ETIKA

APOKALYPSE

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90A87A

Die Kirche in den Wirrnissen der Endzeit

9.-22.2.2009
14. Version, nur die neueste ist gültig

Der Antichrist ist in die Kirche eingedrungen – Schreie der Armen, Ausgebeuteten und Unterdrückten überhört
Verdammung des Europäismus – Wenn das Abendmahl ungültig wird
3 Fälle von automatischer Exkommunikation.
Am Schluß:

90A 87B Modernisten exkommunizieren sich selbst – Katholische Amtskirche am Ende

Es wird eine so große Not kommen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit die Welt besteht. (Matthäus 24,21)

Vorausgeschickt: Bei dem derzeitigen Streit in der Katholischen Kirche geht es nicht hauptsächlich um die Zahl der Holocaustopfer, ob nun 6 Millionen oder 11 Millionen oder weniger, sondern um etwas anderes. Siehe Daniel und die Offenbarung des Johannes. Siehe: Bildung der Weltreligion.

Jesus Christus ist und bleibt der König der Christen. Als Christen haben wir die geltenden Gesetze anzuerkennen, solange sie nicht gegen Gottes Gebote verstoßen. Amtskirchen verschiedener Konfessionen haben sich in der Vergangenheit schwer gegen ihren göttlichen Auftrag versündigt, gewisse irdische Belange über ihre Treue zum Evangelium gestellt, die ewigen Werte der Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit missachtet und ihre Gläubigen irregeführt. Sie tun dies teilweise noch immer in der Gegenwart. Maßgebliche Vertreter vermischen ihre kirchlichen Amtsgeschäfte mit Politik, frönen dem gerade herrschenden politischen System (wozu braucht ein Buch über 50 Jahre Ökumene in Österreich das Vorwort eines agnostischen Bundespräsidenten?) und wechseln ihre Hemden, wie es den Regierenden gefällt.

Dabei vergessen die meisten Kirchenführer die Not der Dritten Welt. Sie kümmern sich zwar um Einwanderer, die hierher kommen (was ihnen als Feigenblatt für ihr Versagen in Bezug auf den Welthunger dient), aber damit wollen einige von ihnen in Wirklichkeit mithelfen am Bau einer multikulturellen Gesellschaft und eines Weltstaates. Und was ist die Hilfe im eigenen Land schon im Vergleich zum Massenelend in den armen Ländern, wo täglich Hunderte von Millionen dahinvegetieren und Zigtausende an Hunger, schmutzigem Wasser oder behandelbaren Krankheiten sterben? Die Reichen dürfen ungestört im Luxus schwelgen, von den Notleidenden wird viel geredet, aber es wird nichts getan, um die Verhältnisse zu ändern, um die Ursache des Übels auszumerzen: die ungerechte Wirtschaftsordnung, die allen Staaten den freien Welthandel aufzwingt und die von Gandhi empfohlene Autarkie verbietet.

Die Kirchen sagen zu allem ja und amen, wenn es von einer bestimmten politischen Seite kommt. Wer es wagt, das herrschende Machtmonopol, das sich mit undemokratischen Vier- oder Fünfprozent-Klauseln schützt, verbal anzugreifen, wird in die rechte oder linke Ecke gestellt und als Extremist ausgegrenzt. Warum nehmen weltweit Orientierungslosigkeit, Unrecht und Not zu? Weil die Amtskirchen versagen, weil die Christenheit gespalten ist. Die Christen erfüllen ihren Auftrag nicht.

VERSÄUMNISSE DER KIRCHENFÜHRER

Unermesslich ist die Schuld der meisten Verantwortlichen in den Kirchen (hier nur ein winziger, willkürlicher Auszug aus dem Sündenregister, das ihnen beim Jüngsten Gericht vorgelesen werden wird):

·       Sie überhören die Schreie der Armen und Unterdrückten; die Namen der globalen Ausbeuter, Finanzhaie und sonstiger Mächtiger, die ein undurchschaubares System der Selbstbereicherung aufgebaut haben, Wucherzinsen nehmen, die Preise für Nahrungsmittel manipulieren und ganze Völker ausbluten lassen, prangern sie nicht an.

·       Sie kreieren einen verdammenswerten Europäismus, wonach für Patienten im irreversiblen Koma auch gegen ihren Willen Hunderttausende Euro ausgegeben werden, um ihr Leben künstlich zu verlängern (dafür könnte man Tausende Menschen in der Armen Welt vor dem Hungertod retten), und wonach „alle“ (gemeint sind aber nur diejenigen, die hier leben oder auch illegal zugewandert sind), ein Recht auf kostenlose Behandlung in den öffentlichen Gesundheitseinrichtungen haben, ob Bürger oder nicht. Für die Kranken und Bedürftigen in der Dritten Welt ist dann kein Geld mehr übrig, und sie gehen massenweise vor die Hunde. Auch Organverpflanzungen gehen allzu oft auf Kosten der Ärmsten.

·       Sie helfen unwissentlich auch immigrierten Räubern, die in ihren Heimatländern (Kongo, Ruanda, Liberia, Sierra Leone etc.) Landsleute ausgeplündert oder gar umgebracht haben, um eine Fahrkarte nach Europa zu ergattern oder Schlepper zu bestechen, während die Schwachen, die Alten und Kinder in Afrika, Asien oder Osteuropa schmählich in ihrem Elend zurückgelassen werden.

