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APOKALYPSE

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Die Starken überrollen Europa

12.4.2011
Glosse

Die Einwandererströme nehmen in Europa zu. Vor allem die Starken kommen, die Jungen.

Die Schwachen müssen in ihren Heimatländern in Nord- und Schwarzafrika sowie Asien zurückbleiben. Millionen Alte, Frauen und Kinder gehen elend ein, zum Beispiel wenn die Männer fehlen, um die Felder zu bewirtschaften, und wenn in den Ländern der Dritten Welt und Osteuropas immer mehr Handwerker, Ärzte, Krankenschwestern, Techniker, Computerfachleute usw. fehlen. Um die Zurückgebliebenen kümmert sich kaum jemand, doch bei uns posaunen Grüne, Kirchenvertreter und Utopisten der sogenannten Einen Welt: Wer als Flüchtling, egal ob Wirtschaftsflüchtling oder Asylant, zu uns nach Europa kommt, hat die gleichen Rechte auf Sozialhilfe, Gesundheitsvorsorge usw. wie die Bürger, die mit ihren Vorfahren diese Zivilisation, diese Gesellschaft, diesen Staat aufgebaut haben.

Haben sie noch nie darüber nachgedacht, dass es unter den Einwanderern, zumal aus Bürgerkriegsländern wie Kongo oder Liberia, viele Leute gibt, die andere Menschen ausgeraubt oder gar umgebracht haben, um an Geld für die Fahrt übers Mittelmeer zu kommen? Arme können die meist teure Fahrt auf den Schlepperschiffen und –booten gar nicht bezahlen, und Arme aus Schwarzafrika gelangen erst gar nicht an die nordafrikanischen Küsten.

Kaum jemand hilft den Schwachen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Entwicklungshilfe und Hilfsgüter landen oft bei korrupten Herrschern und ihren Parteigängern sowie bei verbrecherischen Elementen, die Hilfe nur gegen sexuelle Dienstleistungen weitergeben – sie seien verflucht.

Die Starken überrollen Europa und die Europäer, von denen immer mehr dekadent sind, das heißt ohne Glauben und Moral. Hier die Massen der Flüchtlinge, und im Zangenangriff von Übersee die internationalen Spekulanten mit ihren Währungs- und Inflationsmanövern.

Die Folgen der von Tyrannen und Spekulanten gleichermaßen hervorgerufenen Ungerechtigkeit weltweit: Bürgerkriege, Eroberungszüge, Plünderungen, Raubüberfälle, Einbrüche, Vergewaltigungen, Zwangsprostitution usw. Was bei der Masseneinwanderung in dieser multikulturellen Welt mit ihren zwangsläufigen Ghettos alles passieren kann, zeigte der ARD-Weltspiegel am 10.4.2011: Pakistanische Jugendliche machen in nordenglischen Arbeitervorstädten Jagd auf englische Mädchen, die sie als trash, Abschaum, verachten. Insgesamt also wachsende politische Instabilität, Armut, stark zunehmende Kriminalität. Aber niemand legt den Schuldigen das Handwerk, weil die Massen verblödet sind. Eigentlich absurd, dass Politiker auf einer Liste vertrauenswürdiger Berufe das Schlusslicht bilden (Umfrage von „Reader´s Digest“), denn sie werden ja von den Massen gewählt. Da können auch Journalisten nur mit Zynismus reagieren, wie Tom Hörner, der einen Kalauer aus der Zeit wiedergibt, als Telefone noch an der Schnur hingen: „Was ist der Unterschied zwischen einem Telefon und einem Politiker? Das Telefon kann man aufhängen, wenn man sich verwählt hat.“ (Sonntag aktuell, Stuttgart, 10.4.2011, S. 2 Die Dinge der Woche)

Vergleiche: Einwanderer oder Schwester Nancy (im vorigen Jahr verstorben)

Rette sich, wer kann!

Das Gegenkonzept zum Chaos, das die Kräfte des Antichrist seit 100 Jahren systematisch vorbereiten: das ETIKA-Überlebensprogramm.

Jedenfalls bedroht nicht nur die Finanzkrise die EU, sondern auch die Masseneinwanderung. Die Südwestpresse berichtete am 12.4.2011: „Flüchtlingsstreit spaltet EU – Italien probt den Aufstand gegen die EU“. Italien will den auf Lampedusa gestrandeten bisher 23 000 Flüchtlingen aus Tunesien und Libyen auf sechs Monate befristete Aufenthaltsgenehmigungen (permessi di soggiorno) erteilen, so dass sie in alle anderen EU-Staaten ausreisen und dort untertauchen können. Innenminister Roberto Maroni stellte allen Ernstes die Frage, „ob es wirklich Sinn hat, weiter an der Europäischen Union teilzunehmen“. Es ist in der Tat nicht einzusehen, wieso Italien allein alle Immigranten aufnehmen soll.

Eine einfache Lösung: Jene Millionen Europäer, die noch mehr Einwanderer wollen und die entsprechenden Parteien gewählt haben, sollen sie in ihre eigenen Wohnungen aufnehmen, aber nicht jene Millionen Mitbürger damit belasten, die gegen den Zuzug neuer Einwanderer sind. Dies gilt auch für Unternehmer, die Einwanderer beschäftigen. Sie sollen ihnen auf ihre Kosten annehmbare Unterkünfte bereitstellen.

Was ist übrigens mit der Aufnahme einheimischer Obdachloser, für welche die Einwanderungsbefürworter bisher nichts getan haben? Haben die Fremden mehr Rechte als die eigenen Obdachlosen, bitterarmen Rentner, Arbeitslosen (s. Bomm: Beweislast, 2007) sowie hoch verschuldete Familien oder Scheidungsopfer? Wo bleibt Gerechtigkeit?

Unbedeutsame Nebenwirkung dieser unheilvollen Gesamtentwicklung: Bald werden auch die Züge in Deutschland so verschmutzt und verwanzt sein wie jene in Italien. Gute Fahrt in den Abgrund, deutsches Volk und europäische Verwandte!

Im Vertrauen auf das noch immer geltende demokratische Recht auf Meinungsfreiheit,

R. L., E. – H., 12.4.2011

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