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Spannende Bücher

9.3.2010

Margery Allingham: Three is a Lucky Number – Drei ist eine Glückszahl. In: Three is a Lucky Number – Drei ist eine Glückszahl. Englische Kurzkrimis. Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 2004, 2006. Note 1

Robert H. Benson: Lord of the World, 1907. – Der Herr der Welt. Pustet Verlag Regensburg, 1920. Nach dem 2. Weltkrieg auch Herder-Verlag Freiburg. Die Geschichte vom kommenden Antichrist.

Clerihew Bentley, Chestertons bester Freund laut Übersetzer Hanswilhelm Haefs, Herausgeber des Daily Telegraph, Verfasser des klassischen Krimis „Trent´s Last Case, 1910)

John Dickson Carr
1906 – 1977, Sohn schottischer Eltern. Geboren in Pennsylvania. 90 Kriminalromane. Vorbilder: Arthur Conan Doyle und G. K. Chesterton. „Spezialist für unmögliche Morde“ (Volker Neuhaus). Gestaltete im 2. Weltkrieg BBC-Propagandasendungen gegen Deutschland. (Mauro Boncompagni: Introduzione a: Rex Stout: Fine amara. Arnoldo Mondadori Editore, Milano, 1999, pag. 7)

Castle Skull. N. Y., 1931. Die Schädelburg. DuMont Buchverlag Köln, 1991. Note 1. Klassiker
trotz des Klischees vom abstoßenden Teutonen, siehe ETIKA 40DE5 Schluß. Eine der Hauptpersonen ist Maleger, der, der Böses sinnt, trachtet, tut. Gegenspieler des „alliierten“ Detektivs ist Baron von Arnheim. Schauplatz ist die umgewandelte Marksburg am rechten Rheinufer bei Koblenz.

Death in Five Boxes. N. Y. 1938. Fünf tödliche Schachteln. DuMont Buchverlag Köln, 2004. Etliches nicht gelungen. Note 4
Sir Henry Merrivale und Inspektor Masters ermitteln bei Giftmord.

The Crooked Hinge. 1938. Die Tür im Schott. DuMont Buchverlag Köln, 2001. Note 1. Klassiker
Wer ist der echte Sir John Farnleigh? Untergang der „Titanic“. Hexen. Privatdetektiv Dr. Gideon Fell. Die Puppe. Der Automat. S. 167 Zitat von Huysmans: „Der Dämon …“
Volker Neuhaus im Nachwort: „J. D. Carr hat … das Schreiben von Detektivromanen als „Das großartigste Spiel in der Welt“ bezeichnet, und der vorliegende Roman ist ein herausragendes Beispiel für das, was Carr ,das fast geniale Raffinement´ genannt hat, ,das Legen der Fallen und der Falle hinter der Falle´, mit der ein Autor Kapitel für Kapitel gegen einen scharfsinnigen Leser spielt.“

To Wake the Dead. 1938. Die Toten wecken. DuMonts Kriminal-Bibliothek, 2003. Note 1
Mit Dr. Fell und Superintendent Hadley. Dem Kriminalschriftsteller Kent, am Verhungern infolge einer Wette, flattert vor einem Hotel eine Gästekarte vor die Füße und er erschwindelt sich ein Frühstück als Bewohner des Zimmers 707. Dies führt ihn mit seiner südafrikanischen Gruppe zusammen.

Death Watch. 1935. L´orologio della morte. Mondadori Milano, 2003. Dr. Fell in pagina 223 sull´Inquisizione spagnola: “... non strappavano più la lingua e non tagliavano più le mani agli avversari politici come se faceva invece in Francia. ... in Inghilterra lo avrebbero bruciato esattamente come in Spagna, se avesse avuto l´ardire di negare l´esistenza dell´Aldilà e della Vita eterna dopo l´ordinanza puritana del 1648, proprio come in Scozia i puritani bruciarono duemila streghe ... Nessun eretico spagnolo finì mai sul rogo, senza aver avuto la possibilità di abiurare prima della lettura della sentenza. ... erano uomini che credevano in qualcosa.” Dreimalige Symbolnennung (vgl. den Roman „Jedem nach seinen Taten”) wird ausgeglichen durch Hinweise auf dämonische Einflüsse. Note 1

