ETIKA

APOKALYPSE

www.etika.com
22.3.2005

90A68

Zeitenwende 1968/69

 

 

Interessante Kapitel: Paul VI. macht mit - Warum die Männer auf dem Mond die Frauen tragen

 

Nach 35 Jahren des Kampfes (ab der Zeitenwende 1968, damals begann die Sexualisierung des öffentlichen Lebens und damit der Großangriff der Unterwelt gegen Moral und Religion; eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, siehe Daniel) unsere ETIKA-Botschaft:
An deine Seele

Zur Einstimmung Daniel 12, Auferstehung und Vergeltung

 

"1. In jener Zeit tritt Michael auf, der große Fürst (Anmerkung ETIKA: vermutlich der Erzengel), der über den Söhnen deines Volkes (Anm. ETIKA: vermutlich den wahren Christen) schützend steht. Es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie noch keine gewesen ist, seitdem es Völker gibt, bis zu jener Zeit. (Anm. ETIKA: Wer bestreitet, daß diese 35 Jahre seit 1968/69 eine solche Zeit der Drangsal ist, wie noch keine gewesen ist?) Dein Volk wird gerettet in jener Zeit, ein jeder, der im Buch verzeichnet ist (Anm. ETIKA: gerettet bezieht sich vor allem auf die Seele).

2. Viele von denen, die im Lande des Staubes schlafen, werden erwachen, die einen zu ewigem Leben, zur Schmach und zu ewigem Abscheu die anderen. (Anm.: ETIKA: erstaunlich, daß Daniel sagt: viele.)

3. Die Gesetzeslehrer werden glänzen wie das leuchtende Himmelsgewölbe und, die vielen zur Gerechtigkeit verhalfen, wie die Sterne für immer und ewig.

 

4. Du nun, Daniel, verschließe die Offenbarungen und versiegle das Buch bis zur Endzeit! Viele werden suchend umherstreifen, und der Wissensdurst wird groß sein."

(Anm. ETIKA: Nie war der Wissensdurst größer als heute. Das Verhängnis ist, daß fast alle zu den falschen Quellen gehen, dem Fernsehen, den falschen Propheten usw.)

 

5. Ich, Daniel, schaute hin und sah, daß noch zwei andere (Engel) dastanden, der eine diesseits des Flußufers, der andere am jenseitigen Flußufer.

6. Er sprach zu dem Mann im Leinenkleid, der sich über dem Wasser des Flusses befand:

 

"Wie lange dauert es noch bis zum Ende dieser ungeheuerlichen Dinge?"

 

7. Darauf vernahm ich den Mann im Leinenkleid, der sich über dem Wasser des Flusses befand; er erhob seine rechte und linke Faust zum Himmel und tat beim Ewiglebenden einen Schwur:

 

"Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Ist man damit fertig, die Macht des heiligen Volkes zu zerschlagen (Anm. ETIKA: die Macht der Christenheit, heute stehen wir kurz davor), dann wird sich dies alles vollenden."

 

8. Das hörte ich wohl, verstand es aber nicht. Da fragte ich:

 

"Mein Herr, was ist das Letzte hiervon?"

 

8. Er erwiderte:

 

"Geh, Daniel, denn die Offenbarungen sind verschlossen und versiegelt bis zur Endzeit. (Anmerkung: Und da schwirren ungeheure Mengen von Pfarrern und Priestern und Ordensleuten herum und verkünden selbstherrlich, dass nur Sektierer von der Endzeit reden, daß das Evangelium ausschließlich eine Frohbotschaft und keine Drohbotschaft sei. So glauben allzuviele, sie müßten nichts selber tun, müßten sich nicht anstrengen, weil ihnen das Himmelreich ohnehin zufalle - trotz aller ihrer schmutzigen Sünden. Wir möchten nicht in der Haut all der vielen Irrlehrer stecken, von denen sicher manche selber Getäuschte sind.)

 

10. Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft; aber die Frevler begehen Frevel. Kein Frevler versteht es, die Einsichtigen aber verstehen es.

