ETIKA

Apostasie

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90A77C2

Ratzingers Irrlehre über den Himmel

14.5.2005. Vorherige Fassungen ungültig

 

Wojtyla und Ratzinger der Häresie des Almerico verfallen

 

Erinnerung am Tag der 1. Erscheinung in Fatima:
Am Sonntag, dem 13. Mai 1917, waren Luzia, Franz und Jazinta mit ihren Schafen in der Cova da Iria. Wie jeden Tag beteten sie um die Mittagszeit ihren Rosenkranz auf den Knien. Plötzlich schreckte ein Blitzstrahl sie auf. Plötzlich schwebte eine junge Frauengestalt, herrlich und schön, nur einige Fuß über der kleinen Steineiche vor ihnen. ... Erschrocken wollten die Kinder davon laufen, aber mit gütig-mütterlicher Stimme sagte die "Dame":

"Habt keine Furcht, ich tue euch nichts zuleide."
Schließlich faßte Luzia Mut und fragte:
"Woher sei Ihr?"
"Ich bin vom Himmel." ...
Nach einem Augenblick des Schweigens begann Luzia wieder zu sprechen:
"Ihr kommt vom Himmel? - Werde auch ich in den Himmel kommen?"
"Ja, du wirst auch in den Himmel kommen." ...
Dann fragte die Dame:

"Wollt ihr euch Gott anbieten, Opfer zu bringen und bereitwillig alle Leiden anzunehmen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für die Sünden, wodurch die göttliche Majestät beleidigt wird, um die Bekehrung der Sünder zu erlangen, und zur Genugtuung für die Gotteslästerungen und für alle Beleidigungen, die dem Unbefleckten Herzen Mariä zugefügt werden?" ...
Nach einigen Augenblicken sagte die "strahlende Frau":

"Betet täglich den Rosenkranz um den Frieden der Welt..."
(Marinus Maria van Es SVD: Fatima, Miriam Verlag Jestetten, Auflage 1979: 310 000 - 320 000 Exemplare, Seiten 9 - 11)

Unter Berufung auf den hl. Alfons M. von Liguori, Kirchenlehrer, den hl. Franziskus von Assisi und andere erklären die Apostel der letzten Zeiten AIHS:

 

Die Päpste Johannes Paul II. (Karol Wojtyla) und Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) verbreiten eine Irrlehre über den Himmel.

 

Ihre Auffassung, wiedergegeben in ETIKA 90A77C etc., widerspricht dem Evangelium und der zweitausendjährigen Lehre und Tradition der Kirche.

 

Beide behaupten, der Himmel sei kein Ort und kein Raum, kein "Ort zwischen den Wolken" beziehungsweise kein "Ort über den Sternen".  Sie bestreiten damit, dass die Auserwählten an einem bestimmten Ort die ewige Glückseligkeit genießen.

 

Hl. Alfons M. von Liguori unser Zeuge

 

Die vor Wojtyla und Ratzinger bereits von einem gewissen Almerico vertretene Auffassung hat der hl. Alfons M. von Liguori als Häresie gebrandmarkt:

 

"Otra de las heresías que anduvo sembrando Almerico fué la de suponer, que los elegidos carecen de lugar fijo en donde disfruten de su eterna felicidad, así como tampoco existe lugar determinado de castigo para los condenados á las eternas penas; antes bien, dice, que las almas que están en gracia de Dios, gozan del paraíso en cualquier parte en donde se hallan..."
(S. Alfonso M. de Ligorio, Disertación IX. Del estado de los Bienaventurados despues del Juicio, § 1., en: La Verdad de la Fé, evidenciada por los carácteres de su credibilidad: Obra escrita en italiano por S. Alfonso M. de Ligorio, y traducida al Castellano por el Pbro. D. Julian Gonzalez de Soto. Van añadidos dos opúsculos y disertaciones teológico-morales acerca de la Vida Eterna, por el mismo santo Auto. Con licencia. Pons y Ca. Libreros-Editores, Madrid, Barcelona 1847.
Página 366)

„Eine der anderen Häresien, die Almerico gesät hat, war die Annahme, dass die Auserwählten eines festen Ortes entbehren, wo sie ihre ewige Glückseligkeit genießen, wie auch, dass es keinen bestimmten Ort gäbe für die zu den ewigen Strafen Verdammten; vielmehr sagt er, dass die Seelen, die sich  im Zustand der Gnade Gottes befinden, sich des Paradieses an jedem beziehungsweise irgendeinem beliebigen Ort erfreuen, wo sie sich befinden...“

