 11.12.1941, zitiert von Alfred Seidl: Der verweigerte Friede – Deutschlands Parlamentär Rudolf Hess muß schweigen, Universitas Verlag, München, 1985, 202)

Reichsmarschall Hermann Göring richtete am 17. Juli 1941 ein Telegramm an Oberstleutnant Werner Mölders, in dem es heißt:

„Das ganze deutsche Volk aber wird in heißem Gebet den endgültigen Sieg unserer Waffen erflehen und den Lenker der Schlachten bitten, dem deutschen Heere seinen Schutz und Segen zu verleihen bis zum Siege. Denn Deutschlands Sache ist gerecht!“ (Major Fritz von Forell: Mölders und seine Männer, Steirische Verlagsanstalt Graz 1941, S. 207)

Wie sie alle irrten! Gott hat ihnen geantwortet.

Prophetisch, aber in einem anderen Sinne als gemeint, betätigte sich der Reichsjugendführer und Wiener Gauleiter Baldur von Schirach in seinem Gedicht „Der Tote“ (in: Ewiges Deutschland, Braunschweig 1941, S. 319):

Auch Tote stehen in unsern Reihen:
Den ihr uns gestern erschlagen,
Den haben wir nicht zu Grabe getragen,
Nein!
Den ihr gestern in feiger Nacht
Auf dunkler Straße umgebracht,
Ist, als das Dämmern des Tags begann,
Aufgewacht!
Des Toten Gesicht
Tragen heut hunderttausend Mann!
Und sind Gericht...

Und sind Gericht. Auch anno 2001! Wie sie auch heute alle irren! Gott wird ihnen antworten.

Wir wissen, dass der Nationalsozialismus für einen Teil seiner Förderer und Gegner, nämlich die Feinde Gottes und die Mächte der Finsternis, nur ein Mittel zum Zweck war und ist, um die (von Hitler missbrauchten) ewigen Werte und christlichen Tugenden zu vernichten.

Und wir wissen auch, dass es ein Gegenmittel gibt (siehe Schluß) und dass das Gute und die Wahrheit und die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit siegen werden.

Zum tröstenden Abschluß nach dieser trostlosen Artikelserie ein weiteres Gedicht aus dem vom Winterhilfswerk des Deutschen Volkes herausgegebenen Hausbuch „Ewiges Deutschland“ (S. 334). Ja, damals wurden auch viele gute Gedanken, viel gute Literatur verbreitet, sonst hätten diese zwölf Jahre die Menschen nicht so geprägt und Millionen begeistert! Folgende tiefe Erkenntnis stammt von Hermann Claudius:

Ich will und muß dem einen Gott vertrauen,
Der sich so tief in uns verborgen hält,
Als wäre diese Welt nicht Seine Welt.

Ich will und muß auf Seine Weisheit bauen,
Die sich mit unserer so sehr entzweit,
Als wäre Seine Zeit nie unsre Zeit.

Und ob wir rückwärts, ob wir vorwärts schauen,
Und ob uns Freude schüttelt oder Grauen:
ER war und ist. Und ER wird ewig sein.
Wir aber schreiten durch IHN aus und ein.

Der heilige Franziskus von Assisi betete täglich bei Sonnenaufgang folgende Stellen aus den Psalmen (Handbuch des einfachen Lebens, 117. Kapitel, Prim):

Sei mir gnädig, Gott, hab Erbarmen! Denn auf Dich vertraut meine Seele.
Im Schatten Deiner Flügel such ich Zuflucht, bis das Unheil vorüber ist.
Ich rufe zu meinem heiligsten Vater, dem Allerhöchsten, dem Herrn, der Gutes mir getan hat.

Vom Himmel schickt er Rettung mir, stiftet Verwirrung bei meinen Unterdrückern.
Gott sendet seine Barmherzigkeit und Wahrheit, entreißt mich meinen starken Gegnern und denen, die mich hassen und an Kraft mich übertreffen.
Eine Schlinge legten sie auf meinem Pfad und wollten mich am Boden sehen.
Sie gruben vor mir eine Grube, doch sie fallen selbst hinein.

Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, zu singen und zu loben.
Wach auf, meine Ehre, wacht auf, Harfe und Zither, ich will das Morgenrot wecken.
Danken will ich Dir unter den Völkern, Herr, und lobsingen Dir unter den Leuten.
Denn Deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und Deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.
Erhebe dich, Gott, über die Himmel, und Deine Ehre über alle Welt.

Nationalsozialismus Index