ETIKA

NATIONALSOZIALISMUS
DIE GANZE WAHRHEIT

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18.8.1999 - 1.9.2012

49NS55

2. Weltkrieg

Unter dem NS-Aspekt 

Dazu würde eine Illustration von Wilhelm Sauter passen: Vormarsch im Westen

Brief aus Stalingrad: Laß mir den Glauben an den Führer.

So, nun weißt Du es, daß ich nicht wiederkomme. Bringe es unseren Eltern schonend bei. Ich bin schwer erschüttert und zweifle sehr an allem. Einst war ich gläubig und stark, jetzt bin ich klein und ungläubig. Vieles, was hier vor sich geht, werde ich nicht erfahren; aber das wenige, das ich mitmache, ist schon so viel, daß ich es nicht schlucken kann. Mir kann man nicht einreden, daß die Kameraden mit dem Worte "Deutschland" oder "Heil Hitler" auf den Lippen starben. Gestorben wird, das läßt sich nicht leugnen; aber das letzte Wort gilt der Mutter oder dem Menschen, den man am liebsten hat, oder nur dem Ruf nach Hilfe. Ich habe schon Hunderte fallen und sterben gesehen, und viele gehörten wie ich der HJ an, aber sie haben alle, wenn sie noch konnten, um Hilfe gerufen oder nach einem Namen, der ihnen doch nicht helfen konnte. Der Führer hat fest versprochen, uns hier herauszuhauen, das ist uns vorgelesen worden, und wir glaubten auch fest daran. Ich glaube es heute noch, weil ich doch an etwas glauben muß. Wenn das nicht wahr ist, woran sollte ich dann noch glauben? Dann brauchte ich keinen Frühling und keinen Sommer mehr und nichts mehr, was Freude macht. Laß mir diesen Glauben, liebe Greta, ich habe mein ganzes Leben oder wenigstens acht Jahre davon immer an den Führer und sein Wort geglaubt. Es ist entsetzlich, wie sie hier am Zweifeln sind, und beschämend, die Worte zu hören, gegen die man nichts sagen kann, denn die Tatsachen sprechen für sich. Wenn es nicht wahr ist, was man uns versprach, dann wird Deutschland verloren sein, denn in diesem Fall kann kein Wort mehr gehalten werden. Oh, diese Zweifel, diese furchtbaren Zweifel, wenn sie doch bald behoben wären! (Aus dem Buch: Briefe aus Stalingrad, Sigbert-Mohn-Verlag, o. J., ca. 1960, vergriffen. Dieser Briefe stammt aus einem von sieben Postsäcken, die im Januar 1943 ausgeflogen und der Heeresfeldpost-Prüfstelle übergeben wurden. Anschrift und Absender wurden entfernt. Die Briefe sollten mitverwendet werden für ein dokumentarisches Buch über die Schlacht an der Wolga. Aber Goebbels entschied: "Untragbar für das deutsche Volk.", Dolomiten 31.10.1988)

Beten wir für die Millionen in gutem Glauben an ewige Ideale vom "Führer" Mitgerissenen, hernach Enttäuschten. Er machte große Worte, hielt sie aber nicht, weil er sich selbst maßlos überschätzte. Als Menschen müssen wir aber bescheiden und demütig sein, denn nur Gott ist groß. Wer es nicht wahrhaben will - er wird es wahrhaben müssen, denn einmal kommt der Fall oder das Aus für jede irdische Herrlichkeit - und die Ewigkeit beginnt. Wer für Gott war, wird bei Gott sein. Wer Gott vergißt, den wird Gott vergessen.

Brief aus Stalingrad: Die Hölle an der Wolga soll euch Warnung sein!

Seid auf der Hut, damit nicht größeres Unheil über unser Vaterland kommt. Die Hölle an der Wolga soll euch Warnung sein. Ich bitte Euch, schlagt diese Erkenntnis nicht in den Wind. (Quelle: wie oben)

Wehrmachtsverluste im 2. Weltkrieg, für den die Nationalsozialisten mitverantwortlich sind

Am 31.10.1949 veröffentlichte der Bremer Senat eine Publikation über die deutschen Verluste im Zweiten Weltkrieg. Die Angaben stützen sich auf die jeden Monat von der obersten deutschen Führung aufgestellte Statistik, die bis zum 31. Januar 1945 reichte.

