ETIKA

3. WELTKRIEG

www.etika.com
16.3.2012 multilingual

95K3E

US-Intervention in Afghanistan

(2. Teil des Titels: „Terrorakte weltweit“ gestrichen, weil nicht erfolgt). Achtung: Die Seite wurde sabotiert.

3. World War - Weltkrieg – Guerra mondiale
etika.com – Total Information: Spirit – Not Bombs!
http://www.jang.com.pk/thenews/ - http://www.frontierpost.com.pk -  http://www.afgha.com  - http://www.paknews.com
http://www.irna.com/en/ - http://www.abyznewslinks.com/
Land of Heros: Afghanistan (the voice of Shaykh Osama bin Ladin) (can no longer be found)

Ausländische Truppen, verlasst Afghanistan!

Americans, stop killing innocent people!
When the day of the Last Judgement comes, all nations you are destroying
morally or with your money or with rocket bombs, will be your public prosecutors!

Karsai: Nato soll abziehen. Christoph Faisst kommentiert in der NWZ vom 16.3.2012: „Afghanistan … wie Vietnam … Sinnbild für den abermals gescheiterten Versuch des Westens, sein eigenes Lebensmodell zu verteidigen, indem er dessen Feinde fern der Heimat bekämpft.   Der Kampf gegen die Aufständischen hat zahllose Zivilisten das Leben gekostet … Die Sympathien der Bevölkerung, so sie denn vorhanden waren, sind verspielt. … Jene Ideen, von denen der Westen annimmt, sie besäßen universelle Geltung, werden immer weniger akzeptiert. Zurück bleiben Verlierer …“

Knapp drei Wochen nach der Koranverbrennung durch US-Soldaten ist ein US-Soldat vor Sonnenaufgang in Häuser eines Dorfs in der Provinz Kandahar eingedrungen und hat neun Kinder, drei Frauen und vier Männer im Schlaf erschossen. (NWZ 12.3.2012 dpa) Christoph Faisst kommentiert: „Wenn Gott ein Volk bestrafen will, dann lässt er es in Afghanistan einfallen. … Sprichwort …1842 wurden die Briten geschlagen. 1989 zogen die Sowjets ab … „

ABC: Vídeo de los marines urinando sobre cadáveres de insurgentes talibanes (12-1-2012)
http://www.abc.es/20120112/internacional/abci-pentagono-video-marines-orina-201201121615.html

 “Mullah Omar è stato ucciso. Caccia al fantasma da 25 milioni. Il capo dei talebani afghani potrebbe essere cadutro vittima di una fazione estremista d´accordo coi servizi segreti di Islamabad. Ma per i suoi è vivo.” (Il Giornale 24.5.2011 pag 12) Wohl Spekulation. Wir verlassen uns lieber auf die Angaben der Taliban selbst.

Zwölf Tote bei Demo. Proteste vor Bundeswehrlager in Talokan, Nordafghanistan. (NWZ 19.5.2011)  Gezielte Schüsse gegen die Angreifer. Bundeswehrsoldaten haben in Talokan auf gewalttätige Demonstranten gefeuert. … haben US-Einheiten den Tod der vier afghanischen Zivilisten herbeigeführt, der die Proteste auslöste. (NWZ 21.5.2011)

Truppe als Weltpolizei? „Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt“ – dieses Zitat des früheren SPD-Verteidigungsministers Peter Struck aus dem Jahr 2002 muss bis heute herhalten, wenn es um Rechtslage und Sinn für den Afghanistan-Einsatz geht. Grundgesetz § 87a: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf … Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt.“ Einsätze zur „Sicherung des ungehinderten Welthandels, zum Zugang zu natürlichen Ressourcen oder zur Verkleinerung der Kluft zwischen armen und reichen Weltregionen sind durch Bestimmungen des Grundgesetzes nicht abgedeckt. (NWZ 20.5.2011 dpa/dapd)

 

Bis zu 300 Bundeswehrler sollen bei der AWACS-Überwachung in Afghanistan helfen. Dies beschloss der Bundestag mit 407 Stimmen bei 113 Gegenstimmen und 32 Enthaltungen. (Südwestpresse 26.3.2011) Berlin will damit die Alliierten entlasten, die eine Militäraktion gegen die Gaddafi-Diktatur in Libyen ohne deutsche Mitwirkung durchführen. Deutsche Soldaten werden immer mehr in diesen unseligen Krieg verstrickt. Ihre Obergrenze liegt derzeit bei 5350 Soldaten.

Homosexuelle in US-Army. Oberkommandeure in Afghanistan und Irak, der Generalstabschef der US-Streitkräfte und andere führende Militärs unterstützten Präsident Obama, der durchsetzte, dass auch „bekennende“ Homosexuelle in der US-Armee Dienst tun dürfen. (Südwestpresse 20.12.2010) Den Taliban wird es nun noch mehr Spaß machen, gegen die Amerikaner zu kämpfen. Gerechtigkeitshalber muss man hinzufügen, dass es in den USA auch noch „rechtsgerichtete religiöse Gruppen“ gibt (so Peter de Thier in seinem Bericht), die Homosexualität als Sünde betrachten.

Taliban-Bekämpfung wirkungslos. US-Geheimdienste und Armeeoffiziere ziehen skeptische Bilanz der massiven Militäroffensiven. (Dolomiten 28.10.2010 APA/dpa)

Kriegsverbrecher: Bundeswehr schießt auf Zivilisten. Aus Nordafghanistan zurückgekehrte Bundeswehrsoldaten berichten: “Das Einzige, was man machen kann ist, dass man das Compound (Gehöft) kurz und klein schießt. … Das einzige Problem ist, dass in den Compounds immer noch Frauen und Kinder drin sind.“ Nach dem Gefecht im Dorf Isa Khel … hätten sich Soldatebn darauf verständigt, künftig auf Zivilisten zu schießen, die während eines Gefechts telefonieren oder schreiend zwischen Gehöften hin- und herlaufen. (Südwestpresse 26.10.2010 dapd) Weitere Kriegsverbrechen der Bundesdeutschen in Afghanistan werden in den folgenden Monaten bekannt.

War Crimes in Afghanistan (Video)

USA verdoppeln ihre Truppen auf 60 000. Offensive am Hindukusch. 2008 das verlustreichste Jahr. US-Generalstabschef Mike Mullen: „Wenn wir zusätzliche Truppen hier bekommen, dann denke ich, dass das Gewaltniveau steigen wird, der Kampf wird härter.“ Der britische Verteidigungsminister John Hutton verglich die Taliban und das Terrornetzwerk Al-Kaida mit den Nazis. Wie der Krieg gegen Hitler sei der Einsatz in Afghanistan ein „entscheidender nationaler Sicherheitsauftrag“. (Südwestpresse, Ulm, 22.12.2008)

Donald Rumsfeld, Ex-US-Verteidigungsminister, wird in einem Report des Militärausschusses des US-Senats mitverantwortlich gemacht für Menschenrechtsverletzungen in Abu Ghoreib und anderen Gefängnissen und Lagern. Wie die NWZ am 13.12.2008 berichtete, sei Rumsfelds Politik eine „direkte Ursache der Gefangenenmisshandlungen in Guantánamo“ und ein Beitrag zu den Misshandlungen in Afghanistan und im Irak gewesen. Am gleichen Tag Tag berichtete die gleiche Zeitung, dass die Gefangenen auf Guantánamo mit lauter Musik gefoltert wurden. Opfer Binyam Mohamed erzählte der Menschenrechtsorganisation „Reprieve“: „Es gab laute Musik. Eminems ,Slim Shady´ und Dr. Dre, 20 Tage lang. Die CIA bearbeitete uns Tag und Nacht. Viele haben durchgedreht. Ich konnte Leute hören, die ihre Köpfe gegen Wände und Türen schlugen und lauthals schrien.“ Zur Folterliste gehörten nicht nur Hardrock, Pop und Kinderlieder, sondern auch Songs von Bruce Springsteen, Don McLean und Britney Spears, z. B. „Hit me baby, one more time.“ (NWZ, 13.12.2008) Wer will wissen, wie es den Folterern im Jenseits ergeht? Genau so. Siehe den Roman von Vicente F. Delmonte: Jedem nach seinen Taten.

We are losing Taliban battle. In an alarming dispatch from Afghanistan, David Davis reveals the rampant corruption that has infected public life. (The International Independent, London, 20.10.2008, News, page 12)

Afghanistan, ucciso il mullah Dadullah. Dadullah, il feroce capo talebano.
Il suo nome viene accostato nel 2000 a eccidi terribili nella zona di Yak aolang, dove centinaia di civili sarebbero stati trucidati e alcuno scuoiati. (la Repubblica.it, 13 maggio 2007)

Taliban military leader killed by Nato forces
(By Kim Sengupta ,The Independent, London, published: 14 May 2007)
Dadullah .. was one-legged … his movement had been tracked for several days by satellite after information received from within insurgent ranks before he was ambushed between Sangin and Nahri Sarraj districts of Helmand. The body of the 40-year-old, called the Afghan version of Abu Musab al-Zarqawi …, was shown yesterday in Kandahar. Dadullah … built up a reputation for extreme brutality, which included the massacre of hundreds of civilians from the Hazara community in Bamian province. … He also became known for beheadings. Videos of him cutting off prisoners' heads, including women, were … sold in bazaars …

Daniele Mastrogiacomo: Vivere da ostaggio con i Taliban.
(mit 5 Fragen an Christen und Kommentar zum bundesdeutschen Tornado-Einsatz)
I Taliban sono sopratutto guerrieri. Sono quasi tutti giovani, tra i venti e venticinque anni. Hanno una solida e profonda formazione religiosa. (Anmerkung ETIKA: Bei wie vielen Christen in diesem Alter kann man dies sagen?) Provengono dalle scuole coraniche, le madrasse… Ragazzi poveri, privi di cultura, di esperienza umana, sessuale  (Anmerkung ETIKA: Bei wie vielen Christen in diesem Alter kann man dies sagen?), emotiva, sentimentale. … hanno studiato il Corano, lo hanno imparato a memoria (Anmerkung ETIKA: Wie viele Christen können das Neue Testament auswendig?), lo sanno recitare in arabo, nella lingua originale… i versetti sono spesso accompagnati da dolci melodie. Le uniche musiche che possono e vogliono ascoltare. (Anmerkung ETIKA: Wie viele Christen in diesem Alter hören christliche Musik, gregorianische Gesänge, Marienlieder?) Unica ragione di vita il loro credo religioso. (Anmerkung ETIKA: Bei wie vielen Christen in diesem Alter kann man dies sagen?)
(Il racconto. Daniele Mastrogiacomo: Vivere da ostaggio con i Taliban. La Repubblica, Roma, 21.3.2007, pag. 1, 9, 10, 11)

Siehe aber: Wer ist Terrorist? ETIKA 95k3t

Die bundesdeutsche CDU-SPD-Regierung soll sich hüten, Tornado-Kampfflugzeuge nach Afghanistan zu schicken, um in fremdem, besetztem Land „Terrornester aufzuspüren“ (laut „Bild“) und dann an die Amerikaner zur Bombardierung zu melden. Dies verstößt gegen das von den Vätern der Bundesrepublik einhellig beschlossene Grundgesetz. Solche hehren Prinzipien können nicht durch Verfassungsänderungen einfach für ungültig erklärt werden, denn sie bilden die Grundlage des Staates. Jeder Soldat, der fremden Boden betritt, ist automatisch im Unrecht.

Aus völkerrechtlicher Sicht wäre noch hinzuzufügen: Da Deutschland ohnehin noch keinen Friedensvertrag von den Siegermächten des 2. Weltkrieges bekommen hat, fehlt Kanzlerin Angela Merkel die Legitimation, um im Namen des deutschen Volkes deutsche Soldaten in ein Kriegsland schicken zu dürfen. All dies wird beim Jüngsten Gericht zur Sprache kommen, denn Gott richtet gerecht. (IJ 22.3.2007)

Afghanistan zerschlagen, zersplittert:
neue multikulturelle Provinz des USA-UNO-Weltstaates

Mercy for the Taliban and Al Qaeda prisoners!
Mr. Bush, release the 600-650 prisoners in Guantánamo!
Your men have abducted them from 43 states – against international law. (24.12.2003)
You detain them in cages like animals (“in gabbia come animali”, Corriere della Sera, Milano, 30.10.2002)
Your men torture them in Afghanistan (two men died in Bagram), Pakistan (Abu Zubaida, Khalid Sheikh Mohammed), Guantánamo and Diego Garcia, and you let them torture by the secret services of Egypt, Jordan and Maroc. (“Washington Post”, ca. 26.12.2002) And you have the impudence to tell the UN High Commissionary for Human Rights, Sergio Vieira de Mello, that there are no tortures. (5.3.2003) And he believes you.
Around 20 Taliban and Al Qaeda men in Guantánamo committed suicidal attempts. (read what said Yale Kamisar, University of Michigan, in the ”New York Times”)
A US court of appeal in Washington sentenced upon them that they have no rights (newspapers 12.3.2003).

Apology for the injustice you did those Muslims.
Give them back their dignity of man!
Give each of them (or their families) a compensation between 100.000 and 500.000 dollars!
(U.S. judges give greater amounts of damages for suffered crimes which are not so wicked.)

 

Luke 6,27: Love your enemies, do good to those who hate you!
28 Bless those who curse you, and pray for those who spitefully use you.
29 To him who strikes you on the one cheek, offer the other also.
35 Love your enemies, do good…; and you will be sons of the Most High, for He is kind to the unthankful and evil.
36 Therefore be merciful, just as your Father also is merciful.
37 Judge not, and you shall not be judged. Condemn not, and you shall not be condemned. Forgive, and you will be forgiven.
Forgive Osama Bin Laden,
forgive Mullah Omar!
Be true Christians!

Guard of Mercy, Guami www.etika.com ,17.3.2003

 

Verräter von El Kaida verstümmelt. Angebliche Informanten der USA im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan ermordet; Nasen, Ohren und Hände abgeschnitten. In den Taschen Dollars. ("News", D 22.8.2002 APA/dpa/AFP)

 

Video über Trainingsmethoden, Giftgasexperimente und die Enfertigung von Bomben. El Kaida experimentiert mit chemischen Waffen. Rund tausend Taliban- und El-Kaida-Kämpfer sind möglicherweise im November bei Gefangenentransporten erstickt. Sie wurden nach ihrer Kapitulation in der Provinz Kundus in überfüllten Lkw in ein Gefängnis von Sheberghan gebracht. - Dort sind noch immer Tausende ihrer Kampfgefährten untergebracht. (D 20.8.2002)

Alpini-Soldaten nach Afghanistan. Im Bozner Alpini-Kommando laufen die Vorbereitungen für diesen Einsatz, der von Experten als der gefährlichste für italienische Soldaten seit dem 2. Weltkrieg eingestuft wird, auf Hochtouren. Im März soll das Kontingent abreisen. Laut Indiskretionen sollen rund 1000 Berufssoldaten der Alpini-Truppe „Susa“ und der Brigade „Taurinense“ zum Einsatz kommen. (Dolomiten, 26.9.2002) Berlusconi confermerà la linea … molto vicina a quella del presidente americano Bush, l´opposizione unita contro l´azione militare. (la Repubblica, Roma, 25.9.2002, p. 10)
Alpini, non uccidere! Tötet niemand!
Es ist ein armes Bergvolk, das nur Freiheit und Frieden will. Helft den Afghanen!

Osama morto a Tora Bora il 9 dicembre”.
Annuncio su un sito legato ad Al Qaeda, la voce riportata dalla radio israeliana, ripresa dal giornale Haaretz. Bin Laden sarebbe stato ucciso dai bombardamenti americani. (Corriere della Sera online 12.9.2002)

Massaker an Taliban bei Shibergan bereits im Mai entdeckt, so UN-Sprecher Fred Eckhard. Laut „Newsweek“ hatten sich Hunderte – nach anderen Angaben Tausend – Taliban der Nordallianz ergeben und wurden „in Metallcontainern nach Shibergan gebracht, dem Hauptquartier des wegen seiner Grausamkeit berüchtigten usbekischen Kriegsherrn Rashid Dostum, der heute stellvertretender Verteidigungsminister in der (von den Amerikanern eingesetzten) Kabuler Übergangsregierung ist. (D 21.8.2002 APA/dpa)

Dokumentarfilm zeigt Massaker an Tausenden Taliban unter US-Aufsicht (D 14.6.2002)

Mullah Omar: “La Guerra Santa è appena iniziata e il suo fuoco raggiungerà l´America e ne incenerirà la capitale”. Il leader dei talebani assicura che il movimento è pronto a “combattere per altro cento anni, sino a quando l´ultimo straniero sarà stato cacciato dall´Afghanistan”. “Eravamo pronti a consegnarlo (Osama bin Laden) se ci avessero dato le prove della sua colpevolezza” (per gli attentati dell’11 settembre). Washington voleva “la completa liquidazione dell´emirato dei fedeli edificati dai talebani”. (Intervista al settimanale russo “Argomenti e Fatti”, www.corriere.it , 12.6.2002)

Karzai soll Präsident werden. Paschtunen: Ein Lakai der Amerikaner und ein Verräter am König und am Volk. (FAZ, Frankfurt/Main, 12.6.2002)

Mullah Omar: „Die Schlacht hat gerade erst begonnen, und ihr vernichtendes Feuer wird das Weiße Haus erreichen, denn es ist die Zentrale der Ungerechtigkeit.“ Osama bin Laden sei noch am Leben, sagte der Führer der Taliban. (D 18.5.2002)

Den US-Militärs fiel kaum ein Taliban-Kämpfer in die Hände. Am Ende der US-Militäraktion Anakonda im Osten Afghanistans war nur noch Konfusion. Sie war alles andere als ein Erfolg. Bislang wurden nur 25 tote Taliban- und El-Kaida-Kämpfer geborgen. (Südwestpresse Ulm 16.3.2002 Kathy Gannon AP)

Guerrillakrieg. US-Soldaten jagen Taliban-Kämpfer. Nach dem Fall Shah-i-Kots beginnt Guerillakrieg. Höhle für Höhle wird durchkämmt. Taliban operieren in kleinen Gruppen, nutzen die Kenntnis des Geländes und führen nur bewegliches Gerät wie Maschinengewehre und Granatwerfer mit sich. Höhlen über vier Bergrücken verteilt, die sich in Shah-i-Kot treffen. Gewirr von Gängen unter den Lehmhütten der Dörfer. (D 16.3.2002 Reuters)

Auch lokale Fundamentalisten führen "Heiligen Krieg" gegen amerikanische Truppen. Bergregion bei Gardes. Der Führer Saifullah Mansur: "Mullah Omar ist immer noch unser Führer." (D 8.3.2002 dpa)

Bundeswehr an der Front. Bei der Großoffensive von US-Truppen gegen El-Kaida-Kämpfer im Osten Afghanistans haben deutsche Elitesoldaten in vorderster Front mitgekämpft. Der PDS-Abgeordnete Wolfgang Gehrcke hat vertrauliche Informationen von Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) an Journalisten weitergegeben. Die Bundesregierung ist verärgert. (Südwestpresse Ulm 11.3.2002, S. 2) Bravo, Gehrcke. Schluß mit dem Belügen des Volkes, wie dies schon im 1. und 2. Weltkrieg der Fall war. Die Demokraten sind anscheinend nicht viel besser. Neben dem Lob für die Zeitung ein Tadel: Keine Zeile steht in dem Bericht, dass französische Piloten den Einsatz in einem afghanischen Gebiet verweigert haben, weil sie im Fall eines Bombenangriffs zivile Opfer befürchteten (Süddeutscher Rundfunk am Vortag). Bravo, französische Piloten!

