ETIKA

APOKALYPSE - Endzeit

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Glaubensabfall unter Papst Bergoglio

7.1.2015

A Wenn der Papst die göttliche Sittenordnung umstößt
B Bergoglio: „Gott liebt auch die schlimmsten Verbrecher“
C Wie Gott die Verbrecher straft
D Prophezeiung: Europa wird in Chaos, Elend und Bürgerkrieg versinken. EU erklärt sich zum Homo-Paradies – Abschaffung demokratischer Rechte
E Krisenbeispiel: Südtirol muss falsche Entwicklung büßen
F Wenn Mütter Monster werden
G Taifun bringt Tod, Chaos, Elend
H Gericht gibt Homo-Paar kleines Mädchen in Pflege – mit Gedicht
I

Bergoglios KirchenrevolutionBergoglio und die Sittenlehre

A   Wenn der Papst die göttliche Sittenordnung umstößt

Die Anzeichen mehren sich, dass der gegenwärtige Papst einschneidende Änderungen bei der christlichen Sittenlehre plant. Darf er das? Die christliche Sittenlehre war bisher einheitlich, klar, eindeutig. Was bisher als unfehlbar gegolten hat, kann dies abgeschafft werden? Nein. Clemens August Graf von Galen, Bischof von Münster, legte 1940 in seiner Katholischen Glaubenslehre fest:

„64. Christus hat dem kirchlichen Lehramt die Gabe der Unfehlbarkeit verliehen, d. h. es kann in der Glaubens- und Sittenlehre nicht irren. Die Glaubens- und Sittenlehre wird unfehlbar verkündigt entweder durch den Papst oder durch eine vom Papst bestätigte allgemeine Kirchenversammlung (Konzil).“ (Katholische Glaubenslehre, 1990 herausgegeben vom Born-Verlag unseres kürzlich verstorbenen Freundes Bonaventur Julius Joseph Meyer)

Wenn das kirchliche Lehramt bisher nicht geirrt hat, dann kann nicht ein neuer Papst kommen und behaupten, dass die Sittenlehre in Teilen aufgehoben werden müsse, weil z. B. die Mehrheit der Kirchenangehörigen in Sachen Moral eine andere Einstellung hat als die Vorfahren vor hundert und tausend Jahren. Oder der Katechismus des Bischofs von Münster ist falsch. Oder wir befinden uns in der Endzeit, in der alles bisher Gültige nicht mehr gilt, in der die Verwirrung der Geister ihren Höhepunkt erreicht.

In der Tat hat der in der Bibel und von Maria prophezeite große Glaubensabfall (Apostasie) bereits begonnen. Der Priester Josef Sigmund schrieb in seinem Buch „Das Ende der Zeiten“ (Verlag von Anton Pustet, Salzburg, 1892, S. 126ff):

„Vor dem Ende der Zeiten wird ein allgemeiner Abfall kommen und schlechte, glaubenslose Menschen werden auf Erden sein. … Einige verstehen unter diesem Abfall den Abfall der Reiche und Staaten als solcher vom Christenthum, so dass die Staaten die katholische Religion nicht mehr als herrschend anerkennen, nicht mehr bevorzugen, nicht mehr nach ihren Geboten die Gesetze und Anordnungen einrichten, obwohl noch viele ihrer Unterthanen katholisch sind. Dieser Abfall der Staaten als solcher hat bei uns in Europa schon längst begonnen.

Aktueller Einschub. Eine maßgebliche Rolle spielen dabei die UNO und die EU. So lesen wir am heutigen 2.11.2013 in der italienischen Tageszeitung „Libero“ etwas ganz Abscheuliches, Diabolisches: „La masturbazione insegnata ai bimbi di 4 anni. Direttiva di Bruxelles per educare alla sessualità: a 6 anni si spiega l´amore gay, a 9 i contraccettivi, a 12 l´aborto.“ Kommentar: „Il vizio di dettare legge su tutto: più che europea l´Unione è sovietica“ (S. 17). So züchten die unbekannten Machthaber Opfer für den Satan.

Mag man aber die Sache erklären, wie man will, das ist doch ganz gewiß, daß dieser Abfall und eine große Verdorbenheit unter den Menschen kommen wird. Das bezeugen uns die Aussprüche Christi und seiner Apostel klar und deutlich. … Auch habe ich … gezeigt, wie jetzt unzählige zum gänzlichen Unglauben, zu einem neuen Heidenthume schlimmerer Art zurückgekehrt sind, und leider muß man schließen, daß dies Verderben noch fortdauere und sich vermehre, denn eine verwilderte, religionslose Jugend wächst heran!

Aber … auch bei uns sieht man, wie die Guten sich immer mehr zum Kampfe stärken, immer fester und entschiedener werden im Glauben, wie sie sich absondern von den Bösen und wacker zusammenhalten in Gebet und Gottvertrauen und beständigem Kampfe, so daß sich die Welt allmählig in zwei schroff sich gegenüberstehende Heerlager theilt; und während der Stolz derjenigen, die Gott hassen, immer wächst, so wächst auch der Tugendeifer und Glaubensmuth der Getreuen Jesu Christi, was ich im folgenden Kapitel (über den Antichrist) noch ausführlicher zeigen werde.“

Aber nicht nur weltliche Organisationen fördern die Dekadenz, auch die Kirchenspitze selbst will sich anscheinend dem Zeitgeist anpassen. Wozu diente wohl sonst eine weltweite Umfrage, die der Vatikan jetzt bezüglich der Homosexuellen, der Abtreibung und anderer Themen startet. „Die Kirche richtet sich nunmehr nach dem Marketing, als ob es das Evangelium wäre“, berichtet die Zeitung „Libero“ am 2.1.2013, S. 1 und 16:

„Sondaggio su gay e divorzio. La Chiesa cade nel peccato di sondaggio. Dubbia operazione mediatica: da quando in qua si declina il catechismo in base agli umori del popolo? La Chiesa ormai segue il marketing come se fosse il vangelo”. (Mario Giordano)

Was passiert, wenn die Umfrage so ausfällt, wie es die antichristlichen Modernisten gerne hätten? Eine teuflische Strategie, ausgeheckt von Antichristen, ist schon in Umrissen erkennbar.

