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APOKALYPSE

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22.11.2003

90A38

Das Geheimnis von La Salette

Maria zu Mélanie am 18.(oder 19?) 9.1846, erstmals abgedruckt am 15.11.1879 in Lecce mit Erlaubnis von Bischof Monsignore Zola, dann 1904 in Lyon

"Mélanie, was ich dir jetzt sagen werde, wird nicht für immer geheim bleiben; im Jahr 1858 wirst du es veröffentlichen können.

Die Priester, Diener meines Sohnes, die Priester sind wegen ihres schlechten Lebens, ihrer Unehrerbietigkeit und ihres Mangels an Frömmigkeit bei der Feier der heiligen Geheimnisse, wegen ihrer Liebe zum Geld, ihres Hangs zu Ehren und Vergnügungen zu Gruben der Unreinigkeit geworden. Ja, die Priester fordern die Rache heraus, und die Rache schwebt über ihren Häuptern.

Wehe den Priestern und gottgeweihten Personen, die mit ihren Treulosigkeiten und ihrem schlechten Leben meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die Sünden der Menschen, die Gott geweiht sind, schreien zum Himmel nach Rache, und siehe, die Rache lauert schon vor ihren Türen. Denn niemand ist mehr da, der Barmherzigkeit und Vergebung für das Volk erfleht; es gibt keine edelmütigen Seelen mehr; es gibt niemanden mehr, der würdig wäre, dem Ewigen das Opfer des makellosen Lammes zum Heil der Welt darzubringen.

Gott wird züchtigen auf eine Weise, die noch nie dagewesen ist.

Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinen ganzen Zorn ausgießen, und niemand wird so vielen vereinten Plagen entgehen können.

Die Oberhäupter, die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt. Sie sind herumirrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweif hinter sich herzieht, um sie zu verderben.

Gott wird der alten Schlange gestatten, Zwietracht unter die Regierenden, in alle Gesellschaften und Familien zu bringen; die Menschen werden körperliche und geistige Schmerzen erleiden. Gott wird die Menschen sich selbst überlassen und Strafen schicken, die mehr als 35 Jahre aufeinander folgen werden.

Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Plagen und der größten Ereignisse. Sie muß sich darauf gefaßt machen, von einer eisernen Rute regiert zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken.

Der Stellvertreter meines Sohnes, der Hohepriester Pius IX., soll Rom nach dem Jahr 1859 nicht mehr verlassen. Er möge standhaft sein und großmütig und mit den Waffen des Glaubens und der Liebe kämpfen. Ich werde mit ihm sein.

Dem Napoleon traue er nicht. Dieser ist doppelzüngig. Und wenn er eines Tages Papst und Kaiser werden will, wird sich Gott bald von ihm zurückziehen. Er ist jener Adler, der immer höher steigen will und in jenes Schwert stürzt, mit dem er die Völker zwingt, ihn emporzuheben.

Italien wird bestraft werden wegen seines Ehrgeizes, das Joch des Herrn aller Herren abzuschütteln; es wird dem Krieg überantwortet werden; überall wird Blut fließen. Die Kirchen werden geschlossen oder geschändet werden. Priester und Ordensleute werden weggejagt; man wird sie dem Tod weihen und eines grausamen Todes sterben lassen. Manche werden den Glauben aufgeben; die Zahl der Priester und Ordensleute, die von der wahren Religion abfallen, wird groß sein; darunter werden sogar Bischöfe sein.

Der Papst möge sich vor den Wundertätern in acht nehmen. Denn die Zeit ist gekommen, in der die erstaunlichsten Vorkommnisse auf der Erde und in der Luft stattfinden werden.

Im Jahr 1864 wird Luzifer samt einer großen Zahl von Dämonen aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich untergraben, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie auf eine Weise blind machen, daß sie, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. Viele Ordenshäuser werden ihren Glauben ganz verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.

Schlechte Bücher werden auf der Erde überhandnehmen, und die Geister der Finsternis werden überall bewirken, daß der Dienst an Gott immer mehr nachläßt. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient. Manche Leute werden von diesen Dämonen von einem Ort zum andern versetzt. Darunter sind auch Geistliche, die nicht vom Geist des Evangeliums geleitet werden, der ein Geist der Demut, der Liebe und des Eifers für die Ehre Gottes ist. Die bösen Geister werden sogar Tote und Gerechte auferstehen machen (d. h. in ihrer Gestalt erscheinen).

