ETIKA

HÖLLE

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17.1.2003

95H24

Beweise für die Existenz der Hölle

Nur die letzte Fassung ist gültig.

Gott lässt Seiner nicht spotten.

1. Alle Stellen der Bibel, zum Beispiel Hiob 11,8; Matthäus 5,29; 10,28; 11,23; 16,18; 23,15; 1 Korinther 15,55; Jakobus 3,6; Offenbarung 1,18.

2. Die Existenz des Bösen. Krieg und Verbrechen - der Klageruf im Jahr 2003! Es scheint, dass die mordenden Orks aus „Beowulf“ lebendig geworden sind, in Soldatenuniform oder in Zivil ihr Unwesen treiben und in verschiedenen Weltgegenden die friedliche Bevölkerung terrorisieren. Nirgends mehr, in keinem Land, gibt es Sicherheit vor Verbrechern, der größten Plage der Neuzeit.

Wie das Böse sichtlich existiert, so werden auch die Worte dessen, der vom Bösen erlöst, Jesu Christi, und die Prophezeiungen der Apokalypse in Erfüllung gehen.

Wie das Böse sichtlich existiert, so muss es auch die Hölle geben,
weil es keine Gerechtigkeit gäbe, wenn die Bösen nicht bestraft würden, und weil ohne göttliche Gerechtigkeit alles sinnlos wäre.

So viele Menschen durchleben die Hölle auf Erden. Jene von ihnen, die an Gott glauben, wissen,

·        dass es eine noch viel schlimmere Hölle auch im Jenseits gibt

·        und dass es genauso ein Paradies geben muss, in dem die Guten für die erlittenen Qualen auf Erden entschädigt werden,

·        dass es einen Himmel geben muss, in dem alle Freuden auf die warten, die Gott treu bleiben,

·        dass es Gott geben muss, der das Gute belohnt und das Böse bestraft –
so wie es die Heilige Schrift ankündigt: mit Himmel und Hölle.

Wenn, wie wir irgendwo am 11./12.1.2003 bei einem progressiven Katholiken gelesen haben, die Modernisten behaupten:

„Es dürfte unbestritten gelten, dass für eine Höllenverdammung nur Handlungen in Frage kommen, die nach traditioneller Klassifizierung als ,Todsünden´ bezeichnet werden. Was sagt dazu der ,Katechismus der Kath. Kirche´ unter Nr. 1857-1860?

,Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwer wiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewusstsein und bedachter Zustimmung begangen wird. ... Eine Todsünde erfordert volle Erkenntnis und volle Zustimmung. Sie setzt das Wissen um die Sündhaftigkeit einer Handlung, ihren Gegensatz zum Gesetz Gottes voraus. Sie schließt auch eine genügend überlegte Zustimmung voraus, um persönliche Willensentscheidung zu sein. ... Unverschuldete Unkenntnis kann die Voraussetzung für ein schweres Versagen vermindern, wenn nicht sogar aufheben.´

Demzufolge ergibt sich die befreiende Erkenntnis, dass ein ,höllenpflichtiges´ Vergehen – wenn überhaupt – äußerst selten geschieht. Wer wird sich schon mit ,voller Erkenntnis´ und ,voller Zustimmung´ gegen das Gesetz Gottes stellen? Wohl nur Wahnsinnige oder solche, die von Gott keine ausreichende Vorstellung erhalten konnten. Darf man demnach die Annahme wagen, es sei gar nicht so einfach, so schwer zu sündigen, dass der Täter ,unweigerlich der Hölle zugeht´? Denn auch die allenfalls fehlende Reue bezieht sich ja auf die begrenzte Erkenntnis.“

und in Anlehnung an Papst Johannes Paul II. das Thema mit der Schlussfolgerung beenden wollen:

„So dürfte in der modernen Seelsorge die Betonung des gütigen, menschenfreundlichen Gottes für die Veredelung menschlichen Strebens weit fruchtbarer sein als der erhobene Zeigefinger in Richtung auf die hoffentlich immer noch unbewohnte Hölle.“

dann rufen wir als das Sprachrohr jener ohne Stimme, der gequälten Kreatur, ob Mensch oder Tier, als Stimme der Verlassenen, Betrogenen, Verratenen, der Armen, Schwachen und Ausbeuteten, Gott an und flehen um Seine Hilfe vor dem und den Bösen und den falschen Propheten und um Seine Gerechtigkeit,

und dann beweist das nur, dass der unter Federführung von Kardinal Ratzinger erstellte neue Katechismus falsche Eindrücke hervorruft und entweder ewige Wahrheiten weglässt oder unzureichend oder unzulässig interpretiert oder nicht stimmt, denn obige Behauptungen stehen im Widerspruch zum echten Katechismus der Katholischen Kirche, zum Beispiel zu dem des Konzils von Trient. Gläubige Katholiken halten sich an dessen Aussagen über Todsünde und Hölle.