 

Operation Anaconda: In den Bergen der Provinz Paktia tobt seit 1. März ein Krieg zwischen denkbar ungleichen Gegnern: Die US-Streitkräfte setzen die neuesten Entwicklungen der Waffentechnik ein, die Kämpfer der Taliban und el Kaida haben Mörser und Maschinengewehre, Steine und Spott. „So frustriert und wütend war ich noch nie“, berichtete US-Hauptmann Kevin Butler (30) nahe Sirkankel. Seine Einheit im Tal wurde aus den Bergen von Mörsern beschossen. Daraufhin bombardierten Kampfflugzeuge des Typs F1-5 „Striking Eagle“ die gegnerischen Stellungen. Die Kämpfer verkrochen sich in ihre Höhlen. Und als die Flugzeuge weg waren, kamen sie heraus, warfen Steine auf Butlers Einheit, winkten den Soldaten zu und verspotteten sie. ... (D 8.3.2002 AP)

 

Auch Deutsche bei US-Bodenoffensive. Jagd auf El Kaida. (D 4.3.2002) Eine Schande für ganz Deutschland! Ein Bruch des Grundgesetzes! Ein krasser Widerspruch zu dem freiheitlich-demokratischen Geist, der den Nachkriegsgenerationen eingetrichtert wurde: Nie wieder Krieg, nur Frieden und Freiheit und andere Grundwerte!

 

Thermobarische Bombe. Die USA setzten (am Samstag) erstmals eine neue, besonders starke Hitzebombe ein, bei der in Höhlen eingeschlossene Menschen den Erstickungstod sterben. (D 4.3.2002 dpa) Die thermobarische Bombe BLU-118S tötet durch ihre heftige Schockwelle jedes Lebewesen, geht um Ecken, lässt keine Überlebenschance. Für Menschenrechtsorganisationen ist der Einsatz hart an der Grenze zur Verletzung internationaler Abkommen; sie vergleichen sie mit kleinen Atombomben. Ähnliche Bomben setzten die Amerikaner schon im Vietnamkrieg und die Russen in Tschetschenien ein. (D 4.3.2002 APA/AFP) Ihr Einsatz ist in unseren Augen ein Kriegsverbrechen! Wir werden darauf zurückkommen.

Saifur Rahman, young Afghan leading al-Qaeda, Taliban troops in Paktia
( Jang/The News 4.3.2002 )

Inside a Peshawar brothel

Afghan women struggle to survive - By BBC's Branwen Jeffreys in Peshawar
But I had been told in the refugee camps around the city that some destitute women coming over the border from Afghanistan had turned to selling sex to support their children. It's not hard to see why.
The war has left many women widowed and without other immediate family. Village women, who only know how to farm, find themselves alone in one of the huge refugee camps or in a city.
http://www.radioafghanistan.com/
: Sex workers (3/2002)

 

Fame, droga e burqa nella „nuova” Kabul. Il ritorno alla normalità resta un sogno. (Corriere della Sera, Milano, 26.2.2002, p. 1)

 

Entsetzen über Mord an Daniel Pearl. Dem in Pakistan entführten US-Journalisten hatten Moslem-Extremisten die Kehle durchgeschnitten und ihn enthauptet. Sie zeichneten den Mord auf Video auf. (D 23.2.2002)  Bevor Pearl starb, musste er in die Kamera rufen: „Ani’ Yehudi’ - Ich bin Jude, mein Vater ist Jude“ Wir teilen das Entsetzen. Solche Grausamkeiten darf es nicht mehr geben. Gott wird die Täter in Ewigkeit bestrafen.
Die Enthauptung des Daniel Pearl (schockierendes Video)
How they killed Daniel Pearl (shocking video) http://www.hinduunity.org

 

CIA-Operationen seit 1997 in Afghanistan. Seit dem 11. September operiert die CIA in Afghanistan auch im Licht der Öffentlichkeit. Seit Kriegsbeginn am 7. Oktober stehen dem Geheimdienst dafür auch Luftwaffe und Truppen zur Verfügung. Der Kommandant der US-Truppen in Afghanistan, General Tommy Franks, kann keinen Einspruch gegen die Militäroperationen der CIA einlegen, wird aber vorher konsultiert. Die CIA-Agenten waren schon vor den ersten Soldaten dort. (D 15.2.2002, AP)

 

Kabul, la furia dei pellegrini, assessinato il ministro dei trasporti, Abdul Rahman. Picchiato dalla folla all´aeroporto per aver annullato un volo diretto alla Mecca. (la Repubblica, Roma, 15.2.2002, p. 19)

 

Kabul fa combattere i cani e „tradisce” il Profeta. Sono tornate popolari le scommesse sugli animali: i italebani le avevano proibite. (Corriere delle Sera, 14.2.2002, p. 1)

 

Mullah Omar lebe in der Provinz Helmand und werde von seinem Stamm geschützt, Osama bin Laden halte sich in der Grenzregion zu Pakistan auf. Dies erklärte der afghanische Innenminister Junus Kanuni. (D 13.2.2002 AP, APA)

 

Der Iran hat Gulbuddin Hekmatyar alle politischen Aktivitäten untersagt. (D 13.2.2002)

 

Trotz “intelligenter” Bomben Tausende tot. Die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan verschwimmt im Nebel des Krieges. Die „New York Times” berichtete, der größte Teil von Angriffen mit zivilen Todesopfern würde nicht untersucht. (D 12.2.2002, APA)

 

Afghanistan, accuse al Pentagono. “Migliaia le vittime innocenti”. Inchiesta del New York Times: “Troppi errori nei raid Usa”. (la Repubblica, Roma, 11.2.2002, p. 16)

Klammheimlich hineingeschlittert
Deutschland im Krieg!

Zum 3. Mal innerhalb eines Jahrhunderts
sind die Deutschen in einen Weltkrieg hineingestolpert.
Erst der Kaiser, dann Hitler,
jetzt der Sozialdemokrat Schröder und der Grüne Fischer.
2 vernichtende Niederlagen sind den Deutschen nicht genug.
Als Goebbels im Berliner Sportpalast rief:
„Wollt ihr den totalen Krieg?“, brüllten alle ja.

Hitler wendete weder Atombomben an wie die Amerikaner in Hiroshima und Nagasaki,
noch setzte er
chemische Waffen ein wie die Amerikaner in Vietnam
(Agent Orange, das Foto eines noch nach so vielen Jahrzehnten deswegen
gräßlich verstümmelt zur Welt gekommenen Kindes ging erst gestern um die Welt).

Jetzt macht die Bundeswehr Jagd auf Koranschüler,
die dem von Räuberhorden beherrschten Afghanistan
Frieden und Sicherheit und Einheit gebracht hatten,
 die - bei allen Fehlern und Delikten aufgrund religiöser Auffassungen -
das Verbrechen der Kinderschändung (Pädophilie) ausgerottet hatten,
das Banditentum unschädlich gemacht
und den Rauschgiftanbau sowie das Glücksspiel verboten hatten.

Und weil die unmoralische und militärische Weltmacht Nummer 1 mit diesen tapferen Taliban,
die sich in Gebirgshöhlen versteckt halten,

Ø  trotz Einsatz der modernsten Massenvernichtungswaffen,
darunter der unheimlichen thermobarischen Bombe,

Ø  trotz gigantischen Dollarbeträgen für afghanische Verräter

Ø  und trotz George Washington´s Devise „Kill and destroy“
(lies Joachim Fernau: Halleluja, die Geschichte der USA, Goldmann Verlag 1982, S. 35)

nicht fertig wird,
sollen nun die Deutschen ihren Kopf hinhalten.

Jetzt schweigt ihr und schluckt alles in euren bequemen Sesseln –
doch bald werdet ihr weinen.
Dieser 3. Weltkrieg könnte viele Nationen in seinen Strudel von Blut und Untergang mitreißen.
Apostel der letzten Zeiten AIHS etika.com 4.3.2002 Nachdruck gestattet

6.3.2002: Die ersten Deutschen sind in Afghanistan gefallen. †††

Das befreite Kandahar: Opium, Kinderschänder und Glücksspiel
Wirklich keine Überraschung...

Das Halten von minderjährigen Lustsklaven war schließlich das ausschlaggebende Ereignis das die moralische und befriedende Diktatur der Koranschüler auslöste.

Vice creeps back to Kandahar

Ellen Knickmeyer, Associated Press, Friday February 22, 2002, The Guardian

In this city whose storied excesses gave rise to Mullah Mohammed Omar and his puritanical Taliban, the old vices of the past are making a spirited  comeback.

 

Gambling, opium smoking and - in male-dominated Pashtun society, paedophilia - have all re-emerged as strict Taliban rule has disappeared.

 

"No more Mullah Omars!" the merchant cries. "Ha! Kandahari

revenge!"

 

To western eyes, Kandahar looks like no den of iniquity, just an overgrown version of any market town outside Kabul, the capital. Women bustle about on errands only under cover of silky full-length cloaks; there are no bars, or even teahouses, no movie theatres where men and women might mingle.

 

But to Central Asians, Afghanistan's second-largest city is Babylon with burqas, Sodom and Gomorrah with sand. Security forces now are closing opium stalls and seeing to it that the racier selections in newly reopened video stores are kept under the counters.

 

In a society where to flirt with women is to flirt with death at the hands of their angry male relatives, men turn elsewhere - sometimes to young boys. Even though such acts are banned in the Islamic religion, paedophilia has been a practice in Pashtun society.

 

The Taliban tried to stamp it out, but with the stern militiamen gone from power, Kandaharis say the practice is coming back. In pre-Taliban times, the battling warlords who laid waste to this city also were known to argue over boys who caught their eyes.

 

Local legend has it that Mullah Omar was first called from his mosque to settle one such feud, in 1994 - stepping in between two militia commanders and winning the return of a young abductee, although accounts differ as to whether it was a boy or girl.

 

Citizens were so grateful, residents say, that the episode started the Muslim cleric on his rise to power….

 

Opium planting, banned under the Taliban, has surged. A local official, in fact, alleged that many of the thousands of southern Afghans planning a religious pilgrimage to Mecca this month paid for it out of opium profits.

„Das Rambo-Image ist ein bewusster ‚Akt. Es dient der Einschüchterung.“ Mit dieser Aussage bekräftigte der frühere amerikanische Justizminister Ramsey Clark im „Neuen Deutschland“ (D 1.2.2002) die etika.com-Erklärung, warum die Taliban auf Guantanamo gefoltert werden.

Wird Deutschland Opfer des Afghanistankriegs?
Auch wegen Etatdefizit droht Finanzkollaps.
Am Tag, bevor Bundeskanzler Gerhard Schröder bei US-Präsident George W. Bush seine Rechnung (eigentlich Rechnungen, denn vieles läuft hintenherum wie üblich) für den Krieg der Amerikaner gegen Afghanistan abholte, lief in Berlin ein „blauer Brief“ der EU ein: Deutschland hat seine Hausaufgaben nicht erfüllt, das heißt es hält die von Ex-Finanzminister Theo Waigel in der EU durchgesetzten Stabilitätskriterien nicht eingehalten. Das hohe Staatsdefizit bewegt sich auf 3 % zu, und es gibt 4,3 Millionen Arbeitslose. (31.1.2002) Die Banken wollen ihre Zinsen, und die Arbeitslosen wollen ernährt werden. Außerdem will Washington auf Kosten der Verbündeten den US-Haushalt in Ordnung und die Wirtschaft in Schwung bringen. . Unter der Überschrift „Sanierung auf Kosten der Partner – Bushs Kampf gegen den Terror: Europäern werden ungefragt viele Lasten aufgebürdet“ schreibt Peter W. Schroeder aus Washington: „Amerikanische Kriegsfinanzierung durch Schuldenmachen und Leerfegen der internationalen Kapitalmärkte hat bekanntlich zur Folge, dass es den Vereinigten Staaten sehr schnell relativ gut geht und den Partnerstaaten sehr viel schlechter, als es müsste. Denn das in die bodenlose Washingtoner Staatskasse fließende Geld fehlt anderen Ländern zum Investieren und damit zum Sichern vorhandener und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Geldmangel führt obendrein auch noch zum Exitus bestehender Firmen und damit zu noch mehr Arbeitslosigkeit. So einfach ist das. Weil Bush jetzt weitere Zigmilliarden Dollar für die Streitkräfte und die „Heimatverteidigung“ ausgeben will und gleichzeitig neue Schauplätzer der Terrorismusbekämpfung anpeilt, müssen sich – nur beispielsweise – die Europäer ganz warm anziehen.“ (D 31.1.2002, S. 3)

Mehr Tote in Afghanistan als in USA - Meuchelmorde der Amerikaner
In Afghanistan viel mehr Zivilisten umgekommen als am 11. September. Wieder die „Falschen“ getötet. US-Spezialtruppen in Afghanistan sollen in Hasar Kadam, 90 km nördlich von Kandahar, 15 Männer getötet haben. Geleitet wurde die Gruppe von 18 Männern von Haadschi Sana Gul, wie dessen überlebender Bruder Bari Gul mitteilte. Sie hätten die Taliban in Hasar Kadam dazu gebracht, ihre Waffen abzugeben. Die Gruppe habe in der örtlichen islamischen Schule übernachtet. Vor dem Morgengrauen seien US-Truppen eingedrungen und hätten seinen Bruder getötet. Zwei der Toten seien mit hinter dem Kopf zusammengebundenen Händen aufgefunden worden. Völkerrechtler haben die US-Bombradements als bedenklich bezeichnet. Die „Kollateralschäden“ seien gemessen an den getöteten Zivilisten weitaus höher als die Opferzahlen der Terroranschläge vom 11. September. (Dolomiten 28.1.2002, APA/AP, S. 1) Deshalb erneut der Appell von etika.com:
Amerikaner, hört auf zu morden!

US-Außenminister Colin Powell ist dafür, den Taliban- und El-Kaida-Gefangenen in Guantanaom den vollen Schutz der Genfer Konvention zu gewähren. (D 28.1.2002, S. 1)

US forces to remain in Gulf for long term, says Powell
 US Secretary of State Colin Powell said on Sunday the US military presence in the Gulf had been a longstanding objective, not just a temporary deterrent against Iraqi President Saddam Hussein. He said the presence in Saudi Arabia might come to an end "when the world turns into ... the kind of place we dreamed of" but would probably continue as long as the US can persuade the Saudis that the presence is necessary.
(Jang/The News, 21.1.2002)

Bin Laden auf Seeweg geflüchtet. Vertrauliche Analyse des US-Geheimdienstes. (D 16.1.2002, S. 2) Die Jagd (auf ihn) soll sechs Jahre dauern (bis nach der nächsten Präsidentenwahl). (D 16..1.2002)

Casa Bianca, attimi di paura - Bush sviene davanti alla tv –Il presidente ha perso conoscenza: un salatino ha rischiato di soffocarlo. Nella caduta si è procurato dei lividi al volto (la Repubblica, Roma, 14.1.2002)
Der mächtigste Mann der Welt ohnmächtig vor dem Fernsehapparat.
Verschluckt sich an einer Brezel, fällt ohnmächtig vom Sofa. Ein Korrespondent sprach vom Sekundentod. Unterdessen telefonierte Frau Laura in einem Nebenzimmer. (14.1.2002)

Aamerikaner seit Terroranschlägen freundlicher und liebevoller. (Washington Times, D 12.1.2002)

Taliban unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Guantanamo.
Die Stahlkäfige für die „schlimmsten Verbrecher des 21. Jahrhunderts“ (so ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums) sind zusammengeschweißt. Der US-Stützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba erwartet die ersten El-Kaida- und Taliban-Gefangenen aus Afghanistan. C-141-Transportflugzeug fliegendes Zuchthaus: Die Häftlinge werden in Blechverschlägen gefesselt. Am Ende des 15-stündigen Fluges halb um die Welt werden einige Taliban-Kämpfer nach Angaben des Pentagon-Vertreters „nicht ganz sauber auf Guantanamo“ ankommen. Für die Häftlinge sind an Bord keine sanitären Einrichtungen vorgesehen. Armeeärzte wollen den Häftlingen vor dem Verfrachten in den Knastflieger Beruhigungsmittel spritzen, „die wesentliche Körperfunktionen herabsetzen“. (Peter W. Schroeder) Ihr neues Domizil sind zumindest vorläufig 1,80 Meter mal 2,40 Meter große Maschendraht-Käfige im Freien mit Metalldächern als kärglichem Schutz gegen Sonne, Regen und Wind. (dpa, D 11.1.2002)

Wir sind nicht im Wilden Westen

Es wird Zeit für ein ernstes Wort zur Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit: Die ganze Perry-Mason-Rechtsstaatlichkeit der Amerikaner ist eine Farce, wenn sie die ganze Welt zum Wilden Westen machen. Sie jagen und töten weltweit Leute, ohne überzeugende Beweise und ohne Gerichtsurteil. Sie lassen in anderen Ländern den Besitz von Leuten beschlagnahmen, die sie verdächtigen, mit ihren Feinden zu sympathisieren, ohne dass jene Leute irgendwelche nachweisbare Verbrechen begangen hätten.

Wenn alle rechtsstaatlichen Grundsätze über Bord geworfen werden, spricht man gemeinhin von Diktatur. Und wenn es weltweit geschieht, müsste man von einer Weltdiktatur sprechen.

Weil ein Mann (Osama bin Laden) unter Terrorverdacht steht, wurde ein ganzes Volk (Afghanistan) überfallen, wurden Bomben und Minen abgeworfen, Tausende getötet oder verwundet, ein vom Bürgerkrieg und der Dürre verwüstetes Land noch mehr zerstört. Jetzt erlauben sich die Amerikaner auch noch die Verschleppung von Angehörigen eines fremden Volkes auf einen angeblich rechtsfreien Inselteil, wobei die von den Amerikanern eingesetzte neue afghanische Regierung den Artikel 27 der Landesverfassung bricht. Und jetzt werden diese Gefangenen noch unter menschenunwürdigen Verhältnissen um die halbe Welt geflogen, ohne ihre Notdurft verrichten zu können. Das geht zu weit. Auch den schlimmsten Feind soll man als Mensch behandeln und in ihm bis zuletzt das Gute sehen (siehe Karl May über Old Wabble). Wer dies nicht tut, braucht sich nicht wundern, wenn der aufs äußerste gereizte Feind mit eben solchen unfairen Mitteln zurückschlägt.

Deshalb warnen wir alle: Afghanistan und Pakistan und die USA ebenso wie Israel und die Palästinenser: Verzichtet auf unfaire Mittel, respektiert die Würde des Feindes! Sonst wird auch er eure Würde nicht achten!

Kämpft ritterlich! Tötet keine Unschuldigen! Achtet im Gegner den Menschen, der das Gute will, auch wenn er irregeleitet ist!