·       Sie wissen, dass viele Einwanderer in ihren Gastländern arbeitsmäßig und oft auch sexuell ausgebeutet werden, prangern die Ausbeuter aber nicht in ihren Predigten und Medienauftritten namentlich an.

·       Sie sind einverstanden, dass die Einwanderer hier die Wirtschaft und das Rentensystem vor dem Zusammenbruch infolge gigantischer Fehlplanungen und Misswirtschaft der heimischen Politiker retten, haben aber noch nicht darüber nachgedacht, daß gerade die Jungen, die Frauen, die Fachkräfte in ihren Heimatländern fehlen, weshalb dort immer miserablere Zustände herrschen (Moldawien, Ukraine etc.).

·       Sie dulden den Skandal der Arbeitslosigkeit von Millionen, ohne das kapitalistische, neoliberalistische System mit seinen Profitgeiern zu verdammen.

·       Sie sehen dem Untergang des heimischen Bauernstandes tatenlos zu.

·       Sie verurteilen nicht die Regierungen, obwohl viele alte Menschen finanziell, etwa bei der Krankenversicherung, immer schlechter gestellt werden und oft nicht mehr das zum Leben Nötige haben.

·       Sie predigen nicht gegen die alles erstickende Bürokratie und wachsende Steuerbelastung, die den Kleinen das Leben schwer macht.

·       Sie tolerieren eine ungerechte Justiz, die Verbrecher ungehindert auf die Bevölkerung loslässt. Ein Beispiel aus diesen Tagen: „Vergewaltigung während Hafturlaub. Der Mann (25), der … im thurgauischen Bischofszell eine 17-jährige Frau vergewaltigt haben soll …, verbüsst seit 24 Monaten eine Haftstrafe im Kanton Graubünden. In der besagten Nacht hatte er Hafturlaub. Seit August 2008 habe der Inhaftierte bereits siebenmal Urlaub erhalten.“ (Neue Zürcher Zeitung 6.2.2009, S. 7, sda) Welcher Kirchenvertreter hat schon strengere Strafen für Schwerverbrecher gefordert?

·       Sie tun nichts gegen die Sexualisierung des öffentlichen Lebens, vor allem durch das Medium Fernsehen, das täglich Millionen moralisch immer tiefer zieht.

·       Sie versäumen es, die Jugend vor Schmutz und Schund zu schützen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kirche wäre es, Ärgernisse von Kindern, unserer Zukunft, fernzuhalten. Doch kein Geistlicher verlangt zum Beispiel, Kinderschänder für immer wegzuschließen.

·       Sie unterminieren Familie, Moral und Liebe, indem sie die von der Heiligen Schrift unter schwersten Drohungen verbotene Homosexualität fördern (z. B. Lesbenseminar in der Ev. Akademie Bad Boll).

·       Sie reden viel vom Umweltschutz, vom Klimaschutz, tun aber nichts, um die luftverpestenden Autos durch Autos auf Schienen (MBB-Kabinenbahn) zu ersetzen.

·       Sie verraten das Vermächtnis von Franziskus von Assisi und Albert Schweitzer, wonach auch die Tiere unsere Brüder und Schwestern sind und dass es zum Himmel schreit, wenn diese zu Millionen in grausamen Tierversuchen, „abgesegnet“ von der EU, zu Tode gefoltert werden.

·       Sie rufen nicht zum Boykott genmanipulierter Nahrungsmittel multinationaler Großkonzerne auf.

·       Sie wehren sich nicht gegen die Beteiligung der deutschen Bundeswehr an der Besetzung fremder Länder, obwohl dies dem ursprünglichen Grundgesetz widerspricht.

·       Sie vermehren die seelische Not in den Menschen, indem sie nicht zu guter, erbaulicher Literatur hinführen, sondern Destruktives, Dekadentes, Esoterisches hoffähig machen und Werke wie „Harry Potter“ für harmlos erklären, obwohl diese den Dämonen Tür und Tor öffnen.

·       Sie predigen nicht, dass man die Sünde lassen soll, wenn man in den Himmel kommen will, sondern sie erklären, dass man sich mit seinen Sünden, Fehlern und Schwächen annehmen soll, statt an sich zu arbeiten und sich selbst zu überwinden. Und sie verkünden die Irrlehre, dass Gott allen alles vergibt und alle, Gute wie Böse, erlöst.

Der Antichrist ist in die Kirche eingedrungen, der Rauch Satans, wie sogar Papst Paul VI., Förderer des von einem früheren Papst gegeißelten Modernismus, zugegeben hat.

Die anständigen Christen haben sich von den rundum versagenden Hierarchien der Kirchen schon längst innerlich verabschiedet. Sie haben das Vertrauen in die Amtskirchen verloren. Dies ist die wahre Kirchenspaltung, das neue Schisma. Nur das Gebet und die Heilige Schrift sowie die Bücher heiliger Männer und Frauen geben den vereinsamten Christen noch Hoffnung.

