Warum all diese Katastrophen? Wer steckt dahinter?
Einmal kommt es. Sind wir jetzt soweit, dass erfüllt wird, was die Heilige Schrift sagt? "Nun wird den Engeln die Macht gegeben, die Strafgerichte Gottes an der Menschheit zu vollziehen. Sie werden alle Elemente entfesseln und die Schalen des göttlichen Zornes über die Menschheit ausgießen. (P. Adolf Rodewyk S.J.)

Katastrophen vernichten die einen und retten die anderen. Für die Gleichgültigen braucht es anscheinend neue Katastrophen. Lesen wir in den Büchern der göttlichen Gerechtigkeit.

ETIKA

APOKALYPSE

www.etika.com
21.8.2002 – 4.7.2007

90A60

Katastrophen vernichten und retten

En parte multilingual

 

Las fuerzas detrás las catástrofes

 

Einer Seele gewidmet, die uns aufgrund unserer provozierenden These:
“Mögen die Menschen die Not als Chance erkennen, um zu Gott umzukehren.
Dies gilt auch für alle Opfer individueller Katastrophen (Krebs, Aids etc.).“
verständnislos angeschaut hat.

Vergleiche Handbuch des einfachen Lebens, Kapitel Leid 29L2, 29L3, 29L4 und andere

Vergleiche die Botschaften von La Salette, Fatima (ETIKA 90A13) etc.
Die nichtdeutschen Texte können aus Zeitgründen erst später übersetzt  werden. 

 

Zwei aktuelle Vorbemerkungen. Die erste zur Hochwasserkatastrophe in Österreich, Deutschland, in der Tschechei und Slowakei im August 2002: Der alte Grieche Herodot lobte die Parsen mit den Worten:

"Sie harnen weder in den Fluß, noch speien sie hinein. Sie waschen sich nicht darin, gestatten es auch keinem andern, sondern sie haben vor den Flüssen ganz besondere Ehrfurcht und glauben, daß jeden ein Fluch trifft, der ein Gewässer schändet."

(zit aus Günther Schwab: Tanz mit dem Teufel, S. 74)

 

Die zweite Vorbemerkung führt etwas tiefer. Sie stammt von dem italienischen Schriftsteller Umberto Eco, Professor für Semiotik (Wissenschaft vom Ausdruck) an der Universität Bologna und Verfasser des Buches "Der Name der Rose"). Er führte einen Briefwechsel mit dem kürzlich zurückgetretenen Mailänder Kardinal Carlo Maria Martini und spricht erstaunlicherweise von der Endzeit. Uns wird die Verwendung dieses Begriffs von vielen Geistlichen angekreidet. Aber vielleicht glauben sie Umberto Eco mehr als den Schülern der Apostel der letzten Zeiten. "Der Ungläubige" schreibt in dem Buch "Woran glaubt, wer nicht glaubt?" (Paul Zsolnay Verlag, Wien, zitiert in der "Welt am Sonntag, 14.2.1999, S. 31)

"Wir erleben (und sei´s auch nur in der zerstreuten Weise, an die uns die Massenmedien gewöhnt haben) unsere Schrecken der Endzeit; und wir könnten sogar sagen, wir erleben sie im Geiste des "Laßt uns fressen und saufen, denn morgen sind wir tot" (bibamus, edamus, cras moriemur), indem wir das Ende der Ideologien und der Solidarität im Strudel eines unverantwortlichen Konsumismus feiern..."

 

Es geht also um mehr, nicht nur um die Schändung des Wassers. Es geht um die Schändung der Kreatur Gottes, die Mißachtung der Gebote Gottes durch einen großen Teil der Menschheit und das damit unweigerlich verbundene Strafgericht.

 

Wie furchtbar sind Deine Werke, Herr.
Vor Deiner großen Macht beugen sich Deine Feinde.