Guami, 13.1.2002

Karzai, Gul Agha in dilemma - News Analysis from Rahimullah Yusufzai: PESHAWAR: Afghanistan's interim Chief Hamed Karzai and Kandahar's Governor Gul Agha Sherzoi's have been put in a difficult situation following the US demand that the three former Taliban ministers who surrendered a few days ago should be handed over to Washington. (Jang/The News, 10.1.2002)

Taliban Defense, Justice ministers surrender then allowed to go free. (Ha´aretz 9.1.2002)

Amerikaner jagen Taliban auf pakistanischem Territorium (ob sich das alle Pakistanis gefallen lassen?)
US to hunt al-Qaeda men into Pakistan  Several US TV channels reported Pakistan had allowed US troops to chase al-Qaeda and Taliban fighters inside the Pakistani territory. (Jang/The News, 9.1.2002)

Katz-und-Maus-Spiel in Afghanistan. Seit Anfang Oktober jagen die Amerikaner den Terroristenchef Osama bin Laden und den Führer der Taliban, Mullah Omar: mit Spionen, Rangers und Delta Force, mit Tarnkappen- und bunkerbrechenden Bombern, mit Marschflugkörpern, Panzern und Hubschraubern. Sie bombardieren Militärlager, Städte, Dörfer und jetzt auch noch Berggipfel. Oft hieß es: Die Taliban seien besiegt, El Kaida sei zerschlagen, Tora Bora sei eingenommen. Ein Vierteljahrhundert dauert die Suche genau, und die Amerikaner werfen noch immer bomben. Sind die El-Kaida-Kämpfer Stehaufmännchen? Es hat den Anschein. Am Freitag hatte es wieder geheißen, die Festnahme von Mullah Omar stehe unmittelbar bevor. Am Samstag soll er dann auf einem Moped entkommen sein. Die Häscher seien ihm aber weiter auf den Fersen. Da erhebt sich die Frage, wer mit wem Katz und Maus spielt. Entweder die Taliban mit den Amerikanern – oder die amerikanische Informationspolitik mit der Weltöffentlichkeit. (Dolomiten, Bozen, 8.1.2002, le)

Berggipfel bombardiert. US-Luftangriffe im Spinghar-Gebirge („weiße Berge“). (D 7.1.2002)

Mullah Omar soll aus der Provinz Helmand vor den amerikanischen Häschern geflüchtet sein. Möglicherweise ist er aber auch – wie gemeldet - seit langem gefangen, und seine Übergabe an die Amerikaner hängt nach Landesbrauch davon ab, wieviel diese für ihn Lösegeld bezahlen. (5.1.2002)
Mulla Omar escapes; top al-Qaeda man, Zaeef arrested Taliban supreme leader Mulla Mohammad Omar has once again evaded forces poised to capture him, slipping away from a southern hideout while his supporters discussed his surrender, officials said on Saturday. (Jang/The News, 6.1.2002)
Il mullah beffa i marines.
Omar sfugge alla cattura in sella a una moto. (la Repubblica, Roma, 6.1.2002, p. 10)

“Kein Afghane, der eines Verbrechens beschuldigt wird, darf an ein anderes Land ausgeliefert werden”. So lautet Artikel 27 der afghanischen Verfassung von 1964. (D 5.1.2002)

Mulla Omar´s handover being negotiated. Tribal leaders in Kandahar said envoys sent into the hills do demand the hand of Mulla Omar. (Jang/The News 4.1.2002)

U.S. B-52s dropped satellite-guided bombs on an al Qaeda guerrilla basis in Eastern Afghanistan. Zhawar Kili target in Khost province. (http://abcnews.go.com 4.1.2002)

Al Qaedas heroischer Endkampf in Tora Bora
(bis Dezember/Januar) siehe aktuelle Meldungen in den Zeitungen.
Immer noch sind viele Kämpfer in den Berghöhlen versteckt. Nach und nach nehmen die Alliierten eine Höhle nach der anderen ein und die Afghanen, Araber usw. fliehen in die Umgebung und andere Provinzen, wo sie weiter Widerstand leisten zumindest bis Januar 2002.

Osama bin Laden fordert weitere Angriffe auf die amerikanische Wirtschaft in einer neu aufgetauchten, 34 Minuten dauernden Videobotschaft Amerika werde Dinge erleben, „die es seit Vietnam nicht mehr erlebt hat“. Am 11. September habe Gott „diesen arroganten Menschen diese blutige Lektion erteilt“. (Al Dschasira, D 28.12.2001)

 

Sogar an Weihnachten 2002 führen die Amerikaner Krieg. Eine Schande für alle Beteiligten, die sich Christen nennen. Da ging es in den früheren Weltkriegen wenigstens am Heiligen Abend in der Regel christlicher zu.

 

George Bush steigt zum Helden auf. 96 Prozent der Amerikaner vom tatkräftigen Präsidenten begeistert. Den „Krieg gegen den internationalen Terrorismus“ will er „überall auf der Welt bekämpfen“ und „ein für allemal ausrotten“. Dass sich eine solche Massenbegeisterung im Grenzbereich der Hysterie bewegt und auch für Musterdemokratien wie die amerikanische reichlich bedenklich ist, scheint niemanden in Washington zu beunruhigen. Die große Leistung von Bush besteht vor allem darin, einen „klinisch sauberen“ Krieg mit viel bomben geführt zu haben. Es floss kaum amerikanisches Blut, denn die verlustreiche Erdarbeit machten die afghanischen Anti-Taliban-Verbündeten. (Peter W. Schroeder, D 22.12.2001)

 

US-Luftwaffe greift Konvoi afghanischer Stammesfürsten und Mudschahedin-Kommandanten an. 65 Tote. (D 22.12.2002)

 

Zweifel an Osama-Video. Übersetzer in Deutschland und Saudi-Arabien decken falsche Übersetzung auf. Das ARD-Politmagazin „Monitor“ berichtete, in der vom Pentagon herausgegebenen englischen Übersetzung seien Bezüge hergestellt worden, die bin Ladens Schuld beweisen sollen, aber auf dem Band so nicht enthalten sind. Der Hamburger Orientalist Gernot Rotter: „Die amerikanischen Übersetzer ... haben offensichtlich an vielen Stellen Dinge hineingeschrieben, die sie hören wollten, die aber so nicht zu hören sind.“ (D 22.12.2001)

 

Keine Spur von Osama bin Laden. US-Verteidigungsminister: „Das ist eine brutale, schmutzige und harte Arbeit.“ Richter Ahamat Ullha Sarif vom Obersten Tribunal in Kabul: Auch weiterhin öffentliche Hinrichtungen in Afghanistan, aber „gerecht und milde“. So würden Gehenkte nicht wie bei den Taliban vier Tage am Galgen gelassen, sondern vermutlich nur eine Viertelstunde. Zur Steinigung von Ehebrechern sollten künftig kleinere Steine verwendet werden; so hätten sie eine Chance zur Flucht, aber nur wenn sie gestehen, denn sonst würden sie gefesselt. (D 19.12.2001)

 

Todesstrafe für Osama bin Laden nicht ausgeschlossen, sagt US-Justizminister John Ashcroft. (D 13.12.2001)

 

El Kaida offenbar am Ende. Ostallianz nimmt Tora Bora ein. (D 17.12.2001)

 

Verlierer.
Was mag jetzt wohl in den Köpfen der Verlierer in Afghanistan vorgehen? Niemand hilft ihnen aus ihrer Lage, auch die ehemaligen Freunde nicht. Welchen Sinn hatte ihr Leben und der ganze Einsatz? Gejagt, eingekesselt, gefangen und wenig Hoffnung ist ihr Schicksal. Wie groß wird ihre Reue und die bange Frage sein, wie wird es weitergehen und was kommt auf uns zu? Das alles muß für diese Menschen jetzt furchtbar sein. Bestimmt haben sie vorher nie daran geglaubt, einmal in eine solche Lage zu kommen. Ich glaube, dass solche Menschen, wenn sie es jetzt könnten, weinend das Vaterunser beten würden, aber sie wissen nichts von einem gütigen himmlischen Vater und von Jesus Christus, dem Lamm Gottes, welches hinwegnimmt die Sünden der Welt. (Leserbrief von Andreas Oberleiter in den „Dolomiten“, Bozen, 13.12.2001).

 

etika.com-Analyse des neuesten Videos von Osama-bin-Laden

Warum Zweifel an der Echtheit des 40-minütigen Videos zulässig sein müssen, das am 13.12.2001 von den USA veröffentlicht wurde und in dem Osama bin Laden sich angeblich als Urheber der Terroranschläge vom 11. September entlarvt:

  1. Osamas Gesicht ist, wenn er die entscheidenden Sätze sagt, jedenfalls auf den Aufnahmen, die wir gesehen haben, stets im Dunkeln, und der Zuschauer kann die Lippenbewegungen nicht nachvollziehen.
  2. Auch in Jalalabad, wo das Video gefunden wurde, dürfte der Stützpunkt der Taliban ebenso wie an anderen Orten intensiv beschossen worden sein. Und inmitten des ganzes Staubes und der Steine liegt ein unversehrtes Videoband.
  3. Und auf diesem Videoband wiederholt Osama bin Laden ausgerechnet das Ereignis, das ihn am meisten belastet und ihn seinen Kopf kostet, wenn er gefangen wird. Das erinnert an die Wildwestromane, in denen die Trapper die Indianer am Lagerfeuer genau in jenem Moment belauschen, in denen sie über den unmittelbar bevorstehenden Überfall beraten.
  4. Warum das tagelange Zögern bis zur Veröffentlichung, nachdem Vizepräsident Richard Cheney schon am 9. Dezember erklärt hatte, die Aufzeichnung beweise klar die Verwicklung bin Ladens in die Anschläge vom 11. September (D 10.12.2001)? Warum wurde nicht gleich nach dem Auffinden eines derart wichtigen Dokuments eine Kopie zum Beispiel an die arabische Fernsehstation Al-Jazeera geschickt, damit niemand später den Vorwurf erheben könne, das Band sei manipuliert worden? Wissen doch heutzutage schon Kinder,
    dass man Foto-, Film- und Tonmaterial nach Belieben digital bearbeiten und herstellen kann.
  5. In frischer Erinnerung sind uns die regelmäßig wiederholten Behauptungen der Amerikaner nach dem 11. September, Beweise für Osama bin Ladens schuld zu haben. Adept und Adlatus Blair reiste um die halbe Welt, unter anderem nach Indien und Pakistan, um dort neue Beweise zu präsentieren. Wären es echte Beweise gewesen, hätten sie genügt. Aber kritische Geister spürten, wie fadenscheinig sie waren.
  6. Merkwürdig, dass vor wenigen Tagen ein US-Sprecher (sinngemäß, wir haben nur die Radiomeldung im Kopf) behauptete, auch nach Veröffentlichung des Videos würden bei manchen Leuten die Zweifel bleiben. Sind doch in dem gestern abend ausgestrahlten Video Sätze enthalten, die keinerlei Zweifel an der Urheberschaft Osama bin Ladens an den Angriffen auf das World Trade Center und das Pentagon hinterlassen. Oder wurden diese Sätze in diesen zwei Tagen in fieberhafter Eile von Geheimdienstexperten in das Video hineingeschmuggelt? Zwei davon lauten: “UBL: (... Inaudible...) We calculated in advance the number of casualties from the enemy, who would be killed based on the position of the lower...“ – We calculated that the floors that would be hit would be three of four floors. I was the most optimistic of them all. (… Inaudible…)“
  7. Letzte Bedenken: Und wie wäre es, wenn das Video echt wäre, Osama es aber bewusst aufgenommen und liegengelassen hätte zu dem Zweck, seine Täterschaft zu beweisen, jetzt, nachdem die Amerikaner ihre alten Bomben losgeworden sind (die die Afghanen und die Verbündeten zu bezahlen haben werden) – weil er vielleicht mit seinen Gegnern unter einer Decke steckt (die Weltverschwörungstheorie). Wir sind jedenfalls auf die Analysen unabhängiger Experten gespannt.

 

Amerikanischer Taliban: Anschlag mit Biowaffen in den nächsten Tagen, nach dem Ramadan. „Phase 3“ soll dann zur Zerstörung der USA führen. (D 13.12.2001)

 

Huge bombing raids on al-Qaeda mountain positions (Jang/The News, 13.12.2001) – Neue Angriffe auf Tora Bora. Osama bin Laden sei mit Hilfe des Ghilzi-Stammes über die Grenze nach Pakistan geflüchtet, berichhtet der „Christian Science Monitor“. (D 13.12.2001)

Etwa tausend Leichen liegen nach Angaben mehrerer Hilfsorganisationen am internationalen Flughafen der südafghanischen Stadt Kandahar. (D 12.12.2001, S. 2) Massakriert. Von US-Bomben oder Mudschaheddin?

 

„Hamid Karsai ist der Mann des CIA und des ISI“. Dies sagt der pakistanische Afghanistan-Experte Kamran Khan. Chef der neuen Regierung einst von General Fahim inhaftiert – Dieser jetzt Vizepremier. (D 12.12.2001 APA/AFP/Reuters, natürlich nicht die Meldung einer amerikanischen Agentur)

 

El-Kaida-Festung vor dem Fall. Anti-Taliban-Truppen melden Eroberung der Bergfestung. „Es ist vorbei“, sagt Kommandeur Mohammad Saman stolz. Zusammen mit seinen verbündeten Kriegsherren Hasrat Ali und Hadshi Saher verkündet er die bedingungslose Kapitulation der Kämpfer von bin Laden (D 12.12.2001).

 

Sie hungern für eine Satellitenanlage. Auf Kabuls Dächern blühen nun die Fernsehantennen. Unter den Taliban gab es Schläge und Gefängnis für den , der beim Empfang ausländischer TV-Stationen erwischt wurde. (D 12.12.2001)

 

“Bin Laden userà armi batteriologiche” = fase due: l´attacco avverrebbe alla fine del Ramadan. John Walker, l´americano che combatteva con i Taliban racconta i piani del miliardario terrorista, ora prigionero delle forze Usa:. “La terza fase è la distruzione totale degli Usa”. (repubblica.it, 12.12.2001)

 

70 verwundete Araber in Krankenhausbetten in Kandahar umgebracht. (Jang, 11.12.2001) Fast niemand gab dieser Nachricht in den westlichen Medien das angemessene Gewicht.

 

Chaos bei Lebensmittelverteilung. Tagelanges Warten auf 50 Kilogramm Weizenmehl – UN-Helfer nirgends in Sicht. – Die Taliban, die strengen Koranschüler, sind vertrieben, doch der Ganzkörperschleier Burka ist geblieben – mit ein paar Ausnahmen. (D 11.12.2001)

 

Superbomba contro Bin Laden. I B52 sganciano la micidiale „Blu 82“ a Tora Bora. (la Repubblica, Roma, 11.12.2001) La bomba più potente contro le grotte di Osama. Peso 6.800 kg, lunghezza 5,37 m, diametro 1,56 m, esplosivo 5.715 kg. (Corriere della Sera, Milano, 11.12.2001)
US-Bomber werfen am Montag in den Bergen von Tora Bora eine knapp 7000 Kilogramm schwere Benzinbombe ab, einen „Daisy Cutter“. Damit sollen die Höhlen zerstört und die Tunneleingänge zum Einsturz gebracht werden.
(Dolomiten, Bozen, 11.12.2001)

 

Bin Laden forces surrender on Tora Bora. (Jang/The News, 11.12.2001) Falschmeldung.

 

ADC for withdrawal of US aircraft.
Quetta (NNI). Afghanistan Defence Council (ADC) has demanded of the government to ask Americans to withdraw their aircraft from the air bases in Pakistan after an end to Taliban´s era. (Frontierpost, Peshawar, 11.12.2001)

 

Alliance refuses to demilitarise Kabul. (Jang/The News, 11.12.2001)

 

I sauditi: „Dietro di Osama ci sono altri capi“. Principe Nayef, ministro degli Interni saudita,, in una intervista al “New York Times”: “Non credo sia al vertice della piramida (di Al Qaeda). (Corriere della Sera, Milano, 11.12.2001)

 

John Walker. Rap, Internet e fumetti: Così nasce il talebano traditore dell´America. Caccia alle email di John Walker, arruolato da Osama. Spunta l´ipotesi: “È un agente della Cia incognito”. (Corriere della Sera, Milano, 11.12.2001, p. 6)

 

Tora Bora sturmreif geschossen. Stammesfürsten teilen nach Scharmützeln Macht in Kandahar auf. (D 10.12.2001)

 

Bin Laden auf Berggipfel? Amerikaner bombardieren weiter. Nordallianz behauptet, sie habe die Höhlen von Tora Bora erobert und Osama bin Laden habe sich auf Berggipfel zurückgezogen und dort neue Höhlen gebaut. (Radiomeldung 10.12.2001 mittags)

 

Hundreds massacred, hospitals, mosques destroyed.
(PNS): During the 60 days continued US bombardment in Afghanistan, hundreds of Taliban, civilians were massacred while several mosques, hospitals and entire villages were destroyed. The US warplanes continued hammering of Afghanistan from October 7 to December 6 also forced hundred of thousands people to leave their homes and compelled them on living in refugees camps in Pakistan and deserts. During this assault 100 children and 600 Taliban soldiers were massacred in Mazar-e-Sharif while another 26 minors were martyred in a Deeni Madrassa (religious seminary) of Jalalabad, revealed a report made available to PNS, Kabul, Dec 10.  ( paknews.com 10.12.2001 )

Saif El Islam, son of Libyan leader Moammar Gaddafi, has said in Islamabad that Osama bin Laden and Taliban chief Mulla Omar should be tried in the International court of justice if they are caught but demanded general amnesty for the „innocent“ Arabs held captive in Afghanistan. (PTI, ptinews.com 9.12.2001) Strange.

„Nubi oscuri sul mondo, a rischio la pace“. Appello del Papa ma l´America avverte che la fine dei combattimenti è lontana”. Bush: un natale di guerra e ricostruzione. (Corriere della Sera, Milano, 9.12.2001, p. 1) Die trübe Weltlage hindert Bush nicht, am 9.12. im National Building Museum in Washington fröhlich Weihnachtslieder zu singen, und das noch Seite an Seite mit der Sängerin Reba McEntire, die sich zwar dem Fernsehpublikum nicht ganz halbnackt zeigt, aber doch halb halbnackt (Ausstrahlung am 16.12.2001).