Wenn heute Jesus oder Paulus oder Franziskus von Assisi kämen, wären sie den Amtskirchen suspekt. Sie würden als Fundamentalisten ausgegrenzt, und ihre Botschaften würden als unzeitgemäß oder gar als „wirres Zeug“ abgetan (lies das Buch von Rainer Lechner: Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z, 2008, 110 Seiten, 9,80 Euro, ISBN 978-3-8370-5588-7).

POLITISIERUNG DER KIRCHEN

Das beschämendste Beispiel für die Entfremdung von Gott und seinen Geboten bieten die Amtskirchen in Deutschland. Erst haben sie sich der nationalsozialistischen Diktatur angebiedert, dann sind sie opportunistisch auf die Seite des unchristlichen Liberalismus gewechselt („El

 

 Liberalismo es pecado“, Barcelona, 1887, auf einer spanischen ETIKA-Seite) und frönen heute einem schrankenlosen, von den gott- und menschenverachtenden Systemen der Aufklärung und des Kapitalismus geprägten Modernismus.

Sie verherrlichen Werte, die von Gremien eines bestimmten politischen Lagers als allgemein verbindlich festgesetzt worden sind, und geben damit ihre eigenen, von Gott stammenden Prinzipien auf, opfern die christliche Soziallehre, beugen sich der Welle der Unmoral, schweigen zum fortschreitenden Abfall der Völker vom Glauben.

Es ist soweit gekommen, dass der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und andere Führer der katholischen Kirche erklären, in den Kirchen gebe es keinen Platz für Leute, die bestimmte politische Ansichten nicht teilen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.2.2009, S. 2) Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland droht gleichermaßen damit, Leute mit einer bestimmten politischen Ansicht vom Abendmahl auszuschließen. (FAZ, 6.2.2009, S. 2)

Gleichzeitig aber wird kundgetan: „Ein Ausschluss aus der Kirche als solcher ist – wie in der katholischen Kirche auch – grundsätzlich nicht vorgesehen.“ Und: „Politische Ansichten können nach römisch-katholischer Auffassung weder Bedingung noch Hindernis für die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche darstellen.“ (FAZ 6.2.2009, S. 2)

Was nützt dem Christen aber die Mitgliedschaft, wenn er nicht zum Abendmahl gehen darf? Was sagt Gott dazu, dass die Amtskirche jemanden wegen dessen politischer Gesinnung vom Abendmahl ausschließt, so dass seine Seele vielleicht ewiglich verlorengeht? Denn ohne Abendmahl bzw. Kommunion ist nach christlicher Lehre keine Rettung möglich. So erklärt Franziskus von Assisi, „daß niemand gerettet werden kann, wenn er nicht den heiligsten Leib und das Blut des Herrn empfängt“ (Brief an die Kustoden, zitiert in dem Buch: „Christen, seid alle eins!“, S. 91).

Es ist unchristlich, widerspricht dem Geist des Evangeliums, überzeugte Christen wegen ihrer politischen oder historischen Ansichten aus der Kirchen- oder Ordensgemeinschaft auszustoßen (siehe Ratzingers großer Coup). Kinderschänder und Mitglieder antichristlicher Organisationen hingegen werden bisher nicht ausgeschlossen bzw. exkommuniziert, schon gar nicht, wenn sie Priester sind. Gott wird auch hierüber in Gerechtigkeit und Wahrheit richten.

Uns geht es hier keinesfalls um die Verteidigung irgendwelcher politischer Ansichten, mögen sie auch noch so falsch oder richtig sein, sondern grundsätzlich um den göttlichen Auftrag der Kirchen zur Rettung der Seelen, ihre vordringlichste Aufgabe. Was soll das von Kirchenleuten allzu oft wiederholte Gefasel von bestimmten politischen Überzeugungen, die jeder Christ haben muss, was soll die Verbrüderung mit Vertretern der gerade herrschenden politischen Richtung (in hundert Jahren ist alles wieder anders) und mit den Führern anderer Religionen, wenn die Kirche aufhört, das Evangelium unverfälscht zu verkündigen, und damit den Einzelnen in seiner Seelennot allein lässt?

Dabei stellen wir klar: Wir verurteilen schärfstens jeden Mord an Unschuldigen, ob es Deutsche oder Russen oder Araber oder Juden oder Kurden oder Tibeter oder Indianer sind, ob es einer ist oder Millionen. Die Schuldigen schickt Gott in die Hölle, ebenso wie die Ausbeuter, Erpresser, Betrüger und Lügner, kurzum alle Frevler.

Wir bezweifeln die Massenmorde an den Juden ebenso wenig wie die Massenmorde an Armeniern, Kambodschanern, Indianern und 50 bis 80 Millionen Menschen als Opfer des Kommunismus, etc. Auch erinnern wir an die heutige Verfolgung von Christen in vielen Teilen des Erdballs, von der erstaunlicherweise niemand redet.

