ETIKA

MODERNISMUS

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12.12.2008

92A20

Katholische Bischöfe für islamische Mission

Jener Katholikin in Osttirol ins Stammbuch geschrieben, die besonders stolz auf ihre Amtskirche ist

Vatikan befürwortet Bau neuer Moscheen. Gianfranco Ravasi, Präsident des vatikanischen Kulturrats. Am Vortag hatte der italienische Innenminister Roberto Maroni gefordert, den Bau neuer Moscheen bis auf weiteres zu stoppen. (Dolomiten, 5.12.2008)

 

Bischöfe: Religionsfreiheit für Islam. Katholische Kirche verteidigt Recht der Muslime in Deutschland auf Moscheebau, Unterricht und Mission
Fulda. Die deutschen Bischöfe pochen auf Religionsfreiheit für die in der Bundesrepublik lebenden Muslime. Dies ist eines der Ergebnisse der Herbstversammlung der deutschen Bischofskonferenz. Muslime hätten auch in Deutschland das Recht auf den Bau von Moscheen und die Missionierung für ihren Glauben, unterstrichen die Bischöfe. ... Mit Blick auf die Einhaltung islamischer Schlachtvorschriften bedarf es nach Ansicht der Bischöfe einer Güterabwägung. („Der Pilger“, Speyer, 5.10.2003, Kirche und Welt)

 

Wir sind (am 1.12.2003) so empört, dass uns „die Spucke wegbleibt“ und wir auf einen Kommentar verzichten, besonders bezüglich dessen, was den Befürwortern des grausamen Schächtens im Jenseits droht. Stattdessen veröffentlichen wir einen an den „Pilger“ geschickten Leserbrief (der schließlich doch noch – gekürzt - in Ausgabe 42/2003 auf Seite 7 abgedruckt wurde):

 

Arme Christenheit, wo sind deine Hirten?
Das Wort der Bischöfe klingt wie eine Blasphemie

Aufruf der Bischöfe für den Islam - Die Doppelzüngigkeit der Moral

Papst Johannes Paul II. betont immer wieder, daß ein geeintes Europa nur auf dem Fundament christlicher Werte gebaut sein kann. Er nennt das ,die geistliche Berufung Europas'.

Die Geschichte Europas ist vom belebenden Einfluß des Evangeliums geprägt. Das Christentum ist als Faktor der Einheit unter den Völkern und Kulturen anzuerkennen, auf dessen Grundlagen die Rechte des Menschen und seine einmalige Würde beruhen. Sogar Demokratie und Menschenrechte basieren auf christlichen Grundwerten. Neben dem rein geographischen Wert läßt sich Europa als ein historischer und kultureller Begriff bestimmen.

Die gemeinsamen Werte des Christentums bilden die Basis für eine friedliche Zukunft. Unsicherheit, Irritationen, Werteverlust  kennzeichnen die politische und gesellschaftliche Situation heute. Deshalb ist es wichtig, in den vielen Umbrüchen unserer Zeit  neue Orientierung auf die wahren Werte des christlichen Erbes zu schaffen, um für die Zukunft die Kraft der einenden Identität wiederzufinden. Diese Identität basiert auf zwei  Grundpfeilern: von Gott geschenkte Freiheit der Person, ihre unverletzbare Würde. Wo diese Grundpfeiler unbeachtet bleiben oder gar abgelehnt werden, ist Einheit in der Vielfalt nicht möglich. Eine Gesellschaft kann nur dann in Frieden bestehen, wenn ein gemeinsamrer Grundkonsens vorhanden ist und akzeptiert wird.

Die Bischöfe machen sich stark für die Rechte der Menschen islamischen Glaubens. Sogar soweit, dass der Muezzin 5 mal am ,Tag öffentlich zum Gebet ruft. Man muß nicht mit den Inhalten des Koran vertraut sein, um zu wissen, dass von der religiösen Praxis der Muslime her ein tolerantes Miteinander nicht möglich ist. Die vielfältigen gescheiterten Bemühungen christlicher Initiativen und Begegnungen mit Muslimen lassen in ihrem Ergebnis wenig Hoffnung zu. Ein Muslim brachte es einmal in den Medien auf den Punkt: Entweder bin ich  Moslem oder Demokrat. Ein Muslim kann kein Demokrat sein. Warum nicht? Weil die Werte des Christentums nicht darin verankert sind. Es gilt dort ein völlig anderes Wertsystem, das den Menschen zum ,frommen Objekt', nicht zum begnadeten Subjekt ausweist. Nur in der Freiheit kann der Einzelne zu dem werden, wozu ihn Gott berufen und bestimmt hat. Der Glaube an die Gerechtigkeit durch ein ,Gesetz' hält den Menschen in ängstlicher sklavischer Abhängigkeit. Deshalb sagt Jesus: ,Ohne mich könnt ihr nichts tun, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben'. Nicht durch ein Gesetz wird der Mensch gerecht, der Christ darf sich auf die Gnade dank der Erlösung durch Christus stützen.