Mullah Omar angeblich gefangen
Die Londoner „Times“ meldete als einzige Zeitung am Samstag, 8. Dezember 2001: Mullah Omar sei Freitagnacht von dem milizenfreundlichen Kriegsherrn Khalid Paschtun gefangen genommen worden; er befinde sich nahe Kandahar „in freundlicher Umgebung“ in Gewahrsam. (Quelle: PNS, paknews.com 9.12.2001, The Times, London)
Mullah Omar captured
LONDON DEC 08 Taliban's spiritual leader Mullah Mohammad Omar has been captured and is in the custody of a warlord sympathetic to the militia, Khaled Pashtoon, a spokesman for Gul Agha Sherzai, a Kandahar commander, said. Taliban leader Mullah Omar was captured Friday night and is near Kandahar in the custody of warlord Khalid Pashtoon who is sympathetic to the militia. He is being held in a “friendly environment”. (The Times, London, 8.12.2001,  www.thetimes.co.uk paknews.com 9.12.2001)

Osama bin Laden is hiding in the mountains of Tora Bora. Commander Hazrat Ali said his men were closing in on the world's most wanted man and his hardcore al-Qaeda fighters in the caves of this rugged snow-capped region. "We think that today or the day after today we will martyr them," he said. (Jang/The News, 8.12.2001)

Mullah Omar disappears from Kandahar -Kandahar handover complete: AIP
US Marines kill 7 in first ground attack - Fighting rages in Tora Bora, key hill captured - Strategic Afghan town of Spin Boldak falls: Al-Jazeera (Jang/The News, 7.12.2001) La resa del Mullah Omar, cade Kandahar. (Corriere della Sera, Milano, 7.12.2001) Taliban geben Kandahar auf. (D 7.12.2001)

Beleaguered Taliban Supremo Mullah Mohammad Omar today agreed to surrender Kandahar, exactly two months after the US-led coalition began military operations. The Taliban would begin handing over the control of Kandahar from tomorrow to a local tribal elder Mullah Naquibullah to avoid further bloodshed in the heaviliy-bombed city. (PTI, ptninews.com 6.12.2001)

Tora Bora, assalto alle grotte in cui si nasconde Bin Laden. Intensi bombardamenti Usa, l'Alleanza del Nord avanza. Uccisi 22 uomini di Al Queda. Lo sceicco potrebbe essere fuggito sulle montagne più a ovest (La Repubblica, Roma, 6.12.2001)
Tora Bora (= schwarzer Staub) gilt als bombensichere und nahezu uneinnehmbare Bergfestung.
Unterirdisches Höhelnsystem mit Stromgerenatoren und Belüftungsanlagen. (D 6.12.2001)

Neue afghanische Interimsregierung in Bonn gebildet: Regierungschef Sayed Hamid Karsai, Paschtune, erbitterter Feind der Taliban, mutmaßliche Mudschaheddin ermordeten seinen Vater, Führer des königstreuen Popalsai-Clans im zweitgrößten Paschtunenstamm der Durra. Außenminister: A. Abdullah, Nordallianz. Innenminister: Yunus Kanuni, Nordallianz. Frauenministerin: Sima Samar, Rom-Gruppe um Ex-König Zahir, seit 1989 bei der Organisation Shuhada, die sich um die medizinische Versorgung von Frauen und Kindern kümmert. (D 6.12.2001)
Nuovo governo afgano, il no del signore della guerra
Dostum, il conquistatore di Mazar-i-Sharif, contesta l'intesa siglata ieri a Bonn: "Li boicotterò". Critiche anche da leader pashtun (La Repubblica, Roma, 6.12.2001)

Horror im Fort Qalai Janghi !!!
Amerikaner kämpfte an der Seite der Taliban. Flucht nach sieben Tagen in der Hölle. Er kann von einem unbeschreiblich grausamen Massaker berichten. Einem Massaker, an dem amerikanische Militärs und Elitesoldaten des berüchtigten Bürgerkriegsgenerals Rashid Dostum beteiligt waren. Zusammen mit 85 weiteren Taliban-Kämpfern kroch der schwerverletzte John Walker (20) alias Abdul Hamid aus den Trümmern des Qalai-Janghi-Forts. Niemand hatte damit gerechnet, dass in dem Steinhaufen noch Menschen leben würden. Drei Tage lang hatten US-Bomber mit immer neuen Angriffswellen das Gefangenenlager in Schutt und Asche gelegt. „Um einen Aufstand der Inhaftierten zu beenden“, heißt es amtlich. Soldaten Dostums hatten das Töten dann fortgesetzt. Mit Dauerfeuer aus Maschinengewehren und mit Panzerfäusten vernichteten sie alles, was sich noch bewegte. Vielleicht 200 Taliban-Kämpfern gelang während der Bombardierungen die Flucht. Als afghanische Rot-Kreuz-Helfer nach den Kampfhandlungen mit der Bergung der Leichen begannen, wurden sie plötzlich beschossen. In den zerstörten Kellergewölben des Forts hätten zwei Taliban-Kämpfer überlebt, hieß es. Daraufhin warfen Dostums Männer Handgranaten in die Ritzen und schossen wieder Panzerfäuste in die Hohlräume. Als immer noch Geräusche zu vernehmen waren, ließ der General brennendes Benzin in den Untergrund laufen. Daraufhin waren Hilferufe und Stöhnen zu hören, was Dostum auf seine Art beantwortete: Seine Soldaten leiteten einen Bewässerungskanal um und setzten das gesamte fort unter Wasser. Daraufhin flüchteten 86 Taliban-Kämpfer ins Freie. Keiner von ihnen war unverletzt, bis auf einen Amerikaner. (Peter W. Schroeder, Washington, Dolomiten, Bozen, 5.12.2001)

Nahkampf in Kandahar
Abdul Jabbar, an Afghan tribal representative in Pakistan in contact with commanders at the scene, described the fighting as close combat. ``They're face-to-face,'' he said.
Taliban fiercely defending Kandahar (paknews.com, 5.12.2001)
Bewunderung aus Deutschland – ohne jede ideologische Wertung - für die Taliban-Kämpfer, die nun schon so viele Wochen einer gewaltigen Übermacht standhalten und kämpfen wie Löwen gegen eine Invasion von Planierraupen und Baggern: Die Afghanen, jedenfalls die Paschtunen, achten Ehre und Tapferkeit über alles, gemäß ihrem Ehrenkodex „Pashtunwali“ – und sie verteidigen ihr eigenes Land!

US doubles number of copters near Kandahar (paknews.com, 5.12.2001)
Al-Qaeda attacked at Tora Bora (Jang/The News, 5.12.2001)
Afghan groups sign power-sharing accord (Jang/The News, 5.12.2001)

Sechs Taliban-Gegnern ohne Bart wurden bei Tangi Abresham zwischen Jalalabad und Kabul Nasen und Ohren abgeschnitten. (D 5.12.2001 APA/AFP)

Omar in command of Taliban forces in Kandahar
ISLAMABAD, Dec 03 (PNS): Taliban governor of Kandahar Mulla Hasan Rehmani Sunday said supreme leader Mulla Mohammad Omar himself is leading Taliban forces in Kandahar to fight against the Americans and their agents.  He told PNS from Kandahar Mulla Rehmani said Mulla Omar is safe and sound and is in the outskirts of Kandahar. "We will defend our stronghold till last," the governor said.He said Kandahar has been under heaviest bombardment for several days, which has caused a large number of civilian casualties and destruction of houses and shops.  ( www.paknews.com 3.12.2001)

Tropas especiales de EE.UU. llegan a Tora Bora, donde se habría localizado a Bin Laden (ABC, Madrid, 3-12-2001)

Kandahar, preso l'aeroporto - Bombe sui civili: 50 morti
Secondo l'Alleanza del Nord, colpiti per errore due villaggi a Tora Bora. (La Repubblica, 2.12.2001)

Mullah Omar – ein islamischer Asket. „Wie können wir ruhig bleiben, wenn wir Verbrechen an Frauen und den Armen sehen?“, sagte Mullah Mohammad Omar, das Oberhaupt der Taliban. Omar hatte Anfang 1994 rund 30 Taliban (Islamschüler) um sich geschart, nachdem er von der Vergewaltigung zweier junger Frauen durch einen Kommandeur der Mudschaheddin gehört hatte. Die Gruppe griff das Lager des Kommandeurs an und befreite die beiden Opfer. „Wir kämpfen gegen Moslems, die vom rechten Weg abgekommen sind“, sagte Omar. Er wird beschrieben als asketischer Mensch, „der sich durch ein Leben in Enthaltsamkeit Gott näher wähnte. So ist es nicht überraschend, dass die Taliban dem Volk dasselbe verordneten: Unterhaltung wie Fernsehen, Sport und Musik waren strikt verboten. (Dolomiten, Bozen, 1.12.2001, S. 3)

General Raschid Dostum, Usbeke, Verbündeter der Russen in ihrem Kampf gegen Afghanistan. Hat einen gewaltigen Handel, ja sogar eine Fluglinie organisiert, die sich damit befasste, Rauschgift nach Europa zu transportieren. (Otto von Habsburg, D 1.12.2001)

Der zur Nordallianz übergelaufene frühere Vizeinnenminister der Taliban-Regierung, Mohammed Chaksar, der in einem komfortablen Anwesen in Kabul wohnt, sagte der „Washington Post“, Osama bin Laden habe „die Taschen voller Geld“ gehabt. Wenn er von den Talibanführern etwas gewollt habe, sei er mit Bündeln von 50.000 bis 100.000 Dollar gekommen. „Er tat, was er wollte“. (D 1.12.2001)

Cheney: sappiamo dov´è Osama Bin Laden. (Corriere della Sera, Milano, 30.11.2001, El Mundo)

Amerikaner: Volk von Denunzianten. Polizei erstickt unter „sachdienlichen Hinweisen“. Übertreibungen oder Abrechnungen. (D 30.11.2001 scr)

Verräter von Taliban in Kandahar aufgehängt. Einer wurde ertappt, wie er mit dem Satellitentelefon mit dem Feind telefonierte. (30.11.2001) Si rompe il fronte dei Taliban. Fughe di massa e diserzioni sotto le bombe Usa. (la Repubblica, Roma, 30.11.2001, p. 6)

Satellitenschüsseln werden an Häusern in Kabul angebracht. (Ende November 2001) Der Untergang Afghanistans beginnt.

Haji Abdul Qadir leaves Bonn conference. The top-ranking Pashtun at the talks apparently left in protest that his ethnic group was not adequately presented. (afgha.com, 30.11.2001, Reuters)

“Noi occidentali complici dei killer di Mazar”. Accuse su “The Independent” (Corriere della Sera, Milano, 30.11.2001, p. 8) A Herat città dell´orrore, fossa comune per i mujahiddin. (la Repubblica, Roma, 30.11.2001, p. 9)

Gli uomini di Al Qaeda a Milano. (la Repubblica, Roma, 30.11.2001) “Smantellata la cellula di Osama. Quattro ordini d´arresto. Uno degli integralisti fotografato con bin Laden. Perquisite due moschee: “Ritrovo dei duri”. (Corriere della Sera, milano, 30.11.2001)

I mujaheddin: sì al re, no al Onu. Prime intese a Bonn. (La Stampa, Torino, 29.11.2001) Am 29.11. lenkt die Nordallianz aber doch ein und billigt im Prinzip die Anwesenheit einer multinationalen Friedenstruppe.

Le prove dei massacri di Mazar-i-Sharif. La repressione guidata dagli Usa, ecco gli orrori di Mazar-i-sharif. Nuovi particolari sulla strage nella fortezza con oltre seicento vittime. (la Repubblica, Roma, 29.11.2001) Decine di cadaveri avevano i polsi legati. (Corriere della Sera, Milano, 29.11.2001, p. 6) Fresh bloodshed at Mazar fort. Survivors have been discovered among the hundreds of Taleban prisoners slaughtered during an uprising. The surviving Taleban shot and wounded two local health officials. (afgha.com 30.11.2001 BBC).

L´ultimo appello di Omar: “Resistere all´oltranza”. Il leader dei talebani esorta al sacrificio finale.
(Corriere della Sera, Milano, 29.11.2001, p. 5) “Kampf bis zum letzten Atemzug”. Durchhalteappell des Taliban-Führers Mullah Omar. (D 30.11.2001 Courrier International, Wprost)

“Canta, o kalashnikow, la melodia del Corano”. Taccuini di poesie fra le carte dei talebani a Kabul. Con gli inni alla guerra santa e allo sterminio degli infedeli. (Corriere della Sera, Milano, 29.11.2001, p. 8)

CIA officer confirmed killed in Mazar-i-Sharif -  We do not know where is bin Laden: Coalition spokesman - Coalition claims pro-Taliban PoWs killed in pitched battle - Pakistanis among 160 Taliban executed near Kandahar (Jang/The News, Pakistan, 28.11.2001)

Prayers for Osama bin Laden, Mullah Omar and the Taliban

Gebete für Osama bin Laden, Mullah Omar und die Taliban

600 ausländische Taliban-Mitstreiter tot. Sie kämpften drei Tage, bis 28.11., im Gefängnis bei Mazar-i-Sharif. Offenbar, um dem Gemetzel zu entrinnen, das die Nordallianz an ihnen verübt hat. Auf den Fotos lagen überall Leichen herum, und die Soldaten der Nordallianz zankten sich um die Gewehre und Stiefel der Unterlegenen. Vermutlich 600 tote Taliban. Ein Schandfleck für die Sieger. (28.11.2001) Una montagna di corpi nel carcere di Mazar. (Corriere della Sera, Milano, 28.11.2001, p. 10) Nel carcere di Mazar-i-Sharif: Testimoni: “Una carneficina”. I giornalisti entrano nel forte della rivolta: quasi tutti i 600 Taliban stranieri imprigionati sono stati uccisi. Cadaveri ovunque e un forte odore di gas. (repubblica.it, 28.11.2001 online)

Kabul, il ritorno dell´Armata russa. (la Repubblica, Roma, 28.11.2001, p. 11) Früher oder später wird es krachen.

US-Marines jagen bin Laden. USA setzen Bodentruppen ein. (D 27.11.2001)

Kabul´s women list kidnap horrors. During the past few years, the United Nations and human rights organizations have cited reports of abductions for forced marriages and rape. On Nov. 17, the State Department issued a report saying “the Takiban has perpetrated egregious acts of violence against women, including rape, abduction and forced marriage”. The officials say Taliban and allied fighters – Arabs, Pakistanis and others – kidnapped women and girls from around Kabul, especially in the days before the Islamic militant movement fled the capital Nov. 12. (The Chicago Tribune, November 27,2001, www.afghanradio.com)

Kundus fällt an die Nordallianz. Ohne größeren Widerstand. Nach über einwöchiger Belagerung kapitulierten Tausende von afghanischen Talibankämpfern. (D 26.11.2001)

Furcht vor Blutbad in Kundus. General Rashid Dostum: „Wenn die Taliban nicht bis Sonntag aufgeben, werden sie eliminiert.“ Am Freitagabend setzte die Nordallianz eine neue Frist fest. Sie müssten bis Samstagnachmittag kapitulieren. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat in Masar-i-Scharif 600 Leichen entdeckt. (Es handelt sich vermutlich um Taliban und Taliban-Anhänger.) In Schindand bei Herat wurde ein Massengrab entdeckt. Laut BBC hatten dort vermutlich Taliban ein Massaker verübt.  Angesichts der begangenen und drohenden Massaker hat das Rote Kreuz betont: „Tötung, Folter und erniedrigende und entwürdigende Behandlung sind verboten.“ (Dolomiten 24.11.2001)

Massaker der Nordallianz in Afghanistan. Die Vereinten Nationen haben deutliche Hinweise darauf, dass es bei der Vertreibung der Taliban in mehreren Städten zu Massakern und Vergewaltigungen der Nordallianz (besser wäre: durch Soldaten der N.) gekommen ist. Das sagte die Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson. (Die Welt, 24.11.2001, S. 1)

US-Soldatinnen sind nicht begeistert von den Truppenbetreuerinnen. Die US-Marine hat zur Animierung ihrer Truppen leicht bekleidete junge Frauen (Cheerleaders) eingeflogen. Vorstellung für die Matrosen des Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“. Eine Soldatin warnt: „Die Männer hier sind seit 65 Tagen auf See, und ihre Hormone spielen verrückt.“ (Dolomiten 24.11.2001)

“Non serviranno truppe straniere in Afghanistan”. Svolta Usa: no all´ipotesi di una forza di pace. Rumsfeld: “Riteniamo che l´alleanza del nord sarà in grado di tenere ordine nel Paese anche da sola”. Arriveranno i cacciabombardieri A 10. (Corriere della Sera, Milano, 23.11.2001, p. 9)

Hekmatyar: “Continueremo noi la guerra santa dei talebani”. (Corriere della Sera, Milano, 23.11.2001, p. 9)

Das Drama von Kunduz: Die Verhandlungen zwischen den eingeschlossenen Taliban-Kämpfers mit ihren arabischen, pakistanischen und tschetschenischen Kampfgenossen und der Nordallianz sind gescheitert. Seit Donnerstag läuft eine Offensive der Nordallianz. Zudem werden die Taliban von den Amerikanern bombardiert. Tragödien spielen sich ab wie folgende (siehe www.dolomiten.it/ 23.11.2001 :) „Den Tod wählen oder das Überleben? Dem alten Ideal treu bleiben oder Verrat üben? Was für Kämpfe mögen sich in den Herzen dieser Taliban-Krieger abgespielt haben, bis sie den Entschluß fassten, den Widerstand aufzugeben und sich der gegnerischen Nordallianz anzuschließen! Sie taten dies gestern in Talokan. Währenddessen weigerten sich die meisten ihrer in Kundus eingeschlossenen Kameraden weiterhin, sich bedingungslos dem Todfeind zu ergeben.“ Anmerkung: Wie tragisch, wenn man bedenkt, dass die Überläufer danach auf die eigenen Kameraden schießen müssen!!! Aber wenn es keine Alternative gibt: kämpfen bis zum bitteren Ende und dabei vielleicht den amerikanischen Bomben zum Opfer fallen oder sich von den Eroberern umbringen zu lassen – das Vertrauen in die Menschlichkeit des Usbekenführers Dostum ist minimal - oder zum Feind überlaufen. Dazu noch der Gedanke an Frau und Kinder und Eltern! Der Krieg ist furchtbar, und wehe denen, die Kriege entfesseln. Auf sie fallen alle Folgen – für jeden Einzelfall.

Gesetzlosigkeit kehrt zurück. Nach Zusammenbruch der Taliban-Herrschaft Plünderungen und Wegelagerei. Eine von den Amerikanern abgeworfene Streubombe verstümmelt Nickwalli, einen zwölfjährigen afghanischen Buben. (D 23.11.2001, S. 3)

Bush ai soldati: il peggio viene ora. – Il video-testamento di Bin Laden: “Se arrivino gli americani, uccidetemi.” - Kunduz, i Taliban si arrendono. – Resisteremo fino alla morte. Il mullah Omar guida la difesa di Kandahar assediata. – La “sacra alleanza” dei terroristi. Così al Qaeda ha conquistato la Jihad islamica egiziana (di Susan Sachs, New York Times). (la Repubblica, Roma, 22.11.2001, p. 1,7,8,14 e 15)

United States and its allied forces asked the Northern Alliance to avoid massacre in besieged enclave of Kunduz warning that any such practice could spoil the situation. (The Frontier Post, Peshawar, 22.11.2001)

Afghanistan descends into chaos. The war in Afghanistan is become increasingly fragmented and chaotic. In the north, troops from the Northern alliance besieging the Taleban redoubt of Kunduz have halted their assault and tried to persuade the thousands of desperate defenders to fgive themselves up. … In Farah, the beleaguered Taleban militia surrendered power to a 100-member-council of local tribal elders after negotiations and then left the area after refusing to surrender their arms. The new council immediately warned another tribal leader Ismail Khan, who has seized power in the adjoining province of Heart, against venturing into Farah. (The arab News, Saudi Arabia, 20 Nov 2001, Afgha.com) -  Analysts say there is an alternative scenario – defeated in conventional conflict in the cities, bin Laden and his allies  take to the mountains for a long and stubborn guerrilla war and this is just the beginning. (paknews.com 20.11.2001)  Looters have taken over the no-man´s land between the Northern Alliance lines and the Taliban´s front. (Marcus Warren in Shahabudin, The Daily Telegraph, London, 20 Nov 2001, Afgha.com)

Afghanen gegen Fremdbestimmung. Keiner will zu kurz kommen. Der Iran, Russland, die Paschtunen, Usbeken, Tadschiken, Hasara – alle bemühen sich fieberhaft, der UNO zuvorzukommen, die eine multiethnische, demokratische Regierung in Afghanistan an die Macht bringen will. Mit welchen Leuten die internationale Gemeinschaft dies tun will, ist schleierhaft. Sie entsendet zwar Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe, Sonderkommandos, aber ob diese auf Dauer in der Lage sind, ein so kriegerisches Volk zu „Frieden und Fortschritt“ zu führen, ist zu bezweifeln. Die meisten Feinde der Taliban sind fast ebensolche radikale Islamiten wie die jetzt fliehenden oder eingekesselten Koranschüler und ihre arabischen Mitstreiter. Die Zeichen mehren sich, dass die stolzen Afghanen mit einer Fremdbestimmung durch den Westen nicht einverstanden sind. Mit Bomben und Dollars wurden die Taliban gestürzt. Ihre Feinde jubeln, haben aber wenig Lust, selbst ein Musterstaat der UNO zu werden. (Kommentar in den „Dolomiten“, Bozen, 20.11.2001 le)

Musharraf aide denies coup plot reports. A military spokesman, Gen. Rashid Qureshi, has denied a Radio Teheran report that a coup plot is on the anvil to overthrow the government of President Gen. Pervez Musharraf. (The Arab News, Saudi Arabia, 20 Nov 2001, Afgha.com)

Pakistan shuts two Afghan Taliban consulates, in Peshawar and Qhetta, leaving the Islamabad embassy.(Reuters, 20 Nov 2001, Afgha.com)

“Non parteciperemo a una guerra civile”. Ministro Martino: per ora non mandiamo i carabinieri. Europa, pronti centomila militari entro un anno. (Corriere della Sera, Milano, Italia, 20.11.2001, p. 12)

Cade in un agguato l´inviata del Corriere. Maria Grazia Cutuli, 39 anni, proprio ieri aveva rivelato in un articolo la presenza di gas nervino in una base abbandonata di bin Laden. Giovedi scorso il governatore aveva avvertito: “Non posso garantire la vostra sicurezza. Che Allah vi protegga”. Quella notte due mujaheddin armati erano entrati nelle stanze degli inviati tentando di derubare gli uomini e violentare le donne. – Fermati da guerriglieri armati, poi gli spari. Quattro inviati sono morti, anche Julio Fuentes, “El Mundo”. Maria Grazia, felice solo sui fronti di guerra. Il coraggio di rischiare per raccontare le crisi del mondo: “Posti poco adatti alle donne? Allora ci vado.” (Corriere della Sera, Milano, 20.11.2001, pp. 1-6)

Osama bin Laden “was in Kabul during its fall (on November 13), Abdul Salam Zaeef, the Taliban´s ambassador to Islamabad, told Qatar´s Al-Jazeera television channel. (Times of India, Nov 20 2001, Afgha.com)

Handabhacken erst beim dritten Mal. Die Nordallianz wendet das islamische Recht „maßvoller“ an. Auch Auspeitschungen. (D 19.11.2001, S. 3)

Mullah Akhtar Usmani named successor of Mullah Omer after consulting Taliban Shoora (cabinet). Mullah Akhtar, a close companion of Mullah Omer, belongs to Kandahar and has been teaching in the same Madrassah (religious school)  (paknews.com 19.11.2001)

Did the North Alliance Act According to Putin´s Plan? The Northern Alliance has captured Kabul after Vladimir Putin´s telephone call to George Bush. (Pravda, Moscow, 19 Nov 2001, Debka information service, Afgha.com)

Mille morti a Kunduz nel fine settimana, Talebani pronto ad arrendersi ma solo sotto il controllo dell´Onu. Sono almeno sette le persone uccise e molte quelle rimaste ferite nel bombardamento effettuato lunedì mattina dai caccia americani su Shamshad, a otto chilometri dalla frontiera con il Pakistan a sud di Jalalabad. “Non capiamo perché gli americani bombardano questo settore dove non ci sono talebani né depositi d´armi”, ha detto un soldato afghano al posto di frontiera di Torkam. Un deposito del Programma alimentare mondiale delle Nazioni Unite (Pam) a Kandahar è stato bombardato. (Corriere della Sera, Milano, 19.11.2001)

Alliance asks UK to withdraw troops. Pro-Rabbani Tajik spy master Gen Faheem asked the Britain to reduce the size of their troops. …”because the heavy presence of the foreign troops was causing resentment among the soldiers of Northern Alliance”. (Jang/The News, 18.11.2001) Die Afghanen kämpfen um die Rettung ihres Landes von fremder Vorherrschaft: Afghanen gegen USA/GB/UNO etc. Sie wissen, was die Stunde geschlagen hat.