Wir sind keine Ausländerfeinde, im Gegenteil, aber wir wollen, dass jeder in seiner Heimat sicher und geborgen leben kann. Wir fühlen uns als Brüder aller anständigen Menschen gleich welchen Glaubens auf Erden, und ein einzelner am Hungertuch nagender Afrikaner oder Inder, ein einzelner unterdrückter Indianer oder Tibeter steht uns viel näher als eine Million gleichgültiger, vollgefressener, konsum- und vergnügungssüchtiger Weißer in Europa oder in den USA. Uns treiben Mitleid, Barmherzigkeit, Nächsten- und Gottesliebe. Und deshalb bedauern wir alle, die sich der Gier in ihrer mannigfachen Gestalt (erzeugt vom Vater der Lüge) ergeben, denn sie gleiten schneller als sie ahnen dem Abgrund entgegen, der ihnen die ewige Verdammnis bringt.

KIRCHEN AM GÄNGELBAND DER POLITIK

Wir Christen haben Gott und nicht den verschiedenen politischen Systemen zu dienen. So prangern wir an:

·       Vatikan: die von kurzsichtigem Machtstreben geprägten politischen Parteinahmen im Mittelalter und viele Irrtümer bei der Inquisition

·       katholische und protestantische Reiche: die Glaubenskriege, z. B. der 30-jährige Krieg, mit ungezählten unnötigen Opfern

·       Russland: die Unterwerfung eines Teils der Hierarchie unter das jeweilige politische Regime, und zwar seit Jahrhunderten

·       Deutschland: die Verbrüderung der Hierarchie mit dem jeweiligen politischen Herrschaftssystem; von Hitlers Kirchensteuer und anderen Errungenschaften des Konkordats zehren auch noch die demokratischen Kirchenführer, sogar die evangelischen, und solche Dinge wollen sie beibehalten

·       Italien: Bischöfe müssen einen Eid auf die staatliche Verfassung leisten, sonst können sie nicht Bischöfe werden. Ob das die Bischöfe der alten Zeit auch getan hätten? Wie kann ein Bischof das göttliche Tötungsverbot durchsetzen, wenn die Verfassung zum Beispiel Abtreibung und Euthanasie vorsieht?

·       China: die sogenannte patriotische Kirche bewegt sich am Gängelband des kommunistisch-kapitalistischen Regimes

·       Weltweit schreitet die Entwicklung fort, dass die Kirchen ihre Gläubigen mehr zu Anhängern und Mitarbeitern bestimmter politischer Systeme und zu treuen Untertanen der Staaten und gewisser überstaatlicher Organisationen wie EU und UNO erziehen statt Gott, den Herrn, in den Mittelpunkt zu stellen, wie es Franziskus von Assisi tat: „Saget den Leuten, dass der Gekreuzigte ihr Herrscher ist!“ (Offizium vom Leiden des Herrn, Vesper, im Handbuch des einfachen Lebens)

NEBEN CREDO POLITISCHES GLAUBENSBEKENNTNIS

Jene, die anderen wegen ihrer politischen Überzeugung die Mitgliedschaft in der Kirche entziehen und sie von Kommunion und Abendmahl und damit vom ewigen Heil ausschließen, versündigen sich schwer gegen den Willen Gottes. Es wird ihnen als Todsünde angerechnet werden. Auch lösen sie mit der Schaffung einer politisierten Kirche ein neues Schisma aus.

·       Die Apostel der letzten Zeiten AIHS erklären: Ein Abendmahl oder eine Eucharistiefeier, von denen jemand wegen seiner politischen Ansichten ausgeschlossen wird, ist ungültig und ohne Wirkung, denn Jesus, der Freund der an den Rand Gedrängten und Ausgegrenzten, wird nicht erscheinen. Kirche und Politik sind zweierlei. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, sagt Jesus.

·       Wer in der Kirche für die Feinde Gottes arbeitet, die seit ein paar Jahrhunderten alles tun, um Gottes Ordnung zu zerstören, wird vor dem ewigen Richter ebenso wenig Erbarmen finden wie jener, der unbarmherzig und grausam gewesen ist. Wer versucht, die Kirche von innen heraus zu zerstören, schließt sich durch diesen Verrat aus der Heilsgemeinschaft aus, exkommuniziert sich selbst und ist damit unwürdig, zur hl. Kommunion zu gehen oder diese zu verteilen. Niemand darf als Bedingung für die Mitgliedschaft in der heiligen Kirche außer dem Credo an den dreieinigen Gott ein politisches Glaubensbekenntnis verlangen. Wer aber trotzdem einen anderen wegen dessen politischer Ansichten aus der Kirche ausschließt, handelt gegen den Willen Christi, vertritt damit nicht mehr die Kirche, sondern stellt sich selbst außerhalb der Gemeinschaft der Christen. Denn Christus öffnet seine Kirche allen, die an ihn glauben und ihn suchen. Wenn ein Kleriker an den Kirchentoren von Eintretenden ein politisches Bekenntnis verlangt, für den wäre es besser, er wäre nie geboren, denn er verrät seinen Auftrag als Seelenhirte. Und schrecklich ist der Wurm, der in alle Ewigkeit nagt, und das Feuer, das nie erlischt.

