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Apostasie

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Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) relativiert den Himmel

A – Z
28.5.2009
Frühere Fassungen ungültig

Der Glaubensabfall in der Kirche aktuell
Der Glaubensabfall unter Papst Benedikt XVI.
Ratzinger verbreitet Irrlehre über den Himmel

 

Joseph Ratzinger  widerspricht der hl. Schrift, wenn er in seiner intellektuellen Art – zum Teil doppelsinnig - schreibt:

 

„Der Himmel ist nicht ein Ort über den Sternen, er ist etwas viel Kühneres und Größeres: das Platzhaben des Menschen in Gott, das in der Durchdringung von Menschheit und Gottheit im gekreuzigten und erhöhten Menschen Jesus seinen Grund hat. Christus, der Mensch, der in Gott ist, ewig eins mit Gott, ist zugleich das immerwährende Offenstehen Gottes für den Menschen. Er selbst ist so das, was wir „Himmel“ heißen, denn der Himmel ist kein Raum, sondern eine Person, die Person dessen, in dem Gott und Mensch für immer trennungslos sind. Und wir gehen in dem Maß auf den Himmel zu, ja in den Himmel ein, in dem wir zugehen auf Jesus Christus und eintreten in ihn. Insofern kann „Himmelfahrt“ ein Vorgang mitten in unserem Alltag werden.“
(Papst Benedikt XVI., zitiert im Katholischen Sonntagsblatt, BZ, 75. Jahrgang, Nr. 18, 8. Mai 2005, Seite 1. Dazu Mitteilung des Kath. Sonntagsblattes, St. K.,  vom 24. Mai 2005:
Das Zitat “Der Himmel ist nicht ein Ort über den Sternen...."  "... ein Vorgang mitten in unserem Alltag werden" stammt vom jetzigen Papst Benedikt XVI.,
das seinerzeit in der Zeitschrift für christlich
e Spiritualität  “Geist und Leben³ (Ausgabe Nr. 40 aus dem Jahre 1967) veröffentlicht wurde. Ein Pfarrer sagte aber fälschlich in einer Predigt aufgrund der Veröffentlichung, es handle sich um die erste schriftliche Botschaft von Benedikt XVI.)

Angedeutet ist damit, daß es den Himmel nach traditioneller Vorstellung gar nicht gibt, sondern dass der Himmel im Menschen ist. Schon der Aachener Bischof Klaus Hemmerle hatte ein Buch geschrieben: „Der Himmel ist zwischen uns“.

 

Man beachte die doppelsinnige Stelle: „Christus ... ist das immerwährende Offenstehen Gottes für den Menschen. Er (Christus oder der Mensch???) selbst ist so das, was wir „Himmel“ heißen..., denn der Himmel ist eine Person...“

 

Nicht ausdrücklich formuliert, aber nicht ausgeschlossen ist bei dieser Definition des Himmels, dass sich der Mensch bei einer Vereinigung „im Alltag“ – Gott und der vergöttlichte Mensch sind ja trennungslos - den Himmel herunterholt. Was ist, wenn jemand im Mitmenschen – Mann oder Frau - „Christus“ sieht, wie dies ja Mutter Teresa verlangt? Zum Beispiel ein ... Wo bleibt da der Himmel der Bibel?

 

Auf diese verschleierte Weise gelingt es den „progressiven“ Kräften, schrittweise Gott zu vermenschlichen, ihn seiner Gottheit zu entkleiden und schließlich den Menschen zu Gott zu machen: das Ziel des Antichrist.

 

Wojtyla war nicht viel besser: Wojtyla über den Himmel

 

Wir aber halten uns beim Thema Himmel an das Wort Gottes, wie es uns in der Heiligen Schrift überliefert ist:

 

1 . Mose 49,25 Von dem Allmächtigen seist du gesegnet mit Segen oben vom Himmel herab.

2 . Mose 20,4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel ist ...

Johannes 3,31 Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über allen.

Johannes 19,11 Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben her gegeben wäre.

Galater 4,26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsere Mutter.

Kolosser 3,1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.

Kolosser 3,2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

Jakobus 1,17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts.

Jakobus 3,17 Die Weisheit aber von oben her ist lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei.

 

Wo bleibt bei den Evangeliumsverkürzern und –verfälschern Wojtyla und Ratzinger noch Platz für das himmlische Jerusalem, das uns nach dem letzten Kampf und dem Weltgericht erwartet und das im 21. Kapitel der Offenbarung geschildert ist? Wir selbst sehnen uns nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen (vgl. Hebräer 11,16).

 

Christen, haltet fest am einfachen Glauben, am Kinderglauben!

Lukas 18,17 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

Spruch zum Tage aus dem Handbuch des einfachen Lebens: 10. Mai

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 10.5.2005, etika.com

Nachtrag am 20.5.2009:

Papst Ratzinger leugnet Christi Himmelfahrt

Ja, nichts anderes tut Benedikt XVI. , wenn er in seiner „Einführung in das Christentum“ behauptet:

„Niemand wird heute im Ernst behaupten wollen, dass die Welt gleichsam in Stockwerke eingeteilt ist, dass es ein Oben und Unten gibt und dass Christus in seiner Himmelfahrt gleichsam einen Ortswechsel vorgenommen hat.“ (zitiert im Kath. Sonntagsblatt, Bozen, Nr. 22, 24.5.2009, S. 3)

Doch, wir behaupten es im Ernst (also lügt Ratzinger schon hier), wie es 2000 Jahre lang alle rechtgläubigen Christen einschließlich der Kirchenväter, Kirchenlehrer und Heiligen behauptet haben. Wer den Himmel leugnet, den wird Petrus an der Himmelspforte zurückweisen, so daß er sich anderswo einen Platz für die Ewigkeit suchen muß. Siehe: Selbst-Exkommunikation

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