 

Wenn es keinen Himmel als Ort gibt, gibt es vermutlich auch keine Hölle als Ort. Dieser Gedankengang stammt vom Teufel und ist in der Hölle ausgeheckt, um möglichst viele hineinzulocken. Es ist ein großes Versäumnis des Konzils von Trient, hier nicht Klarheit geschaffen zu haben. Aber die Offenbarungen Gottes gehen weiter und sind nicht auf die Amtspersonen der Kirche beschränkt. Auch einfachen Gläubigen wird mitunter die göttliche Wahrheit mitgeteilt, selbst heute noch in den letzten Zeiten.

 

Ratzinger behauptet außerdem in einer abstrusen Theorie, daß der Himmel eine Person sei. Und er schreibt, das Eintreten des Menschen in Christus, "der Mensch, der in Gott ist", könne als ",Himmelfahrt´ ein Vorgang mitten in unserem Alltag werden". (Kath. Sonntagsblatt, Bozen, 8.5.2005)

 

Wir erinnern an die Angaben von Newman, Solowjew und Benson über den Antichrist. Unserer Befürchtung nach zielt Ratzingers Theorie darauf, den Menschen zu einem Bestandteil Gottes und damit zum Gott selbst erheben. Wenn dies aber schon hier auf Erden im Alltag geschehen kann, dann hat dieser vergöttlichte Mensch auch göttliche Eigenschaften und Befugnisse und kann als Übermensch und Gott tun und lassen, was er will.

 

Für den diesseitigen Ratzingerschen Gottmenschen gelten dann keine Schranken mehr, auch nicht jene der Ethik. Was ist, wenn er zum Beispiel in einem Mitmenschen, ob Mann oder Frau, Christus sieht, wie dies Mutter Teresa empfohlen hat? Wie würde die Beziehung aussehen zwischen Menschen, die nicht mehr unter dem Gesetz stehen, wie weit dürfte sie gehen? Ein solcher Gottmensch bräuchte keine Zehn Gebote mehr, wenn er auf Erden wandelt, denn einen richtigen Himmel gibt es ja nicht, denn er holt ihn sich selbst auf die Erde herunter, die er zum Himmel macht - und das durch einen Akt des Alltags, indem er auf Christus (laut Mutter Teresa, die natürlich nie auf eine solche abwegige Idee gekommen wäre, kann das auch ein Mensch sein) zugeht und in ihn eintritt. Diese zugespitzte Situation ist möglich als Folge der Leugnung eines Himmels als Ort.

 

Selbst wenn es sich nur um einen Denkfehler Wojtylas und Ratzingers handeln würde, ein solcher dürfte ihnen als Oberhäuptern der römisch-katholischen Kirche niemals passieren, noch dazu, wo Ratzinger als "brillanter Theologe auf dem Stuhl Petri" (Josef Stricker, Kath. Sonntagsblatt, 8.5.2005) gefeiert und selbst von Laizisten wie dem früheren italienischen Regierungschef Giuliano Amato als "Mann von Intelligenz" über alles bewundert wird.

 

Uns erfüllt die große Sorge, dass ein solcher dämonisch inspirierter Plan hinter den uns mehrdeutig scheinenden Aussagen Ratzingers unter der Überschrift "Der Himmel ist kein Raum" steht. Wenn er gelingt, würde er viele Menschen um ihr Seelenheil bringen.  Den Menschen zum Gott zu machen - das ist laut Robert Hugh Benson ("Der Herr der Welt", 1907) die Absicht des Antichrist. Wir Christen hoffen demütig, im Jenseits von Gott als reuige Kinder aufgenommen zu werden.  Wir sind nicht so hoffärtig, schon im Alltag die "Himmelfahrt" erleben zu wollen. Ekstatikerinnen wie die schwebende Jungfrau Maria von Mörl aus Kaltern und Domenica Lazzeri aus Capriana sind seltene, begnadete Ausnahmen.

 

Und noch nicht genug: Der eine Häretiker will den anderen Häretiker vorschnell selig sprechen! Für das Seelenheil der beiden Päpste bleibt zu hoffen, dass sie die offenkundige Häresie über den Himmel nicht bewusst begangen haben. Wenn nicht noch schlimmere Dinge auftauchen...