„Katholiken müssten wissen, dass ein vollständiger Ausschluss aus ihrer Kirche gar nicht möglich ist. Durch keine Tat, so schrecklich sie sei, kann der Getaufte für die Kirche zum Unberührbaren werden“, meint der Schriftsteller und Büchner-Preisträger Martin Mosebach, bekennender Katholik und Anhänger der lateinischen Messe, im „Spiegel“ (7/2009, S. 134). Und er fügt hinzu: „Zu Recht hat man die Exkommunikation als politisches Druckmittel, wie sie im Mittelalter oft angewandt wurde, verurteilt; die jüdische Philosophin Simone Weil nannte solche Exkommunikation eine Todsünde der Kirche. Wie wenig die Aufhebung einer Exkommunikation mit moralischer Anerkennung zu tun hat, zeigt, dass Mörder und Kinderschänder nicht automatisch exkommuniziert werden. Die Gemeinschaft, die den Exkommunizierten wieder aufnimmt, ist eine Gemeinschaft der Sünder.“ Soweit Mosebach im Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Hiervon scheint jener oberste deutsche Bischof, der die verhängnisvollen Worte ausgesprochen hat, keine Ahnung zu haben, denn er selbst hat diese Tradition des Mittelalters wieder aufgegriffen. Ausgerechnet.

Christus liebt alle, die ihn ehren und Gottes Geboten gehorchen, er liebt sogar die Sünder, um sie zu bekehren. Er ist und bleibt ein Freund der Unterdrückten, Ausgegrenzten, Verfolgten, Gefangenen und aller Notleidenden. Selbstgerechte Pharisäer werden beim Jüngsten Gericht auf die linke Seite gestellt, und die Lauen wird der Herr ausspeien. So steht es in der Bibel. Wir müssen zu solch starken Worten greifen, denn es geht um die Rettung der Kirche, um die Zukunft des Christentums. Einheit oder Untergang!

AUTOMATISCHE EXKOMMUNIKATION BEI PÄDOPHILIE

·        Außer bei den Feinden Gottes innerhalb der Kirche (siehe oben) ist aber unserer Ansicht nach eine Exkommunikation bei den Pädophilen angebracht, die wegen der ständigen Gefahr für Kinder auch total isoliert werden sollten. Wer Kinder schändet, bricht mit Gott. Denn wie kann ein Mensch, dem das schreckliche Wort vom Mühlstein gilt, sich einbilden, er befinde sich noch in der Gemeinschaft mit Jesus? Er schließt sich durch seine Schandtat selbst aus der Kirche, der Gemeinschaft der Gläubigen, aus. Kein Kinderschänder wage es, zur hl. Kommunion zu gehen, wenn er nicht jahrelang streng gebüßt hat, sonst ißt und trinkt er sich das Gericht.

·       Wer Kinderschänder deckt und ihnen eine Fortsetzung ihrer Verbrechen ermöglicht, stellt sich auf die Seite des Bösen und damit gegen Gott. Die Opfer werden ihn beim Jüngsten Gericht anklagen. Doch schon auf Erden stellt er sich selbst außerhalb der Gemeinschaft derer, die auf Gott hören; er exkommuniziert sich selbst, falls es nicht die Kirche tut gemäß dem 1. Brief des Paulus an die Korinther 5,13: Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte! (Siehe das Kapitel: Reinigen wir die Kirche, in: Christen, seid alle eins!, S. 88ff, sowie das Buch von Francisco: Kinder retten die Welt – Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten, ETIKA 1991)

·       Ebenso schließt sich aus der Gemeinschaft mit Gott und der Kirche derjenige aus, der andere Götter anbetet als den dreieinigen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Wer als Vertreter der heiligen Kirche zuläßt, daß auf Altären christlicher Kirchen andere Götter angebetet werden, exkommuniziert sich ebenfalls selbst. Dasselbe gilt für Kirchenführer, die die ihnen anvertraute Herde dazu verführen, andere Götter oder den Antichrist zu verehren und anzubeten.

Somit gibt es eine automatische Selbst-Exkommunikation in drei Fällen:

Verrat im Bund mit den Feinden Gottes – Pädophilie – Anbetung fremder Götter.

IMMER FÜR DIE WAHRHEIT

Zurück zu unserem aktuellen politischen Thema: Im übrigen wäre eine „Hexenjagd“ auf Fundamentalisten nicht einmal mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und dem Recht auf Meinungsfreiheit vereinbar. Denn die von uns hoch geschätzte Demokratie ist für alle da, vor dem Gesetz sind alle gleich, ihre Rechte stehen allen Bürgern offen, und jene, die sich einbilden, die Demokratie für sich allein gepachtet zu haben, werden dereinst wegen Missbrauchs ihrer Macht angeprangert werden, auch wenn sie sich jetzt mit dem Titel „Vorsitzender der Bischofskonferenz“ schmücken. Vor Gott werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.

Wir warnen die Herrschenden, die doch sonst täglich Toleranz und Dialog predigen, davor, religiös oder politisch Andersdenkende ihrer demokratischen Rechte zu berauben und sie wie in der Sowjetunion in psychiatrischen Anstalten zugrundezurichten. Denn wer Unrecht tut, muss dies in gleicher Weise im Jenseits büßen.

Extremisten warnen wir davor, ihre Ansichten in der Öffentlichkeit kundzutun oder zu extremistischen Aktionen ihre Zuflucht zu nehmen.

Andererseits: Wenn jemand nicht Zugang zu allen historischen Quellen bekommt, wie soll er auf etwas schwören, das er nicht selbst untersuchen kann, wie soll er nach bestem Wissen und Gewissen urteilen?

