ETIKA
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DÄMONEN

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Hl. Franziska Romana

Das Heer des Teufels

31.12.2008

Wer bis zuletzt die Liebe und das Erbarmen Gottes von sich gestoßen hat und in der Todsünde gestorben ist, hat sich dadurch selbst für ewig von Gott getrennt. Er wird von Gott verdammt und kommt in die Hölle. Die Verdammten können den herrlichen, guten Gott niemals schauen... Dazu leiden sie die Qualen des höllischen Feuers, werden immerfort von ihrem bösen Gewissen gepeinigt und wohnen in der Gesellschaft der bösen Geister und der anderen Verdammten.

Auf Erden haben sie geglaubt, ohne Gott auskommen zu können; jetzt erfahren sie, daß man nur bei Gott glücklich sein kann. Sie verwünschen sich und werden von immerwährender Verzweiflung gequält. Ihre Strafe wird kein Ende nehmen; sie dauert in alle Ewigkeit fort.

Die Verdammten leiden nicht alle gleich viel. Gott ist gerecht; wer schlimmer gesündigt hat, wird auch härter gestraft.

Christus spricht von der Hölle, nicht um uns zu ängstigen, sondern um uns zu warnen und zu retten. (Katechismus von 1960)

Nachstehend Auszüge aus der Ansprache eines Pfarrers (auf Kassette, Name und Herausgeber unbekannt), der sich vor allem auf die Akten zur Heiligsprechung der hl. Franziska Romana (1384 - 9.3.1440) stützt: Die Kassette "soll die Sünder, die noch zu retten sind, durch einen heilsamen Schrecken aufwecken". (Dies ist natürlich auch der Zweck dieser Web-Seite.)

Jeder muß sich für oder gegen Gott entscheiden. Neutral - das gibt es nicht.

Eines Tages zeigte Gott der hl. Franziska Romana die Erschaffung der Engel. Wie herrlich leuchtende, in dichten Reihen aufeinander folgende weiße Gestalten, wie Milliarden große Schneeflocken, sagt sie, so schwebten sie aus der Schöpferkraft Gottes, des Allmächtigen, hervor. Sie stellten sich nach Gottes Plan in die neun Chöre der Engel auf. Und Gott zeigte der Seherin, wie viele und welche Engel treu geblieben sind und wie viele aus Stolz den Himmel verloren haben. Die Treugeblieben waren zwei Drittel, die Abgefallenen ein Drittel; das sind die Teufel. Gott zeigte ihr, wie diese Teufel in drei Gruppen verteilt sind:

Der zweite Teil der gefallenen Engel befindet sich in den Lüften, wie der hl. Paulus es auch gesagt hat.

Der dritte Teil befindet sich bei uns auf der Erde.

Sie alle, der zweite und dritte Teil, sind Teufel geworden, weil sie neutral bleiben wollten. Sie waren nicht für Luzifer, aber auch nicht für Gott. Sie haben geschwiegen, und dieses Schweigen hat sie den Himmel gekostet.

Die Fürsten der Finsternis

So wie im Himmel die Chöre der Engel von größeren Engeln regiert werden, so hat Gott dem Luzifer erlaubt, drei große Teufelsführer zu ernennen: Asmodi, Mammona und Beelzebul (Beelzebub). Er selber, Luzifer, war aus dem Chor der Seraphim. Er war der mächtigste Engel im Himmel. Jetzt ist er der mächtigste und verkommenste aller Teufel, der über alle regiert sowie über alle Verdammten. Er ist durch die Allmacht Gottes in der Hölle angekettet. Satans Befehle werden aber durch die drei Großen und ihre Helfershelfer energisch und grausam ausgeführt. Er hat jede Möglichkeit, jeden Teufel von jeder Stufe und auch jeden Verdammten zu erreichen und zu bestrafen. Gott bleibt natürlich der absolute Herrscher über ihn und erlaubt ihm nur, was er will.

Asmodi, abgefallen aus dem Chor der Cherubim, ist beauftragt, die Unkeuschheit unter den Menschen zu verbreiten. Sein Wirken und sein Erfolg sind beängstigend.