 

Exkurs: Amato lobt Ratzinger,  weil er kein Integralist sei und dass er die Botschaft Christi nicht als Dogma geltend machen wolle. Das folgende Anliegen Wojtylas, Ratzingers und Amatos würde allen so passen, die sich nicht Gott unterwerfen, sondern ihre Macht- und sonstigen Gelüste ungehemmt ausleben wollen. Amato plaudert nämlich den mutmaßlichen Verrat Wojtylas aus:

 

"Io sento in lui l´eco delle parole bellissime che pronunciò Wojtyla:

"Per farti vivere la tua libertà Dio si rese impotente."

 

(übersetzt: "Ich spüre in ihm das Echo der so schönen Worte Wojtylas:

"Damit du deine Freiheit leben kannst, hat Gott auf seine Macht verzichtet.“ (andere Übersetzungsmöglichkeit: hat sich ohnmächtig, machtlos, impotent gemacht)“)

(la Repubblica, Rom, 25.4.2005, Seite 6, Interview von Massimo Giannini: "La sfida del Papa sui valori argine all´egoismo sociale", Amato: non è un dogmatico, cerca il bene commune)

 

Es erhebt sich die Frage, wer war der Herr und wer der Knecht. Jedenfalls wäre dies der Sieg des Liberalismus über die Kirche, der Triumph der Unterwelt über den Himmel. Zum Glück ist es bloß eine Lüge,  ein Selbstbetrug der Feinde Gottes, und Jesus Christus und Seine Engel werden der Verschwörung bald ein Ende machen. Unser Herr wird kommen in Macht und Herrlichkeit, zu richten in Gerechtigkeit.

 

Hl. Franziskus von Assisi unser Zeuge

Warum wohl hat der hl. Franziskus von Assisi nicht gesagt: "O, einen so glorreichen und heiligen und großen Vater in mir zu haben!"? Sondern er hat gesagt:

"O, einen so glorreichen und heiligen und großen Vater im Himmel zu haben!" (Brief an die Gläubigen II, in: Die Schriften des heiligen Franziskus von Assisi, Dietrich-Coelde-Verlag, Werl/Westf., 1982, 7. Auflage, Seite 64, Satz 54)

 

Und er hat die Christen zur Einheit gemahnt mit den Worten:

"Und ich will, Vater, daß dort, wo ich bin, auch jene mit mir seien, damit sie meine Herrlichkeit sehen in deinem Reich." (nach Johannes 17; ebenda, Satz 60)

 

Dies alles ist auf Orte bezogen. Nach der Theorie Wojtylas und Ratzingers wäre folgende Stelle aus dem Brief des Franziskus an den gesamten Orden nur dummes Geschwätz ohne Sinn:

 

"Überdies bekenne ich dem Herrn..., der seligen, immerwährenden Jungfrau Maria und allen Heiligen im Himmel und auf der Erde... alle meine Sünden."
(aaO 93, Satz 38)

 

Wozu hat Franziskus denn von Heiligen im Himmel und auf der Erde gesprochen? Weil es sie an beiden Orten gibt!

 

"Und er ist emporgestiegen zum Himmel und sitzt zur Rechten des heiligsten Vaters im Himmel..."
(Offizium vom Leiden des Herrn, Psalm VII, aaO S. 148)

 

Warum ist denn Jesus nicht gleich dageblieben? Wie kümmerlich die Vermessenheit der beiden letzten Päpste.

 

"Lobpreiset Gott, der über den Himmel des Himmels emporsteigt dem Aufgang zu."
(Ps 67, 33b-34a; Offizium vom Leiden des Herrn, Psalm IX, aaO S. 150)

 

"Denn der heiligste Vater im Himmel, unser König vor Ewigkeiten, hat seinen geliebten Sohn aus der Höhe gesandt."
(Offizium vom Leiden des Herrn, Psalm XV, aaO, S. 157)

 

"Freut euch an jenem Tage und frohlocket, denn reich ist euer Lohn im Himmel."
(Nicht bullierte Regel, Kap. 16, aaO S. 192)

 

Eine deutliche Warnung an die genannten Päpste:

 

"Und laßt euch nicht Vater nennen auf Erden, einer nur ist nämlich euer Vater, der im Himmel ist."
(Nicht bullierte Regel, Kap. 22, aaO S. 200)

 

Und warum macht Franziskus in seinem Testament, in dem er zur Buße aufruft, wohl folgende Unterscheidung zwischen den Orten Himmel und Erde?