Gott, verteidige Du die heilige Wahrheit! Entlarve alle Lügner und Rattenfänger!

Dienen wir Christus, dem König allein, nicht politischen Systemen oder Ideologien! Gott weiß, was wahr ist, und wird in Gerechtigkeit richten.

Die Kirche muss leben, ihre Unabhängigkeit verteidigen und darf nicht in der Hörigkeit gegenüber politischen Richtungen erstarren.

DIE KIRCHE DER ENDZEIT

Wie sieht die Kirche der Endzeit aus? „Da, wo zwei oder drei versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, sagt Jesus. Fortsetzung siehe Benson: „Der Herr der Welt“ und Solowjew: „Kurze Erzählung vom Antichrist“. Die Pforten der Hölle werden auch die Kirche der Endzeit, nämlich die letzten versprengten Christen, die sich vor dem Schlußkampf gegen den Antichrist in der Wüste versammeln, nicht überwältigen. Non praevalebunt.

Doch in den letzten Zeiten mit ihren Wirrnissen wird ein Bruder den anderen verraten. Zum Trost:

Vicente F. Delmonte schreibt in seinem Roman „Jedem nach seinen Taten“ (2007, 270 Seiten, 16,80 Euro, ISBN 978-3-86582-461-5, Seiten 249-257, hier leicht abgewandelt):

In allen Konfessionen tobt der Kampf. Katharina Emmerich hat es in einer Vision  gesehen: Die einen bauen auf, die anderen zerstören alles. Die einen bleiben ihrem Väterglauben treu, die anderen wollen alles aufweichen und modernisieren, um ihr eigenes Sündenleben mit dem Segen der Kirche fortsetzen zu können.

So schreitet die wahre Christenheit auf kuriose Weise doch noch zu der Einheit voran, die Christus will: Es sind die tief im Herzen Glaubenden und Anständigen aller Konfessionen, die an den Geboten Gottes festhalten. In der Endzeit finden sie unter der Verfolgung durch den Antichrist zusammen, wie von Solowjew und Benson prophezeit, und ganz am Ende, nach der Entlarvung des Antichrist, werden die anderen Kirchenführer Petrus Romanus, den letzten Papst, als ihren Führer anerkennen. …

,Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben! Nehmt euch in acht vor den Menschen, denn sie werden euch den Gerichten übergeben…’ (Mt 10,16.17)!

Die Verräter sind seit langem am Werk, und der Antichrist hat es mir bestätigt. Jesus warnt alle: ,Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird hinweggenommen, der andere zurückgelassen werden.’ (Matthäus 24,40)

Predigt Savonarolas vom 13. Januar 1495 über die –  damals wie heute notwendige – Erneuerung der Kirche:

„Die ersten Tugenden sind verloren gegangen, nämlich Liebe und Glaube … Wenn du siehst, dass die grossen Herren und Häupter der Regierung die Guten und Rechtschaffenen nicht dulden wollen, weil sie nicht wollen, dass die Wahrheit gesagt wird, dann ist die Geissel Gottes bereit. Freut euch und jubelt, ihr Gerechten, doch bereitet eure Herzen für die Prüfung in Lesen, in Betrachtung, im Gebet und ihr werdet erlöst vom ewigen Tode.

Ihr, Knechte des Bösen, die ihr im Schmutze lebt, beschmutzt euch weiter: Füllt den Bauch mit Wein, schwächt die Lenden durch Unzucht, befleckt die Hände mit Blut der Armen, denn das ist euer Teil. Aber wisset, euer Leib und Seele ist in meiner Hand, und in kurzem werde ich euren Leib mit der Geissel züchtigen, eure Seele aber dem ewigen Feuer übergeben. …

Daniel sagt, dass der Antichrist kommen und die Christen in Jerusalem verfolgen muss … so muss denn die Kirche sich erneuern, die Menschen müssen gut werden und sich aufmachen, die Ungläubigen zum Christentum zu bekehren …

Gegen doppelte Bosheit gilt es jetzt zu kämpfen, da die Lauen wissen, dass sie Böses tun, und es doch tun wollen. Wenn unser Heiland jetzt wiederkäme, sie würden ihn noch einmal kreuzigen.“

Soweit Savonarola. Alles ist prophezeit, alles ist Vorsehung. Gehen wir also ohne Furcht in die Zukunft! Sammeln wir Kräfte auf Inseln des Glaubens und der Ordnung Gottes, aber befolgen wir auch den Befehl Jesu:

Matthäus 28,19 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!

Markus 16,15 Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

16 Wer da glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Nicht in der Masse gehen wir in den Himmel, sondern einzeln, mühsam, auf einem schmalen, steilen Pfad voller Hindernisse.

Wir können die Zeit nicht besser nützen als mit Beten. Ich empfehle allen außer den Sieben Vaterunsern der hl. Birgitta von Schweden und dem Offizium vom Leiden des Herrn des hl. Franziskus von Assisi das ETIKA-Gebet:

Jesus Christus, hilf uns, rett uns!
Jesus Christus, marána tha! (= Unser Herr, komm)
Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner Lieben!
Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser in unseren Anliegen! Herr, sorge Du für alles!
Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner Freunde! Gib den Guten Kraft!
Herr Jesus Christus, erbarme Dich derer, die ihre Not nicht mehr ertragen, nach Deiner Gerechtigkeit!