(Franziskus von Assisi, Psalm X, Terz an Sonntagen)

 

Das Gesetz der Katastrophen (Übersicht)

A Mißachtete Warnungen

- Bibel

- Propheten

- Gewissen

 

B Wer ist der Verursacher:

   Der Mensch, der sündigt;

   Gemeinschaften und Völker, die sündigen;

   die Menschheit, die sündigt

 

C Die Auswirkungen der Sünde:

- Katastrophen aller Art

- Beispiele, Ankündigungen

 

D Wer muss eingreifen, damit Gleichgewicht und Ordnung wiederhergestellt werden:

D1 die göttliche Gerechtigkeit

D2 die Engel

D3 das Naturgesetz

D4 die Menschen mit Wiedergutmachung

 

E Sinn und Zweck der Katastrophen:

Strafe und/oder Besserung, unter anderem:

·        Anlaß zur Besinnung auf die Wahrheit und Chance zum Neubeginn: Der Mensch erinnert sich an Gott, an die Tugenden, an seine Aufgabe, gut zu sein, und lernt beten. Sachschäden, Verletzungen oder sonstiges Unglück können ein Leben in eine andere Richtung lenken, die zum Heil führt.

·        Abschreckung vor dem Bösen

·        Verhinderung neuer, vielleicht tödlicher Sünden. Der Tod kann vor dem 2. Tod bewahren.

·        Manchmal Befreiung aus einer anderen Krise

·        Bestrafung jener, die sich nicht retten lassen wollen

 

F Rettung in, vor und nach Katastrophen

- Hinwendung zu Gott

 

G Apokalypse


Im einzelnen:

 

B Sünden der Menschen

etika.com ist voll von dergleichen Aufzählungen. Dazu noch als neuerliche Warnung eine Bemerkung des größten russischen Philosophen Wladimir Solowjew in der Vorrede zur Neuausgabe seiner Gedichte, April 1900:

"Die Übertragung fleischlicher, tierisch-menschlicher Beziehungen (Anmerkung: vergleiche die vielen US-E-Mails) in das Gebiet des Übermenschlichen ist der größte Greuel und die Ursache des äußersten Verderbens (die Sintflut, Sodoma und Gomorrha, die "Tiefen des Satans" der Endzeit)."

 

C Auswirkungen der Sünden- Consecuencias de los pecados

- Katastrophen aller Art

"Alles, was der Mensch denkt, spricht  und tut, hat in sich etwas Lebendiges, das fortwirkt zum Guten oder zum Bösen. (Anna Katherina Emmerich: Visionen über die Engel, die Armen Seelen im Fegfeuer, die streitende Kirche u. a. Aus den Tagebüchern Clemens Brentanos herausgegeben von P. Karl Erhard Schmöger, Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1980,S. 48)
"Ich sah die Strafen mancher Sünden bis an den späten Nachkommen wie als etwas Natürlich-Notwendiges, ebenso wie die Wirkung des Fluches, der auf ungerechtem Gute liegt, oder den unwillkürlichen Abscheu vor Orten, wo große Verbrechen geschehen sind." (ebenda 49)
"Ich sah das Gute und Böse aus den Vorfahren in den Kindern fortwirken und durch ihren Willen und ihr Mitwirken ihnen zum Heil und Unheil gerichtet werden." (ebenda 57)

"An einem Orte war es mir, als würde eine große Stadt, die besonders voll Bosheit war, ganz unterminiert- Da waren viele Teufel bei der Arbeit. Sie waren schon weit darunter hin, und ich glaubte, sie müßte, wo schwere Gebäude ständen, bald sinken. Von Paris habe ich oft schon die Empfindung gehabt, es müsse sinken; ich sehe so viele Höhlen darunter, doch nicht solche mit Bildhauerarbeit wie in Rom." (ebenda 91)

 

"Die Bücher der Ärzte sind voll von Krankheiten... Wieviele Tausende Menschen verschluckt täglich das Meer? Wieviel kommen in den Kriegen um? Wieviele sind in Gefahr bei Erdbeben, dem Anschwellen von Flüssen, Hauseinstürzen, Insektenstichen und Verletzungen von giftigen Bestien. (S. 74)

 

"Llenos están los libros de los médicos de enfermedades... ¿Cuántos millares de hombres se bebe cada día el mar?  ¿Cuántas se tragan las guerras? ¿Cuántos han peligrado con temblores de tierra, con crecientes de ríos, con caídas de casas, con picaduras y heridas de bestias ponzoñosas? (p. 74)

 

Wieviele Bedrohungen, Raubüberfälle, Beleidigungen, Verwundungen, Tötungen, Entehrungen und Gefangennahmen müssen jeden Tag Menschen von anderen Menschen erleiden? Weder das Land noch das Meer noch die Wege noch die öffentlichen Plätze sind sicher vor Gaunern, Straßenräubern, Freibeutern und Feinden. (S. 75)

 