US spent one billion dollars … distributed amongst local tribal chiefs and commanders in Afghanistan. (The Frontier Post, Peshawar, 18.11.2001) Die Amerikaner werden merken, daß man mit Dollars nicht die Welt kaufen kann. Auch oder besonders  Araber und Afghanen haben eine Ehre. Im Orient ist man schlau, man nimmt, was man bekommt...

Jalalabad. Nagarhar authorities order arrest of Arabs. Afghanistans eastern council (Mashriqi Shora) has elected Haji Qadir as the new governor of the Nangarhar province. (The Frontier Post, Peshawar, 18.11.2001)

L´inferno di Kunduz. Al Qaeda stermina i Taliban - Suicidi di massa a Kunduz pur di non arrendersi
Circa 150 "studenti coranici" uccisi dai membri di Al Qaeda a Kunduz: volevano arrendersi
L'Alleanza: "Lo sceicco vicino a Kandahar" (www.repubblica.it  und www.corriere.it .
18.11.2001. La Repubblica, Corriere della Sera u. a. berufen sich auf britische Sonntagszeitungen, die nach aller Erfahrung höchst unzuverlässig sind)

21 Staaten helfen bei Bildung einer multiethnischen Regierung. Multinationale Truppe in Planung. (D 17.11.2001, S. 1) Helfen! Die Afghanen werden sich freuen über die Einmischung.

Mohammed Atef, Militärstratege der al Qaeda und Stellvertreter von Osama bin Laden, wurde bei einem amerikanischen Bombenangriff auf Kandahar getötet. Früher war er ägyptischer Polizist und Leibwächter bin Ladens im Sudan. Die Tochter Atefs heiratete einen der Söhne bin Ladens. Die Amerikaner setzten auf ihn ein Kopfgeld von 5 Millionen Dollar aus (auf bin Laden 25 Millionen Dollar). Geheimdienstler sehen in ihm  den Schlüsselplaner der Anschläge vom 11. September und der Bombenattentate auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 1998 mit über 200 Toten. (D 17.11.2001, S. 1) Jene, die sich das Kopfgeld verdienen wollen, brauchen sich nicht einbilden, danach in Ruhe ihr Dasein fristen zu können. Man erinnere sich an die Schicksale Trotzkijs und anderer Abtrünniger und Überläufer und „Hinweisgeber“. Gerade Revolutionäre richten ja ihr Hauptaugenmerk auf die Ausmerzung ihrer persönlichen Gegner, verschwenden ihre Energien mit der Ausübung der Blutrache. Wir möchten zum Beispiel nicht in der Haut Musharrafs stecken.

La profezia di Omar: “Distruggeremo l´America”. (Corriere della Sera, Milano, 16.11.2001, p. 2)

Ramadan beginnt am Freitag, 16. November 2001.

Le milizie pashtun padrone di Jalalabad. La città è stata liberata dai seguaci dell´ex re Zahir: “Siamo contrari al predomonio dell´alleanza del Nord”. (Corriere della Sera, Milano, 16.11.2001, p. 7)

Angebote aus aller Welt für eine “Streitmacht der Freiwilligen” (nach Afghanistan). (Frankfurter Allgemeine, 16.11.2001, S. 1)

Afghanistan zerschlagen, zersplittert:
neue multikulturelle Provinz des USA-UNO-Weltstaates

etika.com zieht eine vorläufige Bilanz des Afghanistan-Überfalls (15.11.2001)

Es war kein Krieg, es war ein Überfall, eine militärische Intervention, diplomatisch ausgedrückt. Denn General Carl von Clausewitz bezeichnet einen „Krieg zwischen Staaten von merklich ungleichen Kräften als ein Absurdum, d. h. als etwas Unsinniges“ (Vom Kriege, 2. Kapitel, Vier Falken Verlag Berlin, o. J., Seite 37). Und was hatte der vielfach  als mittelalterlich geltende Taliban-Staat schon vorzuweisen? Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt.

Was haben die Angreifer mit ihrem Militärschlag erreicht? „Das Ziel ist, den Feind wehrlos zu machen.“ (Clausewitz S. 16) Haben die Amerikaner dieses Ziel erreicht? Nein, ihr Gegner ist Osama bin Laden. Er selbst ist noch nicht gefasst, und wenn -  mit seinem Tod ist das übernationale Netzwerk al Qaeda weder wehrlos noch tot. Der Kampf wird an neuen Fronten geführt, die einen führen ihn mit allen möglichen Waffen, die anderen mit Lüge und Psycho-Terror, wieder andere mit dem Geist (Gottes).

Immerhin ist es den Amerikanern mit einem gewaltigen Aufwand an Kriegsmaterial gelungen, den Widerstand in Afghanistan zu vernichten und dieses mittelasiatische Land als neue Provinz dem geplanten USA-UNO-Weltstaat einzuverleiben, mit Hilfe von gut gezahlten Vassallen. Immer auf den Spuren des ehemaligen Landmessers und Bodenspekulanten George Washington, dessen Devise lautete „kill and destroy“ (Joachim Fernau: Halleluja – die Geschichte der USA, Goldmann Verlag München, 1982, S. 35). Es hatte angefangen mit den Huronen, die im Gegensatz zu der Beschreibung in Coopers „Lederstrumpf“ tapfer und aufrichtig und nicht hinterhältig und verräterisch waren – und heute weht nun das Sternenbanner über Afghanistan.

Aber wir wollen nicht immer gegen die Amerikaner vom Leder ziehen. Sie haben nämlich viel von den Briten, ihren engsten Blutverwandten, geerbt, wie Fernau genüßlich berichtet. Der alt-englische Tory und spätere US-Präsident John Adams haßte Revolutionäre, fühlte englisch (nämlich überhaupt nicht), dachte englisch (nämlich berechnend) und lebte englisch (nämlich innerlich und äußerlich wie ein Lord) (S. 63). Wie ein Lord leben kann ein Volk aber nur, wenn es reich ist. „Indien bot da keine Schwierigkeiten; in Indien wohnten Inder, man plünderte sie einfach aus.“ (S. 46) Und so lebt die Reiche Welt noch heute davon, dass sie die Arme Welt ausplündert. Zurück zum Thema:

Die Afghanen werden immer so aufmüpfig und freiheitsliebend bleiben wie die Albaner (Kosovo, Mazedonien) und die Iraker. Und untereinander bleiben sie zerstritten. Jeder kämpft wie bisher gegen jeden. Aber nur diese Uneinigkeit hat der Weltmacht Nr. 1 den Weg geebnet, um die gesprengten Lücken zu besetzen und das Land künftig über die Führer wichtiger Gruppen zu kontrollieren nach dem weltweit bewährten Motto: „Frieden, aber dafür Nutzung eurer Erdöl- und Erdgasvorräte auf 99 Jahre“. Als Zuckerl gibt es Rabatte beim Ankauf von Flugzeugen und Panzern für die neuen Machthaber; freilich nicht ohne eine weitere Gefälligkeit: Die neuen Regierungen müssen – wenn die Weltöffentlichkeit nach dem Beifall für humanitäre Hilfe gegen die allergrößte Not wieder weggeschaut hat - die Subventionen für Grundnahrungsmittel aufheben, um den Ängsten der UN-Organisationen vor einer Überbevölkerung entgegenzusteuern.

Die Amerikaner haben von den Deutschen nicht viel gelernt, aber den Clausewitz haben Bushs Generäle auf der Kriegsakademie doch durchgenommen. Leider nehmen sie nur das aus seinem Werk, was ihrer Dollar-Raketen-Strategie nützt, und übersehen das, was jene „bösen Hunnen“ im alten Preußen an Werten der Zivilisation und Menschlichkeit hochgehalten haben, nämlich, dass „gebildete Völker den Gefangenen nicht den Tod geben, Stadt und Land nicht zerstören“ (S. 15) Was tut die Nordallianz? Diese fanatischen Moslems bringen ihre Feinde, ebenfalls fanatische Moslems, unbarmherzig um. Sie würden es nicht tun, hätten die Christen in den vergangenen Jahrtausenden christlich gehandelt. Eben so wie es die „christlichen“ Amerikaner (endlich verstehen wir den Ingrimm Chestertons gegen die Puritaner, man lese „Father Brown“) nicht getan haben, indem sie weite Teile Afghanistans, Stadt und Land, mit Bombenteppichen belegt und damit zerstört haben. Joachim Fernau kritisiert wie Chesterton das „arrogante Auserwählten-Bewußtsein“ der Amerikaner: „Kaum in Amerika gelandet und mit „Halleluja“ in die Knie gesunken, infizierten sie die ganze Luft mit ihrer verheuchelten Rechtschaffenheit und der Überzeugung, Gott zahle mit Erfolg und klingender Münze aus.“ (S. 25f.)

Damit könnten wir das Kapitel ETIKA 95K3E, von kleineren Nachträgen abgesehen, abschließen und müssen nur noch den Titel berichtigen. Terrorakte von al Qaeda nach dem 11. September gab es nämlich wider Erwarten keine. Die meisten Milzbrandattentate dürften von weißen Amerikanern, Geheimdiensten und Einzelgängern herrühren.

Wir können Afghanistan abhaken. Der Sensenmann zieht weiter. Man lese Busch (nicht Bush).

Schlussbilanz:
USA: Tausende Tote in New York, Amerikaner und Börse verunsichert
Afghanistan: große Teile zerstört, Tausende Tote, Millionen im Elend, Hungersnot auf Jahre hinaus verschärft
Waffenfabrikanten: reiben sich die Hände
Mächte der Finsternis: jubeln über den Sieg von Haß und Gewalt und den unaufhaltsamen Vormarsch der Einweltler.

Taliban retake key Afghan province Uruzgan.
Taliban fighters have retaken control of the central Afghan province of Uruzgan, native state of the supreme leader Mullah Mohammad Omar, an Afghan tribal leader said on Thursday. (Jang, The News, 15.11.2001)

Osama says death better than capture: report
Osama bin Laden has told the Taliban he would rather die than be handed over to the United States, Afghan Islamic Press (Jang, The News, 15.11.2001)

Unter den Taliban durften drei christliche Gemeinschaften in Afghanistan arbeiten: die „Kleinen Schwestern von Jesus“ (Bewegung von Charles de Foucauld), die evangelisch-lutherischen „Christusträger“ Lepra-Hospital) und die „International Assistant Mission“ (ökumenisch, Augenklinik, Entbindungsstation). Herat war ab dem 6. Jahrhundert Sitz eines Metropoliten, Zarang ab 1000. Kafiristan (Land der Heiden) wurde erst Ende des 19. Jh. islamisiert, jetzt „Nuristan“ (Land der Reinen). (Zenit 15.11.2007   www.zenit.org)

Christliche Helfer aus Gefängnis befreit. In Pakistan. (Radio 15.11.2001) Gelobt sei Gott! Glücklicherweise sind auch die 16 gefangenen afghanischen Christen frei.

Coming under intense US bombing overnight, the Taliban had fled Jalalabad and Khost. They also retreated without resistance from Kunar, Uruzgan, Nagarhar and Logar. US war planes bombarded the fleeing militia. Kunduz, the Taliban´s last bastion in the north. (Press Trust of India, http://www.ptinews.com 14.11.2001)

Omar e Osama in fuga. L´appello del mullah: “Resistere e morire”. I vertici del regime e di Al Qaeda nascosti nel labirinto di grotte e tunnel di Kandahar. (Corriere della Sera, Milano, 14.11.2001, p. 8)

Saccheggi, furti e omicidi, nessuna pietà per gli sconfitti. I mujaheddin dell´alleanza rubano nelle tasche dei cadaveri e uccidono i taliban che si arrendono. (la Repubblica, Roma, 14.11.2001, p. 4) Cento reclute della jihad massacrata che si nascondevano in una scuola di Mazar-i-Sharif. (Corriere della Sera, Milano, 14.11.2001, p. 6) Kriegsverbrecher.

Taliban überlassen Jalalabad den Shora des Ostens, die der Nordallianz feindlich gesinnt sind. Hadschi Zaman Ghamsharik will dort eigene Regierung bilden.
Los talibanes se retiran de su bastión de Jalalabad. Los talibanes continuaron hoy perdiendo territorio a manos de sus rivales de la Alianza del Norte y otros comandantes locales. Según informó la agencia Afghan Islamic Press, los talibanes se han retirado de la ciudad oriental de Jalalabad, qu e ahora se encuentra en manos de un jefe muyahidin local. También comandantes muyahidin opuestos a los talibanes tomaron el control de la provincia de Logar, y su capital Puli Alam, al sur de Kabul, la capital de Afganistán. Las fuerzas del depuesto régimen talibán, que hasta el pasado viernes controlaban cerca del 90 por ciento del territorio afgano, dominan ahora menos del 20 por ciento, según la Alianza del Norte. La caída de Kabul ha animado a la población de cuatro provincias
del noreste a rebelarse contra los talibanes. "Muy pronto formaremos nuestro propio gobierno en Jalalabad",
indicó Haji Zaman Ghamsharik, jefe de la Shora del Este, todos ellos de la etnia "pashtun", grupo contrario a los talibanes, y también opuesto a la Alianza del Norte.
(ABC, Madrid, www.abc.es 14.11.2001)

Kandahar airport falls to opposition. The strategic airport outside the southern Afghan city of Kandahar, powerbase of the fundamentalist Taliban, fell to opposition forces on Tuesday, tribal leaders said. (http://www.frontierpost.com.pk/ 14.11.2001)
 
Osama Ben Laden has stated "Alarzu Lillah, Walhukmu Lillah." The translation of this is that: The Earth belongs to Allah and thus only Allah's rule should prevail all over the earth. The implication here is that all lands in the world belong to Allah, and to his Followers (who alone practise the religion of truth... the rest are Kafirs), that the Kafirs are in Illegal-Possession of Allah's Land, and need to be evicted. This statement (of OBL) is so obnoxious and so aggravating that, one wonders where did this nightmare of the world come from. The simple answer is: From: HAZRAT MOHAMMAD (the Paigamber or Prophet of Islam) OSAMA BIN LADEN'S JEHAD-CUM-PARADISE 8.
 
Italia in guerra: domenica partiranno le nostre navi 
Da Taranto salperanno la Garibaldi e altre tre imbarcazioni. In tutto 1.400 militari. (la Repubblica, Roma, 14.11.2001) Wozu denn noch? Der Krieg ist doch schon vorbei. Oder etwa doch nicht?
 
Iran's Foreign Minister Kamal Kharrazi said that some six million Afghan people are suffering from famine and hunger as a result of two decades of war, three years of drought, and hostile policies of the Taliban regime over the past five years. The Iranian minister reiterated that the military attacks led by the U.S. forces have made the status of the Afghan nation more critical. The start of cold season in Afghanistan coupled with air raids have made supplying humanitarian aid to the homeless Afghan people more difficult, he said and calling for a solution to the problem. (IRNA, www.irna.com/en/ Nov 13)

Kabul gefallen - Taliban fliehen – Teile der Nordallianz rücken in der afghanischen Hauptstadt ein - Bald jeder gegen jeden (13.11.2001) Der Kabuler Rundfunk brachte als Begleitmusik zu den Berichten vom Einmarsch die Melodie „Mauthausen“ des Griechen Mikis Theodorakis.