Raymond Chandler, typisch amerikanische Action-Krimis. Auch vom Stil her zu simpel für Leser, die von den spannungsgeladenen Kunstwerken englischer Meisterautoren verwöhnt sind. Nach der Lektüre von Murder in the Rain/Mord bei Regen, The Man Who Liked Dogs/Der Mann, der Hunde liebte/L´uomo a cui piacevano i cani (Feltrinelli, Milano, 1984) und The Lady in the Lake/Die Frau im Bergsee waren wir bedient. Ein whiskysüchtiger Privatdetektiv aus Los Angeles ist die Hauptperson. Copyright 1963. Ullstein Großdruck, 1988. Alle Note 4 = ausreichend. Das folgende Buch war einigermaßen spannend:

The Little Sister, 1949. Die kleine Schwester, Diogenes Verlag Zürich, 1975. Ziemlich verwirrend, unklar, kompliziert, amerikanisch-unmoralisch. So reden doch die Menschen nicht miteinander, außer vielleicht in den USA. Lösung nicht überzeugend, zu starke Antipathie des Autors gegen … Immerhin zahlreiche Bonmots wie „Ich trage Schwarz, weil ich schön und böse bin – und verloren“ (S. 218). Mit Zynismus entlarvt Privatdetektiv Philip Marlowe das Wesen Hollywoods. Die Schauspielerin wird im „schimmernden Dunst von Luxus, teuren Kleidern, Seichtheit, Unwirklichkeit und wohldosiertem Sex … kein wirklicher Mensch mehr sein“ (S. 285). Note 2-3

James Hadley Chase: Not my Thing. Girotondo di Morte. Garden Editoriale, 1998. US-Kapitalist will seine Frau umlegen lassen, weil sie ihm bisher keinen Sohn geboren hat. Schmieriger Mittelsmann engagiert Berufskiller. Fehler auf S. 165, Autor vergesslich. Note 1-2

Gilbert Keith Chesterton: Father Brown. Fast alle Geschichten sind Spitzenklasse; Chesterton ist als gleichrangig mit Agatha Christie zu werten, nur schreibt er komplizierter. Note 1. Klassiker. Vgl. Pietro Citati: Così Chesterton ci salva dalla noia. Lo scrittore e l´incanto dell´allegria. (la Repubblica 20.7.2009 R2Cultura p. 33)

Father Browns Einfalt“ (Haffmans Verlag Zürich, 1999) enthält folgende Widmung des Übersetzers Hanswilhelm Haefs: „Ich widme diese Neuübersetzung dem Gedächtnis der Eltern, die gläubige bewußte Katholiken waren, denen daher die Amtskirche manche dunkle Stunde bereitete und die deshalb an der souveränen, unklerikalen Katholizität Father Browns Freude hatten.“ In „Die Falsche Form“ sagte Father Brown: „Flambeau, Sie sind mein einziger Freund auf Erden.“ Und: „Himmel und Hölle allein wissen, durch welche Einflüsse der Umgebung fremdartige Sünder ins Leben der Menschen geraten.“ (Father Browns Einfalt, beide Zitate von S. 157)

Father Browns Geheimnis“ (Band 4, Haffmans Verlag Zürich, 1999). In „Das schlimmste Verbrechen der Welt“ macht uns Chesterton auf S. 158 mit der „höllischen Ironie“ bekannt, „mit dem Witz, den man mit dem Teufel teilt. Manchmal ist es ein Vergnügen, im innersten Herzen der Hölle, die Wahrheit auszusprechen“.

Peter Cheyney, Lemmy-Caution-Thriller (von Chesterton-Übersetzer Hanswilhelm Haefs erwähnt)

Wilkie Collins (1824-1889), gehört zur absoluten Spitze der Weltliteratur, befreundet mit Charles Dickens

The Woman in White. 1859 (?) – Die Frau in Weiß. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main, 1989. Absolute Spitze. Muß man gelesen haben, obwohl 700 Seiten lang. Wichtig für die Liebe. Unvergleichlich, unvergeßlich. S. 58 „… schön vor allem wegen der klaren Wahrhaftigkeit des Ausdrucks, der tief in ihrem Innern wohnt und mit dem Licht einer reineren und besseren Welt durchscheint.“ Note 1.