·        Was ist, wenn der Papst erklären sollte, Unzucht sei weit verbreitet und daher etwas Normales; auch die Heiligen seien allesamt Sünder gewesen, und deshalb kämen auch die Unzüchtigen ins Paradies, denn Gottes Liebe sei grenzenlos und Jesus habe auch der Ehebrecherin verziehen?

Dass Gott die Frevler nicht ins Paradies holt, sondern in die Hölle schickt, steht in der Bibel. Und dass Jesus den Sündern sagte, sie sollten hinfort nicht sündigen, das wird heute gern verschwiegen.

Wenn der Papst tatsächlich vorhaben sollte, die christliche Sittenlehre derart zu verwässern und zu verfälschen, dann hätten alle Katholiken die Pflicht, ihm Gefolgschaft und Gehorsam zu verweigern. Wie es seinerzeit der Dominikanerpater Girolamo Savonarola in Florenz getan hat.

Ein Papst hat den Gläubigen für eine solche apokalyptische Situation den Weg gezeigt:

In der Bulle Cum es Apostolatus Officio vom 15.2.1559 erklärt Papst Paul IV. feierlich für alle Zeiten, dass die Wahl eines Häretikers zum Papst null und nichtig ist und ohne Wirkung ist, auch wenn sie einstimmig von allen Kardinälen erfolgt ist. Damit solle verhindert werden, dass an heiligem Ort der von dem Propheten Daniel geweissagte Greuel der Verwüstung aufgerichtet wird. Desgleichen bekräftigt die Katholische Enzyklopädie, dass die Wahl eines Häretikers zum Papst selbstverständlich ungültig ist (spanische Ausgabe von 1914, vol. 11, S. 456)

El Papa Paulo IV publicó la bula ”Cum es Apostolatus Officio” (15/2/1559) en la que declara solemnemente a perpetuidad que la elección de un hereje como Papa es nula e inválida y sin ningún efecto incluso si esta ocurriese con el acuerdo unánime de todos los cardenales. Explicó que hacía esta declaración para evitar que algún día se instalase la abominación de la desolación en el Lugar Santo predicha por el profeta Daniel.
Igualmente la Enciclopedia Católica afirma que la elección de un hereje como Papa, por supuesto, sería completamente nula e inválida.
(1914, vol. 11, pag. 456)

Offenbarung 2,11 Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tod.

3,12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes.

21,7 Wer überwindet, der wird es alles ererben. 8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zaubrer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Apostel der letzten Zeiten AIHS Apóstoles de los Ùltimos Tiempos, etika.com, 2-11-2013

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B

Bergoglio: Gott liebt auch die schlimmsten Verbrecher

Dies sagte der Papst beim Angelusgebet an 3.11.2013. Gott sei der barmherzige und gütige Vater.  „Keine Sünde und kein Verbrechen kann in Gottes Herzen die Erinnerung an eines seiner Kinder auslöschen. Gott vergisst keines seiner Geschöpfe. Er wartet stets wachsam und liebevoll darauf, dass ein verlorener Sohn den Wunsch hat, nach Hause zurückzukehren. Sobald er diesen Wunsch bemerkt, erleichtert er den Weg der Umkehr, indem er die Sünden vergibt.“
Dieser Text stammt von der Webseite 
http://de.radiovaticana.va/news/2013/11/03/papst:_gott_liebt_auch_die_schlimmsten_verbrecher/ted-743161 des Internetauftritts von Radio Vatikan 

 

Papst Franziskus plant eine aufsehenerregende Aktion gegen Menschenhandel, Prostitution und Organhandel. Das kündigte der Kanzler der Päpstlichen Akademien für Wissenschaften und für Sozialwissenschaften am 4.10.2013 im Vatikan an. Bischof Marcelo Sánchez Sorondo aus Buenos Aires sprach zum Abschluss einer internationalen Expertenkonferenz über Menschenhandel. (rv 04.11.2013 sk) Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/11/04/%E2%80%9Epapst_plant_aufsehenerregendes%E2%80%9C/ted-743451 des Internetauftritts von Radio Vatikan 

ETIKA-Kommentar:

Jesus drohte jenen, die Kinder verführen und ihnen Ärgernis geben, mit einem Schicksal, das schlimmer ist als mit einem Mühlstein im Meer versenkt zu werden. So zählen wir jene, die kleine Kinder und Jugendliche zur Unzucht anhalten (vergleiche die obige Meldung über Neuerungen in der EU-Sexualerziehung), zusammen mit den Kinderschändern zu den allerschlimmsten Verbrechern.

Wenn nun die höchste Autorität der katholischen Kirche solchen Ungeheuern beibringt, dass Gott sie liebt, lachen sie sich ins Fäustchen und denken nicht daran, den Weg der Umkehr und Buße zu beschreiten. Sie werden weiter Frauen-, Kinder- und Organhandel betreiben im Bewusstsein, bei Allem, was sie tun, von ihrem gütigen Vater im Himmel geliebt zu werden.