Mammona aus dem Chor der Thronen: Er züchtet die Geldgier, die Habsucht und die daraus entstehenden Laster.

Beelzebul aus dem Chor der Herrschaften ist für Götzendienst, Hexerei und Zauberei verantwortlich, vom Luzifer her. Er regiert über die Finsternis und verdunkelt den Geist der Menschen.

Neun Arten von Dämonen

Die Hölle ist in drei Räume geteilt, und jeder Raum in drei Stufen. Weil aus allen neun Chören der Engel viele abgefallen sind, gibt es neun Sorten Strafen und ebenso verschiedene Teufel. Aber da jeder Teufel unterschiedlich beteiligt war an der Sünde, so ist auch die Strafe für jeden anders.

Die Teufel, die aus den Chören der Cherubim, Seraphim und Thronen stammen, befinden sich im tiefsten Raum der Hölle. Sie wußten genau, was sie taten, und leiden am schrecklichsten.

Die Teufel aus den Chören der Kräfte, Mächte und Fürsten befinden sich im mittleren Raum. Hier wird auch die Sünde der Unkeuschheit bestraft für die Menschen, die sich durch Asmodi haben verführen lassen.

Im dritten Raum sind die aus den Chören der Gewalten, Erzengel und Engel Abgefallenen sowie viele Verdammte, die durch die Liebe zum Geld ihre Seele dem Teufel verkauft haben. Hier regiert natürlich Mammona, der die Geldgier, die Habsucht, den Geiz und alle damit verbundenen Laster in der Welt entfacht. Mit einer unwahrscheinlichen Schlauheit weiß dieser Teufel die Menschen in ihrem Wohlstand einzuschläfern und bringt sie oft im Namen des Guten bis an die Pforten der Hölle, wo sie meistens nicht mehr umkehren können.

Bemerkung: Einige der Schlauheiten des Teufels sehen wir ganz klar in der modernen Kirche von heute. Bücher erscheinen wie "Abschied vom Teufel" und ähnliche. Die Tatsache, daß fast keine Predigt mehr zu hören ist über die Sünde, die Macht des Teufels, die Hölle, das Fegfeuer, alles wird totgeschwiegen im Namen des Guten. Man will kein Spielverderber sein. Jetzt lesen wir weiter bei Franziska Romana:

Beelzebul, einer der drei Großen, regiert, wie schon oben erwähnt, über die Finsternis. Er verführt die Menschen durch Aberglaube, Spiritismus, Zauberei und dergleichen... Man denke nur an die Sekten, die Wahrsager, die vielen falschen Heilkünstler.

Zweifel an der Vorsehung

Die mächtigen Teufel in den Lüften sind oft die Urheber der Stürme, der Gewitter, des Nebels, der Hagelschläge. Sie verursachen Unglücke und Katastrophen, um den Menschen Angst zu machen, und erwecken so in ihnen den Zweifel an der Vorsehung und an der Liebe Gottes zu uns Menschen. So geschwächt, fällt der Mensch viel leichter in die zahlreichen Fallen, die ihm von allen Seiten gestellt sind. Luzifer ist ständig mit allen Teufeln in Verbindung. Er dirigiert alles mit der höchsten Intelligenz, die Gott ihm gelassen hat. Kein Teufel darf den Plänen Luzifers widersprechen. Aber Gott zerstört sie oft, wenn die Seele um Hilfe ruft durch ein demütiges Gebet.

Geweihte Kerzen und Weihwasser. Wenn ein Gewitter sich gefährlich näherte, sah die hl. Franziska Romana sofort, welche Teufel das Gewitter verursacht und herbeigeführt hatten. Dann zündete sie geweihte Kerzen an und besprengte jedes Zimmer mit Weihwasser. Das ist, sagte sie, das beste Mittel, um dem Teufel die Möglichkeit zu nehmen, uns zu schaden.

Mensch zwischen Schutzengel und bösem Geist

Die bösen Geister, die bei uns auf der Erde weilen, gehörten wie unsere Schutzengel zum Chor der Engel. Sie versuchen es mit allen Mitteln, uns zu kleineren oder größeren Sünden zu verführen, um uns von Gott zu trennen.