¿ Cuántos amenazas, robos, injurias, heridas, muertes, deshonras y cautiverios padecen cada día unos hombres de hombres hombres? Ni la tierra, ni la mar, ni los caminos, ni las plazas públicas están seguros de ladrones, de salteadores, de corsarios y de enemigos. (p. 75)

 

Der heilige Bernhard wagte zu sagen, dass ihm dieses Leben nur wenig schlimmer vorkommt als das in der Hölle, gäbe es nicht die Hoffnung, die wir hier haben, dass wir nämlich den Himmel gewinnen können. Und obgleich dies alles eine Strafe der Sünde ist, ist es doch eine milde und heilsame Strafe: denn jene höchste Vorsehung hat sie angeordnet, damit sich unsere Herzen von der ungeordneten Liebe zu diesem Leben scheiden.“ (Bruder Luis von Granada)

 

San Bernardo osó decir que le parecía a él poco menos mal esta vida que la del infierno, si no fuera por la esperanza que en ella tenemos de poder ganar el cielo.

Y aunque todo esto fue castigo del pecado, pero fue castigo piadoso y medicinal: porque todo esto lo ordenó así aquella soberana Providencia para apartar nuestros corazones del amor desordenado de esta vida." (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. VIII, p. 77)

 

"Die Gottesfurcht ist der Anfang der (?) Liebe. Dies bezeugt der hl. Bernhard, wenn er sagt: Wahrlich habe ich erfahren, daß es nichts gibt, das so wirksam ist, um die göttliche Gnade zu bewahren, als alle Zeit mit Furcht zu leben und keine hohen (Druckfehler: altros  = andere statt altos?) Gedanken zu haben." (Fray Luis de Granada)

 

"... el temor de Dios es principio de su amor. Lo testifica San Bernardo, diciendo: Verdaderamente he conocido que ninguna cosa hay tan eficaz para conservar la divina gracia como vivir en todo tiempo con temor y no tener altos pensamientos." (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XII, p. 120)

 

 

- Beispiele, Ankündigungen

·        "Ein großer, feuriger Engel schwebte vom Throne Gottes nieder über die Stadt Palermo, wo der Aufruhr herrscht, und sprach Worte der Züchtigung, und ich sah unten in der Stadt Menschen tot niederfallen." (Anna Katherina Emmerich: Visionen über die Engel, die Armen Seelen im Fegfeuer, die streitende Kirche u. a. Aus den Tagebüchern Clemens Brentanos herausgegeben von P. Karl Erhard Schmöger, Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1980, S. 8f.)

·        "Da sah ich ... die Gestalt eines Mannes aufsteigen... Er war mit Bändern umwickelt ... Er trug ein mit bunten Bändern umwickeltes Schwert ... und warf die Bänder auf schlafende Städte. Und die Bänder umfingen sie wie Schlingen. Auch fielen Blattern und Beulen von ihm nieder in Rußland, in Italien und Spanien. Um Berlin lag eine rote Schlinge (Anmerkung: wie heute), von da kam es zu uns (Anmerkung: Dülmen). Nun war sein Schwert nackt, blutigrote Bänder hingen vom Griff, es träufelte Blut auf unsere Gegend ..." (ebenda 9f., erzählt am 2.9.1822)

·        "Es steigt ein Engel auf zwischen Morgen und Mittag mit einem Schwert, und er hat am Griffe des Schwertes wie eine Scheide voll Blut, die er hier und da ausgießt, und er kommt bis hierher und gießt Blut aus in Münster auf dem Domplatz." (ebenda 10, erzählt am 11. September 1822)