Armadale. 1866. – Der rote Schal. S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main, 1986. S. 44 „Es steht in der Bibel, daß die Sünden der Väter an den Kindern heimgesucht werden.“ Auch hier geht es um die Liebe. S. 506 „Was verführt die meisten Männer zu den dümmsten, unüberlegtesten Handlungen? Die holde Weiblichkeit.“ Note 1

Der Monddiamant. Ein Criminal-Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag dtv München, 1973. Erscheinungsjahr und englischer Titel sträflicherweise nicht angegeben. Drei Inder jagen Edelstein, der aus einer Götterstatue gestohlen wurde. Spannend wie die oben genannten Collins-Romane, aber Note 1 – wegen ätzender Diskriminierung eifriger Laienapostel.

Lucilla. Henry Goverts Verlag, Stuttgart, 1969. Nur 474 Seiten, damit kürzer als die zuvor genannten Romane. Hauptfiguren: Eine Blinde, zwei Zwillingsbrüder, Madame Pratolungo, die intelligente, einfühlsame Witwe eines südamerikanischen Revolutionärs, und natürlich wieder ein anglikanischer Pfarrer zum Davonlaufen – Collins war wirklich ein bißchen zu liberal. Note 1

Gruselgeschichten. Diogenes Verlag Zürich, 1974.

·       Ein schauerliches fremdes Bett. Engländer sprengt Bank in Spielhölle. Das Himmelbett. Note 1

·       Die Ölbütte. Anno 1700 in Croix-Daurade bei Toulouse. Beichtgeheimnis im Mittelpunkt. Bitter-tragisch. Note 2

·       Die verhängnisvolle Wiege. Keine Gruselstory. Note 2

·       Das Traumweib. Gruselgeschichte, unnatürlich. Note 3

·       Der Wermutstropfen. Köstliche, humorvolle Geschichte um einen neuen Geheimdetektiv bei Scotland Yard im 19. Jh. Note 1

Jerry Cotton: viele gute Geschichten, besonders unter den ersten 200 oder 300 Heften. Bastei-Verlag Bergisch-Gladbach

Edmund Crispin, Schüler Carrs, von Experte Volker Neuhaus als letzter Ritter des Golden Age des klassischen Detektivromans bezeichnet

Danney und Lee, von Krimi-Spezialist Volker Neuhaus als „Ellery-Queen“-Vettern bezeichnet

Friedrich Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker. Diogenes Verlag Zürich, 1998. Note 1
Der todkranke Schweizer Inspektor Bärlach hat Ideen. Auch eine andere Geschichte (Titel momentan unbekannt, vielleicht: Die Panne), als Hörspiel gehört, bekommt Note 1. Es geht um einen Handelsvertreter, der eine Panne hat und in ein einsames Haus kommt, wo eine Gruppe früher hochstehender Persönlichkeiten, darunter ein Richter und ein Staatsanwalt, ihn zu einem Fragespiel einladen, ihm dabei Löcher in den Bauch fragen und seine Vergangenheit lebendig werden lassen.

Alexander Dumas: Le comte de Monte-Christo. Der Graf von Monte Christo. Goldmann Verlag München, 1964.

Lord Dunsany: A New Murder. Note 1. In: A Big Book of Classic Detectives. Großes Krimi-Lesebuch. Hrsg: Andreas Nohl. dtv zweisprachig. 1993

Francis Durbridge: The Scarf. Das Halstuch. Verlag Ullstein 1962. Note 1

Stanley Elinn: Il metodo Blessington. In: Ellery Queen presenta Estate Gialla 1985. Arnoldo Mondadori Editore. S. 186-200. Lösung des Altenproblems. Note 2-3

Erle Stanley Gardner:

The Case of Shapely Shadow. 1960. Perry Mason und die liebliche Lady. Verlag Ullstein, Frankfurt/Main. 1966. Note 3-4

The Case oft he Borrowed Brunette. 1946. Perry Mason e la brunette in prestito. Arnoldo Mondadori, Milano, 2009. Fehler bei Zeitangabe S. 17 („Il giorno dopo“) und S. 31 („tutte le sere dal giorno in cui ci ha assunte“). Pagina 67 Paul Drake, investigatore privato: „Sai come fa la polizia, Perry. Assoluto riserbo fino a quando non si conoscerà il risultato dell´autopsia. Poi, appena trovato un disgraziato da poter definire sospetto, appoggiandosi ai reperti degli specialisti lo dichiarano colpevole, almeno finché non trovano un altro da accusare.”  Anhang von Luigi De Pascalis: Lo scrittore in giallo ovvero Regole e confini del genere poliziesco. Note 1-