Bemerkung: Unsere Schutzengel, die Heiligen alle, die wir verehren, besonders die liebe Mutter Gottes, dürfen uns nur helfen, wenn wir um Hilfe rufen. Hat doch Jesus gesagt: Bittet, und es wird euch gegeben werden. Man ruft aber nicht um Hilfe, wenn man keine Gefahr sieht, und schon gar nicht, wenn man nicht an den Teufel glaubt.
Das weiß Luzifer nur zu gut. Deshalb hat er jedem Menschen einen besonderen Teufel zugeschrieben, der ihn daran hindern muß, an Teufel oder Hölle zu denken oder zu glauben, und der ihn vom Gebet und den Sakramenten abhalten muß, daß man nicht mehr beichten geht. Wenn es ihm nicht gelingt, so sah es die Heilige, dann ruft er boshaftigere und mächtigere Teufel zu Hilfe. Ohne eine besondere Gnade Gottes, also ohne viel Gebet und Buße, kann niemand solchen Angriffen widerstehen.
Hier liegt die Tragik unserer modernen Kirche. Man schaltet Gott aus und den Teufel ein. Abschaffung der Kniebeugung, Abschaffung der großen Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten, Abschaffung des Weihwassers, Abschaffung der vielen Weihegebete, die uns vor dem Teufel schützen, Abschaffung des Gebetes gegen den Teufel nach jeder hl. Messe, Abschaffung der Buße und sogar des wahren Bußsakramentes, Abschaffung des Rosenkranzes in den Pfarreien. Jesus verlangt den Rosenkranz täglich in jeder Pfarrei. Und der Priester muß dabeisein, vorbeten oder wenigstens mitbeten.

Eines Tages sah die hl. Franziska Romana, wie es zugeht, wenn es dem Teufel gelingt, eine Seele bis zum Tode in der Sünde festzuhalten: Sobald die Seele sich vom Körper trennte, sah ich, wie sich ihr Teufel mit haßerfüllter Wut auf sie stürzte und sie mit teuflischer Freude in Richtung der Hölle zerrte. Die anderen Teufel dieser Gegend stürzten sich auch auf diese Seele, um sie zu zerreißen, und freuten sich über ihr Unglück. Die Seele stürzte dann kopfüber in den Rachen des höllischen Drachens. Die dort weilenden Teufel stießen sie zuerst zu Luzifer hin. Dieser wußte sofort, zu welcher Strafe die Gerechtigkeit Gottes diese Seele verurteilt hatte, und ließ sie unter Hohngelächter dorthin abführen, wo sie die ganze Ewigkeit bleiben muß. Der Schutzengel dieser Seele, der das ganze Leben zu ihrer Rechten stand, um ihr zu helfen, sobald sie um Hilfe gerufen hätte, er ging mit ihr unter dem Gespött der Teufel bis an die Pforte der Hölle. Dann erst, als sie im Rachen des höllischen Drachens verschwand, kehrte der Schutzengel zum Himmel zurück.

Hat der Teufel eine Seele nicht besiegen können, weil sie durch Buße und Gebet die Gnade Gottes verdient hat, dann befiehlt Luzifer, den Teufel, der diese Seele verführen mußte und es nicht fertiggebracht hat, streng zu bestrafen. Und er wird von allen Teufel verspottet. Eine Zeitlang bekommt er keinen Auftrag mehr, und er irrt verzweifelt und erbärmlich leidend durch die Welt und probiert auf eigene Faust, irgendetwas Böses zu verüben. Denn ein guter Gedanke, ein Reuegefühl ist in der Hölle unmöglich. Manchmal erlaubt Gott diesen Teufeln, in Tiere oder in Menschen einzudringen, wie wir es in der Hl. Schrift lesen können.

Wissen ist Macht — Die Intelligenz des Bösen

Wenn ein Teufel die ihm anvertraute Seele zur Hölle gebracht hat, wird er von Luzifer und allen Großen gelobt und kommt in seine Gruppe zurück, wo er als Held gefeiert wird, natürlich immer unter furchtbaren Schmerzen. Sofort bekommt er eine andere Seele zugewiesen, die er so schnell wie möglich verderben muß. Mit der Zeit haben diese Teufel Erfahrungen gesammelt und werden immer gefährlicher für uns Menschen. Sie tauschen ihre Erfahrungen gegenseitig aus, weil ja jeder Interesse hat, nicht von Luzifer gestraft zu werden.

