ETIKA

APOKALYPSE

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17.11.2002

90A61

Der tägliche Holocaust:
60.000 Kinder

 

Exkurs zu Shraga Elam: „Holocaust-Religion“ und Amalekiter - Die Kinder des Bösen

Täglich Massenmord
der reichen Europäer und Amerikaner an den Indern, Afrikanern usw.!
Durch Nicht-Teilen!
Durch Schwelgen im Luxus!
Durch Vergeudung von Geld für unnütze Zwecke!
Durch Konsumieren, Genießen, Leben nach dem Spaß-Prinzip!

 

60.000 Kinder sterben an jedem Tag
6 Millionen Kinder sterben in 100 Tagen
60 Millionen Kinder sterben in 1000 Tagen usw.

Und das sind nur die Kinder, ohne Männer und Frauen. Und die Welt schweigt. Die Menschheit schaut zu. Ohne Gewissensbisse, denn sie denkt an andere Dinge, die ihr wichtiger sind. Das Unrecht, die Armut, das Elend in jeder Hinsicht – nie waren sie größer. Unsere Schuld – nie war sie größer.

 

Unbestreitbare Tatsache ist, dass viele Menschen und Völker,

Hutus und Tutsis,

Buschmänner und Ibos,

Südsudanesen und Saharauis,

Juden und Palästinenser,

Armenier und Georgier,

Kosaken und Kurden,

Tibeter und Chinesen,

Molukker und Timoresen,

Deutsche und Russen usw.

denken, gerade ihnen sei großes oder gar am meisten Unrecht geschehen. Sicherlich ist diese Empfindung oft berechtigt. Und doch möge jeder das Erlittene mit den oben genannten Dimensionen vergleichen...

 

Aus dem Teufelskreis von Unrecht, Ressentiment und Revanche in der Welt kommen wir nicht heraus, wenn nicht alle von dem Willen zum Frieden beseelt sind im Geiste Mahatma Gandhis und ohne Ausnahme ihre Schuld eingestehen und demütig wie der heilige Franziskus von Assisi bekennen:

 

Ich selbst bin der größte Sünder. Herr, erbarme dich meiner!

 

Erst dann fühlt sich keiner mehr ungerecht behandelt, erst dann erlöschen Argwohn, Neid und Hass. Solange aber einer mit den Finger auf den anderen als Alleinschuldigen zeigt (zur Zeit zum Beispiel Hamas-„Terroristen“, Saddam Hussein oder Osama bin Laden), führt dies zur Gegenreaktion, bis eine so wahnsinnige Gewaltspirale entsteht wie eben in Israel und Palästina.

 

·        Die Lüge ist das Gesetz der ganzen Gesellschaft.(Leo Tolstoi. “La mentira es la ley de la sociedad entera“, León Tolstoi: Placeres crueles, Barcelona, sin año, p. 51)

 

Alle konzentrieren sich auf ihre eigenen Interessen, auf ihr Vergnügen und vergessen, dass täglich:

 

·       bis zu 60.000 Kinder verhungern, verdursten oder an verschmutztem Wasser oder verpesteter Luft zugrunde gehen (Angabe einer unabhängigen Hilfsorganisation, Name und Datum werden nachgeliefert, die Angaben der Globalisierungsorganisation UNO sind mit großer Vorsicht zu genießen)

·       275.000 Kinder abgetrieben werden

·       Millionen Kinder sexuell missbraucht werden von Unholden, die niemand einsperrt

·       ungezählte Menschen bei Kriegen und Bürgerkriegen, die um absolute Macht, Geld, Erdöl und Diamanten geführt werden, verbluten, viele davon auf Minenfeldern

·       ein Heer unglücklicher Frauen von Menschenhändlern versklavt und körperlich und seelisch ruiniert wird

·       ganze Nationen unter dem unerbittlichen Diktat von Finanzinstituten und globalen Organisationen elend dahin vegetieren

·       usw. usf.

 

In Wirklichkeit sind alle Verbrecher, die bis zum Überdruss Konferenzen über Weltprobleme abhalten und endlose Dialoge über zweitrangige Dinge führen und die ihnen anvertraute Macht missbrauchen, aber das tägliche Massensterben der Kinder und die Armut in der Dritten Welt ignorieren und tolerieren, die ihre Energie in Worten verpulvern und „Entwicklungshilfe“ den Reichen und Mächtigen geben statt den Armen, Unterdrückten und Schwachen.

 

Wie viele lenken ab von ihrer eigenen Verantwortung, indem sie mit den Fingern auf andere zeigen, die vielleicht besser sind oder waren als sie selbst. Die Welt ist voller Ablenkungsmanöver, und niemand durchschaut sie. Doch Gott sieht in die Herzen...

 

Wie werden alle Augen machen, wenn ihnen beim Jüngsten Gericht die Liste der versäumten guten Taten und jene der unnötigen Streitereien und jene der nutzlos verbrachten Stunden und der überflüssigen Ausgaben vorgelesen wird!

 

Alle Verhungerten und Versklavten und Missbrauchten werden da stehen und auf die Großen der Welt zeigen, die Präsidenten und Minister und Direktoren der Finanzinstitutionen und Spekulanten und die Lenker des öffentlichen Lebens, und dann auf die meisten anderen bis zum „kleinen Mann“:

 

„Diese haben uns in unserem Elend allein gelassen!“

 

Jesus Christus hat alle gewarnt (Lukas 5,24):

 

„Weh euch Reichen! Denn ihr habt euren Trost schon gehabt.

Weh euch, die ihr jetzt satt seid! Denn ihr werdet hungern.

Weh euch, die ihr jetzt lacht! Denn ihr werdet weinen und klagen.

Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Denn das gleiche haben ihre Väter den falschen Propheten getan.“

 

Dann werden die Engel sortieren...

 

Und obwohl dies nun alle wissen, überhören sie doch Aufschreie wie diesen:

„Sei milioni di persone senza cibo, aiutateci“
Carestia in Etiopia (Corriere della Sera, 12.11.2002, p. 1)
Sechs Millionen ohne Nahrung. Helft uns!
Hungersnot in Äthiopien.

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