·        Zum Flugzeugzusammenstoß in 11.000 Metern Höhe über dem Bodensee zur Mitternachtszeit am 2. Juli 2002 schrieb Bonaventur Meyer am 4.7.2002 unter der Überschrift "Absturz von höherer Warte gesehen" unter anderem:
"Bei allen sich überbietenden Schuldzuweisungsversuchen darf man eines nicht vergessen: Allein GOTT ist die Todesstunde eines Menschen vorbehalten... Die Katastrophe, die insgesamt 72 Opfer gefordert hat, ist zum grössten Teil Kindern beschieden worden."
Unser Freund und Mitstreiter Bonaventur Meyer macht dann darauf aufmerksam, dass am 1. Juli das Fest des Kostbaren Blutes  Christi und am 2. Juli das Fest der Heimsuchung Mariens bei Elisabeth (Anmerkung etika.com: übrigens 1389 eingesetzt, um die Beilegung der Kirchenspaltungen zu erbitten, als es Luther noch gar nicht gab!) begangen wird. Meyer kommentiert:
"Das liebende Herz der GOTTESMUTTER konnte doch mit dieser Zulassung ein Mahnzeichen an die ganze Welt setzen, jederzeit für die STUNDE bereit zu sein, wenn GOTT den Menschen zur Rechenschaft ruft. Nicht nur für die so sehr betroffenen Eltern, sondern für alle Menschen kann dieser Absturz zum grossen Segen werden, indem ihre Kinder zwar dem Absturz zum Opfer fielen, aber in GOTTES ERBARMEN ins ewige Leben übergingen, aber auch ihr Leben dahin verändern kann, dass sie fortan GOTT in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen, die Sünde meiden und IHM durch Gebet und Lob die IHM gebührende Ehre erweisen, bis sie selbst zur alle menschliche Phantasie übersteigende, nie mehr endende Herrlichkeit des Himmels eingehen dürfen." (Ein klares, deutliches Wort von Bonaventur Meyer, PRO VERITATE, Holdermattstr. 6, CH-4632 Trimbach).

·        Liberalisierung der Abtreibung in der Schweiz:
Bonaventur Meyer hatte vor der Abtreibungs-Entscheidung der Schweiz gewarnt. "Die Entscheidung vom 2. Juni 2002 zum Leben für Mutter und Kind wird auch für die Schweiz entscheiden über Fluch und Segen über unser Land." (am 11.5.2002) Der Kampf um Verhinderung der Katastrophe (legalisierte Massenabtreibung ist eine Katastrophe, und die Folgen werden noch verheerender sein) war vergeblich. Am 25. Juni musste der Apostel Christi kundtun:
"Schlimmer als durch alle Katastrophen ist unser Land durch die offene Rebellion gegen den ALLERHÖCHSTEN BETROFFEN."

 

"Die ganze Sorge wird darauf gerichtet sein, nach sicheren Orten zu suchen, um sich gegen die Beben der Erde und die Stürme der Luft und das Steigen der Meeresflut zu verteidigen." (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XII, p. 127)

 

"Todo el cuidado será andar a buscar lugares seguros para defenderse de los temblores de la tierra y de las tempestades del aire y de las crecientes del mar." (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XII, p. 127)

 

D2 Die Engel als Vollstrecker der Strafgerichte – Gli angeli

Auszug aus der Dämonologie des hl. Psellius (+ 1050). Diese Lehre ist die verwendete Grundlage in der katholischen Kirche:

Die Dämonen der Luft und des Wassers

I demoni dell´aria e dell´acqua

Die Dämonen der Luft: Sie bedienen sich der Naturgewalten: Blitz, Hagel, Wind, Sturm, Windhose usw., um den Menschen zu schaden oder sie umzubringen ... Epheser 6,12 . ... Daher war bei Sturm, Gewitter usw. das Läuten von geweihten Glocken, der Wettersegen, der Gebrauch geweihter Wetterkerzen usw., vor allem des Weihwassers, dessen Gebrauch man schon seit Apostels Zeiten kennt, immer Praxis der katholischen Kirche. (46)

I demoni dell´Aria si servono delle forze della natura, dei fulmini, della grandine, del vento, della tempesta, dei tornadi (nota etika.com: trombe d´aria) per recar danno agli uomini o per ucciderli. ... Efesini 6,12 ... Per questo, in caso di uragani e tempeste si usavano il suono delle campane benedette, le benedizioni e le candele benedette e soprattutto l´acqua santa, che si conosceva già al tempo degli apostoli e fu sempre utilizzata dalla Chiesa cattolica. (p. 86)

Die Dämonen des Wassers stellen den Menschen in Flüssen, Seen und Meeren nach, durch Ertrinken, Kentnern von Schiffen, Haie usw. Im Urwald von Ecuador wurden auf Flüssen schwarze Hunde, ja schwarze Reiter beobachtet. (Heinrich Kreuzer: Die Engel, unsere mächtigen Fürbitter, Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach, S. 47)

I demoni dell´Acqua gettano le persone nei fiumi, in mare e nei laghi per colpa di ubriacchezze, capovolgimenti di barche, attacchi di pescecani etc. Nell´antica foresta dell´Ecuador furono notati nel fiume cani neri e anche cavalieri neri. (a cura di Heinrich Kreuzer: Gli angeli nostri potenti avvocati, Edizioni Segno, Udine, 1996, p. 88)

 

 

Welche Rolle spielt Maria, die Herrin der Engel?

