ETIKA

HÖLLE

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2.7.2003

95H51

Wo ist die Hölle?

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v. Petersdorff; Ponzoni; Assacov 

Alles, was von der Erde stammt, kehrt zur Erde zurück. Was aus der Höhe stammt, zur Höhe.
(Jesus Sirach 40,11)

von Petersdorff: Kerker irgendwo im Universum

Egon von Petersdorff: Dämonologie
Christiana-Verlag Stein am Rhein, 2. Auflage 1982, Erster Band, Seite 73:

Wo befindet sich nun der Ort der Unterwelt, in die die abgefallenen Engel gestürzt wurden? Etwa im Erdinnern, wie es Dante darstellte und noch Suarez für wahrscheinlich hielt (Anmerkung 397 Suarez S. J., De Angelis VIII, c. 16, no. 14 (vor 1617)?

Man kann darüber keine weitere Bestimmung treffen, weil uns weder Offenbarung noch kirchliche Lehre einen Anhalt geben. Daher dürfte es (S. 74) richtig sein, sich mit Scheeben dahin zu bescheiden, die Hölle allgemein als "einen eigens und ausschließlich zur Wohnstätte oder zum Kerker der Verdammten ausgeschiedenen und eingerichteten Teil des Universums" anzusehen (Anm. 398 Scheeben, Dogm. II, 587).

An diesem Strafort begannen Satan und seine Daemonen nach dem Abfall die ewige Verdammung zu erleiden.

Wir empfehlen alle Werke aus dem Christiana-Verlag, hier besonders:

Egon von Petersdorff
Päpstlicher Geheimkämmerer
Daemonologie
Erster Band
Daemonen im Weltenplan
Einführung von Prof. Dr. Ferdinand Holböck
Nachtrag und Ergänzung von Prof. Dr. Dr. Georg Siegmund

Zweiter Band
Daemonen am Werk
Kurzporträt des Autors von Prof. Dr. Gerhard Fittkau
Christiana-Verlag CH-8260 Stein am Rhein
(diese Adresse genügt, Bestell-Liste anfordern! Oder: www.christiana.ch


Ponzoni: Hölle im Erdinnern
Gegenpol zum himmlischen Jerusalem
Wenn die Hölle kein Ort wäre, wo sollten dann die Körper wohnen?
Die Menschen wollten Erde sein – und sie tauchen ein bis zur tiefsten Tiefe

 

Den logischen Beweis für die Existenz der Hölle im Erdinnern liefert Carlo Ponzoni (Anm.: wegen Augenerkrankung keine Übersetzung):

 

... il Creatore agisce in tutto con assoluta perfezione...

 

Se è vero che Lucifero si ribellò quando gli fu rivelato che avrebbe dovute curvare la fronte, luminosa più del sole, in adorazione alla carne opaca impersonata nell´essere divino, era giusto che la punizione lo confinasse proprio dove ha la sua stanza quest´essere carneo che è l´uomo. La terra... ha il suo punto di perfezione nel centro; è dunque questo il centro il cui s´impernia l´esteso regno di Satana; questo l´asse attorno a cui gravitano i sospiri e le nostalgie dei futuri abitatori degli abissi eterni. ...

 

La teologia ci accerta che l´inferno è in un vero luogo. Se non fosse così, come potrebbero abitarlo i corpi? Giacchè anche i corpi, ricongiuntisi alle vedove anime, dovranno seguirne le sorti dopo le assise generali dell´umanità.

Spirito e corpi erano fatti per il Perfettissimo degli Spiriti, ma hanno rifiutato questo Eden, per assaporare la terra; erano lanciati dalla Mano onnipossente verso le più sublimi altezze, ma hanno spezzato il volo, preferendo strisciare sulla terra... Han voluto essere terra, possedere la terra, vivere di terra. E l´abbiano questa terra; vi s´immergano fino al più profondo e ne divengano una sol cosa, come il ferro tra le braci.

 

Un´antica teoria concepiva Gerusalemme come al centro del mondo esteriore. La città santa...; quella metropoli dell´universo ... doveva essere posta dai destini di Provvidenza nel centro esterno della terra. L´AntiGerusalemme doveva ben essere posta nel centro interno, il più lontano possibile dalla carezza del sole e dal sorriso delle stelle; là ove la letizia del cielo è ignota, ove naufraga ogni belleza e ove non giunge nessuna eco di canto terreno o di celeste melodia.

 

E se un giorno la terra, sfatta dall´ira di Dio, assumerà altro volto ..., non per questo l´Impero di Satana cesserà di essere quello che è e come è....

 

(Carlo Ponzoni: Frenesia Infernale, Casa Editrice "La Sorgente", Milano, 1939, pp. 23-25, con approvazione ecclesiastica) Dank an A. B. für das Buch!

 


Nicht nur der Kuriosität halber fügen wir eine Schilderung hinzu, die aus einem massenweise verbreiteten Doppelblatt entnommen ist, auf dem weder korrekte Zitate noch ein Herausgeber angegeben sind, also eine recht fragwürdige Quelle:

"Die Hölle angebohrt"

Die französische Zeitschrift "Encore Fatima" berichtet unter Berufung auf einen Artikel in der finnischen Publikation "Ammenusastia", daß es bei einer Tiefenbohrung in Sibirien im Jahre 1989 zu ungewöhnlichen Ereignissen gekommen sei. Die Bohrung, an der sowjetische und norwegische Wissenschaftler und Techniker beteiligt waren, habe der Erforschung der Erdbebenentstehung gedient.

Der sowjetische Wissenschaftler Dr. Dimitri Assacov berichtete, man habe in 16 Kilometer Tiefe einen Hohlraum erreicht, aus dem über das Mikrophon das Geschrei menschlicher Stimmen zu hören war. Zunächst habe man an eine Störung des Tonbandgerätes gedacht. Doch dann habe man das Geschrei unzähliger Stimmen gehört. Danach sei eine giftige Gaswolke aus dem Bohrloch aufgestiegen. Die Messung der Temperatur habe 1100 Grad Celsius ergeben. Als das Team den Bohrkopf heraufholte, sei eine Kreatur mit wüster Fratze und Krallen erschienen und habe die Techniker angefaucht, die in Panik den Platz verließen.

Dr. Assacov: "Ich glaube nicht an Gott und nicht an den Himmel, aber jetzt glaube ich an die Hölle- Wir sind davon überzeugt, daß wir die Decke der Hölle durchbohrt haben. Wir hörten Menschen, die vor Schmerz heulten, die Stimmen von Millionen." Die Bohrung wurde eingestellt. Die norwegischen Wissenschaftler wurden gebeten, über die ungeklärten Vorgänge Stillschweigen zu bewahren.

...

Ich begegnete dem Seismologen Bjoerne Nummendal, Mitglied des naturwissenschaftlichen Personals. Er sagte zu mir: "Diese menschlichen Stimmen und auch die dämonische Kreatur, die auf russisch schrie: ,Ich habe euch alle erobert!´, hat die Sowjets so schockiert, daß sie uns mit dem Tode drohten, falls wir darüber sprechen würden.

Ein russischer Kraftfahrer hat uns enthüllt, daß alle Beteiligten Drogen bekamen, um ihr Gedächtnis auszulöschen." (Quelle: "Der schwarze Brief" Nr. 1/1991, Verlag Claus Peter Clausen, Postfach 1327, D-4780 Lippstadt) Achtung: Inzwischen hat Lippstadt eine neue Postleitzahl.

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