The Case of the Spurious Spinster. Perry Mason und der Schatz im Schuhkarton. Verlag Ullstein, Frankfurt/Main, 1967. Note: 1-2

The Case of the Musical Cow. 1950. Depone la morte. Mondadori, Milano, 2001. Ohne Perry Mason, dafür mit dem schlauen Gerichtsmediziner Herbert Dixon. Amerikaner in der Schweiz. Ein Kuhglockensammler. Spannend, aber vier Schwachpunkte: der Mord an der Frau; die Vergiftung; wie kam die Frau an ein Telefon?; der Mann auf dem Kahn. Note 2 +

Graham Greene: The Case for the Defence. Der Entlastungszeuge. Note 1. In: A Big Book of Classic Detectives. Großes Krimi-Lesebuch. Hrsg: Andreas Nohl. dtv zweisprachig. 1993

The Third Man. 1949. Il terzo uomo. In: Ellery Queen presenta Estate Gialla 1985. Arnoldo Mondadori Editore. S. 292-355. Note 1

Dashiel Hammett. Noch nichts von ihm gelesen, zählt aber als Klassiker

Cyril Hare: It takes two. Note 1. In: A Big Book of Classic Detectives. Großes Krimi-Lesebuch. Hrsg: Andreas Nohl. dtv zweisprachig. 1993

E. T. A. Hoffmann

Hugo Kocher: Die unheimliche Fracht. Abenteuer, Gefahren, Geheimnisse. Loewes Verlag Ferdinand Carl Bayreuth. 1970.

Nikolai Lesskow, bester russischer Schriftsteller, christlich, 4.2.1831-21.2.1895. Johannes von Guenther im Vorwort zu den Erzählungen: „in einer Welt …, die fast vergessen zu haben scheint, daß der höchste Stolz der Menschheit die Wahrheit ist, da nur mit dieser die schönste Blume der Erde gespeist werden kann, die Güte. In diesen Seiten lodert die Flamme der heiligen Gerechtigkeitsliebe dieses großen russischen Dichters steil auf“.

Erzählungen, Biederstein Verlag München, 1961. Übertragen von Johannes von Guenther:

Pawlin. 50jähriger lässt sich mit junger Frau verheiraten, bleibt unsterblich groß in Tragödie. „Gott wei0ß, wo mein Verstand war, als ich damals ihre Jugend an meine Jahre kettete.“ (S. 76) Sehr traurig. Note 2.

Das erlesene Korn. Betrügerei am laufenden Band. Fürst Bismarck kommt schlecht weg, u. a. weil er predigte, „dass wir Russen schon allzusehr unsere Dummheit zu missbrauchen“ begonnen hätten (S. 126). Note 2.

Figura. Vegetarische Edelmenschen. Ex-Offizier lebt mit junger Frau, die Kind mitbringt. Note 1

Die Stunde nach Gottes Gebot. König sucht Wahrheit. Mägdlein mit barmherzigem Sinn. Note 1

Teufelsaustreibung. Ausschweifung und Buße. Note 2

Legendäre Charaktere. Einzigartig. Über Einsiedler und Frauen. Nr. 18 Die schöne Nephora ist drauf und dran, den Künstler Zenon zu verführen. Im letzten Moment sticht sich dieser ins Auge und sie flieht. Trotzdem Happy end. – Nr. 20 Einer, in dessen Höhle eine Hetäre sich durch List eingeschlichen hatte,  legte die Hand ins Feuer und ließ sie verbrennen, „wobei er jedoch immer noch zur Seite blickte, denn trotz der Qual, die die Flamme ihm verursachte, fürchtete er sich, die entblößte Verführerin anzusehen … Er siegte über sie, damit die Gottesfurcht über die Kraft ihrer Schönheit.“ (S. 261) Note 1

Ein Wintertag. Brutal realistisch (Ehebruch, Kindesmissbrauch). Note 2.

Charaktere und Sonderlinge. Biederstein Verlag München, 1948 unter US-Lizenz. Auflage 5000. Enthalten sind auch die Erzählungen Figura und Pawlin. Deutsch von Johannes von Guenther, geb. am 26.5.1886 zu Mitau.

