ETIKA

FEGEFEUER

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11.11.2000

95F12

Gutes und Böses aus den Vorfahren wirken in den Kindern fort

Anna Katharina Emmerich: Visionen, Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1980, S. 57

Zitiert aus: Anna Katharina Emmerich: Visionen, Aus den Tagebüchern Clemens Brentanos herausgegeben von P. Karl Erhard Schmöger, Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1980, S. 57

27. September 1820: "Ich habe heute nacht viel für die armen Seelen gebetet und viele wunderbare Strafzustände von ihnen gesehen und die ganz unbegreifliche Barmherzigkeit Gottes. ... Ich sah eine unendliche Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes und wie nichts wirklich Gutes im Menschen, das noch übrig in ihm, verlorengeht.

Ich sah das Gute und Böse aus den Vorfahren in den Kindern fortwirken und durch ihren Willen und ihr Mitwirken ihnen zum Heil und Unheil gerichtet werden.

Ich sah aus den Schätzen der Kirche und der Liebe der Kirchenglieder auf wundervolle Weise den Seelen Hilfe leisten. Und alles dieses war ein wirkliches Ersetzen und Vollmachen ihrer Mängel. Die Barmherzigkeit und Gerechtigkeit verletzten sich nicht, und doch sind beide unendlich groß.

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