ETIKA

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49NS71

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

27.1.1999
1.9.2012
 

Über die Rolle Stauffenbergs mehr an anderer Stelle (mit Verweis auf die todesmutigen islamischen Selbstmordattentäter).

Kirchenmalerei gegen Hitler

Ein einzigartiges Dokument des stillen Widerstandes im Dritten Reich beherbergt die Christuskirche in Hof. Auf einem Bild aus dem Jahre 1939 ist Adolf Hitler mit Schnurrbart, Linksscheitel, Uniform und Schaftstiefeln zu erkennen, von dem sich die Christusgestalt brüsk abwendet. Rechts neben Hitler steht eine Frau in einem germanischen Gewand. Alle übrigen Figuren, außer Hitler selbst, tragen Gewänder, wie sie zur Zeit Christi üblich waren.

Das Gemälde ist seit 1939, seit der Einweihung des Gotteshauses, an der Empore angebracht. Niemand hat bis Anfang der 80er Jahre erkannt, welch brisanten Inhalt es birgt.

Der Maler, Prof. Richard Holst, war wegen einer mißliebigen Äußerung zum Tode verurteilt, bei Kriegsende jedoch befreit worden. Zwei Töchter des Künstlers, die vom Widerstand ihres Vaters bislang nichts wußten, haben vor kurzem erstmals den "seltsamen Heiligen" in Hof besichtigt. (Hofer Anzeiger/Frankenpost, 7./8. Mai 1983)