Das bedeutet, daß die Toten, die auf der Erde gelebt hatten, die Gestalt der gerechten Seelen annehmen werden, um die Menschen leichter zu verführen; diese angeblich zum Leben auferweckten Toten, unter denen sich Dämonen verbergen, werden ein anderes Evangelium predigen, das dem wahren Evangelium Jesu entgegensteht und den Himmel und die Hölle leugnet. Alle diese Seelen scheinen wieder in ihre Körper gefahren zu sein.

Überall werden sich außergewöhnliche Wundertaten ereignen, denn der Glaube ist erloschen und falsches Licht blendet dann die Welt.

Wehe den Kirchenfürsten, die nur nach der Anhäufung von Reichtümern und nach der Erhaltung und Befestigung ihrer Autorität trachten und mit Hochmut regieren. Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel leiden müssen, denn die Kirche wird für gewisse Zeit einer schweren Verfolgung ausgesetzt sein. Das wird die Zeit der Finsternisse sein. Die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen.

Da der heilige Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will jeder einzelne sein eigener Führer sein und fühlt sich den anderen überlegen. Die öffentliche Ordnung und die Vollmacht der Kirche wird abgeschafft. Jede Ordnung und Gerechtigkeit wird mit Füßen getreten werden. Man wird nur noch Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht sehen und weder das Vaterland noch die Familie lieben.

Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bis zum Ende bei ihm sein, um sein Opfer anzunehmen. Böse werden mehrmals seinem Leben nachstellen, ohne seinen Tagen schaden zu können. Aber weder er noch sein Nachfolger (Randnotiz Mélanies: der nicht lange leben wird) werden den Triumph der Kirche Gottes erleben.

Die Regierungen werden alle das gleiche Ziel haben, nämlich die religiösen Grundsätze abzuschaffen und verschwinden zu lassen, damit der Materialismus, Atheismus, Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz haben.

Im Jahr 1865 wird man den Greuel an heiligen Stätten sehen. In den Klöstern werden die Blumen der Kirche verfaulen, und der Teufel wird sich als König der Herzen gebärden. Die Ordensoberen mögen auf der Hut sein, wenn sie jemanden aufnehmen; denn der Teufel wird all seine Schlauheit aufbieten, um Leute hereinzubringen, die der Sünde ergeben sind. Denn die Unordnung und die Neigung zu fleischlichen Genüssen werden sich über die ganze Welt verbreiten.

In Frankreich, Italien, Spanien und England wird Krieg sein. Das Blut wird durch die Straßen und Gassen rinnen. Franzosen werden gegen Franzosen kämpfen, Italiener gegen Italiener. Schließlich folgt ein allgemeiner Krieg, der schrecklich sein wird. Gott wird sich eine Zeitlang weder Italiens noch Frankreichs erinnern, da das Evangelium Christi ganz in Vergessenheit geraten ist. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten. Man wird sich gegenseitig umbringen, auch noch in den Häusern.

Beim ersten Hieb seines Schwertes, der die Menschheit wie ein Blitz treffen wird, werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen erbeben, weil die Zügellosigkeit der Menschen und ihre Verbrechen bis ins Himmelsgewölbe dringen.

Paris wird niedergebrannt werden, Marseille (vom Meer) verschlungen werden. Mehrere große Städte werden bei Bränden vernichtet und bei Erdbeben zusammenstürzen. Alles scheint verloren. Nur mehr das Morden wird man sehen, Waffengetöse und Gotteslästerungen hören.

Die Gerechten werden viel zu leiden haben. Ihre Gebete, Bußübungen und Tränen werden zum Himmel emporsteigen, und das ganze Volk Gottes wird um Vergebung und Erbarmen flehen, um meine Hilfe und Fürsprache. Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und großen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde zu töten. Schlagartig werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle Menschen, die sich der Sünde ergeben haben, zugrunde gehen. Die Erde wird wie eine Wüste aussehen.

