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ETIKA

Hilfeschrei der Christen

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16.7.; Zusatz „Millionen abscheuliche Verbrechen“ 17.7.2001, gegen 12 h

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Gott, schreite ein!

 

 

So viele Menschen sind heute derart gottlos und sittenlos, daß wir ernsthaft befürchten, bei der Erfüllung unserer Aufgaben in kürzester Zeit kapitulieren zu müssen: mit verheerenden Auswirkungen für alle und uns selbst.

 

Die Erdenbürger werden bombardiert mit einer in Tausenden Jahren nie dagewesenen Zahl und Stärke von Verführungen. Vor allem die Mode ist zum Instrument Satans geworden. Nicht minder schlimm ist die Lage in den Medien Fernsehen, Internet und Presse. Bisher seriöse Nachrichtenagenturen wie dpa veröffentlichen bereits ausgesprochene Sexfotos wie am 15.7.2001 vom Carneval Erotica in Berlin; eine blonde Sexbombe posiert aufreizend vor dem Hintergrund der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche: Busen neben Kreuz. Wie kann ein Volk so tief sinken?

 

Aber nicht nur Deutschland hängt am Abgrund. In den meisten Ländern triumphiert die Sünde. Schamlosigkeit allerorten. In Städten und Dörfern, auf den Straßen, in den Geschäften und Gastlokalen, am Strand wie in den Kirchen zeigen Frauen ihre Blößen: oben, in der Mitte, unten, es gibt fast keinen Anblick mehr, der Männer- und Kinderaugen nicht aufgedrängt wird. Und niemand wagt es, diese verdorbenen Geschöpfe zurechtzuweisen, sie an Gottes Gebote zu erinnern. Die Kirche, die Pfarrer, die einzelnen Christen haben geschwiegen, und mit ihrem unverzeihlichen Versagen ist das Verhängnis hereingebrochen.

 

Was sollen wir tun? Beten für die Bekehrung der Sünder und die Rettung der Guten? Das tun so viele schon so viele Jahre. Viele werden wohl auch gerettet dank dem Rosenkranz, aber die Lage insgesamt wird immer entsetzlicher. Die Jugend aller Völker wird verführt, und ein großer Teil weiß nichts mehr von Gut und Böse, kennt als Lebenszweck nur noch Spaß und Lust. Symbol für diese Entwicklung ist in Deutschland der Verein zur Förderung Hedonistischer Lebenskultur, der die freie Entfaltung aller sexuellen Neigungen fordert. Den nächsten Schritt hat das Aufklärerland Frankreich vorausgetan: Frauen werden in der „Porno-chic“-Werbung zu Sexobjekten degradiert, die vor aller Augen je nach Sado-Laune gefesselt, gepeitscht und erniedrigt werden dürfen – dem Geist der Französischen Revolution entsprechend, die den Herrscher Mensch an die Stelle Gottes gesetzt hat. Und daneben gibt es noch Staaten, die sogar Kinderschänder schützen – Horror der Endzeit! Weltweit sieht es nicht viel besser aus, etliche islamische Länder und das hinduistische Indien ausgenommen.

 

Und für all diese Massenverführer und –verführerinnen sollen wir noch beten? Wer es kann, der tue es. Wir können es nicht. So vielen ergeht es ja im Sommer 2001 weit schlimmer als dem hl. Hieronymus in seiner Wüstenhöhle. Wir nehmen als sicher an, dass er nicht für die ihn bedrängenden Dämonen und Hexen gebetet hat. Eher dürfte er sie in die Hölle gewünscht haben.

 

Liebe Leser: Wenn unsere 3000 Artikel so wenig bewirkt haben, braucht es da wirklich 6000? Wozu sollen wir noch mehr die eigene Gesundheit ruinieren? Wenn die Bibel nicht beeindruckt, braucht es da wirklich mehr Worte? Nein, es braucht anscheinend Taten, Geschehnisse, Katastrophen, Wunder, damit die Menschen im Innersten erschüttert werden und wieder beginnen zu glauben, zu glauben, dass Gott ist, dass er das Gute belohnt und das Böse bestraft.

 

Allüberall stehen die Truppen des Feindes, wo man hinschaut: Zerstörung, Unordnung, Mitleidlosigkeit, Bosheit, Grausamkeit, Blut und Tränen, Elend und Zerfall.

 

Pestluft steigt aus den Klüften des Hades empor, wird zum Orkan, der uns hinwegfegt. Ein Strom schmutzigsten Unrats erfasst uns, reißt uns mit in die Unterwelt. Herr, wir ersticken, wir ertrinken. Hilf uns jetzt, sonst ist es zu spät.

 

Nur ein sofortiges göttliches Eingreifen kann die Menschheit oder größere Teile noch aufschrecken und retten.