 

11. Von der Zeit an, da das tägliche Opfer beseitigt (Anm. ETIKA: Verbot der hl. Messe) und der Greuel des Verwüsters (Anmerkung: vermutlich ein Bld zum Anbeten) aufgestellt wird, sind es 1290 Tage. (Anmerkung: die Zeit des Antichrist, siehe Buch der Offenbarung)

 

12. Glückselig, wer ausharrt und 1335 Tage erreicht!

(Anmerkung: das wünschen wir allen Lesern von ETIKA und etika.com)

 

Die Wende im Jahre des Unheils 1968

Alfred Häußler schrieb in "Medizin & Ideologie", Dezember 1998, Seite 3, unter der Überschrift "Der heilsame Schock":

 

„Die großen Revolutionen in den letzten Jahrhunderten wie die Französische Revolution 1789 und die Oktoberrevolution 1917 in Russland waren bedeutende geschichtliche Einbrüche zur Umwandlung der Gesellschaft in ganz Europa und darüber hinaus.

 

Nicht weniger bedeutend sind die Veränderungen im Denken und Verhalten des Menschen, die seit dem Jahre des Unheils 1968 in ganz Europa, vor allem in Deutschland und in Nordamerika festzustellen sind.

 

Denn die Studentenrevolten im Jahre 1968 in Deutschland, Frankreich und in den USA waren in ihrer Auswirkung auf die Gesellschaft wirklich eine Revolution! Sie haben die Gesellschaft nachhaltig verändert.

 

   Nicht mehr Gott, nach dessen Ordnung und Geboten sich alles, vor allem der Mensch zu richten hat, steht seitdem im Mittelpunkt menschlichen Denkens und Handelns, sondern allein der Mensch und seine Bedürfnisse, sein eigenes Wollen! (Anmerkung ETIKA: Siehe dazu im Anschluß einschlägige Aussagen von Papst Paul VI., der auf dieser Welle mitzuschwimmen scheint.)

 

Der Mensch fühlt sich jetzt autonom und selbstbestimmend. Er ist emanzipiert. Diese Entwicklung ging so weit, dass heute in allen Staaten des westlichen Kulturkreises, außer in Irland, das Selbstbestimmungsrecht der Frau dem Lebensrecht ihres ungeborenen Kindes übergeordnet ist.

 

Wie konnte es soweit kommen, dass der Ungeist der Kulturrevolution von 1968 auch in die christliche Kirchen eindringen konnte? und dies ohne erkennbaren Widerstand der Mehrheit der Menschen  und auch ohne erfolgreiche Mobilisierung ihrer Mitglieder zum Widerstand durch die christlichen Kirchen und ihre Verbände? ... Warum konnte der Ungeist der Kulturrevolution von 1968 auch in die christlichen Kirchen und vor allem in ihre Verbände eindringen? Denn dass dies geschah, ist leider eine nicht mehr zu bestreitende Tatsache! ...

 

... auch die Kulturrevolution von 1968 hatte ihre Vorgeschichte. Sie war nur der Endpunkt einer Entwicklung, die bis in die Vorkriegszeit vor dem 2. Weltkrieg reicht, als der Theologe Karl Rahner in den Jahren 1934 bis 1936 sich der Existenzphilosophie zuwandte und in den folgenden Jahren die Theologie mit dem Denken dieser Philosophie zur "anthropozentrischen Wende" führte.

 

Es ist doch auffallend, dass das Christentum ganz andere und dazu blutige Revolutionen wie die Französische Revolution 1789, die Oktoberrevolution von 1917 in Russland und auch den Nationalsozialismus mit weit geringeren Blessuren überstanden hat als diejenigen, die seit 1968 zu beklagen sind. Vor allem wurde gegen frühere Revolutionen kirchlicher Widerstand geleistet. ... Ideologie des Feminismus ... "Pille" ...

 

... müssen wir uns damit abfinden, dass viele der ehemaligen Studenten der 68er-Revolte jetzt in allen Machtzentren des Staates sitzen.

(Anmerkung ETIKA: Wer denkt nicht an Joschka Fischer, der im August 2003 von einer angesehenen Politikerin sogar als Terrorist bezeichnet wurde? Und an den maßgeblichen EU-Politiker Daniel Cohn-Bendit? Gegen diesen sind 2001 Vorwürfe einer Art Pädophilie erhoben worden. Wir zitieren aus der Internet-Ausgabe von "La Libération", Paris, www.liberation.fr vom 24.2.2001: "Après l´exhumation d´un texte de jeunesse (le Grand bazar, publié en 1975 chez Belfond), le député européen réagit aux accusations de pédophilie. L´affaire Cohn-Bendit ou le procès de Mai 1968. Il admet la provocation mais, comme Joschka Fischer, dénonce la chasse à l´homme." Dort wird auf einen Artikel im "L´Express" mit dem Titel "Les remords de Cohn-Bendit" verwiesen.)

