ETIKA

DÄMONEN

http://www.etika.com
23.11.1999

D92/
92D13

Lügen Dämonen immer?

Die etika.com- Meinungsumfrage

Wir geben zu, es sind die krassesten Beispiele, die wir finden konnten. Aber gerade deshalb dienen sie unserem Zweck (darüber noch mehr am Schluß): Wir möchten nämlich gerne wissen, was unsere Leser denken, wenn sie mit solchen schaurigen Vorstellungen konfrontiert werden wie den folgenden drei Fällen A, B und C.

Antworten erbitten wir auf folgende Weise:
E-Mail an aihs@etika.com als reiner Text; wir öffnen infolge schlechter Erfahrungen grundsätzlich keine attachments (Dateien als Anhängsel) mehr:

A) gelogen oder möglicherweise wahr

B) gelogen oder möglicherweise wahr

C) gelogen oder möglicherweise wahr

D) wer will, kann noch Bemerkungen hinzufügen; wenn sie nicht gerade ausfällig oder unbedeutend sind oder dasselbe aussagen wie andere Stellungnahmen, veröffentlichen wir sie. Je kürzer, desto besser. Wir werden wie bei TED-Umfragen üblich nur die Prozent veröffentlichen, außer es melden sich sehr viele, dann auch die Zahl der Stimmen.

Einleitend die Ansicht des Exorzisten Heinrich Kreuzer:

"Satan ist der Vater der Lüge" ist die häufigste und oberflächlichste Beurteilung der Exorzismusaussagen und nur die halbe Wahrheit. Sicher ist Satan der Vater der Lüge, aber Gott hat alle Macht über ihn und hat der hl. Kirche die Macht und den Auftrag gegeben, ihn zu besiegen. Der größte Sieg über Satan ist seine Verdemütigung, besonders durch Maria und die Entlarvung seiner Machenschaften. Diese oberflächliche Beurteilung "Satan ist der Vater der Lüge" und die häufigen Zweifel von Priestern an ihrer exorzistischen Macht zu hören, ist erschreckend. ... Den Feind und seine Machenschaften zu erkennen, ist die Voraussetzung, ihn zu besiegen. "Widersteht dem Teufel, so wird er vor euch fliehen!" (Jak 4,7)
Ein erfahrener französischer Exorzist (unter dem Pseudonym Anton Beda) gibt die Antwort eines Dämonen auf die Beschwörung durch den Exorzisten zur Wahrheit: "Ah, wenn ich lügen dürfte, würde ich dir wohl etwas anderes sagen!" Exorzist: "Wer ist es, der dich zwingt, die Wahrheit zu sagen?" Dämon: "Die Wahrheit, die hier vor mir ist." (Jesus)
In einem anderen Exorzismus mußten die Dämonen sogar sagen: "Wir in der Hölle können nicht machen, was wir wollen, denn hier gebietet uns die HOHE (Maria) noch!"
Von dem Sühnebesessenheitsfalle Antoine Gay (1790 - 1871) einige Geständnisse des Dämons: "Es ist unsere größte Taktik, dem Menschen einzureden: Es gibt keinen Teufel, es gibt keine Hölle! - Ich bin es ... Fürst der Geister der Unreinheit, ich bin gezwungen, auf den Befehl dessen, der alles ist, viele Dinge niederzuschreiben zu lassen. - Es ist der Wille dessen, vor dem sich alle Knie im Himmel beugen, daß ich..., der den Leib des Gay besitzt, durch seinen Mund rede, durch Gott gezwungen bin, täglich Beweise für die Wahrheit der Besessenheit der Menschen zu geben! - Ich hätte niemals geglaubt, daß ich gezwungen würde, zur Ehre des Allerhöchsten zu arbeiten und Seelen zu bekehren!" (Nicolas Corte: "Unser Widersacher der Teufel", Impr. Würzburg 17. Januar 1962)
Exorzist: Im Namen des Dreifaltigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes, im Namen Mariens, der Unbefleckten Empfängnis, sprich, was Gott dir befohlen hat zu sagen, nur die Wahrheit und nur die Wahrheit, über alles andere schweige! Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Dämon: Ich muß sprechen, wenn der HOHE oder die HOHE (zeigt hinauf) will und mich dazu zwingt. Ich selbst will nicht sprechen. Wir wollen nie sprechen. ... (schreit) ich will nicht sprechen. E: Ihr müßt gehorchen; was die Hl. Dreifaltigkeit, die Gottesmutter Maria, die HOHE, euch befehlen, das müßt ihr sagen, ob ihr wollt oder nicht! Im Namen...! D: Ja, wir müssen es. ... Lieber wäre ich unten die ganze Zeit vom Alten gequält worden als für euch zu sprechen..."

(Heinrich Kreuzer: Glorie oder Verderben, Seite 11-16, zu beziehen bei: Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach)

Und nun die Beispiele.

Fall A) "Luther gefesselt zwischen Dämonen"

"Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, daß ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stime erhob und predigte, Luther sei in der Hölle. Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem Versehgang geholt. Er kam in das besagte Haus und sah sich fünf Männern gegenüber. Auf dem Tisch stand eine Schüssel, die verdeckt war, darin lag ein Revolver... Die Männer sagten, der Pater werde diesen Raum nicht verlassen, ehe er nicht beweisen könne, daß Luther in der Hölle sei. Auf dem Tisch wurden das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange. Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte. Dann stundenlanges Gebet und die Beschwörung. Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten "herein", aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst "herein" rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend, gefesselt zwischen zwei Dämonen. Als alles vorbei war, bedankten sich die Männer noch und verließen fluchtartig das Haus. Der Pater war jedoch so geschockt von dem Erlebnis, daß er nie mehr predigte. Er ist bereits gestorben, so berichtet ein Ohrenzeuge."