Dann wird Gott Frieden mit den Menschen schließen und sich mit ihnen versöhnen. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. Die Liebe zum Nächsten wird überall aufblühen. Die neuen Könige werden die rechte Hand der heiligen Kirche sein, die erstarken wird und demütig, fromm, arm, eifrig sein und die Tugenden Jesu Christi nachahmen wird. Überall wird nun das Evangelium verkündet werden, und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, denn unter den Arbeitern Jesu Christi wird Einigkeit herrschen, und alle werden in der Furcht des Herrn leben.

Dieser Friede wird aber nicht lange dauern. 25 Jahre im Überfluß werden die Menschen schnell vergessen lassen, daß ihre Sünden die Ursache aller Strafen sind, die über die Erde kommen.

Ein Vorläufer des Antichrist, der die vereinten Truppen vieler Nationen anführt, wird gegen den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt, kämpfen. Er wird viel Blut vergießen und versuchen, die Verehrung Gottes auszurotten, um sich an seine Stelle zu setzen.

Die Erde wird dann mit allerlei Geißeln gezüchtigt werden, neben der allgemein herrschenden Pest und dem Hunger.Es wird ständig Kriege geben bis zum letzten Krieg, den die zehn Könige des Antichrist führen werden. Diese Könige haben einen gemeinsamen Willen und werden die Welt allein regieren. Bevor dies eintritt, wird es einen Scheinfrieden in der Welt geben.

Man wird nur an das Vergnügen denken, und die Bösen werden in allen erdenklichen Sünden versinken.

Aber die Kinder der heiligen Kirche, die Kinder des Glaubens, meine wahren Nachfolger, werden zunehmen in der Liebe zu Gott und in den Tugenden unter Führung des Heiligen Geistes.

Ich werde mit ihnen kämpfen, bis sie zur Vollendung der Zeiten gelangen.

Die Natur lechzt nach Rache wegen der Menschen und bebt vor Entsetzen in Erwartung dessen, was über die von Verbrechen besudelte Erde hereinbrechen soll.

Erzittert, Erde und ihr, die ihr ein Gelübde abgelegt habt, Gott zu dienen, innerlich aber euch selbst anbetet, erzittert, denn Gott wird euch seinen Feinden ausliefern, da schon die heiligen Stätten vom Verderben angesteckt sind. Viele Klöster sind keine Häuser Gottes mehr, sondern die Weiden Asmodis, des Teufels der Unreinheit, und seiner Genossen.

Um diese Zeit wird der Antichrist geboren werden von einer hebräischen Nonne, einer falschen Jungfrau (d´une religieuse hébraique, d´une fausse vierge), die mit der alten Schlange, dem Meister der Wollust und Unzucht, im Bund stehen wird. Sein Vater wird ein Bischof sein. Schon während seiner Geburt wird er Gotteslästerungen ausspeien; er wird Zähne haben, mit einem Wort, es wird ein fleischgewordener Dämon sein. Er wird schreckliche Schreie ausstoßen, Wunder wirken, wird sich von der Unzucht nähren. Er wird Brüder haben, keine fleischgewordenen Teufel wie er, sondern Söhne des Bösen. Mit zwölf Jahren werden sie sich durch glänzende Siege hervortun. Bald wird jeder an der Spitze einer Armee stehen und von den Legionen der Hölle unterstützt werden.

Die Folge der Jahreszeiten wird in Unordnung geraten. Die Erde wird nur mehr schlechte Früchte hervorbringen; die Sterne werden nicht mehr regelmäßig ihre Bahnen ziehen. Der Mond wird nur mehr ein schwaches, rötliches Licht widerspiegeln. Wasser und Feuer werden sich auf dem Erdball in krampfhaften Zuckungen bewegen, und Erdbeben werden Berge und Städte versinken lassen.

Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichrist werden. Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist zu Lande und am Firmament große Wunder vollbringen, und die Menschen werden immer schlechter werden.

Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen guten Willens sorgen. Überall wird das Evangelium gepredigt werden. Alle Völker und Nationen werden die Wahrheit kennen.