"Alle Angaben sind so zuverlässig, wie sie unter den schwierigen Kriegsverhältnissen sein konnten. Die Wehrmacht hat einschließlich der Waffen-SS seit Kriegsbeginn eingebüßt: 1 810 061 Tote; davon beim Heer: 1 622 561; bei der Marine: 49 904; bei der Luftwaffe: 138 596; ferner waren gestorben (in folge von Krankheit, Unfällen, Selbstmord und Todesurteilen): 191 388; zusammen 2 001 399 Tote. Außer den Toten büßte die Wehrmacht bis zum 31.1.1945 insgesamt an Vermißten ein: 1 902 704 Wehrmachtsangehörige. Für die Zeit vom 1. Februar 1945 bis Kriegsschluß ist noch mit einem weiteren Verlust von mindestens 150.000 Toten zu rechnen... Rechnet man die Zahlen der Gefallenen, der voraussichtlich Gefallenen, der Gestorbenen sowie der Verwundeten zusammen, so kommt man auf eine Summe, die sich um rund acht Millionen Wehrmachtsangehörigen bewegt. Es ist demnach fast jeder fünfte männliche Reichsangehörige im Zweiten Weltkrieg gefallen oder verwundet worden."


Wie der Haß auf Polen geschürt wurde

Als Beispiel mag ein Auszug aus dem Buch von Edwin Erich Dwinger: Der Tod in Polen - die volksdeutsche Passion" (Eugen Diederichs Verlag Jena 1940) dienen. Über diesen schrieb F.H.R. nach seinem Tod: "Die Propaganda des Dritten Reiches wußte Dwinger, der als Erfahrener und wegen seiner Kenntnisse der deutschen und slawischen Welt dem Dritten Reich eher zurückhaltend gegenüberstand, für sich auszunützen. Er wurde ... Kriegsberichterstatter bei einer Panzerdivision... Man darf Edwin Erich Dwinger als einen unbestechlichen Chronisten der beiden Weltkriege bezeichnen." (Dolomiten, 3.2.1982) Nachstehend aus seinem mit Greueltaten gespickten Buch "Der Tod in Polen" hier nur die Vorbemerkungen auf Seite 7 und 8, die auch wegen der früheren historischen Massaker unsere Aufmerksamkeit verdienen:

"Am 1. November des Jahres 82 vor Christi Geburt, nach der entscheidenden Schlacht am Kollinischen Tor, ließ Lucius Cornelius Sulla jene Listen zur Durchführung bringen, die sämtliche Namen der Anhänger des Volkstribunen Marius enthielten. … seine Legionäre … brachten alle auf diese Weise namhaft Gemachten um, schändeten ihre Frauen bis zum Tode, legten die meisten ihrer Häuser in Asche. An 2000 Bürger wurden an diesem Tage ermordet, die "Proskriptionen" aber erhielten für alle Zeit die Bedeutung, Aufrufe zur Ermordung von Vogelfreien zu sein.

Am 30. März 1282 …"Sizilianische Vesper".

Am 23. August 1572 nach Christi Geburt entschloß sich Katharina von Medici, die Königinmutter des damaligen Frankreich, die führenden Hugenotten mit einem Schlage zu vernichten. Sie hatte zur Hochzeit ihres Sohnes alle großen Protestanten nach Paris geladen …  Gästeliste … Admiral Collignon … Man stürzte sie aus den Fenstern, trieb mit den Leichen seinen Spott. 20 000 Menschen fielen … "Bartholomäusnacht".

Am 3. September 1939 nach Christi Geburt, am dritten Tage des Polnischen Krieges, verkündete Warschau einen Rundruf. Es hieß darin nur kurz, daß Anweisung Nr. 59 sofort durchzuführen sei, es war in Wirklichkeit die geheime Aufforderung dazu, schon lange bestehende Proskriptionen durchzuführen. Nach diesem Rundruf stürzte sich das polnische Volk, von seinen Soldaten samt ihren Offizieren dazu angetrieben, auf alle Deutschen, ermordete innerhalb weniger Tage 60 000 Menschen. Nur wenige von ihnen wurden erschossen, die meisten wurden tierisch erschlagen, auch Leichenschändungen kamen in großer Anzahl vor. Unter welchem Namen wird diese Tat in die Geschichte eingehen, wie wird die Menschheit sie einstmals nennen?"

Soweit Dwinger. Heute haben wir wieder die Bilder von weinenden Frauen und Kindern vor uns, hören von Massakern, die irgendeinem Volk als Gesamtheit (im Moment den Serben) in die Schuhe geschoben werden. Es ist immer dasselbe: Pauschal wird ein ganzes Volk für Untaten diffamiert, die einzelne begangen haben. Ähnliches betrifft zum Beispiel die Massaker an den Sudetendeutschen durch Tschechen und an den Volksdeutschen durch Partisanen Titos. All diese Verbrechen sind durch neutrale Wissenschaftler noch aufzuarbeiten. Umgekehrt werden heute noch Deutsche, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, für Verbrechen verantwortlich gemacht, die während des Krieges geschahen. Wir sind für die Bestrafung aller Schuldigen aller Nationen, verteidigen aber jeden Unschuldigen gleich welcher Nation, der verfolgt oder zu Unrecht beschuldigt wird.