 

Die Mehrheit des Volkes (Anmerkung etika.com: vermutlich auch die meisten unserer Leser, denn wir wissen, dass nur wenige unsere Ansichten teilen) hat sie gewählt. Ihr einstmals geplanter "Marsch durch die Institutionen" war erfolgreich. ...

 

Seit dieser "anthropozentrischen Wende" ist nicht mehr die Theozentrik (als Grundlage jüdisch-christlicher Überlieferung) Mittelpunkt der Theologie, sondern der Mensch...

... sind die Wahlergebnisse eine Dokumentation dafür, dass die Menschen in ihrer Grundeinstellung sich verändert haben..."

 

Soweit Alfred Häußler, verdienstvoller Mitstreiter des verstorbenen Vorkämpfers Siegfried Ernst.

 

Paul VI. für Menschenkult

 

Nun zu Papst Paul VI., der für manche Traditionalisten als Heiliger gilt, für andere Traditionalisten als Verräter. Wir zitieren Aufschlussreiches, vor allem über die Rolle des II. Vatikanischen Konzils, aus dem Buch des Geistlichen Luigi Villa: Paolo VI. beato? Editrice Civiltà, Brescia, 1998.

 

"Tutte queste ricchezze dottrinali (del Concilio) non mirano che a una cosa: servire l´uomo."  (Discorso di chiusura del Concilio, 7 dicembre 1965; Villa p. 39

Deutsch: Alle diese doktrinären Reichtümer (des Konzils) zielen nur auf eine Sache ab: dem Menschen dienen.

 

"... voi umanisti moderni ..., sappiate riconoscere il nostro nuovo umanesimo: Noi, pure, Noi più di chiunque altro, Noi abbiamo il culto dell´uomo." (Idem.; Villa p. 42)

Kurz in Deutsch: Ihr modernen Humanisten, erkennt unseren neuen Humanismus an: Wir, mehr als jeder andere, haben den Kult des Menschen.

 

"... il valore del Concilio è grande almeno per questo motivo: tutto è stato orientato all´utilità dell´uomo!" (Idem.; Villa p. 44)

Kurz in Deutsch: Der Wert des Konzils ist auf die Nützlichkeit für den Menschen ausgerichtet.

 

"L´uomo ci si rivela gigante. Ci si rivela divino. Ci si rivela divino non in sé, ma nel suo principio e nel suo destino. Onore all´uomo, onore alla sua dignità, al suo spirito, alla sua vita"! (13 luglio 1969; Villa p. 44)

Deutsch: Ehre dem Menschen, Ehre seiner Würde, Ehre seinem Geist...

 

"Il Nostro Umanesimo diventa Cristianesimo e il Nostro Cristianesimo diventa teocentrico, tanto che possiamo ugualmente affermare: per conoscere Dio, bisogna conoscere l´uomo." (pro. idem., vermutlich ebenda; Villa p. 44f.)

 

Luigi Villa spricht deshalb von einer Art Vergötzung des Menschen durch Paul VI. ("idolatria dell´uomo", S. ) und stellt dem das Wort Jesu in Matthäus 4,10 entgegen:

 

"Weiche Satan! Denn es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. (Dt. 6,13)"

 

"Vade retro, Satana! Perché è scritto: Adorerai il Signore Dio tuo, e per Lui solo avrai un culto!"

 

Luigi Villa, dessen Schlußfolgerung auf S. 41 unten wir uns nicht widerzugeben trauen, bezieht sich unter anderem auch auf das Papst-Opus "Gaudium et Spes", wo es in Nr. 12 heißt:

 

"Tutto, sulla terra deve essere orientato verso l´uomo, come a su centro e suo vertice." (Villa p. 47)

Deutsch: Alles auf Erden muß auf den Menschen hin ausgerichtet werden als seinen Mittelpunkt und Gipfel.