Wie fraglich viele Prophezeiungen und Visionen sind (wir erinnern an die entsprechende Aussage der hl. Teresa von Avila), ersehen wir aus folgendem Zitat aus dem Werk:
Die geheimnisreiche Stadt Gottes, Geschichte des Lebens der heiligsten Jungfrau Maria, wie sie der ehrwürdigen Klosterjungfrau Maria von Agreda geoffenbart wurde. Verlagsanstalt vorm. G. J. Manz, Regensburg, 1904, mit kirchlicher Druckgenehmigung, Seite 484:

„Die drei Personen setzten hierauf der Jungfrau eine strahlende Krone auf das Haupt. Eine Stimme erscholl vom Throne:

"Freundin und Auserwählte unter allen Kreaturen, unser Reich ist das deinige. Du bist die Königin und Gebieterin der Seraphim, aller unserer Diener, der Engel, sowie aller Geschöpfe. Fahre fort, gebiete und regiere glückselig über sie.  ... Nimm teil an unserer Herrschaft über alles, was unsere Hände mit Allmacht erbaut. Von deinem königlichen Throne wirst du befehlen bis in der Erde Mittelpunkt, und mit der Macht, welche wir dir erteilen, die die Hölle und alle ihre Bewohner unterthänig erhalten. Alle werden dich fürchten als Gebieterin über jene Finsternisse und Abgründe unserer Feinde. Du wirst über die Erde, alle Elemente und Geschöpfe herrschen. In deine Hände und deinen Willen legen wir die Kräfte aller Dinge, auf daß dir unterthan sein mögen alle Einflüsse des Himmels, Regen und Fruchtbarkeit."“

 

Ob der Himmelskönigin tatsächlich eine solche Rolle zukommt, bezweifeln wir. Strafgerichte anzuordnen ist nicht Sache einer Frau. Aber dann müsste ja der Titel „Königin der Engel“ redimensioniert werden. Wenn diese Vision von Maria von Agreda nicht wahr ist, dann können auch viele andere angeblich marianische Botschaften an Seherinnen und Seher (z. B. die so häufig zu lesende Aussage, dass der jetzige Papst Gottes bzw. Marias „geliebtester Sohn“ sei, falsch sein).

 

D4 Wiedergutmachung

Anna Katharina Emmerich berichtet in "Das Arme Leben unseres Herrn Jesu Christi" (Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1983, S. 446.f.

"Nach Sabbatschluß brachten einige der Philosophen  die Frage vor, ob den Gott die schreckliche Sündflut habe müssen über die Erde gehen lassen? ... Da lehrte Jesus, daß dieses nicht im Ratschluße Gottes gelegen sei und daß er die Engel mit freiem Willen und mit englischen Kräften geschaffen habe, und daß diese durch Hoffart von ihm ab und in ein finsteres Reich gefallen seien, und daß der Mensch zwischen diesem finsteren Reich und dem Reich des Lichts abermals  mit freiem Willen gestanden sei  und sich durch  die verbotene Frucht dem finsteren Reich hingegeben habe; daß aber der Mensch nun mitwirken müsse, auf daß Gott ihm helfe, und daß er das Reich Gottes herabziehen müsse, auf daß Gott es ihm gebe."

 

E Sinn und Zweck – El sentido de las catástrofes

 

Gemma Galgani fragte den Herrn nach dem Warum des grausigen Weltkriegsgeschehens (Pater Rudolf Haindl, 496. Vinzenzbrief); die Antwort lautete sinngemäß:

·        Kriegs- und Notzeiten sind Zeiten der Barmherzigkeit Gottes, denn die Werke des Bösen werden abgekürzt, auch die Verwerfung hat ihre Abstufung; die Lauen werden erschüttert, denn Not lehrt beten; die Guten vollbringen heroische Werke der Barmherzigkeit, totale Einsatzopfer.“ (Handbuch des einfachen Lebens, Kap. 13 Vorsehung, Seite 22)

 

"Und jede Sache ist zu eurem Guten gegeben, damit ihr geheiligt seid in mir und meine Wahrheit sich in euch erfüllt."  (Hl. Katherina von Siena)

 

"E ogni cosa è data per vostro bene, perché siate santificati in me e la verità mia si compia in voi." (Santa Caterina da Siena: Il Libro, Trattato della Discrezione, 166, Edizioni Paoline, 1975, p. 517)

 

"...die Plagen warnen uns, uns von der Gunst der Welt verführen zu lassen. ...die Plagen reißen die Neigung aus den Herzen, die für die Vergnügen der Welt empfänglich ist. ... die Plagen lassen uns erkennen, was wir in der Welt fliehen müssen.