Christian prisoners moved to Taliban stronghold. Eight Christian aid workers detained by the Taliban in Afghanistan have been shifted to Kandahar after opposition forces captured Kabul overnight. - Afghan opposition captures Kandahar airport. - US plane bombs Kabul, triggers blaze. Afghan opposition keep main troops outside Kabul. - Taliban withdrawn from Kabul as NA troops enter city. - Reports indicate that the Northern Alliance Troops have reached the city centre and have occupied several government buildings. (http://www.jang.com.pk/thenews/ 13.11.2001)

Angst vor Einmarsch der Nordallianz. Ein Mann aus Kabul: „Ein Führer ist wie der andere. Die Menschen sind nicht wichtig, nur die Macht.“ Nordallianz: Kämpfer ohne Gnade. Nach erster Eroberung Kabuls 1992 bis 1996 Morde, Folter und Vergewaltigungen. Vielvölkerstaat Afghanistan: Neue Zersplitterung bahnt sich an. Milizen beginnen sich wieder das Land aufzuteilen. (Dolomiten, Bozen, 13.11.2001)

Wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen Afghanistan brachten 400 Bürger eine Anzeige gegen die deutsche Bundesregierung ein. (www.friedensratschlag.de 13.11.2001)

Dostum vince, Bush lo avverte:  “Non dovete prendere Kabul”. (la Repubblica, 12.11.2001, p. 3)

Saccheggi e deportazioni a Mazar-i-Sharif. Uomini del Programma alimentare mondiale denunciano violenze e furti dopo l´entrata in città dell´Alleanza del nord. Il generale Abdul Rashid Dostum ha fatto riaprire il leggendario tempio della città che era stato chiuso dai talebani, e ha pregato nel luogo di culto da cui la città ha preso il nome. Mazar-i-Sharif significa “Tomba del prescelto” = sepolcro del califfo Ali, genero di Maometto, venerato dai musulmani di rito sciita. (www.corriere.it

 12.11.2001)

Taliban likely to be ousted before winter: President Pervez Musharraf Sunday said that Afghanistan's ruling Taliban regime is likely to be ousted from power in Afghanistan before the winter. Pointing to the "visible" successes of the US bombings Musharraf said he was "very confident with the way the operations are going," noting that "individuals with such primitive methods of force available to them cannot last very long." "The capture of the pivotal northern city of Mazar-i-Sharif by opposition Northern Alliance forces has "big military and political implications," General Musharraf:" The war has now "turned the corner ...” http://www.frontierpost.com.pk (12.11.2001)

Musharraf: “Il nostro arsenale nucleare non cadrà mai in mani sbagliate”. (la Repubblicca, Roma, 12.11.2001, p. 7)

Bin Laden: “I am ready to die”. Interview with a Pakistani journalist. He told his interlocutor thet he feels certain the Americans will kill him sooner or later. “We have chemical and nuclear weapons as a deterrent,” the 44-year-old Saudi-born terrorist said. “If America used them against us we reserve the rights to use them (too).” (He said) that all Americans were responsible for the “massacring” of Muslims in “Palestine, Chechnya, Kashmir and Iraq” and that Muslims have “the right to attack… in reprisal”. He blamed the “Jewish lobby” who, he said, had “taken America hostage”. The man – who frequently acts as a courier for al-Qaeda – sought out Hamid Mir (36), a Pakistani newspaper editor. Mir, who three years ago obtained bin Laden´s co-operation on a biography, is the editor of the Urdu language Daily Ausaf newspaper. He is known for his Islamist sympathies. “My cause will continue after my death,” bin Laden said. “This war has been spread all over the world.” (The Observer, Sunday, 11.11.2001 www.observer.co.uk )

L'Alleanza del nord "Siamo alle porte di Kabul"
Prese dall'opposizione Pul-i-Khumri, provincia di Baghlam,
e Qala-i-nau, provincia di Badghis. Caduta anche Takhar
Il Capo di stato maggiore della Difesa russo: "Tagliato
in due il fronte dei Taliban
" http://www.repubblica.it  (11.11.2001)

Anti-Taliban opposition claim key victories in fresh offensives
Building on the capture of five northern provinces in recent days, Northern Alliance fighters pushed south through the central provinces of Bamiyan and Baghlan which lie to the west and north of Kabul. US Defense Secretary Donald Rumsfeld said Sunday there were "pockets of resistance" still fighting off the Northern Alliance in the pivotal city of Mazar-i-Sharif. http://www.jang.com.pk/thenews/ (11.11.2001)

US-Patriotismus: Leid passt nicht dazu. CNN-Chef Walter Isaacson gegen zu ausführliche Berichterstattung über das Elend der Bevölkerung. Kritik an dieser Einseitigkeit übt „Washington Post“-Reporter Bob Woodward, der den Watergate-Skandal aufdeckte: „Meine Ansicht ist, dass man „Mein Kampf“ nicht aus der Bücherei nehmen soll. Jeder soll auf dem Marktplatz der Ideen sein Sagen haben. Es ist wichtig, dass die Menschen hören, was bin Laden zu sagen hat.“ (D 10.11.2001, S. 3)

Bin Laden: ho l´atomica. Bush: vinceremo. Berlusconi all´Usa day: “Siamo tutti newyorkesi”. (La Stampa, 11.11.2001, p. 1) (Anm.: Bush und seinesgleichen, wir nicht.) Oggi in marcia per la libertà. (Il Giornale, Milano, 10.11.2001, p. 1, obere Hälfte der konservativ-liberalen Zeitung US-Flagge)

3 naval ships leave Japan for Indian Ocean. Three naval vessels left a Japanese port Friday for the Indian Ocean on a fact-finding mission ahead of a larger task force to provide non-combat support for the US-led military campaign in Afghanistan (The News, Jang, Pakistan, 9.10.2001) To the Angel of Japan: Two times your people lost a world war. The third time will bring you much more tribulation, unless you repent of your deeds.

L´Italia farà missioni d´attacco. (la Repubblica, Roma, 8.11.2001, p. 1) Via libera del Parlamento all´intervento militare. Il nostro contingente composto da 2.700 soldati. Il ministro della Difesa, Martino: La guerra non sarà breve né incruenta. (Corriere della Sera, Milano, 8.11.2001, p. 1) E la Fiamma applaude i “camerati tedeschi”. Anche la Fiamma tricolore di Rauti si è schierato per l´intervento. “L´intervento è doveroso – spiega il senatore Luigi Caruso – per sfatare una fama di inaffidabilità che trova radici nel tradimento operato nella seconda guerra mondiale a danno dei nostri valorosi camerati tedeschi.” (Corriere p. 2). Pazzi.

Eva Klotz sagte, es entspreche „nicht der Tiroler Wehrauffassung, Kriege in andere Länder zu tragen und Kriegsdienste für fremde Herren zu leisten“. Südtirol sei selbst ein Opfer von Krieg und Gewalt und „gegen seinen Willen vom Staat Italien einverleibt“ worden. (www.stol.it , 8.11.2001) Die Tochter des Führers der Freiheitskämpfer der 60er Jahre, Georg Klotz † aus Passeier, und Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol verurteilte die SVP-Parlamentarier, die für die Beteiligung Italiens am Krieg gegen Afghanistan votiert hatten; als einziger Südtiroler hatte deren Parteikollege Senator Oskar Peterlini im römischen Parlament mit Nein gestimmt.

 “Bin Laden has less than $50 million”, the former head of the Saudi secret service said in an interview with the English-language Arab News and London-based Saudi-owned MBC TV. Prince Turki al-Faisal also ruled out the possibility that Bin Laden´s Al-Qaeda organisation may have weapons of mass destruction. (http://news.indiatimes.com 8.11.2001) Der ehemalige Chef des saudi-arabischen Geheimdienstes: Bin Laden hat keine Massenvernichtungswaffen. (http://www.netzeitung.de 8.11.2001)

Für Bekämpfung der sozialen Ungerechtigkeit statt Völkermord an den Afghanen!
Der israelische Friedensaktivist Shraga Elam schrieb in einem offenen Brief an die deutschen Politikerinnen und Politiker: “… nun werden durch sehr fragwürdige Militäraktionen mehrere Millionen Menschen in Afghanistan in Hungergefahr gebracht, und dies im Rahmen eines Kreuzzuges gegen den Terror. Was wir sehen, ist primär ein Völkermord, eine Shoa, und anständige Menschen sollten dazu nicht einfach schweigen und schon gar nicht mitmachen! „Wenn irgendwelche Regierungen Kriminelle oder Mörder von Unschuldigen sponsern“, verkündete George Bush am Tage, als er mit der Bombardierung Afghanistans anfing, „dann sind sie selber Kriminelle und Mörder.“ Muss Bush sich und seine eigene Regierung nicht ebenfalls in diese Kategorie einordnen? Die britische Zeitung „Guardian“ schrieb am 30. Oktober 2001: „In den vergangenen 55 Jahren führte (die US-amerikanische Regierung) ein Ausbildungslager für Terroristen. Die Zahl der Opfer, welche diese Terroristen auf dem Gewissen haben, übersteigt bei weitem jene New Yorks – und andere Gräueltaten – die der al-Qaida angerechnet werden.“ Im Rahmen dieses Terrorismus-Projekts wurden seit 1946 in den USA über 60.000 Leute ausgebildet, die später in Südamerika wüteten. Gilt diese US-amerikanische Aktivität nicht als Unterstützung von terroristischen Tätigkeiten? Am 11. September starben weltweit mehr als 35.000 Kinder an Hunger – mehrheitlich infolge eines ungerechten Wirtschaftssystems. Sind sie nicht ebenfalls Terroropfer? Was die Welt jetzt braucht, sind nicht diese verbrecherischen Methoden, die nur zu einer unweigerlichen Eskalation des Terrors führen werden...“ (7.11.2001)

Il Pentagono ammette l´uso delle “superbombe” Blu-82. Il ministro della Difesa americano ha confermato il lancio dei micidiali ordigni al nitrato di ammonio.
I raid costano 2.000 miliardi di lire al mese.
Bush avverte: “
Osama vuole l´atomica”.
Gelo, pioggia e Ramadan gli altri nemici dell´America. Scompare l´ottimismo dai bollettini del Pentagono. (Corriere della Sera, 7.11.2001, p. 2,3,6)

Caricatura di Forattini: Portaerei (Flugzeugträger) Garibaldi. (Matrose) Fini: “Capo, non abbiamo benzina per il ritorno dei nostri aerei a decollo verticale!” (Kapitän) Berlusconi: “Che importa? Si tratta di una missione suicida!” (Daneben 4 Politiker an Silvesterraketen gebunden, zum Abschießen) (La Stampa, Torino, 7.11.2001, p. 1)

Italia, missione da 150 miliardi al mese. Sarà pagato con il bonus fiscale sulla benzina. Rumsfeld: grazie. (Corriere della Sera, Milano, 7.11.2001, p. 2001) Altrettanto grazie.

3900 Soldaten für den Kampf gegen den Terrorismus. Berlin kommt Anfrage Washingtons nach. (Frankfurter Allgemeine, 7.11.2001) Kanzler Schröder stellt 3900 Soldaten für Krieg in Afghanistan bereit. (Die Welt, 7.11.2001) Hoffentlich alles Freiwillige, die selbst wissen, was sie riskieren und was sie anrichten.

Stolze West-Nord-Allianz WENA (1): Dostum. Bundeswehr und Alpini Seite an Seite mit den usbekischen Milizen. In zwangloser Folge stellt etika.com „unsere“ Verbündeten vor. Wir beginnen mit dem Taliban-Gegner General Abdul Rashid Dostum (47). Die „Dolomiten“ (Bozen) veröffentlichten ein dpa-Porträt von ihm unter der Überschrift (wir fassen kommentierend zusammen): Mit Verrat und Mord auf Du und Du. Der gefürchtete usbekische Kriegsherr hat schon mehrfach die Seiten gewechselt. Drei Jahre nachdem die Taliban den Milizenchef vertrieben haben, will er nun mit Hilfe der USA zurück an die Macht. Dostum (ein Spitzname „Jedermanns Freund“) kämpfte bereits an der Seite der sowjetischen Besatzungstruppen gegen seine afghanischen Landsleute und unterstützte erst Präsident Nadschibullah, bevor er zu dessen Gegnern, den Mudschahedin, wechselte. Doch die Eintracht währte nicht lange. Mit dem Tadschiken Ahmed Schah Massud wollte er Gulbuddin Hekmatyar erledigen, doch kurz darauf marschierte er mit Hekmatyar gegen Massud. Bei der Zerstörung Kabuls (50.000 Tote) war der obskure Verbündete Schröders, Blairs und Bush´s nicht unmaßgeblich beteiligt, und seine Soldaten haben sich durch viele Morde, Vergewaltigungen und Plünderungen hervorgetan. Auch seine Miliz wird von der dpa als „skrupelloser Haufen von Wendehälsen“ bezeichnet. Den meisten Afghanen ist er unheimlich, weil er nicht nur als rücksichtsloser Machtmensch gilt, nein noch schlimmer: als ungläubig.
Wie es weiter gehen wird, wenn Dostum und seine Mannen siegen, weiß dieser und wir genauso gut wie
Niccolo Machiavelli: „Wer die alte Geschichte liest, wird stets finden, dass nach einer Staatsumwälzung, sei es, dass ein Freistaat von einer Alleinherrschaft abgelöst wird oder eine Alleinherrschaft von einem Freistaat, eine einprägsame Exekution gegen die Feinde der neuen Ordnung notwendig ist. Wer sich zum Alleinherrscher aufschwingt und den Brutus nicht tötet, oder wer einen Freistaat gründet und die Söhne des Brutus nicht beseitigt, wird sich nicht lange halten.“ (Discorsi, Gedanken über Politik und Staatsführung, III. Buch, 3. Kapitel, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 1966, S. 281)

etika.com-Friedensnobelpreis für Taliban-Außenminister
Wakil Ahmad Mutawakil fordert Bush und Blair zum Duell mit Kalashnikow-Gewehren. (Dolomiten, Bozen, 6.11.2001) Dies ist die vernünftigste Idee, die wir in diesem Krieg gehört haben. Sie erscheint uns mit der christlichen Soziallehre nicht unvereinbar, denn dadurch könnten vielleicht Millionen Menschenleben gerettet werden. Jedenfalls ist sie besser als das dumme Geschwätz jener „christlichen“ Geistlichen, die entgegen aller zweitausendjährigen Erfahrung wieder einmal einen ungerechten Krieg befürworten und womöglich noch die Truppen und Waffen, die Tod und Verderben über Unschuldige bringen, mit einem „Segen“ versehen. Für diese Idee gebührt dem tapferen afghanischen Außenminister der diesjährige Nobelpreis und nicht der UNO mit ihrem Generalsekretär Kofi Annan, die mit einer ungerechten Politik soviel Schuld auf sich geladen haben und laden
Wir vergeben unseren alternativen etika.com-Friedensnobelpreis an den Außenminister Afghanistans, Wakil Ahmad Mutawakil. Allah jisallimak!
Internet service etika.com
Apostel der letzten Zeiten AIHS - Wache der Barmherzigkeit Guami, 7.11.2001

Press release 711.2001:

German Christian fundamentalists give their alternative Peace Nobel Prize to the Afghan Minister for Foreign Affairs, Wakil Ahmad Mutawakil, Minister for Foreign Affairs. Because he challenged Bush and Blair to fight a duel with him using Kalashnikov arms. In this way  perhaps thousands or millions of human lifes could be saved in this crazy World War III. Wakil Ahmad Mutawakil, Allah jisallimak!

Internet service etika.com

Apostles of Enddays AIHS Guard of Mercy Guami

7.11.2001

In German:

Wir vergeben den alternativen

etika.com-Friedensnobelpreis

an den Taliban-Außenminister

Wakil Ahmad Mutawakil

Er fordert Bush und Blair zum Duell mit Kalashnikow-Gewehren. Dies ist die vernünftigste Idee, die wir in diesem Krieg gehört haben.

Apostel der letzten Zeiten AIHS - Wache der Barmherzigkeit Guami

Weitere Meldungen:

Stolze West-Nord-Allianz WENA („unsere“ Verbündeten, Teil 1): Bundeswehr und Alpini Seite an Seite mit den Milizen Dostums. Das sind ja schöne Aussichten!

Roma? Mujahedin: Allah jisallim aklak!

 3. Weltkrieg – World War – Guerra mondiale III

http://www.etika.com

1,2 million page hits from 1.1.2000 until today

Bin Laden: “Gli italiani si sono spartiti il mondo arabo con francesi e inglesi dopo la prima guerra mondiale”. (Anmerkung etika.com: Und die Italiener haben damals mit Amerikanern, Franzosen und Engländern Tirol geteilt – ein bisher nur zum Teil wiedergutgemachtes Unrecht. Es gibt eine europäische Schuld, die Europäer sollten sich an die Untaten ihrer Vorfahren erinnern, und die EU – wenn sie schon die einzelnen Länder vertreten will - täte gut daran, ein beträchtliches Quantum ihrer Haushalte der kommenden Jahrzehnte für die Wiedergutmachung an den früher ausgebeuteten Ländern im Nahen, Mittleren und Fernen Osten sowie in Afrika und Amerika bereitzustellen, zum Beispiel für die Nachfahren der Sklaven.) L´accusa di Bin Laden rievoca le colpe del colonialismo. Quando l´Italia aggredì l´Islam. Nel 1911 la guerra alla turchia per ottenere Tripolitania e Cirenaica. In Etiopia furono sperimentati feroci metodi repressive e armi distruttive. Il giudizio di Angelo Del Boca, studioso del periodo coloniale: “La repressione in Libia fu brutale e feroce”. (la Repubblica, Roma, 6.11.2001, p. 14 e 15) Bin Laden: „Gli italiani ci perseguitano“ (Il Giornale, Milano, 4.11.2001, p. 1)

Osama bin Laden: UNO „Werkzeug der Verbrechen“ (gegen Moslems). Kommentar von dpa-Korrespondentin Anne-Beatrice Clasmann: ... will eine politische Lösung des Konflikts in Afghanistan um jeden Preis verhindern. Sollten die Vereinten Nationen eine Rolle im Terrorkonflikt übernehmen, würde dies sein „Szenario vom „Heiligen Krieg“ der rechtgläubigen Moslems gegen „Juden und Kreuzfahrer“ zerstören. Was zählt, ist allein bin Ladens Vision von der Vertreibung der „Ungläubigen“ vom „Boden des Islam“ in Kaschmir, Palästina, Saudi-Arabien und anderswo. (D 5.11.2001)

L´Italia interviene in guerra.(La Stampa, Torino, 5.11.2001) Comentario di Francesco Alberoni, Corriere della Sera, Milano: Divisi davanti al pericolo? La sconfitta è inevitabile. (5.11.2001, p. 1) Washington nimmt Hilfe Roms an. Italien will bis zu 1000 Soldaten nach Afghanistan entsenden. (D 5.11.2001, S. 1) Erstmals werden auch die Italiener bei einem Weltkrieg zu den Verlierern gehören, aber nur, falls sie nicht wieder die Seiten wechseln.

Pakistan backs USA by day, arms Taliban by night. (http://news.indiatimes.com 1.11.2001) Führende pakistanische Militärs und Geheimdienstler beliefern die Taliban von Quetta aus mit Munition. (D 3.11.2001)

Folterungen bei Nordallianz: Tausende afghanische Zivilisten wegen ethnischer Zugehörigkeit oder Zugehörigkeit zu den Taliban getötet. (ai, D 2.11.2001)

Caricatura: Comunista con bandiera rossa: “Ci sono bandiere altrettanto gloriose di quella americana”. Berlusconi: “Almeno in quella americana il sangue è solo nelle strisce!” (Forattini in “La Stampa”, Torino, 2.11.2001, p. 1)

Per la crisi 24 milioni di posti di lavoro a rischio nel mondo. (Corriere della Sera, 2.11.2001, p. 1)

„80 Prozent der Infrastrukturen des Roten Kreuzes wurden durch die amerikanischen Luftangriffe in Afghanistan zerstört.“ (L´Humanité, Paris, 1.11.2001)

Appell bin Ladens an Moslems. Bin Laden ai pakistani: “Combattete insieme a noi”. Una lettera mostrata sugli schermi della tv Al Jazeera: “Gli islamici in Afghanistan vengono uccisi e il governo pakistano si è schierato con la crociata dei cristiani”. (www.repubblica.it 1.11.2001) Wir machen bin Laden und seine Anhänger erneut darauf aufmerksam, daß es sich nicht um einen Kreuzzug der Christen gegen Afghanistan handelt, sondern um einen Angriff der Amerikaner und Briten und ihrer Verbündeten auf Afghanistan. Mit einer christlichen Handlungsweise hat das Vorgehen von Bush, Blair, Schröder usw. nichts zu tun. Wir verurteilen die Bombenangriffe auf das afghanische Volk mit aller Schärfe, weil Unschuldige ums Leben kommen. Wir erneuern unseren Verdacht, dass nicht ausgeschlossen ist, dass bin Laden letztlich für die unbekannte Weltmacht Nr. 1 arbeitet und die Moslems gegen die Christen aufhetzen will.

In arrico forze speciali turche, abituate a combattere contro i curdi e quindi sia in terreni montuosi difficili che affrontano i metodi della guerriglia. (www.cnnitalia.it 1.11.2001).