 

Einen krassen Gegensatz zu obigen modernistischen Zitaten finden wir in der Einstellung Pauls VI. in dem ausgerechnet 1968 von P. Johannes Maria herausgegebenen "Credo des Gottesvolkes" von Papst Paul VI. (4. Auflage 400 000). Etwa Punkt 37. Sorge der Kirche:

 

"Die stete Sorge der Kirche, der Braut Christi, für die Not der Menschen, für ihre Freunden und Hoffnungen, für ihre Arbeiten und Mühen ist demnach nichts anderes als die große Sehnsucht, ihnen nahe zu sein, um sie zu erleuchten mit dem Lichte Christi und sie alle in Ihm, ihrem alleinigen Heiland, zu vereinen. Diese Sorge kann niemals bedeuten, daß sich die Kirche den Dingen dieser Welt gleichförmig macht, noch kann sie die brennende Sehnsucht mindern, mit der die Kirche ihren Herrn und Sein ewiges Reich erwartet."

 

Erhabene Worte, eines Nachfolgers Petri würdig. Und das alles soll aus dem gleichen Munde gekommen sein? Hatte auch Paul VI. zwei Gesichter? Daneben gibt es ja immer noch abenteuerliche Spekulationen von einem Doppelgänger, was mit Fotovergleichen des frühen und des späten Montini (verschiedene Ohrläppchen und dergleichen) belegt wird.

 

Rätselhafter Johannes Paul II.

Sein Gebet "Für die Würde der Person" enthält Stellen, über die in diesem Zusammenhang ebenfalls nachgedacht werden könnte.

 

So verlangt Johannes Paul II., dass "die Person um ihrer selbst willen anerkannt und geliebt wird". Da ist uns eigentlich der christliche Weise lieber, der sagt, daß man jemanden wegen der ihm innewohnenden Tugend (das Schönheitsargument dünkt uns problematisch) liebt beziehungsweise lieben soll. Wir selbst sehen uns zur Erfüllung der Forderung Wojtylas beispielsweise im Fall des Kriegsanstifters George W. Bush jun. nicht leicht imstande, ziehen vielmehr den hl. Franziskus vor, der in seiner Auslegung des Vaterunsers betet:

"Und vergib uns unsere Schuld..., wie auch wir vergeben unseren Schuldigern: und was wir nicht völlig vergeben, mach Du, Herr, daß wir es völlig vergeben, so daß wir die Feinde um Deinetwillen wahrhaft lieben, uns für sie bei Dir ergeben einsetzen, niemandem Böses mit Bösem vergelten, sondern uns bemühen, in allen für Dich zu wirken."

(Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, Kapitel 117, S. 178)

 

Einen Bösen lieben wir nicht um seiner selbst willen, sondern weil wir versuchen, in ihm ein Geschöpf Gottes zu sehen. Wie Franziskus sehen wir auch in den Tieren Geschöpfe Gottes.

 

Johannes Paul II. wendet sich dann noch gegen den Zeitgeist, "der die Menschen nur auf sich selbst orientiert und sie dazu verführt, nach künstlichen Paradiesen Ausschau zu halten und sich vor jeder Verantwortung für das familiäre und soziale Leben zu drücken." Natürlich hat er damit recht, aber das Wort Paradies hätten wir nicht gewählt.

(Johannes Paul II.: Gebete zur Zeit, Verlag Styria Graz, 1994, S. 118; Giovanni Paolo II.: Preghiera, Ed. Piemme, Casale Monferrato, 1993)

 

Und was sollen wir Christen, die wir hauptsächlich auf die Erlösung durch Gott warten und eigene Befreiungspläne angesichts der Aussichtslosigkeit ziemlich aufgegeben haben, von folgendem Satz Wojtylas halten?

 

"Der Mensch befreit sich nur in der Gemeinschaft mit anderen, nicht in der Isolierung; nicht individuell, sondern zusammen mit den anderen, durch die anderen, für die anderen." (Papst Johannes Paul II.: Hunger nach Verständnis und Liebe, Wegweisende Worte 2, Kanisius Verlag, 1980, S. 8)

 

Wir selbst denken höchstens daran, andere, etwa Sklaven oder Süchtige, zu befreien, aber immer mit der Hilfe Gottes und der Engel.