 

"... i flagelli ci ammoniscono a lasciarci sedurre dal favore del mondo. ... i flagelli sradicano dal cuore l´attrattiva per i piaceri del mondo... i flagelli ci fanno conoscere che cosa dobbiamo fuggire nel mondo. (San Gregorio Magno, Moralia II, Parte Quarta, Libro XXIII, 51. (757), Edizioni Paoline, 1965, p. 148

 

"Jene, die der böse Wille pervers macht, werden oft von der Drangsal korrigiert." (Hl. Gregor der Große)

 

"Quelli che la cattiva volontà rende perversi, spesso li corregge l´avversità." (ibd. Parte Sesta, Libro XXXIV, 4. (1117), p. 406)

 

"Die Prüfungen für jene, die Gott liebt, sind keine Strafen, sondern Gnaden."

 

"Les épreuves, pour ceux que Dieu aime, ne sont pas des châtiments, ce sont des grâces...

"Man braucht nicht zu betrachten, woher die Kreuze kommen; sie kommen von Gott. Es ist immer Gott, der uns dieses Mittel gibt, ihm unsere Liebe zu beweisen."  (Hl. Pfarrer von Ars)

 

Il ne faut jamais regarder d´où viennent les croix; elles viennent de Dieu. C´est toujours Dieu qui nous donne ce moyen de lui prouver notre amour." (Pensées choisies du Saint Curé d´Ars et petites fleurs d´Ars, Édition Téqui, Paris, 1961, p. 137)

 

 

"Es wird jedermann gewarnt. Sie werden gewarnt durch gewisse Ereignisse... (S. 38)
Wenn man meint, Gott sei nur Barmherzigkeit, dann täuscht man sich. Gott ist wohl Barmherzigkeit, aber das hat seine Grenzen, denn die Sünde, besonders die schwere Sünde, stößt IHN unsäglich ab; das widert IHN unsäglich an, so daß ER nicht anders kann, als Gerechtigkeit walten zu lassen. ...
Die heilsame Angst ist ein sehr positives, sehr gutes, sehr, sehr heilsames Rettungsmittel; die heilsame Angst gepflegt und in Schranken gehalten, auch bei den Kindern. Denn schon bei den Kindern muß die Sünde das Schlimmste bedeuten..." (Heinrich Kreuzer: Glorie oder Verderben, Altötting, ohne Jahr, S. 45)

 

"Die Fallen des bösen Feindes tragen zur Rettung und Heiligung der Menschen bei."  (Los Ángeles)

 

"Las asechanzas del enemigo malo contribuyen a la salvación y santificación de los hombres. (Los Ángeles, en: "Angelus" - Boletin Informativo, Cosas de Angeles, p. 85,  Asociación "Amigos de los Angeles", Monasterio de El Pueyo, E-22311 Barbastro (Huesca)

 

 

"Die Gottesfurcht ist der Anfang der (?) Liebe. Dies bezeugt der hl. Bernhard, wenn er sagt: Wahrlich habe ich erfahren, daß es nichts gibt, das so wirksam ist, um die göttliche Gnade zu bewahren, als alle Zeit mit Furcht zu leben und keine hohen (Druckfehler: altros  = andere statt altos?) Gedanken zu haben." (Fray Luis de Granada)

 

"... el temor de Dios es principio de su amor. Lo testifica San Bernardo, diciendo: Verdaderamente he conocido que ninguna cosa hay tan eficaz para conservar la divina gracia como vivir en todo tiempo con temor y no tener altos pensamientos." (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XII, p. 120)

Nach all diesen Zeichen nähert sich die Ankunft des Richters. Vor ihm wird eine universale Feuerflut kommen, die die ganze Herrlichkeit der Welt versengt und in Asche verwandelt. Dieses Feuer wird für die Bösen der Begann ihrer Strafen sein, und für die Guten der Beginn ihrer Herrlichkeit, und für jene, die zu bezahlen haben, das Fegfeuer ihrer Schuld. (Fray Luis de Granada)