Unserer Ansicht nach hilft nur die Methode der Abschreckung. Bei solchen Verbrechen hätte der Papst die Möglichkeit, die Täter zu exkommunizieren, das heißt aus der Kirche auszuschließen.

Was Papst Franziskus einfällt, wird immer bunter und ausgefallener. Gott verzeiht bereits, sobald er den Wunsch nach Umkehr bemerkt, behauptet er. Wozu dann die lebenslange Buße so vieler Heiliger?

Wohin steuert der Papst? Die Antwort ist gefährlich.

AIHS 4.11.2014

C

Wie Gott die Verbrecher straft

Dass es noch ein anderes Christentum gibt als jenes, das Papst Franziskus propagiert, zeigt gottlob die Bibel. Wie Gott mit den Frevlern umgeht, in Babylon, Sodom und Gomorrha, das schildert anschaulich Rudolf Greinz im sechsten Teil seiner „Tiroler Bauernbibel“, meisterhaft vorgetragen von Rudolf Hiasl am 4.11.2013 im RAI Sender Bozen.

Und die Heiligenbücher enthalten eine Fülle von Beispielen, wie Gott die Sünde und die Bösen bestraft. Was soll das verantwortungslose Gerede von Bergoglio, wenn Gott der Allmächtige und Gerechte schon jede leichte Sünde im Fegfeuer bestraft, dem Ort, den Luther und die anderen Reformatoren aus Verblendung des Geistes abgeschafft haben. Der neue Papst stellt die Wahrheit auf den Kopf.

P. Wilhelm Auer in seiner Goldenen Legende (Heinrich Wulfers Verlagsbuchhandlung, Köln, 1904, S. 879f) an Allerseelen:

„Im Fegfeuer werden nicht allein jene bestraft, welche schwere Sünden begangen, und die Verzeihung derselben, was die Schuld und ewige Strafe betrifft, schon erlangt haben, sondern auch jene, welche nur mit einer läßlichen Sünde gestorben sind. Die Seelen im Fegfeuer werden auf eine bestimmte Zeit mit Ausschließung von der himmlisczhen Seligkeit, weil nichts Unreines in dieselbe eingehen kann, mit den entsetzlichsten Peinen und Qualen bestraft. Nun erwäge, wie groß die Bosheit einer läßlichen Sünde sein müsse, weil der gerechte Gott solche so strenge bestraft, und zwar an seinen Freunden; denn alle, welche im Fegfeuer leiden, sind, weil sie in der heiligmachenden Gnade Gottes gestorben, wahre Freunde Gottes und werden mit Christus ewig im Himmel regieren. Gott läßt sie dennoch nicht zur Anschauung seines heiligen Angesichtes, ehe sie seiner Gerechtigkeit Genugtuung geleistet haben. Wie blind und töricht sind jene, welche sich so wenig aus einer läßlichen Sünde machen, solche nur für gering ansehen oder gar nicht beachten. Gott, der unendlich gerecht ist, könnte wahrhaft die Menschen wegen der läßlichen Sünden nichts so strenge bestrafen, wenn ihre Bosheit nicht so groß wäre.

„Wir lesen in dem Gesetze,“ sagt der heilige Salvian, „daß diejenigen, welche wider das Gebot des Herrn auch nur etwas Geringes getan haben, dennoch auf das schärfste sind bestraft worden; damit wir verständen, daß nichts für gering zu achten sei, wenn es Gott angeht; weil dasjenige, was beim Vergehen gering zu sein scheint, dennoch groß gemacht würde durch die Gott dadurch zugefügte Unbild.“ Mißachte demnach keine läßliche Sünde; wende mehr Sorge und Fleiß an, selbe zu meiden. „Ein jeder Mensch,“ schreibt der evangelische Lehrer, der hl. Thomas von Aquin, „soll lieber sterben und alle Peinen erdulden, als eine Sünde begehen, nicht nur, wenn es eine Todsünde, sondern, wenn es auch nur eine läßliche Sünde ist.“

Wie Gott schon in diesem Leben Verbrecher bestraft, das zeigen Beispiele aus dem Leben des heiligen Malachias, des Erzbischofs von Armagh. 1133 kam der heilige Mann auf den erzbischöflichen Stuhl, mußte aber sehr viel von den Adeligen und Mächtigen deswegen erleiden.

„Einst lauerten von ihnen bestellte Meuchelmörder auf den hl. Erzbischof in einem Walde, welchen dieser durchreisen mußte. Es erhob sich aber unversehens ein entsetzliches Gewitter, und ein Blitzstrahl schlug vier derselben tot zur Erde. Ein anderer, der den Heiligen in einer öffentlichen Gesellschaft sehr schimpflich verhöhnte, bekam augenblicklich eine abscheuliche Geschwulst an seinem Munde, welche zuletzt in ein förmliches Krebsgeschwür überging. Die Zunge faulte sogar ab, und nachdem er sie ausgeworfen hatte, endigte er unglücklich sein Leben. Ein Weib erfrechte sich, den heiligen Bischof öffentlich in der Kirche einen Heuchler, einen Jesusdieb und Kahlkopf zu schelten. Der heilige Mann schwieg still dazu; allein das gottlose Weib wurde durch eine unsichtbare Gewalt zu Boden geworfen und lange ganz wütend herumgerissen, bis sie den Geist unter beständigem Rufen aufgab: „Malachias erwürgt mich! Malachias drückt mir die Gurgel zu!“ Also strafte Gott die Feinde und Verleumder seines getreuen Dieners.