Der Name Jesu

Die Heilige hat auch etwas Besonderes gesehen: Sobald eine Person den Namen Jesu mit Ehrfurcht aussprach, mußten alle Teufel in den Lüften, auf der Erde und in der Hölle die Knie beugen und sich tief verneigen. Sogar wenn ein leichtsinniger oder sündhafter Mensch den Namen Jesu oder den Namen Gottes leichtsinnig oder sogar in einem Fluchwort ausspricht, muß der Teufel sich doch verbeugen, aber er grinst dabei mit teuflischer Freude, weil Gott entehrt und beleidigt wird. Im Himmel verneigen sich auch die Engel, das hat die Heilige gesehen, und die Heiligen, wenn auf Erden der Name Jesus mit Ehrfurcht ausgesprochen wird.

In einer anderen Vision sah die Heilige, wie sich die Teufel an den Seelen, die im Stande der Todsünde leben, festklammern. Tag und Nacht halten sie diese Seele umschlungen, bis sie durch die wahre Reue und das Bußsakrament vertrieben werden. Dann, nach einer guten Beichte, darf der Teufel sich nicht einmal mehr in der Nähe dieser Seele aufhalten ohne eine besondere Erlaubnis Gottes. Er schwebt aber im Umkreis hin und her und wartet auf den Moment, wo er mit Hilfe anderer Teufel wieder Einzug halten kann in diese Seele durch die Todsünde.

Die Höllenvision der hl. Theresia von Avila

Die hl. Theresia von Avila, Kirchenlehrerin: Der Eingang der Hölle gleicht der Öffnung eines großen Backofens, eine niedere, dunkle Wölbung also. Der Boden besteht aus metertiefem Schlamm, in dem sich eine Unmenge schlangenartiger giftiger Tiere bewegt, die einen unausstehlichen Gestank verbreiten. Ich empfand in meiner Seele ein Feuer, dessen Natur unmöglich zu beschreiben ist.

Auch mein Körper litt furchtbare Schmerzen, aber die Qualen der Seele waren entsetzlicher. Es ist eine tieftraurige Niedergeschlagenheit und ein schreckliches Angstgefühl, ein fortwährendes Sterben unter furchtbaren Schmerzen, die durch nichts gelindert werden können. Nicht der geringste Hoffnungsstrahl kann hier eindringen. Es ist schwarze Nacht, und trotzdem sieht man in dieser totalen Finsternis alle Teufel und alle Verdammten, und auch Schreckensbilder, die an Abscheulichkeit alles übertreffen, was man sich vorstellen kann. Und mein Blut bleibt mir in den Adern stehen, wenn ich nur an das denke, was ich gesehen und erlebt habe in dieser Hölle.

Alles was man über die Hölle gepredigt oder geschrieben hat, alles was man von den Qualen, die die Teufel selber erleiden und die sie den Verdammten zufügen, je gehört hat, ist nichts im Vergleich zu dieser schrecklichen und ewigen Wirklichkeit.

O Gott, ich danke Dir, daß ich durch diesen Schrecken die Kraft gefunden habe, nie mehr eine Sünde zu begehen, und daß du mir die Gnade gibst, viel mehr an die armen Sünder zu denken, die auf ihrem Weg zur Hölle über das alles lachen und spotten.

"Die Seelen laufen in den Abgrund. Man muß beten, aber auch handeln. Denn das Gebet ohne die Tat ist nichts... Es gibt ... ein schuldiges Schweigen, das sich hinter das Gebet versteckt." (Aus dem Buch "Margreth", 9. 3. 1979)

Nachtrag etika.com:

Dämonen, weichet vor dem Zorn des Gerechten! Eure Zeit geht rasend schnell dem Ende zu! Jede Grausamkeit, die ihr begeht, wird in der Hölle unendliche Zeit auf euch selbst zurückfallen. Je grausamer ihr seid, desto größer wird eure eigene Pein sein!

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