Ich richte einen dringenden Aufruf an die Erde:
Ich rufe die wahren Jünger des lebendigen Gottes auf, der in den Himmeln lebt und herrscht.
Ich sende meine Stimme zu den vollkommenen Nachahmern Christi, des fleischgewordenen Wortes, des einzigen und wahrhaften Erlösers der Menschheit.
Ich rufe meine Kinder, meine wahrhaft frommen, die sich mir anvertraut haben, damit ich sie zu meinem göttlichen Sohn führe.
Ich rufe jene, die ich gleichsam in meinen Armen trage, jene, die in meinem Geist leben. Schließlich rufe ich die Apostel der letzten Zeiten, die treuen Jünger Jesu Christi, damit sie
(nach den Regeln, die Mélanie für sie empfangen hat) in Verachtung der Welt und ihrer selbst leben, in Armut und Demut, in Verachtung und in Schweigen, in Gebet und Abtötung, in Keuschheit und in Vereinigung mit Gott, in Leiden und in Verborgenheit vor der Welt.
Es ist Zeit, daß sie ausziehen, um der Welt Licht zu bringen.
Gehet und zeiget euch als meine geliebten Kinder.
Ich bin bei euch und in euch, sofern euer Glaube das Licht ist, das euch in diesen Tagen der Drangsal erleuchtet.
Ihr sollt wie ausgehungert sein vor Eifer, Jesus Christus zu verherrlichen.
Kämpft, ihr Kinder des Lichts, ihr kleine Schar, die ihr das alles seht und erkennt, denn die Zeit der Zeiten, das Ende der Endzeit ist nahe.

Die Kirche wird verdunkelt, die Welt in Angst geraten. Da werden Henoch und Elias erscheinen, erfüllt vom Heiligen Geist Gottes. Die Kraft Gottes wird aus ihnen sprechen, und die Menschen guten Willens werden an Gott glauben. Viele Seelen werden getröstet werden. Dank der Hilfe des Heiligen Geistes werden sie große Fortschritte machen und die Irrlehre des Antichrist verwerfen.

Wehe den Bewohnern der Erde! Blutige Kriege und Hungersnöte werden sein, Seuchen und ansteckende Krankheiten. Es wird Tiere (Insekten) hageln. Donnerschläge werden die Städte erzittern lassen, Erdbeben Länder verschlingen.

In den Lüften wird man Stimmen hören. Die Menschen werden die Köpfe an die Wände schlagen und nach dem Tode rufen, aber der Tod wird sie woanders mit seinen Qualen zu treffen wissen. Nach allen Seiten hin wird viel Blut strömen. Wer wird da überleben, wenn nicht Gott die Zeit der Prüfung abkürzt?

Das Blut, die Tränen und die Gebete der Gerechten werden Gott erweichen. Henoch und Elias werden dem Tode überliefert werden. Das heidnische Rom wird verschwinden. Feuer wird vom Himmel fallen und drei Städte verzehren.

Das ganze Universum wird von Entsetzen geschlagen. Viele werden sich verführen lassen, weil sie den wahren Christus, der unter ihnen lebte, nicht verehrt haben. Es ist Zeit, die Sonne verfinstert sich, nur der Glaube wird leben.

Die Zeit ist herangekommen; der Abgrund öffnet sich.

Er ist schon da, der oberste Herr der Finsternis.

Sieh, da ist dieses Tier mit seinem Gefolge und gibt sich als Erlöser der Welt aus.

Voll Hochmut wird er sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen.

Der Hauch des heiligen Erzengels Michael wird ihn ersticken.

Da, er stürzt, und die Erde, die sich seit drei Tagen in ununterbrochenen Wehen befindet, öffnet ihren feurigen Schlund.

Für immer verschlingen ihn und all die Seinigen die Abgründe der ewigen Hölle.

Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden.

Und man wird allein Gott dienen und ihn verherrlichen.


Empfehlenswerte Literatur (wir haben sie für obige Fassung mit herangezogen):
- Paul Gouin: Mélanie - Die Hirtin von La Salette, Christiana Verlag Stein am Rhein, 1982

- Johannes M. Höcht: Die Große Botschaft von La Salette, Christiana Verlag Stein am Rhein, 192 Seiten
- Karl Wagner: Erscheinung der weinenden Mutter Gottes in La Salette und ihre Voraussagen bis ans Ende der Welt. Verfaßt 1921, verbesserte Auflage 1968. Karl Wagner, Wien

- Sonderbeilage des Neuen Groschenblatts: Maria weint ... so lange schon! 150 Jahre La Salette - soll sie vergeblich weinen? Die Zeit drängt. 1996

Keine Gewähr für obige Version; es ist uns nicht gelungen, den Originaltext aufzutreiben.

Bestrafung der Verfolger - Index Apokalypse