Den Sündern sprach er (Malachias) mit aller Milde zu, stellte ihnen die unendliche Barmherzigkeit Gottes vor, damit sie zur Hoffnung aufgemuntert würden und nicht verzweifelten. Wenn er aber auf diese Weise nichts ausrichtete, so suchte er in ihnen durch die Vorstellung der göttlichen Gerechtigkeit eine heilsame Furcht zu erwecken und sie so zur Buße zu bringen. Mehr als einem, der auf alles Ermahnen und Zusprechen sich zur Bekehrung nicht bequemen wollte, drohte er die göttliche Strafe im prophetischen Geiste an, und der Ausgang zeigte, daß die Androhung nicht grundlos gewesen sei.

Dieses erfuhr unter anderen ein Unzüchtiger, dem der heilige Mann mehrmals zugeredet hatte, seine Sündengenossin zu entlassen. Der Bösewicht aber schwor, der Ermahnungen müde, dieses durchaus nicht zu tun; da ereiferte sich der heilige Mann und sprach: „So reiße dich dann Gott wider deinen Willen von dem Weibe der Sünde hinweg, weil du selbe nicht freiwillig verlassen willst.“ Noch in der nämlichen Stunde ward der unglückselige Mensch bei der wirklichen Ausübung seines Lasters ermordet.

Wenn auch das Mahnen und Drohen der Priester, der Prediger, Beichtväter und Seelsorger hier ohne Wirkung bleibt, um so schrecklicher erfüllt sich das Strafgericht Gottes bei denen, die ohne Bekehrung sterben. … Du lachst vielleicht über solches Drohen, erzählst es anderen, und treibst dein Gespötte damit. O gib acht, es lebt noch derjenige Gott, der das Drohen des heiligen Malachias an dem unzüchtigen Sünder erfüllt und wahr gemacht hat. … Ist die Strafe bis auf die Stunde noch nicht erfolgt, so fürchte, sie werde desto erschrecklicher sein, entweder in dieser oder der anderen Welt; denn der heilige Bernhard hat gesagt: „Je länger Gott auf unsere Besserung wartet, desto erschrecklicher wird er strafen, wenn wir dieselbe vernachlässigen.“

„So barmherzig und langmütig Gott sich jetzt zeigt in diesem Leben,“ sagt der heilige Augustin, „so scharf und fürchterlich wird er strafen im zukünftigen.“
(P. Wilhelm Auer: Goldene Legende, 1904, S. 881-884)

Die Verführung und Schändung der Kinder ist Teil
des endzeitlichen Greuels der Verwüstung.
Denn der Leib ist ein Tempel Gottes, und die Unschuld der Kinder ist der letzte Schatz der Menschheit.
Wird auch dieser noch mutwillig zerstört, dann kann nichts mehr das Strafgericht Gottes aufhalten.

Ezechiel/Hesekiel 7, 6 Das Ende kommt, es kommt das Ende, es ist erwacht über dich. 8 Bald gieße ich meinen Grimm und Zorn über dich aus und spreche dir das Urteil, wie du es verdient hast. Alle deine Greueltaten lasse ich auf dich zurückfallen. 9 Mein Auge zeigt kein Mitleid, und ich übe keine Schonung, nach deinem Verhalten vergelte ich dir. Deine Greueltaten sollen sich in deiner Mitte auswirken, damit ihr erfahrt, daß ich der HERR bin, der euch schlägt. 8,18 Wenn sie auch mit lauter Stimme mir in die Ohren schreien, will ich sie doch nicht hören.

Jesaja 13, 9 Denn siehe, des HERRN Tag kommt, grausam, voll Grimm und glühendem Zorn, die Erde zu verwüsten und die Sünder von ihr zu vertilgen.

So geht Gott mit den Bösen um, nicht anders.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 5.11.2013, etika.com

D

Prophezeiung: Europa wird in Chaos, Elend und Bürgerkrieg versinken
EU erklärt sich zum Homo-Paradies – Abschaffung demokratischer Rechte

Die Ereignisse überschlagen sich. In der Kirche und in der Welt.

Europäischer Gerichtshof: Verfolgte Homosexuelle haben Recht auf Asyl in der EU (C-199/12, C-200/12, C-201/12). Einem Homosexuellen sei nicht zuzumuten, dass er seine Homosexualität geheim hält oder Zurückhaltung beim Ausleben seiner sexuellen Ausrichtung übt, entschieden die Richter in Luxemburg. (Zeitungen vom 7. und 8.11.2013). Ausführlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 7.11.2013:

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/europaeischer-gerichtshof-verfolgte-homosexuelle-haben-anspruch-auf-asyl-12652717.html

Corriere della Sera, 9.11.2013: Gay e perseguitato in patria? Diritto all´asilo nell´Unione Europea. La sentenza della Corte di Giustizia, i “supremi giudici” Ue.

Die EU-Maßnahme kommt einer Einladung an alle verfolgten Paare aus aller Welt gleich: Asyl, Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Versorgung garantiert. Gleiche Rechte wie für andere Bürger. Letzteren ist offenbar nicht klar:

Europäischer Gerichtshof trifft weitreichende Entscheidung ohne demokratische Mitwirkung der Regierungen, Parlamente und Bürger. Staaten nicht mehr souverän: Der EU-Gerichtshof verletzt mit seinen Urteilen die in den Verfassungen festgeschriebene Souveränität der Völker; damit sind die EU-Entscheidungen rechtlich ungültig.