Dann das immerwährende Herzensgebet der Mönchsväter in der Wüste, siehe Philokalie und „Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers“:
Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner! …

Auf diese Weise tun wir alles, was wir tun, mit Gott. Damit verwirklichen wir die wahre Ökumene. In diesem Gebet sind wir Christen aller Konfessionen vereint mit Gott. Und vereint wollen wir dem Antichrist und seinen Verbündeten Widerstand leisten und Unheil abwenden.

Halten wir uns wie unsere Patrone Girolamo Savonarola, Franziskus von Assisi und Mahatma Gandhi stets an den Grundsatz unseres Clubs: Das Gewissen steht höher als das irdische Gesetz.

Erfülle jeder den Auftrag, den Gott ihm gegeben hat, denn darin liegt der Sinn des Lebens.

Freuen wir uns im Herrn, bleiben wir stets heiter und fröhlich, wie es Franziskus von seinen Brüdern verlangt (2 Celano 128). Verlieren wir nie den Humor. Lachen wir wie mein Namenspatron dem Feind ins Gesicht.

Denn wir wissen: Wir werden siegen! Durch Jesus Christus, unsern Herrn. Seien wir furchtlos und frohgemut! Haben wir Vertrauen! Gott, die hl. Maria, die Engel und die Heiligen helfen uns, wenn wir sie anrufen.

Über allem, was geschieht, waltet die Vorsehung des gerechten und guten Gottes.“

Soweit der Auszug aus dem Buch „Jedem nach seinen Taten“. Allen Christen empfehlen wir, stets nach ihrem Gewissen zu entscheiden, denn vor Gott zählt nur das, und in heiklen Angelegenheiten lieber zu schweigen, wenn sie etwas nicht genau wissen, vor allem in umstrittenen politischen und historischen Fragen.

DER TÄGLICHE MASSENMORD HEUTE

An alle appellieren wir: Lasst euch nicht ablenken von den Problemen und Aufgaben der Gegenwart.

·       Betrachtet, in welchem furchtbaren Zustand die Welt heute ist und wer dafür verantwortlich ist, wie Milliarden ein menschenwürdiges Dasein verwehrt wird, und wer sie ausbeutet und geistig und seelisch versklavt und zugrunderichtet. Lasst euch nicht einreden, dass es die Mächte der Finsternis mit ihren irdischen Spießgesellen nicht gibt.

·       Jeden Tag begehen sie einen neuen Massenmord an Armen und Unschuldigen, und davon wollen sie ablenken.

Alle 1-5 Sekunden verhungert ein Mensch. Jedes zweite Kind lebt in Armut. Man besorge sich die aktuellen Statistiken der Toten durch Hunger, vermeidbare Krankheiten und Verbrechen. Auch Kriege sind Verbrechen, und Verbrecher sind jene, die andere in die Verzweiflung, Armut, Zwangsprostituion treiben, zum Selbstmord usw. Index Apokalypse

Es kommt auf dich an. Jedem Einzelnen sagen wir: Betrachte die Weite, Freiheit und Unendlichkeit des Himmels über dir – und die Enge, Hitze und Kälte der Hölle unter deinen Füßen! Viele Kirchenlehrer vermuten nämlich, dass sich die Hölle im Erdinnern befindet, ebenso wie die unter Ratzinger „offiziell abgeschaffte“ Vorhölle (Limbus); da ist es lehrreicher, weil wirklichkeitsgetreuer, Dantes „Inferno“ aus der „Göttlichen Komödie“ zu studieren als die einschlägigen Machwerke der modernistischen Theologen.

DIE STUNDE DER LAIEN

Die Stunde der Laien ist gekommen. Sie werden die Kirche aus allen Stürmen retten und die Kontinuität wahren. Überall dort, wo sich zwei oder drei versammeln im Namen Jesu Christi, wird Er gegenwärtig sein, und sie werden Gemeinde, Kirche sein. Und sie werden das Abendmahl feiern wie die Urchristen in der Wüste. Hören wir den hl. Basilius (um 330–379):

„In seinem Brief an die Patrizierin Cäsarea berichtet er, daß es „keineswegs Sünde sei“, „in Abwesenheit eines Priesters oder Diakons die Kommunion mit eigener Hand zu nehmen“ (140). Auch die Einsiedler in den Wüsten „empfangen sie aus eigener Hand“. „Sodann in Alexandrien und Ägypten hat für gewöhnlich auch jeder Laie die Kommunion daheim und reicht sie sich selbst, so oft er will. … Denn auch in der Kirche reicht der Priester den Teil nur dar, und wer ihn empfängt, verfügt darüber ganz frei und führt ihn mit eigener Hand zum Munde. (141)(Bibliothek der Kirchenväter. Des heiligen Kirchenlehrers Basilius des Grossen Ausgewählte Schriften. I. Band. Ausgewählte Briefe. XXXVII., Mauriner-Ausgabe Nr. 93. Aus dem Griechischen übersetzt von Anton Stegmann, Stadtpfarrer in Heilbronn. Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet K-G, München, 1925; zitiert in: Christen, seid alle eins!, 2008, Seite 54)