 

Después de todas estas señales acercarse ha la venida del Juez, delante del cual vendrá un diluvio universal de fuego que abrase y vuelva en ceniza toda la gloria del mundo. Este fuego a los malos será comienzo de sus penas, y a los buenos principio de su gloria, y a los que tuviesen que pagar, purgatorio de su culpa. (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XII, p. 128)

 

F Rettung vor, in und nach Katastrophen

 

Meditation für einige:
"Wenn alle diese Übel entweder von der Natur her kommen oder wegen der Schuld, wobei sie in dir dieselben Ursachen haben, warum sind die Auswirkungen bei dir nicht dieselben? Denn wer hielt die Wasserströme auf, damit nicht auch du in dieser allgemeinen Sintflut zugrunde gingest, wenn nicht die göttliche Gnade?

Wenn man also die Rechnung richtig macht, wirst du finden, daß alle Übel der Welt Wohltaten für dich sind, und daß du für jede von ihnen besonderen Dank und Liebe schuldig bist. ... Jetzt erkennen wir, daß auch alle Übel der Welt Wohltaten für dich sind, denn von ihnen allen hat dieser Herr dich befreit. (Bruder Ludwig von Granada)

 

Meditación para algunos:
"Pues si todos estos males vienen, o por parte de la naturaleza, o por parte de la culpa, habiendo en tí las mismas causas, ¿cómo no hay los mismos efectos?. Pues ¿quién detuvo las corrientes de las aguas, para que tú no perecieses en este común diluvio, sino solo la divina gracia? Pues echada bien esta cuenta, hallarás que todos los males del mundo son beneficios tuyos, y que por cada uno de ellos debe especial agradecimiento y amor. ... ahora conocemos que también todos los males del mundo son beneficios tuyos, pues de todos ellos te ha librado este Señor. (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XVIII, p. 195)

 

 

 

"Dankt Gott, der euch Mittel gegeben hat, um euch für jenen Tag dort abzusichern, und die Zeit, um Buße zu tun."  (Hl. Franz von Sales)

 

"Remerciez Dieu qui vous a donné moyen de vous assurer pour ce jour-lá, et le temps de faire pénitence." (Saint François de Sales: Introduction à la vie dévote, Éditions du Seuil, Paris, 1962, 14., p. 46)

 

G Apokalypse

 

Vieles deutet darauf hin, daß Gott uns durch eine Anhäufung von Katastrophen vorbereiten will auf eine große Reinigung der Menschheit. Diese Reinigung würde wohl sehr weh tun; aber sie würde dazu dienen, die Menschen wieder zu Gott zurückzuführen. Alle Leiden und Strafen soweit sie von Gott verhängt werden, haben immer die Besserung des Täters zum Ziel. (Andreas Hönisch, Pfadfinder Mariens, Katholische Pfadfinderschaft Europas, Nr. 27, 2. Quartal 1989)

 

"Endlich, nach der Zeit, die Gott festgesetzt hat für die Dauer dieser Welt, und nach einer Anzahl von Zeichen und schrecklichen Vorzeichen, deretwegen die Menschen vor heftigem Schreck und Furcht vergehen werden, wird das wie eine Sintflut kommende Feuer brennen und das ganze Gesicht der Erde in Asche legen wird, ohne daß irgendeines der Dinge, die wir auf ihr sehen, davon ausgenommen wäre.   (Hl. Franz von Sales)

 

"Enfin, après le temps que Dieu a marqué pour la durée de ce monde, et après une quantité de signes et présages horribles pour lesquels les hommes sècheront d´effroi et de crainte, le feu venant comme un déluge brûlera et réduira en cendre toute la face de la terre, sans qu´aucune des choses que nous voyons sur icelle en soit exempte."  (François de Sales: Introduction à la vie dévote, Éditions du Seuil, Paris, 1962, 14., p. 44-45.