Göttliches Gesetz nicht mehr gefragt. Homophobie-Gesetze und mächtige Lobby unterbinden jede demokratische Kritik. Meinungsfreiheit außer Kraft gesetzt. Keine Volksabstimmung über eine so bedeutsame Erweiterung der EU. Ansturm von Millionen aus Rußland, Afrika und Asien zu erwarten.

Die EU begünstigt die Zuwanderung aus Nichteuropa, ohne die wachsende Arbeitslosigkeit der Einheimischen zu stoppen. Dutzende Millionen Bürger werden arbeitslos gelassen – ein Verbrechen der Politiker und Parteien.

Die Kriminalität explodiert, auch aufgrund der wachsenden Armut. Die Angst greift um sich. Die Angst um die Existenz führt zur Gewalt.

Gewaltige Konflikte zwischen Einheimischen und Einwanderern, zwischen Linken und Rechten, zwischen Volksgruppen und Religionen kündigen sich an. Unruhen, Plünderungen, Bürgerkrieg. Wenn alle aufwachen, wird es zu spät sein.

Gesellschaft verwirft ETIKA-Konzept der Dreiteilung in Familienschutzzonen, Toleranzzonen (für Homosexuelle u. a.), Isolationszonen (für Kinderschänder u. a.) und spricht sich damit selbst ihr Urteil.

Endzeit ohne Christentum und Moral. Es wäre Aufgabe des Papstes und der Führer der anderen Konfessionen, die Gemeinschaften der Christen, vor allem die christlichen Familien und die Kinder zu schützen, aber sie schweigen oder arbeiten gar den Gegnern in die Hände.

Am Ende das Eingreifen der Engel Gottes, die Wiederkunft Christi und das Jüngste Gericht mit der Bestrafung aller Ungerechten und Pseudochristen und der Befreiung und Erlösung der Guten und Anständigen.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 9.11.2013, etika.com

E Krisenbeispiel: Südtirol muss falsche Entwicklung büßen

13 000 Menschen waren im Oktober 2013 in Südtirol arbeitslos, 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Immer mehr Südtiroler werden in die Lohnausgleichskasse überstellt. Die Krise sei erst im Anmarsch, warnte Rentenexperte Helmuth Renzler. („Dolomiten 7.11.2013)

„Entsetzen“ herrscht seit Bekanntwerden der Nachricht, dass die Firma Hoppe ihr Metallbeschlägewerk in St. Martin in Passeier zum Jahresende schließt. Mehr als 150 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Für viele Familien und das ganze Tal, die Heimat Andreas Hofers, ist dies eine „Katastrophe“, wie die Bürgermeisterin und Gewerkschafter erklärten. (RAI Sender Bozen, Radio Grüne Welle,  8. und 9.11.2013)

Die Landesregierung von Luis Durnwalder, der jetzt abtritt, hat jahrzehntelang die falschen Weichen gestellt. Sie hat auf die Industrialisierung statt auf die natürlichen Ressourcen gesetzt und Unsummen in den Straßenbau investiert. Richtig wäre es gewesen, die Vielfalt der Landwirtschaft zu fördern, statt sich auf Monokulturen zu konzentrieren, und einen bestimmten Grad an Selbstversorgung der Bevölkerung anzustreben. Richtig wäre es gewesen, dem Handwerk bessere Grundlagen zu verschaffen, die Bürokratie abzubauen, die Lohnnebenkosten zu senken und wenige gerechte Steuern einzuführen („Dolomiten vom 9.11.2013: Wenn einer weniger arbeitet, bleibt ihm mehr Geld; Dank Beiträgen hat obere Unterschicht mehr zum Leben als untere Mittelschicht; wenn die Ehefrau Teilzeitarbeit hat, ist das Familieneinkommen niedriger, als wenn sie nicht arbeiten würde), die kleinen Familienbetriebe zu stärken, das Bahnnetz auszubauen (Überetscher, Passeirer Bahn usw.), die Natur und die alpenländische Architektur zu erhalten, den Wandertourismus mit allen Kräften zu unterstützen, zum Beispiel durch Verbesserung und Höhenbegradigung der Wanderwege sowie die Schaffung von mehr Wanderparkplätzen, die kulturellen Schätze der Heimat zu schützen, das religiöse Leben zu fördern, das Schwergewicht der Einwanderung auf verfolgte Christen zu legen und so weiter und so fort. Wozu denn sonst die Autonomie?

Alle Fehler und Versäumnisse der Ära Durnwalder fallen nun auf die neue Generation zurück. Die weitere Entwicklung ist unabsehbar. (9.11.2013 etika.com)

F Wenn Mütter Monster werden
und ihre Töchter verraten …

Lesen wir zuerst, was am heutigen 13. November über den hl. Stanislaus Kostka in der „Goldenen Legende“ von P. Wilhelm Auer (Heinrich Wulfers Verlagsbuchhandlung Köln, 1904, S. 912-917) steht:

Vor all dem, was der englischen Reinheit auch nur im mindesten widerstritt, hatte er einen solchen Widerwillen und Abscheu, daß er in einer Ohnmacht zu Boden sank, wenn jemand an dem väterlichen Tische, an dem er sich einfinden mußte, ein unreines Wort ausstieß. … Da man ihn ermahnte, sich mit anderen auf die (bei der verdorbenen Welt) gewöhnliche Art lustig zu machen, da sprach er gewöhnlich: „Ich bin zu höheren Dingen geboren.“ Es gelang ihm nach großen Schwierigkeiten, Novize der Jesuiten zu werden. Als er am Fest des hl. Laurentius in der Küche half, sprach er: „Beim Anblicke des Feuers habe ich betrachtet die Größe und Schärfe des höllischen Feuers und die entsetzliche Marter, welche der heilige Laurentius erduldet hat.“ Vor seinem Ende erschien ihm die göttliche Mutter mit einem Chore hl. Jungfrauen und heiliger Engel, die ihn zum Himmel einluden. Mit den Worten Jesus! Maria! starb er am 15.8.1568, im 18. Jahr seines Lebens. Verehrungstag 13. November. Worte des hl. Stanislaus: „Werden nicht oft die Besten durch das böse Beispiel, durch gesellschaftlichen Umgang mit Weltlichgesinnten verderbt? Wie viele fromme Kinder sind dadurch schlechte Menschen geworden und im Alter in ihren Sünden gestorben! Ich suche meine einzige Freude darin, Gott zu gehorsamen, und Jesus in der Selbstverleugnung nachzufolgen.“

Was wird dieser hl. Stanislaus sagen, wenn er an seinem Gedenktag Folgendes in der Zeitung lesen muss, und zwar in der Turiner „Stampa“ vom 13.11.2013, S. 16 und 17, aus der Feder von Grazia Longo, Maria Corbi und Alessia Meloni:

„Rom. Baby Escort. Ermittlungen gegen 15-Jährige wegen Anstiftung zur Prostitution. „Willst du meine Freundin? Sie ist Jungfrau, 100 Euro und 4 Gramm Kokain.“ Weitere Enthüllungen über „baby squillo“ (junge Mädchen als Prostituierte) füllen in diesen Tagen die Zeitungen. Als „Kunden“ wurden unter anderen Rechtsanwälte, Ingenieure, Manager, Angestellte genannt, viele davon Familienväter. Eine junge Frau aus Osteuropa, die mit 15 angefangen hatte, beschreibt ihre Gefühle im nachhinein: „Ich empfand Ekel, Wut, Verzweiflung. Sie nutzten mich wie einen Gegenstand. Die Männer, die uns suchen, frisches Fleisch, sind Bestien.“ Auch Jungen sind betroffen. Ein vom Fernsehen bekannter Prominenter, festgenommen wegen Kinderpornographie und Ausbeutung der Prostitution, erklärte einen der Minderjährigen zu seinem „Verlobten“: „Wir l. uns.“ (Anmerkung ETIKA: Wir bringen es nicht übers Herz, dieses hehre Wort für solch unzüchtiges Verhalten wiederzugeben.)

Aber das ist noch nicht alles. Verdienstvollerweise geht im Kommentarteil desselben Blattes Romana Petri auf einen geradezu apokalyptischen Aspekt dieser neuen Mode ein.

„Wenn auch die Mama verrät“, lautet die Überschrift. Als die Mutter einer der sogenannten Baby-Prostituierten gefragt wird: „Signora, haben Sie nicht bemerkt, dass Ihre Tochter Luxusartikel und immer neue Kleider hatte?“, antwortete sie: „Beh, ich glaubte, dass sie nur mit Rauschgift handelte.“ Die Gleichgültigkeit und das Schweigen seien die neue Brutalität unserer Gesellschaft, meint die Verfasserin. Die Ungeheuer, Monster seien nicht mehr nur Väter und Stiefväter, sondern auch Mütter. Auch Frauen würden ihre Kindern in den Müll werfen, sie in der Badewanne ertränken, sie aus dem Fenster werfen. Und jetzt „in diesen letzten Zeiten“, schreibt Romana Petri bewusst oder unbewusst, sind es junge Mädchen in ihrer Blüte, die zerbrochen und verraten werden von derjenigen, die ihr Hafen und ihr sicherster Schutz sein müsste: ihrer Mutter. Manche von diesen kassierten sogar mit. Die Anstiftung zur Prostitution sei die Grenze zwischen Menschlichkeit und Bestialität. Zu der Entwicklung beigetragen habe auch die Tatsache, dass der Dialog innerhalb der Familie ersetzt worden sei durch Fernsehbotschaften und Internet. Was so erschreckend sei, sei das Fehlen jedes Schuldgefühls bei bestimmten Müttern; sie seien sich ihrer Verantwortung, der kriminellen Dimensionen überhaupt nicht bewusst. (La Stampa, Torino, 13.11.2013, S. 27)

Nun, was wird der engelgleiche Stanislaus Kostka zu dieser heutigen Zeiterscheinung sagen? Wir können uns vorstellen, dass er auf die ausführliche Darstellung von P. Martin von Cochem über die Hölle oder unseren Roman „Jedem nach seinen Taten“ verweist. Nur die Furcht vor der Hölle oder aber persönliche, regionale oder globale Katastrophen können die verblendete Menschheit noch zur Besinnung rufen. (Wache der Barmherzigkeit, Guami, 13.11.2013, etika.com)

G   Taifun bringt Tod, Chaos und Elend

Tausende Tote forderte der Taifun Haiyan (Yolanda) auf den Philippinen. Ein Minister nannte die Lage „schlimmer als die Hölle“. Hunger, Durst, Seuchen, Plünderungen, Morde wegen Wasser und Benzin. Die Schuldigen vergießen weltweit Krokodilstränen, aber denken nicht daran, auf ihr Auto zu verzichten
und das ETIKA-Konzept der „Autos auf Schienen“ (MBB-Kabinenbahn) zu unterstützen.
Taifun Yolanda (Link zum „Inquirer“, Manila). 11/2013