 

Wenn wir uns an die Ausführungen Häußlers über Rahner erinnern, so dürfte Papst Johannes Paul II. mit seinen Enzykliken "Redemptor Hominis" und "Dives in Misericordia" ungefähr auf dessen Linie liegen. Er schreibt in DiM 1,3:

 

"Wenn es zutrifft, daß in gewissem Sinne jeder Mensch der Weg der Kirche ist - wie ich es in der Enzyklika Redemptor Hominis ausgesprochen habe -..."

 

Prof. Johannes Dörmann (früher Münster und Paderborn, vom berühmten Jahrgang 1922) nimmt diese zumindest  ungeschickte Formulierung zum Anlaß für einen Konter:

 

"Natürlich muß die Kirche mit jedem Menschen den von Christus vorgezeichneten Weg gehen. Das Wort Christi lautet jedoch nicht: "Der Mensch ist der Weg", sondern: "Ich bin der Weg" (Joh 14,6). Deshalb müßte die Devise der Kirche doch wohl heißen: Christus - und nicht der Mensch! - ist der Weg der Kirche." (Johannes Dörmann: Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi, Sitta Verlag Senden/Westf., 1994, S. 33; ein Vergelt´s Gott dem Spender M. A.)

 

Man sieht: alles nebulös, verdächtig, in jeder Weise auslegbar. Jedenfalls sind wir völlig abgeschweift vom eigentlichen Thema, der Zeitenwende 1968/69.

 

Proletarier und Schäfchen aller Länder

 

Damals veröffentlichte "univox - die zeitung der katholischen hochschulgemeinde münchen" (Kaulbachstr. 33, Auflage 4000) einen Leserbrief, der - und das enthüllen wir jetzt den etika.com-Lesern - aus unserer Feder stammte:

 

Es lebe Mao! Der globale Sieg des Marxismus-Leninismus ist nicht mehr fern! Die letzten Bastionen der abendländischen Reaktionäre wanken! Augenfälliger Beweis hierfür ist die soeben erfolgreich abgeschlossene Umfunktionierung der katholischen Hochschulgemeinde München. Die progressiven Studenten in dieser einst so berüchtigten seelischen Repressionsanstalt haben sich zu kritischen Arbeitskollektiven zusammengeschlossen und leisten jetzt ihren Beitrag für die große proletarische Revolution. Die ersten Themen ihrer neuen, gesellschaftskritischen Diskussionsreihe lauten: "Demokratisierung der Gemeinde auf weiter Basis", "Gemeinde als Experiment" und "Christ bleiben - Marxist werden!" Die Massenbasis wird täglich breiter, denn immer mehr Schäfchen christlicher Gemeinden stellen sich für Experimentierzwecke zur Verfügung. Proletarier und Schäfchen aller Länder, vereinigt Euch!

 

Es sei uns gestattet, noch einen zweiten humoristischen Schlußpunkt zu setzen. Um nicht zu langweilen, lassen wir andere Ereignisse jener Jahre 1968/69 weg, die auch das Leben des Verfassers geprägt haben; er bewunderte zum Beispiel die rhetorische Gewandtheit der Anti-Revisionisten, gegen die seine Professoren der Politischen Wissenschaft, der spätere Kultusminister Hans Maier und der spätere Rektor Nikolaus Lobkowicz, einen schwachen Stand hatten, und ließ sich von den meisten Strömungen einfangen, weil er überall ein Körnchen Wahrheit erblickte; erst später durchschaute er die dahinterstehenden Lügen und das Unrecht all der Ideologien).

 

Die Menschen auf der Rückseite des Mondes
Warum die Männer die Frauen tragen

 

Wir erinnern nur noch daran, daß in jener Zeitenwende der erste Mensch den Mond betrat. Kein Zufall, denn es gibt keine Zufälle. Und daß der Kriegsplanet Mars soeben (August 2003) der Erde so nahe gekommen ist wie seit 60 000 Jahren nicht mehr, ist auch kein Zufall.

 

"Es war am 21. Juli 1969, um 3.56 Uhr (MEZ), als (der Amnerikaner) Neil Armstrong vorsichtig seinen linken Fuß von der letzten Sprosse der Stahlrohrleiter der Landefähre "Eagle" auf den Boden des Mondes setzte." (NWZ, Jahresrückblick 1969)

 

Was fand er dort? Keine Lebewesen!