Lies folgende Bücher, wenn du verstehen willst, was sich auf, unter und über der Erde wirklich abspielt (in jeder Buchhandlung zu bestellen, online z. B. über www.amazon.de oder von der Titelseite www.etika.com aus:

·       Vicente F. Delmonte: Jedem nach seinen Taten. Roman. 2007. 270 Seiten. 16.80 Euro. ISBN 978-3-86582-461-5

·       Rainer Lechner: Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z. 2008. 110 Seiten. 9.80 Euro. ISBN 978-3-8370-5588-7

·       Rainer Lechner, P. Martin von Cochem, Leopold Kist u. a.: Himmels-Abc – Aktiv in Ewigkeit. 2008. 220 Seiten. 14.80 Euro. ISBN 978-3-8370-5584-9

·       F. G. Aymara/R. Lechner: Handbuch des einfachen Lebens. ETIKA 2000. Restexemplare beim Verfasser gegen Portoersatz und Spende erhältlich

·       Francisco: Kinder retten die Welt – Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten. ETIKA 1991. Zum Teil im Internet. Restexemplare erhältlich.

Gebete für die Endzeit - Oraciones para los Ùltimos Tiempos

Vater im Himmel, erbarme Dich der verfolgten Christen!

Jesus Christus, hilf uns, rett uns!

Heiliger Geist, erfüll uns, führ uns!

Heilige Engel, steht uns bei im Kampf gegen die Feinde Gottes und der Menschen!

All ihr Heiligen, bittet für uns und helft uns!

Gebet zum hl. SchutzengelYo te saludo, Ángel santo

Gebet zum hl. Erzengel MichaelArcángel San Miguel

7 Vaterunser der hl. Birgitta von Schweden - 15 Oraciones dictadas por Jesús a Santa Brígida

Offizium vom Leiden des HerrnSan Francisco de Asís: Breviario Sencillo

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Modernisten exkommunizieren sich selbst - Katholische Amtskirche am Ende

22.2.2009

Wir wenden uns nur noch an jene wenigen, die Verstand besitzen und die Regeln der Logik akzeptieren, nicht an dumme Schafe, die ohne Vernunft untreuen Hirten hinterhertrotten:

Für so dumm hätten wir die Modernisten nicht gehalten. Nach Kardinal Re (siehe Ratzingers großer Coup) sagt jetzt der Kölner Kirchenrechtsexperte Prälat Günter Assenmacher Ähnliches:

Die vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft seien „automatisch exkommuniziert, solange sie das Zweite Vatikanische Konzil nicht anerkennen“. Und jetzt kommt das Eigentor:

„Wenn sie in ihrem Denken und Wollen nicht die Gesamtheit der Konzilsbeschlüsse anerkennen, sind sie Schismatiker und unterliegen dadurch der in unserer Rechtsordnung aufgestellten Exkommunikation.“ (Dolomiten, 21.2.2009, S. 13, Welt, Kirche, Soziales)

Nicht wenige Fachleute haben nachgewiesen, daß sich sowohl Päpste als auch Konzilien oft widersprochen haben. Wir erinnern nur an Peter de Rosa mit seinem Werk „Gottes erste Diener“ und auch an unser Büchlein „Christen, seid alle eins!“

Die Bombe geht hoch, wenn man die Behauptung Assenmachers auf die Teilnehmer des II. Vatikanischen Konzils anwendet. Diese haben nämlich die Anordnung des Konzils von Trient verworfen, daß bis zum Ende aller Tage die Messe nach tridentinischem Ritus zu feiern sei, also lateinisch. Also haben sie sich selbst exkommuniziert, wenn man jenem Kölner Theologen recht geben will. Das bedeutet aber, daß alle Teilnehmer des II. Vatikanums sich durch ihre Zustimmung zur Abschaffung der tridentinischen Messe selbst aus der heiligen römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen haben, Papst Ratzinger und die vatikanische Kurie und fast sämtliche Bischöfe der Welt eingeschlossen. Wer bleibt dann noch übrig in der Kirche? Fast niemand. Nur jene, die sich nach den Beschlüssen des Konzils von Trient richten. Jeder, der noch einen Funken Logik besitzt, gibt uns recht.

Dies zeigt, daß die katholische Kirche dabei ist, an ihren inneren Widersprüchen zu zerbrechen. Die Amtskirche ist am Ende.

Doch die wahre Kirche Jesu Christi lebt, in allen Menschen, die an Jesus Christus glauben und sich zu ihm bekennen. Hoffen wir auf das Neue, auf das Eingreifen Gottes!

Verfaßt im Geiste von Girolamo Savonarola, Franziskus von Assisi und Fray Luis de Granada und mit Hilfe der heiligen Engel.

Jeder, der versucht, die Apostel der letzten Zeiten AIHS an der Erfüllung ihres Auftrages zu hindern, soll wissen, daß die Folgen in kürzester Frist auf ihn zurückfallen. Wer die Apostel der letzten Zeiten aber unterstützt, den werden die Feinde nicht bezwingen, denn auf ihm ruht der Segen Gottes. Amen.

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