H   Gericht gibt homosexuellem Paar Kleinkind in Pflege – „Gay“ jubeln

Das für Minderjährige zuständige Gericht von Bologna gab ein dreijähriges Mädchen einem in der Provinz Parma lebenden Homo-Paar in Pflege. Dies berichtet der „Corriere della Sera“. Die beiden Männer sind über 40 Jahre alt und gut situiert. Die Sozialdienste bescheinigten dem Paar „Stabilität“ und beantragten diese Maßnahme. Es sei leichter, ein Kind in Pflege zu geben als eine Adoption einzuleiten, verlautete aus Bologna. Die Eltern des Kindes haben zugestimmt; sie sind außereuropäischer Herkunft; der Vater lebt im Ausland, die Mutter hat wirtschaftliche Schwierigkeiten und gesundheitliche Probleme.

http://www.corriere.it/cronache/13_novembre_15/bimba-tre-anni-affido-temporaneo-138a1f30-4dbd-11e3-a50b-09fe1c737ba4.shtml

Wir sind gespannt, ob der Papst, der sich ja fast täglich zu aktuellen Ereignissen zu Wort meldet, hier seiner Pflicht nachkommt und alle beteiligten Erwachsenen wegen Verbrechen gegen die göttlichen Prinzipien der Liebe, Barmherzigkeit und Familie exkommuniziert. In dieser Endzeit ist es nicht verwunderlich, dass sogar ein Kirchenvertreter Verständnis für das Urteil der Richter geäußert hat. In einem von Francesco Alberti geschriebenen Bericht des „Corriere della Sera“ wird der Tabubruch auf jede Weise verharmlost. Nur in sieben Zeilen kommen Kritiker zu Wort, nämlich Carlo Giovanardi und Paola Binetti sowie Lega Nord und Fratelli d´Italia (parlamentarische Anfrage von Giorgia Meloni).

In einem Interview prangert der Bioethiker Francesco D´Agostino, Vorsitzender der Union katholischer Juristen, an, dass es sich um einen erneuten Versuch der Magistratur (Anmerkung: wir könnten diese Ausdruck präzisieren, tun es aber nicht) handelt, die öffentliche Meinung zu überzeugen, dass etwas normal sei, was es nicht ist. Er machte auch darauf aufmerksam, dass es Listen mit Familien gebe, die vergeblich auf die Zuweisung eines Pflegekindes warten, und wies darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft Rekurs gegen den Beschluss der Richter einlegen könne. (Corriere della Sera, 16.11.2013, S. 22) Wir selbst enthalten uns eines Kommentars und lassen lieber Gott sprechen. Dabei erinnern wir an die Kleinschrift von Pfarrer A. M. Weigl: „Gott greift ein“ (St. Grignion-Verlag, Altötting, 1977) Aber wir beten für das kleine Mädchen.

Im „Libero“ schreibt Mario Giordano: Richter brechen ein Tabu und setzen das durch, was auf gesetzmäßigem Wege, nämlich mittels Parlament, nicht möglich ist, und die „Gay“ haben ihre Trophäe. Die Mehrheit der Italiener sei gegen die Adoption von Kindern durch Homosexuelle. Ein Kind habe das Recht auf einen Vater und eine Mutter. Schon die homosexuelle Ehe sei etwas Absurdes, und die Adoption durch ein gleichgeschlechtliches Paar gegen jede Logik. An erster Stelle müssten die Kinder geschützt werden. (16.11.2013, S. 16)

Es hat aber den Anschein, als ob die Anständigen auf verlorenem Posten stehen. Bald werden weltweit homosexuelle Paare kleine Mädchen und Buben adoptieren dürfen. Vor Jahren wurde eine Statistik veröffentlicht (unserer Erinnerung nach), wonach ein beträchtlicher Teil der von homosexuellen und lesbischen Paaren adoptierten Kinder sexuell missbraucht wird. Dies ist ein Zeichen der Endzeit. Der Zorn Gottes ist unermesslich.

Wache der Barmherzigkeit, Guami, 16.11.2013 etika.com

Richterliche Anmaßung

Da freut sich diebisch Beliar:
Ein Mädchen für das Homo-Paar!
Die Richter brechen ein Tabu
und landen ihren großen Coup.
Sie nutzen die Gesetzeslück´,
betreiben selber Politik,
gestalten die Gesellschaft um;
diese schweiget feig und dumm.
Die Lauen spuckt der Herrgott aus,
sind wie die Frevler ihm ein Graus.
Zum Glück siegt die Gerechtigkeit
mit Lohn und Straf´ in Ewigkeit.
Die Unschuld, die verletzt man nicht,
sonst kommt man selber vors Gericht.

I   Die verhängnisvolle Sündenkette

Jüngste Meinungsumfragen beweisen, dass der größte Teil der Bevölkerung sich von Gott und seinen Geboten, vor allem dem Verbot von Ehebruch und Unzucht, abgewandt hat. Er denkt nicht an Umkehr und Buße, sondern will das Leben genießen, ohne auf Gott zu hören. Er ist nicht nur böse, ohne Mitleid mit Schwachen und Waisenkindern, die man Perversen ausliefert, sondern auch über alle Maßen dumm. Sogar der evangelische Pfarrer Wilhelm Busch bezeichnete es 1938 in Essen als die größte Torheit unserer Zeit, dass der lebendige Gott und sein Zorn auf die Sünde nicht mehr gefürchtet werden (Gesù nostro destino, Ed. Soli Deo Gloria, Piacenza, 2011, S. 10ff).