 

Und damit machte er - was in der Öffentlichkeit viel zu wenig gewürdigt worden ist -  einem Sektierer und einer Sekte den spirituellen Garaus. Denn in der Schrift "Der Mond" eines unserer Einschätzung nach falschen Propheten lesen wir als 2. Kapitel die höchst ergötzliche Geschichte:

 

"Die Menschen auf dem Monde"
(Den 8. Mai 1841 empfangen)

 

"Was die Menschen auf dem Monde betrifft, so sind sie, wie auf der Erde, beiderlei Geschlechts, wurden aber erst um tausend Jahre später durch einen bevollmächtigten Engel erschaffen.

 

Was ihre natürliche Größe anbelangt, so sind sie nur etwas über zwei Schuhe groß und haben viel Ähnlichkeit mit den nordischen Zwergen. Sie haben einen sehr großen Bauch, der bei ihnen eine doppelte Verrichtung hat: die eine dient zur Verdauung der Speisen durch den gewöhnlichen Speisemagen, die andere vermöge eines zweiten Magens zur Ansammlung einer Art leichten Gases, welches ihnen einen dreifachen Vorteil gewährt.

 

Fürs erste macht dieses Gas sie leicht, so daß sie wegen des Mangels an Bauholz, vermöge dessen sie keine Brücke über die Flüsse erbauen können, sehr leicht über jeden Fluß hinwegspringen können. Was den zweiten Vorteil betrifft, so besteht dieser darin, daß sie durch das Ausstoßen dieser Luft eine Art Knalltöne hervorbringen, vermöge welcher sie sich gegenseitig ihre Gegenwart in den unterirdischen Gemächern kundgeben. (Anmerkung: Übrigens wohnen alle Geschöpfe laut Lorber auf der Rückseite des Mondes.) Ein dritter Vorteil dieser Magenluft ist der, daß sie sich durch ein häufiges Ausströmenlassen in der kalten Nachtzeit ihre unterirdischen Höhlen erwärmen."

 

Weiter ist zu erfahren, daß ihr Auge ihnen auch zur Leuchte dient, dass alle diese Mondmenschen ein zweites Gesicht haben und dass die starken Männer die Frauen auf den Achseln tragen, "daß die Füße an beiden Seiten des Halses auf der Brust herabhängen, aus welchem Grunde dort auch immer zwei Menschen übereinander gesehen werden." (231) Und warum?

 

"Darum aber müssen dort die Männer ihre Weiber herumtragen, auf daß sie durch ihre sie stets drückende Last von ihrer sinnlichen Fleischlust geheilt werden. Wahrlich sage Ich euch: es dürfte auf der Erde ein König in seinem Staate allen den Wollüstlingen solche unerläßliche Pflicht auferlegen, daß, so ein solcher Wollüstling mit einer Dirne gebuhlet hat, er dieselbe dann ein ganzes Jahr hindurch auf seinem Rücken herumschleppen und sie also Tag und Nacht, entweder liegend, sitzend, stehend oder gehend behalten müßte! Fürwahr, er wird diesen Zeitraum hindurch des süßen Fleisches gewiß also satt werden, wie ein Schleckbube nach dem Genusse des Honigs, durch welchen er seinen Magen so beschwerend verdorben hat, daß er nach der Wiederherstellung seines Magens sich vor dem Honig noch mehr fürchtet als vor der stechenden Biene!"

(Erde und Mond. Durch das innere Wort empfangen und niedergeschrieben von Jakob Lorber, Lorber Verlag Bietigheim, 1953, 4. Auflage, S. 230-236)

 

Gut gemeint - und wer weiß? Im dritten Kapitel werden dann die Geister des Mondes geschildert, im sechsten das magnetische Fluidum.

 

Der arme Prophet war - wenn nicht wir selbst irren - ein Opfer der bösen Geister, die ihn betrogen, wie so viele andere Menschen, die wir kennen. Apropos, die Amerikaner waren eigentlich noch gar nicht auf der Rückseite des Mondes...

 

Herr, erbarme Dich der Irrenden und Irregeführten!

 

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