Die Schildwache. Soldat rettet Ertrinkenden, obwohl er Posten nicht verlassen darf. Realistisch-brutal. Note 2

Der weiße Adler. S. 39 Galaktjón Iljitsch: „Schon bald schwante ihm, daß Graf Viktor Nikititsch ihn als Referenten nur deswegen bei sich behielt, weil er auf die Bittsteller einen qualvollen Eindruck machte.“ Note 4

Der Toupetkünstler. Erschütternd, aber so war es. Derart grausame Grafen sind verflucht in alle Ewigkeit. Auf S. 71f zitiert Lesskow den Amerikaner Bret Harte, der von einem Künstler erzählt, der Gestorbenen trostreiche Ausdrücke in drei Stufen verlieh: Frieden; erhabene Betrachtung; die Seligkeit unmittelbaren Gesprächs mit Gott. „Man steinigte ihn zu Tode, … weil er dem Gesicht eines .. betrügerischen Bankiers , der die ganze Stadt ausgeplündert, den Ausdruck des ,seligen Gesprächs mit Gott´ verliehen hatte.“ Note 2

Der Heckrubel. Geld, das immer in die Taschen zurückkehrt, wenn man nichts Unnützes kauft. Note 2

Das Tier. Schicksal eines Bären und seines Freundes. S. 137: „… daß Gottes grenzenlose Gnade sich nicht nur einzig auf Menschen erstrecke, sondern auch auf alle anderen Geschöpfe Gottes…“ Note 1

Anziehende Männer. Edelmut. Note 1

Der ungetaufte Pope. Note 1-2

Helen MacInnes: North From Rome. Fawcett Publications, Greenwich, Conn., USA. Eigentlich ein Spionageroman. Note 1

Karl May. Für uns der beste deutsche Schriftsteller. Spannung in allen Werken.

L. T. Meade & Robert Eustace: The Death Chair. Note 1. In: A Big Book of Classic Detectives. Großes Krimi-Lesebuch. Hrsg: Andreas Nohl. dtv zweisprachig. 1993

Roland Pertwee: The Voice that said “Good-Night”. Note 1. In: A Big Book of Classic Detectives. Großes Krimi-Lesebuch. Hrsg: Andreas Nohl. dtv zweisprachig. 1993

Radcliffe, Anne, Schauergeschichten. Von Volker Neuhaus bei Carr erwähnt im Zusammenhang mit ETA Hoffmann, E.A.Poe und Wilkie Collins

Reimmichl. Faszinierend, in die Tiefe gehend, erbaulich, romantisch, alpenländisch-tirolerisch. Alles von ihm ist Spitze.

Die Großglocknerin. Die Erstbesteigung des Großglockners durch eine Frau. In: Reimmichl-Kalender 2008. Spannend und ergreifend. Note 1.

Die schwarze Frau. Spielt zur Zeit Andreas Hofers. In: Reimmichl-Kalender 2009. Verlagsanstalt Athesia, Bozen. Spannend und ergreifend. Note 1.

Hans Saler, Max von Kielin und der Günther-Messner-Krimi vom Nanga Parbat:

Hans Saler: Zwischen Licht und Schatten. Die Messner-Tragödie am Nanga Parbat. Verlag A1 München. Maximal 18.62 Euro
Hans Saler weist kristallklar nach, was nicht stimmen kann.“ (Rezension in den „Dolomiten“, Bozen, 4.8.2004)

Max von Kienlin: Die Überschreitung. Günther Messners Tod am Nanga Parbat. Herbig Verlag München. Maximal (je nach Land) 24.50 Euro

Reinhold Messner: Die weiße Einsamkeit. Malik Verlag München. Max. 24,50 Euro

Reinhold Messner: Der nackte Berg. Nanga Parbat – Bruder, Tod und Einsamkeit. Piper Verlag München. Max. 10,59 Euro

Max von Kienlin: Der einsame Tod – Legende Günther Messner. Herbig Verlag München. 2006. Maximal 21.30 Euro.

Hans Saler: Gratwanderungen meines Lebens. Nymphenburger Verlag (Herbig), München. 2010.

Reinhold Messner: Die rote Rakete am Nanga Parbat. Malik Verlag (Piper), München, 2. Auflage 2010. Maximal 16 Euro.

