ETIKA

DIE BÖSEN

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10.3.2003

92KB3

Amalekiter – Die Kinder des Bösen

= 5IL901B
Mit Textauszug 1 Samuel 15

Man muß immer nach den Ursachen der Konflikte forschen, und da führt uns das Gerede von den Vorurteilen nicht weiter. Es liegt in der Natur, dass es aggressive Menschen gibt und dass selbst sonst friedliche Menschen plötzlich überheblich und aggressiv werden. Genauso gibt es aggressive Stämme, Völker und Organisationen, die auf Raub, Unterdrückung, Ausbeutung oder Zerstörung aus sind...

 

Anmerkungen zu Shraga Elam: „Holocaust-Religion“

Vergleiche auch: Der tägliche Holocaust

 

So wie der israelische Friedensaktivist, Journalist und Autor Shraga Elam („Hitlers Fälscher“), der Stimme seines Gewissens folgend, Verbrechen aufdeckt, die von Leuten seines eigenen Volkes begangen wurden, erwarten wir auch von den Deutschen und den Angehörigen aller anderen Völker, dass sie alle Verbrechen, die von Leuten ihres eigenen Volkes begangen wurden, streng verurteilen.

 

·        Man muß immer nach den Ursachen der Konflikte forschen, und da führt uns das Gerede von den Vorurteilen nicht weiter. Es liegt in der Natur, dass es aggressive Menschen gibt und dass selbst sonst friedliche Menschen plötzlich überheblich und aggressiv werden. Genauso gibt es aggressive Stämme, Völker und Organisationen, die auf Raub, Unterdrückung, Ausbeutung oder Zerstörung aus sind, und es gibt friedliche Völker, die zeitweilig Irrwege gehen. Die Ursache aller Konflikte ist die Sünde, die Auflehnung gegen Gott und Seine Gebote.

 

Wir appellieren an alle, an Alte und Junge, Nationalsozialisten und Kommunisten, Christen und Moslems:
Seid ehrlich! Erkennt die Wahrheit an! Ringt um Gerechtigkeit!
Erkennt eure eigene Schuld an!

 

Distanziert euch von Ausgeburten der Hölle, um nur den aus der Ukraine stammenden SS-Gefreiten Mischa Seifert zu nennen, der in einem deutschen Durchgangslager in Bozen, obgleich wegen seiner Verbrechen selbst Gefangener, als Aufseher mordete und vergewaltigte (wenn die Aussagen der jüdischen Zeugen stimmen).

 

Erst wenn alle politischen Lager ihre Schuld eingestehen, dann kann es einen neuen Anfang geben.

 

·        Entlarven wir gemeinsam die Verbrecher, die die Völker ins Unglück und in Kriege gestürzt haben und stürzen, spüren wir die Hintermänner auf, gehen wir dem Bösen auf den Grund.

 

Habt Angst vor niemandem, auch nicht vor den Mächtigen dieser Welt.
Denn Gott, der Herr, ist stärker als sie, und seine Engel helfen uns.

 

Das Gute und die Wahrheit und die Gerechtigkeit müssen siegen.
Worte sind mächtiger als Bomben.
Die Lüge erlischt zur Vergangenheit, wenn das Licht der Wahrheit den Nebel durchdringt und die Zukunft erobert.


Meditation: Der Krieg gegen die Amalekiter (1 Samuel 15)

Zum Meditieren ein Kapitel aus dem Alten Testament, das für Juden wie Christen gleichermaßen gilt, das wir heute (12.11.2002) „zufällig“ aufgeschlagen haben. Es ist kein Zufall, sondern äußerst beunruhigend, dass wir ausgerechnet auf den Krieg gegen die Amalekiter gestoßen sind. Wir zitieren einige Stellen:

 

1 Samuel sagte zu Saul: Der Herr hatte mich gesandt, um ich zum König seines Volkes Israel zu salben. Darum gehorche jetzt den Worten des Herrn!

2 So spricht der Herr der Heere: Ich habe beobachtet, was Amalek Israel angetan hat: Es hat sich ihm in den Weg gestellt, als Israel aus Ägypten heraufzog.

3 Darum zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!

4 Saul bot das Volk auf und musterte es in Telaim. Es waren zweihunderttausend Mann Fußvolk und zehntausend Mann aus Juda.

5 Saul rückte bis zur Stadt der Amalekiter vor und legte im Bachtal einen Hinterhalt. ...

7 Saul aber schlug die Amalekiter ...

8 Agag, den König von Amalek, brachte er lebend in seine Gewalt; das ganze Volk aber weihte er mit scharfem Schwert dem Untergang.

9 Saul und das Volk schonten Agag, ebenso auch die besten von den Schafen und Rindern, nämlich das Mastvieh und die Lämmer, sowie alles, was sonst noch wertvoll war. Das wollten sie nicht dem Untergang weihen. Nur alles Minderwertige und Wertlose weihten sie dem Untergang.