Die oben zitierten Stellen der Modernisten kommen einem Freibrief gleich, alles zu tun, was man will, nach dem satanischen Motto Crowleys. Nach Herzenslust darf man nach dieser verführerischen Lehre die Ehe brechen, Unzucht treiben, andere quälen und morden und mit Wucher zum Selbstmord treiben, denn man tut es ja sicherlich nicht mit „voller Erkenntnis“ und „voller Zustimmung“ und kann sich gewiss sein, dass sowieso niemand in die Hölle kommt, weil diese ja „hoffentlich unbewohnt“ ist.

·        Wer zarte Kinder missbraucht und ihre Seelen verdirbt,

·        wer Menschen grausam umbringt, um einmal zu sehen, wie es ist, wenn jemand stirbt,

·        wer Menschen und Tiere brutal martert aus Freude an ihren Qualen oder um Geldes willen,

·        wer kein Mitleid kennt mit Kreaturen, die um Hilfe flehen,

·        wer Frauen und Kinder entführt und zur Prostitution zwingt oder mit Sklaven handelt,

·        wer andere von sich finanziell abhängig macht, ganze Völker ausbeutet und Millionen Arme verhungern und verdursten lässt,

der wird die Behauptungen der Modernisten mit Jubel aufnehmen und weiter morden und quälen und ausbeuten. Und viele denken, warum sollten sie es nicht auch tun, und tun dasselbe.

Die Sünden, die aufgrund von Veröffentlichungen moderner Theologen begangen werden, werden dereinst auch diesen angelastet werden. Wer sich nicht auf die Heilige Schrift, sondern auf das verlässt, was moderne Theologen in irriger Weise behaupten, ist verlassen. Die Wahrheit der Bibel ist zeitlos.

Unvollständig und trügerisch ist die ebenfalls zitierte Behauptung im „Katholischen Erwachsenenkatechismus“ der Deutschen Bischofskonferenz, den auch die österreichischen Bischöfe übernommen haben:

„... Deshalb wird weder in der Hl. Schrift noch in der kirchlichen Glaubensüberlieferung von irgendeinem Menschen gesagt, er sei tatsächlich in der Hölle.“ (Bd. 1, S. 423)

Jesus erzählt vom reichen Mann und vom armen Lazarus:

Als er (der Reiche) nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß...“ (Lukas 16, 23).

Auch wenn dies ein Gleichnis ist, so würde Jesus dies nicht erzählt haben, wenn es die Hölle nicht gäbe. Seine Worte zeugen von derselben furchtbaren Wahrheit wie in Matthäus 18,6:

„Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.“

Das ist eine klare Anspielung darauf, dass die Qualen in der Hölle weit schlimmer sind. Und wagt in der jetzigen teuflischen Ära des täglichen millionenfachen Kindesmissbrauchs durch perverse Erwachsene irgend jemand zu behaupten, dass es keine Kinderschänder, keine gnadenlosen Serienmörder, keine blutgierigen Satanisten gegeben hat und gibt oder dass Massenmörder wie Stalin, Mao usw., die zig Millionen Menschenleben auf dem Gewissen haben, als reuige Christen gestorben sind?

Die Schönredner gefallen vielen Menschen, aber nicht Gott. Sie schmeicheln unbußfertigen Sündern mit Theorien, die diese gerne hören wollen, um weiter zu sündigen. Auch gleichen sie der Irrsekte der Zeugen Jehovas, die die Existenz der Hölle bestreiten.

Nach der Theorie der Gleichheitsfanatiker soll nun auch der Mafiaboss, der bis an sein Lebensende Schwächere ausgesaugt hat, stets dem „Dolce Vita“ zugetan war und friedlich im Bett entschlummert, mit den Paradiesesfreuden belohnt werden, denn er hatte ja nur eine „begrenzte Erkenntnis“ und sah deshalb keinen Anlass zu Reue und Buße. Wir aber kontern mit dem Gewissen, das Gott jedem Menschen gegeben hat.

Da sind ja die Hindus und Moslems und Juden und Buddhisten und Anhänger von Naturreligionen noch christlicher als modernistische Christen, die Jesu Lehre auf den Kopf stellen und die Existenz der Hölle bestreiten, denn alle diese Heiden glauben an die gerechte Vergeltung nach dem Tode.

Gott lässt seiner nicht spotten. Die Wahrheit ist unumstößlich:

„Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“ (Offenbarung 21, 8)

„Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.“ (Offenbarung 20,15)

Anscheinend ist die katholische Kirche bis auf einen Kern abgestorben und lebt nur noch in einzelnen gläubigen Priestern und Laien, wie es die heilige Jungfrau Maria in Umbe prophezeit hat.

Es gibt die göttliche Gerechtigkeit, und nach den Worten von Luis von Granada wird alles wie mit einer Waage abgewogen werden.

Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr.“ (wie 5. Mose 32,35, so Römer 12,19)

„Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat.“ (Jakobus 2,13)

„Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.“ (Matthäus 16,27)

Apostel der letzten Zeiten AIHS, etika.com, 13.1.2003

Hölle – Dschehenna - El Infierno - - Himmel - Fray Luis de Granada: Das ParadiesEl Paraíso

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