Dorothy L. Sayers, zwar intellektuelle Klassikerin, aber mit Vorbehalt zu genießen. Berichterstatter bisher bei jedem Band enttäuscht.

Wladimir Solowjew oder Solowjow: Die Erzählung vom Antichrist. 1900. Vita Nova Verlag Luzern 1937 und mehrere Ausgaben anderer Verlage.

Robert Louis Stevenson. Alles, was wir gelesen haben, war spannend und hat uns gefallen, wenn nicht begeistert. Optimistische Grundhaltung des Autors, obwohl schwer leidend. Aufenthalt auf Samoa. Note 1. Klassiker

Kidnapped. Die Entführung. Herder Verlag Freiburg 1962. R. L. St.: „Ich werde nie ein besseres Buch schreiben.“

Catriona: A sequel to Kidnapped. 1893. Catriona. Eine Fortsetzung zu „Die Entführung“. Diogenes Verlag, Zürich

Die Schatzinsel. Droemersche Verlagsanstalt München, 1951 (weltberühmt, einzigartig)

The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde and other stories. Penguin Books, London, 1979
Zitat: Seite 41 “It must be that: the ghost of some old sin, the cancer of some concealed disgrace; punishment coming, pede claudo …”

The Beach of Falesá. First published under the title Uma, 1892. Zitat daraus: “If he’s not in hell today, there’s no such place.” (p. 103)

El diablo de la botella y otros cuentos. Alianza Editorial, Madrid, 1983. Der Flaschenkobold. Die anderen Geschichten außer: La playa de Falesá:

Los ladrones de cadáveres. (Organräuber des 19. Jh.)

Markheim (Mörder nach dem Mord)

Olalla (un amor típico español)

Robert Louis Stevenson & Lloyd Osbourne: The Wrong Box. Die falsche Kiste. Bechtermünz Verlag Augsburg, 1997. Schwarzer Humor. Anfang merkwürdig, aber dann köstliche, blendend formulierte, spannende Kriminalkomödie. Die Geschichte erfand der Amerikaner Osbourne, Stiefsohn Stevensons. Aber letzterer legte den Schwerpunkt von der Tontine (nach 100 Jahren Ausschüttung der eingezahlten Beträge) auf die Verwechslung der Kisten und füllte jede Seite mit köstlichem Humor. Wenig Erfolg beim Establishment, aber Enthusiasmus in „Times“-Redaktion und bei G. K. Chesterton. Textbeispiel S. 202: „Der Schlüssel kreischte im Schloß wie eine Seele im Fegefeuer.“ Ein Lesegenuß ohnegleichen. Note 1

Rex Stout. Schuf den Privatdetektiv Nero Wolfe, der in der 35. Straße West in New York nahe dem Fluß Hudson wohnt. Sein Assistent: Archie Goodwin. Liberaler Intellektueller. „Stout in America difendeva i valori della cultura liberale contro la barbarie nazifascista e la prepotenza di tutti i sistemi antidemocratici.” (Mauro Boncompagni: Introduzione a: Rex Stout: Fine amara. Arnoldo Mondadori Editore, Milano, 1999, pag. 7)

Heikle Gäste. Zwei Kriminalgeschichten. Scherz Verlag Bern, 1964. The Gun with Wings. Der geflügelte Revolver. Note 1-. Und: Too Many Detectives. Ein Zeuge verstummt. Note 2-.

Bitter End. Mit Nero Wolfe angereicherte Version von „Un pizzico di chinino“, erschienen im November 1940 im „American Magazine“.
Fine Amara. Arnoldo Mondadori Editore, Milano, 1999. Es geht um vergiftete Lebensmittel und einen Mord. Teils witzig. Note 1

S. S. Van Dine, vom Literaturfachmann Volker Neuhaus als Autor klassischer Detektivromane bezeichnet

Was wir leider im Moment nicht mehr finden, ist die einmalige Geschichte vom Vorzimmer der Hölle, die wahrscheinlich „Call me Nick“, „Chiamami Nick“ heißt.

Was in den vergangenen Jahrzehnten an Kriminalromanen produziert wurde, ist ebenso wie die Bestseller der Neuzeit zu 98 bis 99 Prozent Mist. Der Geschmack des breiten Publikums ist leider unheilbar verdorben.

Tip: Gebrauchte Bücher findet man bei www.zvab.com.

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