 

(Anmerkung: Wir denken an die Worte Hitler über minderwertiges Leben und Untermenschen in „Mein Kampf“ und in seinen Reden, und wir schaudern. Welche Rolle spielten die Dämonen bei Hitler und bei der Entstehung seines Nationalsozialismus? Gibt es eine einzige esoterische Wurzel für das Unheil, das die Juden und das deutsche Volk im 20. Jahrhundert getroffen hat? Ist irgend etwas dran an der Theorie der (germanischen Göttern huldigenden) Ludendorffer von einer ...-... Verschwörung? Unheimlich war alles, und wir werden beim Jüngsten Gericht die dämonischen Einflüsse erkennen. War es eine Handvoll Fanatiker, die den Massenmord an den Juden vielleicht schon Anfang der 20er Jahre ausgeheckt hat –, irgendwann dann im Einvernehmen mit Zirkeln der Gegenseite? Kühne Fragen, auf die wir in dieser Welt wohl keine Antwort mehr bekommen werden.)

 

10 Deshalb erging das Wort des Herrn an Samuel:

11 Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe. Denn er hat sich von mir abgewandt und hat meine Befehle nicht ausgeführt. Das verdroß Samuel sehr, und er schrie die ganze Nacht zum Herrn.

 

16 Da sagte Samuel zu Saul:

19 Warum hast du nicht auf die Stimme des Herrn gehört, sondern hast dich auf die Beute gestürzt und getan, was dem Herrn missfällt?

20 Saul erwiderte Samuel: Ich habe doch auf die Stimme des Herrn gehört; ... ich habe die Amalekiter dem Untergang geweiht.

21 Aber das Volk hat von der Beute einige Schafe und Rinder genommen, das Beste von dem, was dem Untergang geweiht war, um es dem Herrn, deinem Gott, in Gilgal zu opfern.

22 Samuel aber sagte: Hat der Herr an Brandopfern und Schlachtopfern das gleiche Gefallen wie am Gehorsam gegenüber der Stimme des Herrn? Wahrhaftig, Gehorsam ist besser als Opfer, Hinhören besser als das Fett von Widdern.

23 Denn Trotz ist ebenso eine Sünde wie die Zauberei, Widerspenstigkeit ist ebenso wie Frevel und Götzendienst. Weil du das Wort des Herrn verworfen hast, verwirft er dich als König.

 

24 Da sagte Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt...

25 Darum nimm doch die Sünde von mir weg, und kehr mit mir zurück, damit ich den Herrn anbete...

31 Da kehrte Samuel um und folgte Saul, und Saul betete den Herrn an.

32 Darauf sagte Samuel: Bringt Agag, den König von Amalek, zu mir! Agag wurde in Fesseln zu ihm gebracht und sagte: Wahrhaftig, die Bitterkeit des Todes ist gewichen.

33 Samuel aber erwiderte: Wie dein Schwert die Frauen um ihre Kinder gebracht, so sei unter den Frauen deine Mutter kinderlos gemacht. Und Samuel hieb vor den Augen des Herrn in Gilgal Agag in Stücke...

35 Samuel sah Saul vor dem Tag seines Todes nicht mehr. Samuel trauerte um Saul, weil es den Herrn reute, dass er Saul zum König über Israel gemacht hatte.

 

Uns bleibt angesichts dieser deprimierenden Geschichte, die vielleicht doch eine verborgene Gerechtigkeit enthält, nichts anderes als ein Blick ins Neue Testament. Jesus sagte vom Heiligen Geist (Johannes 16,8):

 

Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.

 

Herr, hab Erbarmen mit uns Sündern!

 

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.(1 Johannes 1,8)

(9) Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

(10) Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.


Ergebnis unserer Meditation:

Die Kinder des Bösen

 

Ausgeburt der Hölle, haben wir oben geschrieben. Zum Zeitpunkt seiner Untaten war M. S. wohl eine solche. Aber als Mensch hat er bis an sein Lebensende (er lebt derzeit noch) die Chance zur Umkehr, Reue und Buße.

 

Wir vermuten aber, dass grausame Mörder und Vergewaltiger ihr Leben lang das von ihnen verübte Böse und anderen zugefügte Leid verdrängen. Wenn sie bestraft werden, sinnen sie hinter Gittern auf „Rache an der Gesellschaft“ wie zum Beispiel auch der berüchtigte Ausbrecher Schmökel, der in sein Tagebuch schrieb:

„Ich werde eine Bestie sein ohne Gnade“. Und der dachte: „Wo sie dich sowieso bald am Arsch kriegen, kannst du auch noch ein Kind missbrauchen.“ (Internet 12.11.2002)

 