Bin Laden war in Albanien. Slobodan Milosevic, Ex-Staatspräsident von Jugoslawien, teilte vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag mit, Osama bin Laden sei im Jahr 2000 in Albanien gewesen. Vertreter der US-Regierung Blill Clintons "wussten, daß bin Laden in Albanien war, zwei Jahre, nachdem er ihre Botschaften in die Luft gejagt hatte, und diskutierten diese Fakten mit mir und meinen Verbündeten." (Südwestpresse, Ulm, 31.10.2001, S. 1)

Milizenführer Abdul Haq von den Taliban hingerichtet. Über den Paschtunen schreibt dpa-Korrespondent Jürgen Hein aus Neu Delhi: „,Krieg ist einfach. Wenn du jemanden nicht magst, tötest du ihn“, sagte Hak kurz vor seinem Tode. In mühsamen Verhandlungen hatte er versucht, die afghanischen Taliban-Gegner zu einen. Genau das war 1989 nach dem Sieg der Mudschahedin über die sowjetische Besatzuungsmacht und 1992 nach dem Sturz des letzten Moskau ergebenen Regimes in Kabul nicht gelungen. Die verschiedenen Milizen, die vom Westen hochgerüstet worden waren, suchten nicht nach Kompromissen, sondern wählten die leichtere Lösung. Sie töteten, wen sie nicht mochten, auch einander und mindestens 50.000 Zivilisten. (D 29.10.2001)

Der oppositionelle Milizenführer Abdul Hak wurde in der afghanischen Provinz Logar von den Taliban festgenommen und hingerichtet. Als Grundlage diente  ein religiöser Erlass, der für Spionage zugunsten der USA oder Großbritanniens die Todesstrafe vorsieht. (D 27.10.2001) Äußerst unklug. Das rächt sich.

Der Neutralität hat der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) am Nationalfeiertag eine Absage erteilt. (27.10.2001) Schade, wieder ein unabhängiges Land weniger.

Daß Moscheen, Kliniken und Rot-Kreuz-Lager bombardiert würden, nannte die SPD-Abgeordnete Gudrun Roos "unglaublich". (Südwestpresse, Ulm, 29.10.2001, S. 2, drittletzter Absatz des Artikels, sonst kein Hinweis in der Zeitung auf diese Greueltaten der Amerikaner in Afghanistan. Die Überschrift des Berichts bezieht sich auf Schröder, der sich tolpatschig gegenüber Musharraf  “Für unbefristete Angriffe“ aussprach. Wenn die Neudeutschen in islamischen Ländern jetzt noch extra gejagt werden, außer dem Grund, daß sie angeblich Christen sind, dann hat das "Vaterland" dies dem Sozialdemokraten Schröder zu verdanken, der Geschichte machen will - wie gewisse nicht sozialdemokratische Vorgänger, die sich ebenfalls zur Weltmachtpolitik berufen fühlten.

Krieg während des Fastenmonats Ramadan würde Hass der Bevölkerung in moslemischen Ländern nur noch verschärfen. Für islamische Verbündete riskant. Der zweite Golfkrieg gegen den Irak endete 1991 vor Beginn des Fastenmonats. (D 25.10.2001, S. 3)

Die Vereinten Nationen kritisieren den Einsatz von Streubomben. ... mindestens neun Zivilisten getötet. Mehrere Hilfsorganisationen hatten die USA zuvor aufgerufen, den Einsatz von Streubomben zu beenden. USA gegen Feuerpause im Ramadan. Das Pentagon äußerte sich überrascht über das Durchhaltevermögen der Taliban. Noch vor einer Woche hatte das Ministerium erklärt, die Taliban seien durch die anhaltende Bombardements lahm gelegt. (Stuttgarter Zeitung, 26.10.2001, S. 1)

Caricatura: “Molte precise queste bombe intelligenti”. “Provocano massacri senza ferire le nostre coscienze”. (Ellekappa, la Repubblica, Roma, 23.10.2001, p. 7)

Vajpayee hits out at Musharraf: Opportunism and betrayal. New Delhi: In a hard-hitting rejoinder to Pakistan President Pervez Musharraf´s description of terrorism in Kashmir as a “freedom struggle”, Prime Minister Vajpayee charged Islamabad with opportunism, betrayal and violation of democracy in occupied-Kashmir. “Our neighbour sometimes sings about peace and sometimmes threatens us,” Vajpayee said. Charging Pakistan with opportunism and betrayal, Vajpayee recalled that it was Islamabad which trained and armed the Taliban. “Where is the Taliban now? Now our neighbour has waged a war against that very Taliban. Who will trust them?, if we are friends, we are real friends. We stand by our friends and are ready to pay any price for it. There is no oportunism in our policy nor is it dictated from outside,” he said. (http://news.indiatimes.com 23.10.2001)

La grande paura gela i consumi. Viaggi, computer, tv e cellulari: spese rinviate per la guerra. (la Repubblica, Roma, 23.10.2001, p. 14/15)

Gulbuddin Hekmatyar, signore della guerra afgano oggi esule: torno per combattere con i Taliban. “Tutto il mio odio contro Bush sarò al fianco di Bin Laden”. “Il terrorismo è un pretesto, gli americani vogliono occupare il mio paese”. (la Repubblica, Roma, 23.10.2001, p. 9)

I misteri di Atta. “Mohammed Atta è vivo o morto?” la domanda ribalza in tutto il mondo islamico e alimenta i sospetti sull´attendibilità della pista che porta a Osama Bin Laden. … La tesi di Al Amir Atta poggia anche sulla scoperta che l´altro presunto dirottatore, Abdel Azisal Omari, è in realtà un tranquillo cittadino saudita che il giorno degli attentati stava a Riad. (Magdi Allam, Diario dell´Islam, la Repubblica, Roma, 23.10.2001, p. 9)

Zeba (31): “A Kabul sotto le bombe lotto per il pane e i miei figli”. (la Repubblica, Roma, 23.10.2001, p. 11)

Umfrage: Jeder vierte Italiener hat “Verständnis” für Bin Laden. (Meinungsforschungsinstitut Ispo, Corriere della Sera, www.stol.it , 22.10.2001)

„Gli Usa utilizzano armi chimiche“. Ma il Pentagono smentisce. (http://www.repubblica.it/ 22.10.2001) Taliban suspects US using chemical, biological weapons  (The News)

US jets accidentally fire on Northern Alliance positions  - US jets stage 3rd raid on Taliban frontlines north of Kabul (The News, Pakistan, 22.10.2001)

70 patients die in Herat hospital raid   (The News, Pakistan, 22.10.2001) US-Bombe trifft Krankenhaus in Afghanistan. Viele Tote. (Radio 22.10.2001) Die übliche chirurgische Präzision, die wir aus den Zeiten von General Schwarzkopf kennen (tote Zivilisten in Baghdad usw. als „Kollateralschaden“).

New York. Parata rock per l´America cantando il nuovo inno “Eroi”. (la Repubblica, Roma, 22.10.2001, p. 10)

CIA soll Osama bin Laden töten. Dies hat US-Präsident Bush Medienberichten zufolge befohlen. (dpa, D 22.10.2001) E Bush ordinò alla Cia: „Uccidete Bin Laden“. Il presidente ha stanziato un miliardo di dollari per l´operazione. Gli agenti sono già in Afghanistan. (Corriere della Sera, Milano, 22.10.2001) Wo kommen wir da hin? Umbringen eines Gegners ohne Gerichtsurteil! Ist das noch rechtsstaatlich? Nein. Das ist (eine, wenn auch nicht die gewohnte Form von) Terrorismus. Staatsterrorismus, werden die meisten unabhängigen und objektiven Völkerrechtler sagen. Wie mehrmals in Israel praktiziert. Auch dieser Staat lässt Palästinenserführer von Sonderkommandos ohne Gerichtsurteil umbringen. Wo liegt vor Gott der Unterschied zu Attentätern, die glauben, gegen eine Tyrannei Bomben legen zu müssen? Wir sind gegen solches kaltblütige Killen, das nur in einem gegenseitigen Meuchel- und Massenmorden enden kann. Friede statt Krieg, Liebe statt Haß, Versöhnung und gerechte Neuordnung. Es gibt keine Alternative. Was sollen die ganzen Perry-Mason-Romane mit ihrer Verherrlichung der Rechtsstaatlichkeit in den USA, wenn gleichzeitig der Präsident einen Mordbefehl erteilt, ohne dass Osama bin Laden in einem fairen Prozeß die Chance erhält, sich zu verteidigen? Wir halten es für durchaus möglich, dass eine eigenständige Organisation von Terroristen, die nicht bin Laden untersteht, die Flugzeugangriffe auf das World Trade Center und das Pentagon geplant und durchgeführt hat.

Kabul, strage tra i civili. – Morto il figlio del mullah Omar. Il bimbo di 10 anni colpito dai raid su Kandahar. (la Repubblica, Roma, 22.10.2001, pp. 2 e 3)

Was in Afghanistan wirklich passiert, ist mit einiger Sicherheit das am besten gehütete Geheimnis der Gegenwart. ... Wer keine Erfolge verrät, muß auch keine Erfolglosigkeiten eingestehen. (Peter W. Schroeder, Dolomiten, Bozen, 22.10.2001)  Das einzige, was wir wissen: Auch dieser Krieg wird auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen.  Hauptopfer sind aber die Soldaten, die nicht wissen, dass viele von ihnen bewusst verheizt werden. Krieg ist ein Spiel des Satans, und vielleicht ist dieser Krieg sein letztes, denn irgendwann greift Gott ein.

Taliban hangs 5 Northern Alliance soldiers
KABUL: The Taliban has publicly executed two opposition commanders and three other soldiers in the northern Afghan town of Mazar-i-Sharif. Abdul Hanan Hemat, chief of the Taliban's Bakhter Information Agency, said the five were hanged in different squares in Mazar-i-Sharif on Saturday. He said the five "had resisted fiercely and were arrested in the battle field." (The News, Pakistan, 21.10.2001) Nicht nur gnadenlos, sondern auch äußerst unklug. Ja, geradezu das dümmste, was man tun kann. Denn die Gegner könnten es genau so machen, falls sie siegen. Lieber schonen und geschont werden. Außerdem ist es sehr unehrenhaft und unstatthaft, feindliche Soldaten zu hängen. Das fordert die Rache geradezu heraus. Die Taliban sollten Thomas Morus: „Utopia“ lesen oder zumindest ein Minimum an Barmherzigkeit von jenen Christen annehmen, die sie gefangen halten.

Das orientalische Finanzierungssystem Havala: Auf Treu und Glauben überbringen Händler Geld. Es fließt an allen Konten vorbei. (ORF 20.10.2001, 12.28 h). Dieses System dürfte den jetzigen Terrorbekämpfern wenig Kopfzerbrechen machen. Hauptsache, sie haben unsere Konten, die der Europäer, unter totaler Kontrolle. Denn dies ist eines der Hauptziele der Globalismus-Diktatur: die Finanzen der Weltbevölkerung total zu kontrollieren (und natürlich dabei abzusahnen).

Folgt auf Taliban die Anarchie? Angst vor Willkür der Milizenchefs. Der frühere Regierungschef Gulbuddin Hekmatyar, Teheran, will aus dem Exil zurückkehren, um die Taliban im Kampf gegen die USA zu unterstützen. „60 Prozent der Kräfte der Taliban bestehen aus meinen früheren Soldaten“. (D 18.10.2001)

Armed forces on high alert
India moves troops, relocates airforce assets.
 ISLAMABAD: Pakistan has put its armed forces on high alert following the reports that India has moved some troops and relocated some of its air force assets. Orders given to shoot down enemy aircraft President General Pervez Musharraf convened an emergent meeting to discuss the situation. (The News, Pakistan, 18.10.2001)

US-Bodentruppen angeblich in der Nähe von Kandahar im Einsatz. (18.10.2001)

Nuovo errore americano: colpito camion di civili in fuga. Omar: “Batteremo il Grande Infedele”. L´Alleanza del Nord fermata a Mazar. (www.repubblica.it  17.10.2001)

Afghan Opposition claims it has captures Mazar-e-Sharif. Northern Alliance commander and Uzbek Warlord Abdul Rasheed Dostum captured the key strategic northern town of Mazar-e-Sharif with the assistance of 4,000 Taliban fighters who switched sides joining his ranks. ( http://news.indiatimes.com 16.10.2001)

ICRC warehouse destroyed in US attack (The News, Pakistan, 16.10.2001)

Caricatura di Altan: “Si potrebbe lanciare l´operazione ,Pace eterna´. E Amen.” (la Repubblica, Roma, 16.10.2001, p. 1) “Man könnte die Operation ,Ewiger Friede´starten. Und Amen.”

Appell an George W. Bush und Mullah Mohammed Omar
(wir halten beide für ehrliche und im Grunde anständige Menschen) sowie im Hinblick auf den wegen Kaschmir drohenden Atomkrieg zwischen Indien und Pakistan auch an Musharraf und Vajpayee:
Mahatma Gandhi: Liebe statt Haß!
(16.10.2001, Guami)

Musharraf: Eliminate Omar!
The United States he (Musharraf) says, must eliminate „the center of gravity“ in Afghanistan, Mullah Mohammed Omar, the Taliban´s leader, before it will find bin Laden. Musharraf says he has no fear of military coup. (USA Today, 15.10.2001, p. 7, Jack Kelley, www.usatoday.com ) Ein verhängnisvoller Ratschlag!  Musharraf, presidente pakistano, in un´intervista alla Cbs e a Usa Today consiglia di eliminare il mullah talebano, Omar. Poi smentisce. - Il capo della diplomazia americana accolto da un attacco dell´artiglieria indiana sul Kashmir. (Corriere della Sera, Milano, 16.10.2001, p. 5)

Si alla guerra santa. Anche dall´Italia c´è chi vuole partire. L´Imam Bouriki Bouchta, capo spirituale di due delle cinque moschee di Torino: Bin Laden non ha colpe. “Nessun islamico ucciderebbe persone innocenti.” “Gli afghani hanno il diritto di difendersi.” (Corriere della Sera, Milano, 15.10.2001, p. 10)

Complete strike in Karachi, other cities (The News, Pakistan, 15.10.2001)

Saudi Arabia objects killing of innocents  (The News, Pakistan, 15.10.2001)

US-missile hits residential area: Pentagon
WASHINGTON: The Pentagon confirmed Saturday US forces inadvertently hit a residential area near Kabul airport with a 2,000 pound bomb after missing a military helicopter. (The News, Pakistan, Saturday October 13, 2001-- Rajab 25,1422 A.H)

7m Afghans face death from starvation – 7 Millionen Afghanen vom Hungertod bedroht
VIENNA (NNI): United Nations Food and Agricultural Organization (FAO) declared that over seven million Afghans are feared to die of hunger in near future due to severe war conditions in Afghanistan. According to a UN news release, the extent of hunger threat in Afghanistan is so high that even the Taliban forces have agreed with the establishment of Iranian refugee camps inside Afghanistan territory, and look forward to resumption of international relief aid. (http://www.frontierpost.com.pk  13.10.2001)

Protestwelle der Moslems in Asien, Nahost und Teilen Afrikas gegen die amerikanisch-britischen Angriffe auf Afghanistan. Der Zorn der Massen kocht. (12.10.2001)

Caricatura di Forattini: Osama sitzt in der Höhle: “Hallo Mama? Ich bin Osama. Hat mich jemand gesucht?“ – „Pronto, Mamma? Sono Osama. Mi ha cercato qualcuno?“ (la Stampa, Torino, 12.10.2001)

US bombing kills more than 200 villagers: Taliban. (The News, Pakistan, 11.10.2001)

Bin Fun: www.indiaheadlines.com, f. e. Mr. Been Laden

Blair in Saudi-Arabien unerwünscht. (11.10.2001) Hinter den Kulissen in Riad rührt sich etwas.

Laßt euch nicht betören von den üblichen Lügen. In der psychologischen Kriegsführung sind die USA seit jeher Meister, das haben sie in zwei Weltkriegen bewiesen:
Die Amerikaner wollen bin Laden gar nicht – sie sind auf Eroberungsfeldzug!
Peter W. Schroeder, bestens informierter Washington-Korrespondent etlicher deutscher Zeitungen, enthüllt: „Die Regierenden in Washington haben den Namen von Terroristenchef Osama bin Laden aus ihrem Sprachschatz verbannt. „Der für die brutalen Terroranschläge in New York und Washington verantwortliche Mann“, meinte ein Bush-Mitarbeiter, „war doch immer nur eine Metapher. Von Anfang an ist es um sehr viel mehr gegangen.“ Deshalb wäre es sogar hinderlich, wenn bin Laden bei den laufenden Militäroperationen in Afghanistan nachweislich getötet würde oder in die Hände von Kommandotruppen fiele. „Dann würde es sehr schwierig für uns, die Kampfhandlungen fortzusetzen.“ (Dolomiten, 11.11.2001, Seite 1) Nicht nur die Araber würden fragen: Muss das sein?

Bombenhagel auf Kabul und Kandahar. Bisher schlimmste Angriffe. (Radio 11.10.2001)

 

Afghanistan unter Dauerfeuer. (10.10.2001)

 

Taliban forces clash with Pak border guards

In the first clash since US-led military operation in Afghanistan, the Taliban troops on Tuesday traded gunfire with Pakistani border guards at a remote place in North Western Frontier Province leaving four Pakistani personnel wounded, official sources were quoted as saying. The skirmish broke out when Pakistani rangers thwarted an attempt by a group of Taliban fighters to enter tribal-dominated Bajur in the NWFP bordering Afghanistan. (Indiatimes http://www.indiaheadlines.com , Islamabad, 10.10.2001)

 

Friends of Justice / Guard of Mercy: Letter to the Taliban and the Muslim World

 

Caricatura di Forattini: Berlusconi parla con Bush: Perché non mi hai telefonato quando avete attaccato l´Afghanistan? Bush: Perché voi italiani comincereste la guerra al nostro fianco a la finireste come partigiani di bin Laden. – Ora e sempre resistenza. (La Stampa, Torino, 9.10.2001).

 

In Pakistan Musharraf epura l´esercito e sfida la piazza. (La Stampa, Torino, 9.10.2001) Musharraf: “Non permetteremo che l´Alleanza del Nord sfrutti i raid Usa”. (Corriere della Sera, Milano, 9.10.2001, p. 16)

 

Quelle buste gialle che scendono dal cielo. Aerei sganciano 37 mila razioni alimentari per i profughi. Lanciate anche radioline (Aufziehradios, um US-Propaganda zu hören; mit Hitlers Volksempfänger konnte man wenigstens verschiedene Sender hören), volantini di propaganda e bandiere. (Corriere della Sera, Milano, 9.10.2001) Afghanen, das sind keine Almosen und Spenden, weil die Amerikaner Mitleid mit euch haben, nein, das ist psychologische Kriegführung! Lasst euch nicht für ein Butterbrot eure Ehre abkaufen!