 

Millionen abscheuliche Verbrechen schreien täglich zum Himmel: die Erbarmungslosigkeit, die Mitleidslosigkeit, die Verbrechen gegen die Liebe, der sexuelle Missbrauch von Kindern, Morde und Vergewaltigungen, Entführungen und Sklavenhandel, die Zerstückelung ungeborener Menschen, die Zerreißung und Neuzusammensetzung von Kreaturen, die Vivisektion, das betäubungslose Schächten und Schlachten, rituelle Blutopfer, Satanskult, die Grausamkeiten der Finsternis und viele andere Greueltaten und Perversionen.

 

Seit zehn Jahren flehen wir um Gnade für die unschuldigen Opfer in dem Buch „Kinder retten die Welt“ (ETIKA 1991). Niemand hat die Konsequenzen daraus gezogen, die Kinderschänder sind nicht isoliert worden, sondern setzen ihr Treiben fast ungehindert fort. Der Brief des Francisco an alle Menschen und besonders die Verbrecher blieb ungehört. Niemand hat das Evangelium so gelebt, wie es Franziskus getan hat und wie dies für die heutige Zeit im Handbuch des einfachen Lebens zusammengefasst wurde, zum Beispiel in den Kapiteln Vollkommenheitsstreben und Barmherzigkeit. Alle sind wir schuldig geworden: Peter Coryllis hat dies so trefflich in seinem Vaterunser ausgedrückt.

 

Ein merkwürdiges Zusammentreffen: die Zehn-Jahres-Frist seit unserem Aufruf zum Schutz der Kinder, unter anderem durch die Isolierung der Sexualverbrecher, ist abgelaufen. Gleichzeitig endet im Oktober nach 3 ½ Jahren unser Apokalypse-„Spiel“.

 

Und damit sind wir auf Seite 220 des Buches „Kinder retten die Welt“ angelangt: „Das letzte Kapitel schreibt Gott.“

 

Gott, schreite ein, so schnell wie möglich, sonst gehen die allermeisten von uns zugrunde. Hab Erbarmen besonders mit den Kindern, bewahre sie vor dem sittlichen Untergang, der in die Hölle führt!

 

Wir, Deine Diener, sind fast mittel- und waffenlos gegen die mit aller Macht anstürmenden Kräfte der Unterwelt.

 

Wenn uns der Himmel nicht zu Hilfe kommt, unmittelbar oder durch Engel oder gute Menschen, sieht es danach aus, als ob unsere Mission vor dem Ende steht. Wir geben uns keinen Illusionen bezüglich der relativ vielen gelesenen etika.com-Seiten hin: Die allermeisten Besucher sind skeptische Neugierige oder Feinde.

 

Danach werden wir das Feld den beiden Zeugen Elias und Henoch überlassen. Sie werden mehr ausrichten als wir; vor allem werden sie besonders gefährliche Gegner unschädlich machen dank göttlicher Vollmacht.

 

Wir jedenfalls haben alle gewarnt – meist vergeblich. Ob wir ein paar Seelen gerettet haben, werden wir alle am Jüngsten Tag erfahren.

 

Gottes Wille geschehe!

AIHS

*

Nachtrag 29. 7. 2001: Wir schickten diese Datei am 17. Juli 2001 gegen Mittag ins Internet, um 17.06 ereignete sich ein mittelschweres Erdbeben in Südtirol, das auch in den Nachbarländern gespürt wurde. 17.7.2001, 17.06 h, sieben Sekunden dauerndes mittelschweres Erdbeben der Stärke 7 auf der Mercalliskala und der Stärke 5,2 auf der Richterskala. Vermutlich vier Tote: zwei Wanderer in Vöran verschüttet: eine Inderin mit britischem Paß tot, ihr Südtiroler Freund unter Tonnen Felsen und Geröll begraben, Bergung extrem schwierig; ein bundesdeutscher Wanderer stirbt an der Hochwart zwischen Ulten und dem Vinschgau, wo das Epizentrum war; eine Frau erliegt in Bozen einem Herzinfarkt. Dr. Heike Müller, bundesdeutsche Ärztin und neue Lebensgefährtin des Landeshauptmannes Luis Durnwalder, bei Sturz ihres scheuenden Pferdes in Wiesen lebensgefährlich verletzt; inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

2.8.2001: Den Ausbruch des Ätna werten wir als Hilfeschrei von Mutter Erde. Beide Hilfeschreie begannen gleichzeitig Mitte Juli. Am 13. Juli war Weltbußtag gewesen; niemand hatte daran teilgenommen, die Chance für die Wende wurde verspielt. Also treten die angekündigten Ereignisse ein, die nach der Heiligen Schrift eintreten müssen.

Siehe dazu Stellungnahme von Mons. Pfarrer Dr. Franz Burger

 

 

 

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