 

"Nun wird den Engeln die Macht gegeben, die Strafgerichte Gottes an der Menschheit zu vollziehen. Sie werden alle Elemente entfesseln und die Schalen des göttlichen Zornes über die Menschheit ausgießen. Aber auch im Gewittersturm der Endzeit vergessen sie nicht die Menschen, die Gott stets treu gedient haben.... (Apokalypse 7,2-3)
Im Laufe der Jahrhunderte haben die Diener Gottes besonders in den Zeiten der Verfolgung viel von gottentfremdeten Mitmenschen erdulden müssen. Oft haben sie gefleht, daß Gott sie erretten und schützen möge. Es schien, als ob Er ihr Rufen überhöre. Sie wurden vielmehr gefangen genommen, gequält und getötet. In Wirklichkeit aber trugen die Engel gerade jetzt ihre Gebete zu Gott empor, wo sie aufbewahrt werden bis zur Stunde der Vergeltung. Darum sind es auch die Engel, von denen nun die Strafgerichte Gottes durchgeführt werden. Einer von ihnen gibt das Zeichen zum Beginn ...
"... Und der Engel nahm das Rauchfaß und füllte es mit Feuer vom Altare und warf es auf die Erde. Da entstanden Donner und Brausen, Blitze und Erdbeben." (8,3-5) Dann stoßen sieben Engel nacheinander in die Posaune und geben das Zeichen zu den großen Katastrophen, die jetzt über die Menschen hereinbrechen. In einem anderen Bilde wird gezeigt, wie sieben Engel sieben Schalen voll Unheil über die Menschen ausgießen. Der letzte von ihnen nimmt einen gewaltigen Mühlstein und zerschmettert damit Babylon, die gottesfeindliche Stadt...  (Adolf Rodewyk S.J.: Sie stehen ganz im Licht - Von den heiligen Engeln, Christiana-Verlag Stein am Rhein, 1980, S. 45, www.christiana.ch )

 

"Bevor dieser Tag kommt, wird es große Kriege und Bewegungen in der Welt geben; Stämme werden sich erheben müssen gegen Stämme, und Königreiche gegen Königreiche, und es wird an vielen Orten große Erdbeben geben, und Pestilenz und Hunger, erschreckende Dinge werden erscheinen in der Luft, und große Zeichen und Wunder. Und zu all diesen Übeln wird jene, sdo oft angekündigte Verfolgung kommen, seitens der größten Verfolgers, den die Kirche gehabt hat, des Antichrists.  (Fray Luis de Granada)

 

"Primero que este día venga habrá grandes guerras y movimientos en el mundo: levantarse han gentes contra gentes, y reinos contra reinos, y habrá grandes temblores de tierra en muchas partes, y pestilencia y hambres, cosas espantosas que aparecerán en el aire, y otras grandes señales y maravillas. Y sobre todos estos males vendrá aquella persecución tantas veces anunciada, del mayor perseguidor de cuantos ha tenido la Iglesia, que es el Anticristo... (Fray Luis de Granada, Libro de la Oración y Meditación, Ediciones Palabra, Madrid 1979, cáp. XII, p. 125)

 

 

"Die Stunde des Weltgerichts hat geschlagen. Dann wird der Menschensohn "Seine Engel aussenden, mit lautem Posaunenschall, und sie werden Seine Auserwählten von den vier Winden sammeln, von einem Ende des Himmels bis zum anderen " (Mt 24,21) ... Noch eine ganz eigenartige Aufgabe fällt ihnen dann zu, weil Christus in jener Stunde wahrmachen wird, was er einst in die Worte gekleidet hat:

"Jeder, der sich zu Mir vor den Menschen bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.. Wer Mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden (Lk 12,8-9) (ebenda 47)

 

Fazit:

 

GOTT lässt Katastrophen zu, um die Menschen vor der größten, dem nie wieder gutzumachenden Sturz in die ewige Hölle zu warnen. (Bonaventur Meyer)

Katastrophen vernichten die einen und retten die anderen. Für die Gleichgültigen braucht es neue Katastrophen.

 

Nach dem hoffentlich heilsamen Schock für unsere Leser endlich die Tat:

·        Beten wir für die Betroffenen, dass sie die Chance nützen und mit der ihnen gestellten großen Aufgabe fertig werden. Beten wir dafür, dass diese Wasserkatastrophe in Mitteleuropa zu Ende geht. Und helfen wir, so gut jeder kann.

 

INRI-Gebet

Jesus von Nazareth, gerechtester König - König der Gerechtigkeit und aller Gerechten - die Kraft und Macht dieses siegreichen Titels - beschütze und bewahre uns vor allen sichtbaren und unsichtbaren Feinden und Gefahren. Amen.
(Aus: Heinrich Kreuzer: Die Engel, unsere mächtigen Fürbitter, Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach, S. 47)

 

Gebete helfen in jeder LebenslageLa oración siempre ayudaMolitvaPreghiereMayiñanaka

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