 

Tutti gli uomini nella grotta di Osama. Suleiman Abu Gheith, Kuwaitiano, uomo di cultura. Portavoce del movimento. Osama Bin Laden, Saudita, è il leader di Al Qaeda. Ayman Zawahiri, Egiziano, medico, capo della Jihad. Abdulaziz Abu Sitta, alias Mohammed Atef, Egiziano, è il responsabile militare dell´organizzazione. (Corriere della Sera, Milano, 9.10.2001, p. 19)

 

Kabul nachts bombardiert. Afghanische UN-Mitarbeiter getötet. Hauptquartier der Taliban in Kandahar bombardiert, ebenso Ziele in Mazar-e-Sharif. Gleichzeitig werden Lebensmittelpakete abgeworfen. UN-Sicherheitsrat billigt Militäreinsätze der USA und Großbritanniens und gibt freie Hand für Aktionen in anderen Ländern. US-Verteidigungsminister Rumsfeld: Einsatz wird Jahre dauern. (Radio 9.10.2001)

 

Pak tribal areas prepare for war against US. Tribespersons along Pakistan´s border with Afghanistan have deployed anti-aircraft and surface-to-surface missiles als well as rocket launchers to take on the US if it attacks Afghanistan, Online news agency reported. A cleric, Maulana Abdul Aziz, told Protestors in Islamabad that the US “would be wiped out from the map of the world” if Muslim religious leaders announced a jehad against it.  (www.rediff.com, September 18,2001) (8.10.2001)

 

Iran says U.S. attacks “unacceptable”. “These attacks which have been launched regardless of the world public opinion, especially the Muslim nations, and will damage the innocent and oppressed Afghans are unacceptable,” the ministry spokesman Hamid-Reza Assefi told IRNA. (www.irna.com/en/ 7.10.2001) Das wird lustig, wenn die vom Iran unterstützten Mudschahedin mit den von den USA unterstützten „Gotteskriegern“ sowie den vielen Milizen – einige werden von Russland unterstützt – um die Macht in Afghanistan und die Ölfelder raufen. Auf einmal stehen sich die USA und Russland/Iran gegenüber. Und ringsum entbrennt der Zorn der gedemütigten und von ihren Regierungen verkauften Muslims, die ihren verfolgten Glaubensgenossen helfen wollen. Und der Flächenbrand wird dann richtig zum Weltkrieg.

 

Internet versagt. Zwar hatten viele Zeitungen weltweit erklärt, der Angriff könne schon in Stunden erfolgen. Als es dann soweit war, suchte man weit und breit nach Informationen. Nicht ein Journalist, sondern ein Kameramann von Reuters berichtete, dass er drei Blitze am nördlichen Stadtrat von Kabul gesehen habe. Die österreichische Nachrichtenagentur APA brachte diese Meldung unseres Wissens als erste im deutschen Sprachraum um 18.19 Uhr. Die Internet-Ausgaben von CNN oder Reuters schwiegen. Noch um 19.20 Uhr war unter www.indiaheadlines.com  (US rejects Taliban offer to try Osama), bei den von uns angeführten pakistanischen und arabischen Zeitungen wie auch bei „la Repubblica“ („È questione di ore“) und beim „Corriere della Sera“ („Verso la guerra“) nur der alte Stand zu erfahren. Dies zeigt, dass die Zeitungen aufgehört haben, den Internet-Redaktionen allzu großen Wert beizumessen; sie werden nur noch kümmerlich besetzt. Schließlich bringen die Internet-Besucher kein Geld in die Kasse. In wirklichen Krisenfällen ist auf das Internet sowieso kein Verlaß. Zum Beispiel war CNN nach dem Angriff auf das World Trade Center stundenlang nicht erreichbar, bis eine Notschaltung erfolgte. Und vielleicht wussten die CNN-Reporter in Pakistan Bescheid, es durfte aber nichts bekannt werden, um die Taliban nicht zu warnen. Und wer weiß, ob ein Gegner bei einem ganz großen Krieg nicht irreführende Webseiten im Internet plazieren würde, also z. B. unter cnn.com oder zdf.de firmieren würde? Schließlich lässt sich da fast ebenso viel manipulieren wie beim Fernsehen. (7.10.2001)

Luftangriff der USA und Großbritanniens auf Afghanistan unter der weltweiten Schlagzeile „Krieg gegen Terror“. Taliban-, Militäranlagen und Flugplätze beschossen in Kabul, Kandahar und Jalalabad. Tote. Offenbar sind die Bemühungen, Osama bin Laden im Pamir aufzustöbern, gescheitert. Es soll vier Doppelgänger von ihm geben. Der Bruder des ermordeten Scheichs Massuds meinte, dass Osama bin Laden sich in Jalalabad aufhielte. (7.10.2001, Sonntag, etwa 18 Uhr MESZ) Siehe Titelseite etika.com, dort Links zwecks aktueller Information, zusätzlich http://www.cnn.com 

 

Are nuclear weapons an option in the war against terrorism? (www.cnn.com, Wolf Blitzer Reports, 7.10.2001)

 

Bush ai talebani: „Il tempo scade“. In Arabia saudita esplosione uccide un americano. La cantante Pop Geri Halliwell in Oman (foto in mini-bikini) dove ha tenuto uno show per le truppe britanniche (Andrew Parsons, ANSA). (Corriere della Sera, Milano, 7.10.2001, p. 1) Da heizt das Spice Girl den britischen Soldaten ein, reitet zur Gaudi der Truppen in einer Art Unterwäsche auf einem Angehörigen der königlichen Marine (PA-Foto vom 12.10.2001) – und wir hatten gedacht, Oman wäre ein islamisches Land? Ist der Sultan mehr Araber oder mehr Engländer? Nachtrag: 2.12.2001: Außerdem hört man von einer Aktion des berüchtigten „Playboy“-Herausgebers Hugh Hefner, der „Playmates“ zu den Leuten schicken will, die ungestört Ende November das Sternenbanner auf afghanischem Boden hissten. Schon im Vietnam und im Irak-Krieg – von General Norman Schwarzkopf als „wahre Patrioten“ gerühmt -  waren solche Modelle zur Unterhaltung der Truppen verwendet worden.

 

Internationale der religiösen Fundamentalisten ist im Werden
Gottesfürchtige, gerecht denkende und friedliebende Christen, Hindus, Moslems und Juden knüpfen Kontakte.
Ihr
GEMEINSAMER FEIND: Gottlosigkeit (Atheismus), Liberalismus (TV: Schule des Ehebruchs, Pornographie, Prostitution), westliche Globalisierung (Kapitalismus). (5.10.2001)

 

Elite US troops move into Uzbekistan. (The Times of India, 5.10.2001)

 

Assault to get Osama in Pamir has begun. (http://www.jang/com.pk/thenews/ , 5.10.2001, Nusrat Javeed)

 

Epidemia al confine afghano: “Sembra Ebola”. Già nove morti tra i profughi in Pakistan. I medici: possibile un disastro. (Corriere della Sera, 5.10.2001)

 

“I talebani ormai hanno i giorni contati”. Il monito del presidente del Pakistan Musharraf. Ma Kabul grida: “Il nostro Dio è più forte”. (Corriere della Sera, Milano, 2.10.2001, p. 6)

 

New Laser Weapon – Neue Laserwaffe zur Tötung einzelner Menschen in einer Menge
The soldiers chasing Osama and his followers can also use a specially designed laser. It can pick and destroy an individual in a crowd by unleashing 2 mega watts of energy. Though, some defence experts told The News that before going for the “unavoidable” hand to hand combat, the US troops would certainly want to “smoke Osama and his followers out” of their citadel, with excessive use of GBU 15 system of penetrating bombs. (The News, Pakistan http://www.jang./com.pk/thenews/oct2001-daily/02-10-2001/main/main6.htm )

 

Der unsichtbare Kampf in den Bergen von Pamir.
Osama digs himself in an extremely inaccessibble nook of Pamir mountain range. Mulla Omar, the Taliban leader, was born and brought up in Tarin Kot, province Ourzugan, on the northeast of Kandahar. Shaped like a panhandle, the marked place has exit routes to three countries. Tajikistan and Pakistan´s northern areas are located in the north and south of it. After turning to the East from this point, you can also reach the Muslim-majority province of China, Xinjiang. The peaks of this range average 20,000 feet while the highest point goes up to 25,000. Ironically, Russians were also the first do discover the strategic potential of the said point called Little Pamir. Pakistan and its allies made a lot of noise over the  “surrender of Wakhan corridor” to the Soviets by their puppets  amongst the communist government in Kabul. But no one could really discover that the Soviets were storing the nuclear intercontinental ballistic missiles there. Moscow kept controlling and maintaining the said base till the fall of the Soviet Union in 1992. Osama got to know the strategic worth of this base through contacts he cultivated among the Kyrgyz and Kazakh citizens, who joined the Jihad movement way back in mid 1985. He took control of the said site. Thanks to a huge storage capacity, hundrers can survive for years. “The residential quarters” of it is “buried” well under the mountains south of the Sari Qul Valley, a spot on the Tajik frontier north of Buzai Gumabad. “An alternative fort” is aalso erected there, in northeast of Wakhyir. Aerial bombing wouldn´t work. It´s only through close encounters that his opponents can get there.  An untold number of commandos from the Seals and Delta units of the US forces are precisely preparing for that, it seems. An advance party of the said commandos (was) ,launched´ from a Dzhartymumbez base of Tajikistan three days ago. Osama and his diehard followers are believed to be staying around 35 miles away from this launching site. … very high-tech and not-yet-used-in-real-combat weapons that the US commandos are reported to be inching toward Osama´s base (The News, Pakistan http://www.jang./com.pk/thenews/oct2001-daily/02-10-2001/main/main6.htm , Nusrat Javeed)

 

I satelliti spia? Roba da film: non possono riconoscere Osama nel deserto. Dwayne Day, consulente del governo Usa: “Dallo spazio non è possibile fare foto di cose o persone in movimento.” (Corriere della Sera, Milano, 2.10.2001, p. 1)

 

Die Spione haben noch keine frische Spur von Osama bin Laden,
nur einige Hinweise, die sich widersprechen oder als nicht zutreffend erwiesen haben. Deshalb haben die Geheimagenten und afghanischen Informanten um eine weitere Frist ersucht, um sich doch noch das Kopfgeld zu verdienen – obwohl die amerikanisch-britischen Streitkräfte Gewehr bei Fuß stehen müssen. Wann losgeschlagen wird, wann die ausgemachten Ziele der Taliban (20 Flugzeuge, Flak, Panzer, Munitionslager, Verstecke etc.) mit (Laser?) Raketen und Bomben angegriffen werden, entscheidet der US-Oberkommandierende. Es dürfte um Stunden gehen, kann aber auch noch Tage dauern. 28.000 US-Soldaten, 300 Flugzeuge, 40 Schiffe sind bereit, um einer Schar erbärmlich ausgerüsteter, aber todesmutiger Afghanen den Garaus zu machen. (Montag, 1.10.2001, 22.30 h)

 

Possible attack on Afghanistan - US on the prowl from north
The United States military juggernaut is ready to jump into action against the Taliban of Afghanistan any time now, The Frontier Post has learnt. (etika.com Sunday, 30-9-2001,12 h)

Annan appeals for $584 mn to avert Afghan crisis. United Nations Secretary General Kofi Annan has asked donor countries for $584 million to avert a humanitarian crisis in Afghanistan. The United Nation estimates that 7,5 million Afghans will require assistance within the country. Another 1,5 million are expected to cross into neighbouring countries. Annan stresses that innocent civilians should not be punished for the actions of their government. (The Times of India, September 29, 2001)

Bush autorizza i caccia: “Abbattete i voli dirottati”. (la Repubblica, 28.9.2001, p. 12) Ein großer Fehler. Wer setzt sich denn da noch in ein Flugzeug? Die Flugzeuginsassen sind doch unschuldige Zivilisten!

La nuova guerra. La svolta del Pentagono. “L´attacco non è imminente”. – Gino Strada, chirurgo di Emergency: “Fermiamo adesso questa follia della guerra”. (la Repubblica, 28.9.2001, p. 1-3, 9)

Ein „geheimer Krieg“. Journalisten befürchten Informationssperren. (D 27.9.2001)

Bush: „Popoli di Kabul, ribellati ai talebani“. (Corriere della Sera, Milano, 26.9.2001, p. 3) Das afghanische Volk gab die Antwort. Zehntausende demonstrierten vor der US-Botschaft und steckten sie und amerikanische Autos in Brand. „Wenn wir eh in Grund und Boden gebombt werden“, dachten sie wohl voller Zorn... Die Welt ist nicht so, wie sie die Amerikaner sehen. Vor allem verlaufen die Grenzen zwischen Gut und Böse anders als Bush sich einbildet.

George W. Bush machte Geschäfte mit bin Ladens Bruder Salem. Er gründete 1978 mit ihm die Ölfirma Arbusto Energy Oil Ccompany in Texas und investierte in diese 50.000 Dollar. In Salem bin Ladens Namen kaufte er den Flughafen Houston Golf. Salem bin Laden starb 1983 beim Absturz seines Privatjets in Texas. (25.9.2001 Daily Mail, AFP, APA, D) Wie merkwürdig! Und am gleichen Tag, an dem dies bekannt wurde, ließ er das Vermögen Osama bin Ladens und seiner Sympathisanten einfrieren und rief alle Banken beziehungsweise Regierungen in der ganzen Welt auf, es genauso zu machen.

90 Prozent der Amerikaner stehen hinter Bush. (25.9.2001)

Rumsfeld: “L´uso dell´atomica non è escluso”. Il ministro della Difesa americano risponde in Tv: sì, potremmo ricorrere alle armi nucleari, nel conflitto contro il terrorismo. Nello stesso programma il senatore John Mc Cain, repubblicano ed ex pilota nel Vietnam, ha osservato che le arme nucleari non sono adatte per attacchi contro piccoli gruppi terroristici. (www.corriere.it, 23.9.2001) Powell dementierte.

L´azienda America ora rischia il colasso. Paura e consumi fermi. (La Stampa, Torino, 23.9.2001). Bush braucht den Krieg. Jedes abgeschossene Flugzeug, jeder zerstörte Panzer, jede verschossene Rakete muß ersetzt werden und wird von den Verbündeten und Besiegten gezahlt (wie im 1. und 2. Weltkrieg; in diesem Fall vielleicht noch Gratis-Verpachtung der afghanischen Ölquellen an die USA auf 99 Jahre). Dann geht es wenigstens mit der Kriegsindustrie der Vereinigten Staaten wieder aufwärts. Und die Börse macht mit.

Taliban schießen Drohne ab. (ORF 22.9.2001) Zu Recht. Die Amerikaner haben schließlich kein Recht, mit ihren  Spionageflugzeugen den Hoheitsraum anderer Länder zu verletzen und überall herumzuschnüffeln.

Taliban-Botschafter Abdul Salam Saif in Pakistan: „Wir würden den Islam beleidigen, wenn wir Osama an Amerika übergeben oder aus Afghanistan ausweisen würden. (Anm.: Das Gastrecht ist den Moslems heilig.) ... wir sind bereit, Opfer für die Gerechtigkeit zu bringen. ... Sie (Bushs Drohung; zuvor hatte er in dümmlichster Manier den Begriff Kreuzzug benutzt, was die Christen in den islamischen Ländern zu spüren bekommen werden) hat die Moslems der Welt wütend gemacht und kann die gesamte Region in eine Krise stürzen. Gemäß dem Islam muß das Blut eines jeden vergossen werden, der für den Feind spioniert oder mit ihm in Kriegszeiten sympathisiert.“ (D 22.9.2001)

George W. Bush: Mit uns oder gegen uns (22.9.2001)

Der Tod von speziell zur Terrorismusbekämpfung ausgebildeten Soldaten werde bewusst in Kauf genommen, wenn es darum gehe das Leben von Tausenden zu retten. Dies deutete Brigadegeneral Reinhard Günzel an, Befehlshaber des Bundeswehr-Kommandos Spezialkräfte, im „Spiegel“ (online). (D 22.9.2001)

Bush mobilise, les bourses plongent. Vente de panique sur les bourses euopéennes … inquiètes des perspectives économiques et des risques de représailles américaines après les attentats du 11 septembre. (Le Monde, 21.9.2001)

1000 Ulema Afghanistans haben die Auslieferung Osama bin Ladens abgelehnt. Sie forderten aber die Taliban auf, Osama zum Verlassen des Landes zu bewegen. Für den Fall eines US-Angriffs auf Afghanistan drohten sie die Ausrufung des Heiligen Krieges an. (21.9.2001)

Der russische Ex-General Alexander Lebed: „Gott möge den Westen von dem Wahnsinn abhalten, die friedliche, leidgeprüfte Bevölkerung Afghanistans anzugreifen. ... Sie werden unendliche Verluste erleiden und letztlich nicht mehr erreichen, als im Treibsand der afghanischen Berge elend zu verrecken. Das ist die Wahrheit ... Hölle von Afghanistan.“ (D 21.9.2001 APA)

Venti di guerra, Borse a picco. Milano brucia 65 mila miliardi. Torna a salire il prezzo del petrolio. (http://www.repubblica.it/, 14.9.2001)

A Kabul, aspettando il blitz. “Abbiamo già sofferto tanto”. La gente lancia appelli agli americani: “Non siamo noi il vostro nemico”. (la Repubblica, Roma, 14.9.2001, p. 15)

Bush: “È la guerra del XXI secolo. – Guideremo il mondo alla vittoria”. (la Repubblica, Roma, 14.9.2001, p. 1 e 3) (Nota etika.com: forse la ultima guerra del XXI secolo.)

Lo spettro del crac sull´America, l´economia teme l´isolamento. Il sistema dei trasporti è paralizzato, i mercati fermi e la normalità sembra lontana. (la Repubblica, 14.9.2001, Economia, p. 25)

Bangen um Christen in Kabul. Zwischen Exekution und Begnadigung. Prozess gegen „Shelter Now“-Helfer. Vier Deutsche, zwei Australier und zwei Amerikanerinnen stehen wegen des Vorwurfs christlicher Missionierung vor Gericht. Syed Rahmatullah Hashmi, ein Beamter im Außenministerium der Taliban, zeigt ein Kruzifix als Beweis dafür, dass christliche Gegenstände nach Afghanistan geschmuggelt wurden. (Dolomiten, Bozen, 7.9.2001; sonst abgekürzt mit „D“)
Damit begann das Verhängnis für die Taliban und für Afghanistan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Don´t give TV news credence! (With the exception of al-Jazeera, Doha, Qatar, http://www.al-jazeera.com , Taysir Aluni in Kabul.) The national newspapers are more reliable: There work more independent journalists who love truth.
Al Jazeera lässt alle Seiten zu Wort kommen und bringt Nachrichten und Berichte auch unkommentiert und nicht manipuliert – wie es nach der früher gelehrten zeitungswissenschaftlichen Theorie richtig ist. Die angeblich so fortschrittlichen Sender Amerikas und Europas könnten sich von dem arabischen Sender eine Scheibe abschneiden. Aber bei ihnen gehört Manipulation zum Handwerk – statt die Wahrheitsliebe.

Den Medien in Kriegszeiten nicht alles glauben. Selber Quellen suchen. Zeitungen sind zuverlässiger, aber auch sie werden von internationalen Quellen beliefert, die in Kriegszeiten wiederum von Armee oder Geheimdiensten mit Zweckmeldungen versorgt werden. Wir bedauern selbst, dass wir den Schwarzkopf-Meldungen über die wundersamen Patriot-Abwehrraketen im Irak-Krieg aufgesessen sind.
 Am wenigsten dem Fernsehen glauben. In der Eile wird oft Archivmaterial genommen. Wir haben dies selbst beobachtet bei einem großen Lawinenunglück im Himalaya. Über den Monitor flimmerten schon Bilder von der Katastrophe, als die Rettungsmannschaften noch meilenweit vom Ort des Geschehens entfernt waren. Außerdem muß man wissen, dass die Geheimdienste in Friedenszeiten Filme und Berichte von Greueltaten vorbereiten, um sie dem Gegner bei Gelegenheit in die Schuhe zu schieben. Das war schon im Ersten Weltkrieg so. Welche fürchterlichen Verbrechen wurden den Deutschen nicht von den Engländern und Franzosen und Amerikanern untergeschoben! Der Bevölkerung muß nämlich weisgemacht werden, die eigene Seite sei im Recht. Das ist schließlich der Auftrag, den die Geheimdienste haben. Unsere persönliche Erfahrung: Fast jede vor dem Fernsehapparat verbrachte Stunde ist Gott gestohlene Zeit.

We remove the link to Indiaheadlines because of their sex fotos. Shame on these traitors of Mahatma Bharat!

Index 95 - Index 9