 

"Und wer immer dieses beobachtet, werde im Himmel erfüllt mit dem Segen des höchsten Vaters und werde auf Erden erfüllt mit dem Segen seines geliebten Sohnes in Gemeinschaft mit dem Heiligen Geiste, dem Tröster, und allen Kräften des Himmels und allen Heiligen."
(aaO S. 220)

 

Ratzinger und Wojtyla verwechseln da etwas. Sind sie diesseitsgläubig, daß sie nicht verstehen, worum es geht? Franziskus, der von der "Himmelfahrt im Alltag" nichts gewusst hat, mahnt seine Ordensbrüder eindringlich zum schlichten Leben mit Blick auf ein höheres, späteres Ziel:

 

"... sie sollen auch nicht nach teurer Kleidung verlangen in dieser Weltzeit, damit sie das Kleid im Himmelreich erhalten können."
(Nicht bullierte Regel, 2. Kap. aaO 179)

 

"Dies ist jene Erhabenheit der höchsten Armut, die euch, meine geliebtesten Brüder, zu Erben und Königen des Himmelreichs eingesetzt, an Hab und Gut arm gemacht, durch Tugenden geadelt hat. Dies soll euer Anteil sein, der hinführt in das Land der Lebenden (vgl. Ps. 141,6). ... trachtet um des Namens unseres Herrn Jesu Christi willen auf immer unter dem Himmel nichts anderes zu haben."
(Bullierte Regel, 6. Kapitel, aaO S. 169)

 

Franziskus beweist uns also: Der Himmel existiert! Er ist das Land der Lebenden! Trotz Wojtyla und Ratzinger. Wie sagte Jesus? "Lass die Toten ihre Toten begraben." (Lukas 9,60)

 

Wir einfachen Christen wollen auf einen richtigen Himmel nicht verzichten, wir wollen einen wirklichen Himmel, ein reales Paradies, wir wollen uns nicht mit künstlichen intellektuellen Konstruktionen aus der Feder modernistischer Päpste abspeisen lassen, die dubiose Ziele verfolgen.

 

Wir Gläubigen wollen den Himmel im 11. Kapitel des Jesaja, des Luis von Granada und  des hl. Petrus von Alcántara, in dem Wölfe bei den Lämmern weiden und Löwen Stroh fressen, in dem wir mit Aposteln und Märtyrern plaudern, in dem alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen in unaussprechlicher, unvorstellbarer Fülle und Schönheit und Vollkommenheit, in dem wir Gott, das höchste Gut, betrachten und an Ihm teilhaben und mit ihm und den Engeln und Heiligen alle Freuden und Abenteuer erleben dürfen.

 

Den Dienern des Antichrist legen wir die Warnung des Franziskus ans Herz, "daß niemand sich stolz erhebe, sich vielmehr im Kreuze des Herrn rühme". (Ermahnungen, Kapitel 5, aaO, S. 102f.)

 

"Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich."
(Matthäus 5,3; Ermahnungen Kap. 14 aaO, S. 106)

 

„"Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen" (Mt 5,8). Wahrhaft reinen Herzens sind jene, die das Irdische gering achten, das Himmlische suchen...“
(Ermahnungen Kap. 16, aaO S. 106)

 

"Tut Buße, denn wisset, ihr werdet bald sterben... Selig jene, die in der Buße sterben, denn sie werden im Himmelreich sein. Weh jenen, die nicht in der Buße sterben, denn sie werden Kinder des Teufels sein, dessen Werke sie tun; und sie werden ins ewige Feuer kommen."
(Nicht bestätigte Regel von 1221, Kap. XXI, Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, hintere Umschlagseite)

 

Gebet in einer Südtiroler Kapelle, die dem hl. Korbinian geweiht ist:

 

Gott, Sonne der Gerechtigkeit,
Herr des Alls in Ewigkeit,
wann stellst Du Deine Ordnung her,
duldest kein Verbrechen mehr?

Lügnern stopf den frechen Mund,
tue Deine Wahrheit kund!
Heuchlern reiß die Maske fort,
entlarve sie an jedem Ort!
(ETIKA 11G92)

 

Tugenden, wir grüßen euch,
begleitet uns ins Himmelreich!

(ETIKA 2G)

 

Apostel der letzten Zeiten AIHS,  am 13. Mai 2005, www.etika.com

 

Spruch zum Tage aus dem Handbuch des einfachen Lebens: 13. Mai

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