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Flucht, Vertreibung der Deutschen

24.10.1999 - 5.9.2012

Fast zwölf Millionen Deutsche vertrieben.
Einem Urteil der 1. Kammer des Arbeitsgerichtskoblenz (7.7.1999, Richter Dieter Worbs) entnimmt die Stuttgarter Zeitung vom 22.10.1999 auf S. 2 folgende Passage: "Daher besitzen auch die früheren deutschen Zwangsarbeiter heute keinen Lohnanspruch z. B. gegen die Nachfolgestaaten der UdSSR, gegen die Städte Wolgograd und Warschau, gegen die Betreiber französischer, russischer, ukrainischer oder polnischer (oberschlesischer) Berg- und Stahlwerke, gegen französische oder polnische Bauern. Gleiches gilt für die Rückgabeansprüche der Unternehmen und der 11 924 000 Deutschen Ende 1944 in den Gebieten östlich der Oder und Neiße, der 220 000 ausgewiesenen Ungarndeutschen..."

Hinzuzufügen wäre, daß die Zwangsarbeiter in Deutschland einen Lohn bekamen, wie ein Zeitzeuge berichtet. Trotzdem sind wir dafür, alle Zwangsarbeiter gleich welcher Nation zu entschädigen. Uns scheint festzustehen, daß jene aus Osteuropa bisher zu kurz gekommen sind.

Verbrechen von Serben an Deutschen in Jugoslawien 1944 - 1948.

Vom der 1991/92 herausgegebenen vierbändigen Dokumentation "Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien" wurde 1998 eine Zusammenfassung als Taschenbuchausgabe veröffentlicht. Augenzeugen berichten aus den Orten des Grauens im Banat, der Batschka, der Branau (Baranja), aus Syrmien, der Wojwodina und Slawonien. Von den rund 500 000 Donauschwaben kamen über 85 000 ums Leben, etwa ein Sechstel. Darunter viele Kinder, Greise und 36 Geistliche. Allein zwischen Oktober 1944 und März 1948 starben mehr als 48 000 in den jugoslawischen Internierungs- und Vernichtungslagern. Der antikommunistische Belgrader Germanist Prof. Zoran Ziletic weist darauf hin, daß Tito auch die Serben und Montenegriner im Kosovo von 1941 bis 1943 kollektiv bestraft hat mit dem Vorwand, sie würden mit den königstreuen Tschetniks zusammenarbeiten. 1945 wurde ihnen das Recht auf Rückkehr in die Heimat verweigert.

"Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944 - 1948. Die Stationen eines Völkermords. Verlag der Donauschwäbischen Kulturstiftung, Schädlerweg 2, München 1998, 360 Seiten. 18 DM.

Massenmorde aus neuer Sicht: Die tschechische Zeitung "Dnes" berichtet über Racheakte an Sudetendeutschen in Westböhmen

"Die Massenmorde an wehrlosen Deutschen fanden statt bei Ende des Zweiten Weltkriegs", so vermerkt ein tschechischer Historiker, "nicht selten, und dies nicht nur im Grenzgebiet, sondern auch in Innerböhmen". Zu einem Mord von 30 Zivilisten deutscher Nationalität waren Unterlagen aus der Stadtverwaltung von Hof übersandt worde, die Anlaß waren, eine Untersuchung einzuleiten. ... Ende Mai 1945: ... später kam das Polizeikommando nochmals in die Ortschaft (Tocov) und erschoß 20 wahllos ausgesuchte Deutsche. ... kein Einzelfall... so werden Fälle angeführt, als deutsche Soldaten sich den Amerikanern ergeben wollten. Die unbewaffneten Soldaten seien mit einer Hacke getötet worden. Ein Massengrab gab es auch in einer Sandgrube bei Taus/Domaz(?)lice. Ausgangspunkt für ein Umdenken, das Zeit braucht. (Helmut Knoll, Dolomiten, 7.5.1999)