 

Ich weiß nicht, was die Bischöfe mit diesem  irritierenden Aufruf bewirken möchten. Ist es etwa, wie Herr Seibel auf der letzten Seite des „Pilger“ sagt: Schwäche?? Es könnte so ausgelegt werden. Schade!

 

Arme Christenheit, wo sind deine Hirten? Sieht man den ,Wolf' kommen und geht in Deckung? Lassen wir uns doch nicht irre machen. Es gibt keine Alternative zum christlichen Glauben. Das ist schon jetzt unser Sieg, wenn er auch einmal blutig werden sollte.

Angesichts der Bedrohung der inneren Sicherheit unseres Landes, die durch die Islamschulen in den Moscheen unseres Landes dem Staatssicherheitsdienst große Sorgen bereitet, die durch die Indoktrination von aggressiven Kampfparolen gegen die ,Ungläubigen' (Nichtmuslime) ausgelöst wird und eine Integration unmöglich macht, klingt das Wort der Bischöfe wie eine Blasphemie. Sie stößt auf breiter Basis auf Unverständnis und Ablehnung.

N. N., Rheinland-Pfalz

 

Kommentar am nächsten Morgen nach dem Überschlafen dieser ungeheuerlichen Nachricht:

 

Katholiken verraten und verkauft!

Katholische Bischöfe für Recht auf islamische Mission
Was bedeutet das im Klartext?
Katholische Bischöfe für islamische Mission in Deutschland
Missionierung von wem? Von Menschen, die in Deutschland leben!
Die Menschen in Deutschland sind zu über 90 Prozent Christen; dazu kommen etliche Prozent Moslems, die nicht mehr missioniert zu werden brauchen. Also bedeutet das:

Katholische Bischöfe für islamische Missionierung deutscher Christen!

Das 2. Ärgernis, das Jesus, der Richter, richten wird:
Die Zustimmung der Bischöfe zum grausamen Schächten!
  
Arme, verratne Kreatur!

Der Tierfreund Franziskus würde sich im Grabe herumdrehen. Lies:

ETIKA 12F3189 Warum Franziskus weinte, als er ein Lamm sah

ETIKA 61A1 Aktion gegen das Schächten

Bauern, opfert nicht eure Lämmer für den grausamen Gott der Moslems! Denn kann ein Gott barmherzig sein, der blutige Tieropfer fordert? Nein! Und zu diesem grausamen Gott bekennen sich auch hohe katholische Führer, indem sie sagen: „Wir beten zum gleichen Gott“!“. Damit entsprechen sie zwei Dokumenten des II. Vatikanischen Konzils:

 

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.“ („Nostra Aetate“, Art. 3)

 

“Der Heilswille umfaßt aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.“ („Lumen gentium“, 16. Kap.; ebenfalls zitiert in: „Einsicht“, München, 33. Jahrgang, Nummer 7, September 2003, S. 228,  www.einsicht.de )    

 

Eduard Heller schrieb auf derselben Seite in „Einsicht“, einer Zeitschrift traditionalistischer Sedisvakantisten:

„Den folgenreichsten Ausdruck dieses Verrats an Gott, an seiner Menschwerdung ... und der von ihm gegründeten Kirche  findet man in den immer wiederkehrenden Aussprüchen Johannes Pauls II. „Wir glauben an den gleichen Gott“, nämlich Christen, Juden und Mohammedaner, wodurch diese Religionen auf die gleiche Stufe gestellt werden wie das Christentum, womit Gottes Gebot übertreten wird: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben.“ (1. Gebot)“

 

Bleiben wir Christus treu!

 

Vergleiche Serie: Der Antichrist in der Kirche:
1 Zerstörer der Tradition
2 Gründer der Weltreligion
3 Durcheinanderwerfer
4 Spalter

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