Schwer versteht der einfache Bürger, der um das Leben seiner Lieben fürchten muss, da den Appell von Papst Johannes Paul II. bei seinem historischen Besuch im italienischen Parlament am 14. November 2002: “Gnade für die Eingekerkerten” („Pietà per i carcerati“, Giovanni Paolo II a Montecitorio … „Ha parlato dell´indulto chiedendo ,riduzione di pena´ per chi è in prigione”, la Repubblica, online 14.11.2002) Er sprach sich für einen Strafnachlass für Gefängnisinsassen aus. (D 15.11.2002) Weiß der Papst nicht, daß es „Kinder des Teufels“ gibt, vor denen man die Schwachen, die Kinder und Frauen schützen muß? Weiß er nicht, daß die meisten Kriminellen heutzutage äußerst niedrige Strafen bekommen und dann oft vorzeitig wieder auf die Gesellschaft losgelassen werden? Wir haben nichts gegen einen Straferlass für harmlose Diebe usw., die keine Gewalt angewendet haben. Aber im Interesse der Familien wenden wir uns dagegen, dass grausame Serienmörder und brutale Sittlichkeitsverbrecher, die weder Frauen noch Kinder schonen, vorzeitig frei kommen.

 

Solche Menschen sind Beute der Dämonen. Sie sind besessen. Exorzisten aber hat die katholische Kirchenführung weitgehend abgeschafft, hat sie in ihren Möglichkeiten extrem eingeschränkt, womit solche verantwortungslosen Kirchenmänner - vom religiösen Standpunkt aus und weltweit gesehen – insgesamt vielleicht größere Schuld auf sich geladen haben als Leute, die heute von den Amerikanern als Erzbösewichte, welche den Weltfrieden bedrohen, dargestellt werden.

 

Solche brutalen notorischen Schwerverbrecher überhören bewusst ihr Gewissen, die Warnungen ihrer Schutzengel, die Gebote Gottes. Man kann von ihnen sagen, wie Jesus es tut:

 

„Ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz“ (seines Herzens, Matthäus 12,35).

„Das Unkraut (in dem Gleichnis) sind die Kinder des Bösen.“ (Matthäus 13,38)

 

Ebenso der Apostel:

 

Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder lieb hat. (1 Johannes 3,10)

 

Welchen Zorn Gott auf diese Bösen hat, die sein Erlösungswerk behindern, ersehen wir aus der Geschichte von Saul und den Amalekitern. Saul und sein Volk hatten den König von Amalek und das wertvollste Vieh nicht getötet, freilich nicht aus Barmherzigkeit, sondern aus anderen Gründen. Und dafür zog sich nun Saul selbst den Unmut Gottes zu.

 

Also geht auch Gott bisweilen beziehungsweise am Schluß unbarmherzig mit widerspenstigen Bösen um, gemäß dem Bibelwort: „Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat.“ (Jakobus 2,13)

 

Das Urteil darüber, ob man Leute als Gute bezeichnen kann, die wie die Zionisten aus den USA Teile ihres eigenen Volkes zynisch verraten und geopfert haben, nämlich viele der deutschen und osteuropäischen Juden, um daraus nach dem Motto „Katastrophe ist Macht“ dauernden Profit zu ziehen, überlassen wir jenen Gerechten, die aus dem jüdischen Volk auferstehen, wie Shraga Elam, Norman Finkelstein, Yehuda Bauer usw. Die Aussagen des orthodoxen Rabbis Ovadia Joseph sowie des  britischen Historikers Herbert Butterfield („Christentum und Geschichte“) über das Wirken Gottes in der Geschichte sind dabei zu berücksichtigen.

 

Menschen als Instrumente der göttlichen Vorsehung und Gerechtigkeit – Menschen als Helfer der Straf- und Racheengel. Wir stellen fest, dass laut Bibel sowohl Engel als auch Dämonen (gefallene Engel) Strafgerichte vollstrecken.

 

Insofern ist alles Unheil auf den Ungehorsam gegen Gott zurückzuführen. Wie oft ist doch das Volk Israel von seinem Herrn abgefallen und dafür streng bestraft worden!

 

·        Denn Gott ist das Gute und will das Gute für seine Kinder. Er verlangt unbedingten Gehorsam zum Guten, weil er weiß, dass jeder Ungehorsam seinen Kindern schadet und sie gefährdet. Wer Seine Gebote missachtet, bringt die Welt aus dem Gleichgewicht. Alles, was geschieht, dient deshalb dazu, Seine Ordnung wiederherzustellen. Denn nur in Seinem Reich gibt es Sicherheit und Frieden für alle. Und Er will – man kann es nicht oft genug wiederholen – nur das Gute für Seine Kinder, die Erfüllung aller Sehnsüchte in Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Liebe.

 

Wie sollen wir nun mit dem Bösen umgehen? Es aufdecken! Licht bringen in die Finsternis! Wie mutige Männer und Frauen es seit Jahrtausenden tun. Shraga Elam ist einer von ihnen.

 

Wer will, kann auch für die Feinde beten. Denn: „Wer für seine Feinde betet, der nimmt ihnen die Möglichkeit, ihm zu schaden.“ Gebet für unsere Feinde

 

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