Doch die Menschen werden nicht glücklich ohne Gott. Warum? Dies hat Pfarrer Busch auf einzigartige Weise gezeigt. Man stelle sich vor, dass jeder von uns seit der Geburt ein eisernes Halsband trägt. An dieses Halsband ist eine Kette geschmiedet, der mit jeder Sünde ein Glied mehr erhält. „Ein schlechter Gedanke, ein neues Glied.“ So schleppen wir alle eine lange Kette von Sünden mit uns, und diese Schuld, ob eingestanden oder nicht, verwehrt uns den Weg zum Glück. Uns solange wir uns nicht durch Jesus Christus von dieser Sündenkette befreien lassen, solange bleiben wir außerhalb der Ordnung Gottes in Unruhe, Ängsten und Süchten aller Art.

Wer darüber nachdenkt, begreift, warum auf Erden nirgends mehr Sicherheit und Geborgenheit, sondern das Chaos herrscht. So viele Menschen werden von ihrer schweren Kettenlast immer tiefer nach unten gezogen und sind nicht mehr imstande und willens, an Gottes Reich mitzuwirken. Aber keiner lebt für sich allein, sondern wirkt auf die anderen ein, wie Leopold Kist in seinen Ausführungen über das Weltgericht aufzeigt. Alles hängt zusammen. Und nicht nur horizontal, sondern auch vertikal, chronologisch.

Wir machen uns so viele Gedanken über das Leid der unschuldigen Kinder. In unserem Buch „Kinder retten die Welt – Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten“ (gratis gegen Portoersatz beim Verfasser erhältlich, allerdings können wir im Internet keine Adresse angeben, weil wir sonst überflutet werden mit Reaktionen) haben wir die Ansicht vertreten, dass jedes Kind, das das Licht der Welt erblickt, ein kleines Jesuskind ist. Alle Menschen sollten ihm Liebe entgegenbringen und seine Unschuld schützen. Doch das Elend der Kinder hat seit Erscheinen des Buches 1991 ein nie zu ahnendes schreckliches Ausmaß erreicht. Warum? Angesichts der Einstellung eines großen Teils der Menschheit scheint es zu spät zu sein, um die Kinder zu retten. Entsetzliche Gedanken drängen sich auf, besonders wenn man das Alte Testament liest. Worauf wir mit diesem Gedankengang hinauswollen, das hat Pfarrer A. M. Weigl auf dem Innenumschlag seines Büchleins „Gott greift ein“ (St. Grignionverlag, Altötting, 1977, vermutlich antiquarisch bei www.zvab.com ) als Erstes Gebot vermerkt:

Du sollst neben Mir keine anderen Götter haben! – Denn Ich der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter an den Kindern, den Enkeln und den Urenkeln derer straft, die Mich hassen, Barmherzigkeit hingegen bis ins tausendste Geschlecht denen erweist, die Mich lieben und meine Gebote halten.

Die Gesellschaft straft sich selbst, richtet ihre eigenen Kinder und Jugendlichen zugrunde und marschiert im Gleichschritt dem Abgrund entgegen.

Was tun? Die meisten von uns haben den Kampf um ihr Leben und das Heil ihrer Seele allein auszufechten. Die Heiligen im Himmel wollen Jedem dabei helfen. Am 9. Januar gedachten wir des hl. Märtyrers Julian ( 303). Er sagt uns, worauf es ankommt:

„Seine (Gottes) Gnade ist dir notwendiger, als die Gnade aller Menschen. Seinen Zorn und seine Ungnade hast du mehr zu fürchten, als den Zorn und die Ungnade aller Menschen. Wider den Zorn der Menschen, die dir schaden wollen, kann Gott der Herr dich beschützen. Der Schaden, den sie dir zufügen, betrifft nur den Leib und das Zeitliche, dauert auch nur eine kurze Zeit. Gott aber kann dich strafen an Leib und Seele für eine ganze Ewigkeit. Und wer kann dich wider den Zorn Gottes beschützen? „Sehet“, spricht er selbst, „sehet, daß ich allein bin, und daß kein anderer Gott neben mir ist, der euch aus meiner Hand erretten könnte“ (Deuteronom. 32. Kap.) (zitiert aus: Goldene Legende, von P. Wilhelm Auer, Köln 1904, S. 26f) 

Hilfreich ist auch die Erinnerung an den Tod, wie sie der hl. Theodosius (gestorben am 11.1.529) praktizierte. Er ließ im Umkreis seines Klosters ein Grab ausheben, das alle Mönche täglich betrachten und sich dabei zu Gemüte führen sollten, dass sie sterben müssen. (ebenda 30f). Er belehrt uns:

Jetzt ist die Zeit der Buße und des Wirkens, worauf die Zeit der Belohnung folgt. Jetzt hilft Gott allen, die von ihren bösen Wegen zurückkehren wollen. Einst wird er, vor dem nichts verborgen ist, als furchtbarer Richter kommen. Jetzt genießen wir noch die Langmut Gottes; einst werden wir sein gerechtes Gericht erkennen, wenn wir aus den Gräbern auferstehen, die einen zur ewigen Höllenpein, die andern zum ewigen Leben. Wie lange werden wir noch zögern, Christus zu gehorsamen, der uns zu seinem himmlischen Reiche berufen hat? Werden wir uns von unserer gewohnten Lebensweise nicht abwenden und uns zur Befolgung der Lehre Jesu bewegen lassen? Wie werden wir jenen furchtbaren Tag ansehen, wo die zur Rechten Jesu in den Himmel eingehen, die zur Linken ohne Tugend und gute Werke zum Feuer der Hölle verurteilt werden, wo ewige Finsternis ist?“

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