Quelle: Abschrift 6/96. Aus dem "Ave-Kurier" Dezember 1980, Mediatrix-Verlag, Wien, Zischkin, Beatrixgasse 4, Verlags-Postamt 1150 Wien

Fall B) "Papst Paul VI. lebt"

"Nachdem man ihn nicht zum Modernismus zwingen konnte, hat man ihn durch einen Doppelgänger ersetzt." (Exorzismusaussage) "Noch vor dem Tod des Doppelgängers (6.8.1978) betonte der HERR in einer Botschaft an Veronika Lueken (Bayside): "Papst Paul VI. ist unter strenger Überwachung durch seine Feinde in den Rängen..."" - "Kurz vor seinem Tod hat Johannes 'Paul I. gegenüber einem engsten Familienmitglied gesagt: "Ich muß hier aufhören. Ich habe Papst Paul VI. im Vatikan gesehen. Er ist nicht tot." Hierüber liegt uns eine eidesstaatliche Erklärung vor." - "Niemals hätte es der Himmel zugelassen, daß wir immer und immer wieder bezeugen müssen, daß Papst Paul VI. noch lebt, wenn es nicht so wäre." (Exorzismus vom 15.1.1985) - "Pater Pio prophezeite über Papst Pius VI.: "Sein Pontifikat wird lange dauern, wie das des Petrus." Dies waren 35 Jahre. So würde sein Pontifikat, das 1963 begann, bis 1998 dauern." - "Die Leute im Vatikan werden erzittern, erbleichen, wenn Papst Paul VI. auftritt. Er wird tatsächlich über die Leichen seiner Kardinäle gehen." (Ex-Aussage v. 4.8.1986)

Zwei Quellen: Die Kirche vor der Wende - die Stunde hat geschlagen. Vierseitige Flugschrift aus dem Jahr 1987, Neuauflage 1997. Herausgeber: Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach.
Bedrohte Kirche - Verheerende Mächte des Unglaubens. Vierseitige Flugschrift vom 2. Februar 1994. Herausgeber: Theresia Hegglin, USA, und Internationaler Förderkreis für Kirche und Volk I.F.K., Postfach 115, CH-4019 Basel

Fall C) "Ihre schamlos entblößten Körperteile werden brennen"

Exorzist: Sprich die Wahrheit im Namen ...! Dämon: Diese heutigen Weiber richten unvergleichlichen Schaden an in den Seelen vieler anderer Menschen. Sie müssen dafür im Fegefeuer einmal bitter bereuen und brennen an all ihren Teilen, die sie jetzt nicht bekleidet haben. Alle ihre Gedanken, ihre schlechten, die sie jetzt haben, sie werden ihnen zum Verhängnis werden. All die Teile des Fleisches werden einst brennen in der Hölle, im Fegfeuer oder, was noch vorher kommt, bei der Warnung. Ihre Haut..."

(Genug der Textprobe! Unsere Feder sträubt sich, die folgenden Stellen niederzuschreiben, auch wenn in den Gruselfilmen, die jetzt in dieser Stunde im Fernsehen weltweit dem arglosen Publikum aller Völker vorgesetzt werden, weitaus Schlimmeres geschieht.)

Quelle: Heinrich Kreuzer: Glorie oder Verderben, Broschüre, 56 Seiten, zu beziehen bei: Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach.

Im Unterschied zu namhaften Fachleuten, von denen einige in Kreisen der katholischen Kirche hoch angesehen sind und auch unsere Wertschätzung genießen, vertreten die Gestalter dieser Web-Seite die Meinung, daß die Dämonen lügen, wo immer sie können, auch wenn sie manchmal das Falsche mit ein paar Tröpfchen Wahrheit mischen. Wir sind weiters der Ansicht, daß man sich auf keinen Fall mit Geistern irgendwelcher Art einlassen sollte. Dazu sind allein die Exorzisten der katholischen Kirche berufen.

Die Heilige Schrift warnt vor dem Umgang mit Geistern, und wir warnen inständig ebenso davor! Daß es Dämonen gibt, daß sie uns umgeben und daß sie uns ständig in Versuchung führen wollen, daran haben wir keinen Zweifel. Wir wissen aber auch, daß sie schlauer und raffinierter sind als fast alle von uns. Höchstens ein Heiliger, der zum Beispiel bei Wasser und Brot fastet und strengste Buße tut, könnte sie überlisten, wie wir das aus den Heiligenbüchern wissen.

Allen anderen aber sagen wir erneut: Hände weg von esoterischen Experimenten, Augen weg, Ohren zu, weg, weg, weg, wenn die Geister erscheinen oder sprechen. Meidet das Böse in jeder Gestalt, warnt der Apostel. Und die Dämonen sind böse, sie sind Kinder des Teufels, sie wollen das Böse immer und überall und wollen, daß möglichst viele ihr selbstverdientes Schicksal teilen müssen: die ewige Verdammnis.

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