ETIKA D98

KURZBOTSCHAFTEN

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14..5.2001

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Von der Begierde der Schurken, andere zu sich hinabzuziehen

H. O., in "glücklicher leben", Der stille Weg, Zeitschrift für Lebensschutz, 7-8/1970, Herausgeber Professor Günther Schwab, Salzburg, Seite 34.

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Der niedrige Mensch, der nicht die Kraft besitzt, sich aufzurichten, blickt voll geheimen Hasses zu allen Aufrechten und Reinlichen empor.

Schließlich erfaßt ihn eine dunkle Begierde, andere zu sich hinabzuziehen: Er will Genossen haben in seiner Schande. Er kann den Anblick der Ehrenhaften nicht ertragen.

Alle Schurken arbeiten dabei Hand in Hand. Ihre heimliche Wollust ist es, die Masse der Ehrlosen zu vermehren.

Mögen sie sonst in ihren haßerfüllten Seelen sich gegenseitig verachten: Hier beherrscht sie alle ein starkes Einheitsgefühl: die Lumpensolidarität!

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Moderne Zeiten von Satan beherrscht

Hl. Maximilian Kolbe (+ 1941)

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Diese modernen Zeiten werden von Satan beherrscht, und das wird in Zukunft noch mehr der Fall sein. Allein die Unbefleckte Jungfrau hat von Gott die Verheißung empfangen, über Satan zu triumphieren. Aber in der Glorie des Himmels bedarf sie heute unserer Mitwirkung. Sie sucht nach Seelen, die sich ihr ganz weihen und in ihren Händen zu einer Kraft werden, durch die Satan besiegt und das Reich Gottes begründet werden kann.

(Aus: das Neue Groschenblatt, August 2000. Bezug sehr empfehlenswert. Die beste katholische Zeitschrift in deutscher Sprache. Bestelladresse: das Neue Groschenblatt, Hetzendorfer Str. 86/1a, A-1120 Wien)

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Sünde = Sturz Richtung Abgrund

AIHS

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Jede Sünde gleicht einem Sturz über einen Hang, und je mehr du sündigst, desto näher kommst du dem darunterliegenden senkrechten Abgrund - und umso weiter und mühsamer ist ein eventueller Rückweg.

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