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KRIEG

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30.9.2002

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Krieg nicht wie Hollywood

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Krieg nicht wie Hollywood
Pressemitteilung von etika.com, 30.9.2002, ETIKA 95K4

Was wissen die Amerikaner von Krieg und Apokalypse?

Das Grauen in einem dreistündigen Hollywood-Film enthält nicht 0,1 Promille des wirklichen Entsetzens, des Schreckens dessen, der getötet, zermalmt, vernichtet wird.

Die Amerikaner haben anders als die Europäer, Kurden, Palästinenser, Jemeniten, Iraker, Iraner, Afghanen, Vietnamesen, Kambodschaner, Chinesen, Japaner, Afrikaner, Kolumbianer, Nicaraguaner und die Menschen von El Salvador nie einen Krieg am eigenen Leibe erlebt.

Sie kennen nicht die tage-, wochen-, monate-, jahre- und jahrzehntelangen Qualen der Opfer.

Die Schmerzen der Verwundeten. Die Verstümmelungen. Das Angefülltwerden mit Gift und nuklearen Teilchen. Und 9999 andere Teufeleien, die das Wesen des Krieges ausmachen.

Hilflos zusehen, wie die eigenen Kinder sterben, die Frau oder der Mann, die Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn.

Ohnmächtig erleben, wie alles zerfetzt und in Trümmer gelegt wird von Bomben, die kein Gewissen haben (und die Piloten, Generäle und Politiker auch nicht). Wie Häuser bersten. Wie Schutzsuchende in staubigen Kellern ersticken. Wie Spitäler einstürzen.

Überall Leiden, Not und Tod; Blut und Tränen und Würgen in der Kehle.

Viele Menschen, von Verzweiflung gepackt, hören auf zu glauben, zu hoffen, zu lieben.

Und danach das Elend, der Hunger, die Armut. Frauen, die ihre Körper verkaufen, um etwas zu essen zu bekommen. Familienväter, die sich umbringen, weil sie ihre Verantwortung nicht tragen können. Kinder, die an Auszehrung zugrunde gehen.

Doch du, Kriegshetzer, Kriegsanstifter, Kriegsgewinnler, wisse:

Wie du getan, wird dir getan. Dein Tun fällt auf dich zurück. (Obadja 15)

„Es gibt eine ewige Gerechtigkeit, die verordnet hat, dass eine jede Sünde den Keim der Vergeltung in sich trägt.“ (Karl May, Halbblut, S. 351; Band 38, An den Ufern der Dwina)

Gott vergilt dem Menschen, wie er verdient hat, und jeden trifft es entsprechend seinen Taten. (Hiob 34,11)

Ohne Erbarmen wird das Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit übt. (Jakobus 2,13)

Denke an deinen Tod. Lies: Von der Meditation des Todes (Nachfolge Christi, Buch I, Kapitel XXIII).

Wer überwindet, wird gerettet. (Offenbarung 2 und 2, Matthäus 24,13)

Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht! (Johannes 14,27)

Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen. (Offenbarung 14,7; alles zit. in Francisco: Kinder retten die Welt, ETIKA 1991, S. 216)

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