ETIKA

Nur eines schreckt
den Bösewicht

www.etika.com

98LP2H512

8. Hölle, 5/12

19.4.2011
Neues rot

Ein Höllenspaziergang – Gedichtzyklus von Rainer Lechner
Einteilung der Hölle nach dem Roman von Vicente F. Delmonte:
Jedem nach seinen Taten,
Münster, 2007, sowie dem Fortsetzungsband: Die kommende Gerechtigkeit (geplant).
Nur eines schreckt den Bösewicht -
Alle Gedichte

Zur Rettung der Seelen. Mögen die Lebenden diese Warnungen ernst nehmen, rechtzeitig umkehren, Wiedergutmachung leisten, Buße tun und an das Evangelium unseres Herrn Jesu Christi glauben! Mögen alle sich abschrecken lassen, Böses zu tun! Der Autor will keineswegs behaupten, dass die in den Gedichten als Verdammte erwähnten Personen tatsächlich verdammt sind, denn dies können wir Sterblichen nicht wissen; sie dienen wegen irgendwelcher Laster nur als anschauliche Beispiele zwecks der für das Überleben der Menschheit so notwendigen Generalprävention. Schon um 1300 hat Dante unzählige Menschen in die Hölle sowie ins Fegfeuer versetzt. Die gesetzlich garantierte Freiheit der Kunst muss auch für diese Gedichte gelten.

8. HÖLLE. 5. Abteilung. Massenverführer. 18 Unterabteilungen
12. Bulge. Massenverführer im Fernsehen
Fernsehen III   Skandal im Kloster Kaltenthal

Sie hielten sich für weise,
doch Narren wurden sie 1 ,
vertauschten Lüg´ und Wahrheit 2,
frönten der Sodomie,

entbrannten in Begierde,
zur Schand von Mann mit Mann 3,
die auf Befehl einst Mose
in Acht und Bann getan 4 .

Den Lohn ihrer Verirrung
empfangen sie oft gleich,
und nie ein Freund der Unzucht
ererbet Gottes Reich 5 .

Gott will von uns die Reinheit
und strafet jede Sünd´.
Nur wer nach Tugend trachtet,
bleibt immerdar sein Kind.

Die Ordensleut´ und Pfarrer,
die müssen Vorbild sein.
Ein tiefer Fall bringt ihnen
die doppelt´ Höllenpein.

Und wer vor aller Augen
stößt um des Herrn Moral,
der hat sich selbst verurteilt
zu ew´ger Feuerqual.

All dies gilt auch für jene,
die in TV und Kunst
das wahre Bild der Kirche
verhöhnet und verhunzt.

Ein Film „Um Himmels Willen6 ,
Produkt der Zeitkultur,
stellt vor ein ganzes Kloster
als Witz, Karikatur.

Die Klosterschwester Hanna
stellt Werte auf den Kopf,
vermischt, was gut und böse,
wirft all´s in einen Topf.

Was Gott hat streng verboten,
das ist für sie legal.
Die Kirchenlehr´, die Bibel,
die sind ihr ganz egal.

Sie hetzt zweihundert Schüler
zum Generalstreik auf
für ihren schwulen Lehrer.
„Bin stolz auf euch.“ Und drauf

lässt sie die Glocken läuten
für Mann und Mann – s´ist wahr.
Die weiße Hochzeitskutsche
bringt das verliebte Paar.

Die Nonnen alle klatschen;
mancher um Fassung ringt;
die Jungfrau wird verspottet;
eine das Ave singt.

Wie nicht anders zu erwarten:
Weil der alte Pfarrer grollt,
wird der Bürgermeister Wöller
von der Schwester hergeholt.

„Leben wir im Mittelalter?
Nein! So frage ich die Zwe´en:
Wollen Sie ihn immer lieben,
treu an seiner Seite steh´n?“

„Ja!“ Folgt allgemeiner Jubel.
Schwester Hanna als der Star,
der das Happy End ermöglicht,
wünscht viel Glück dem jungen Paar:

„Schwebet in den siebten Himmel!“
Oft kommt´s anders als man meint.
Werden doch verführt die Massen,
und der ganze Himmel weint.

Gott verlästert und beleidigt!
Liebe in den Schmutz gezerrt!
Viele Seelen geh´n verloren!
Der Ruf der Orden ist versehrt!

Entsprechend wird die Straf bemessen
für alle, die da mitgewirkt.
Mit Staunen nehmen sie zur Kenntnis
die Wahrheit, die die Bibel birgt. 7

Sodom und Gomorrha leiden
ewiglich des Feuers Pein. 8
Jene, die all dies verharmlost,
spüren es in Mark und Bein.

Sie, die im TV verlockten
viele zu perverser Sünd´,
enden dann in Pech und Schwefel.
Selber sie verworfen sind.

1 Römer 1,22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.

2 Römer 1,25 … sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge

3 Römer 1,26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in schändliche Lüste … 27 desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes (heute: Verkehr mit der Frau) und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten (heute: in Begierde zueinander entbrannt) und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums, wie es denn sein sollte, (heute: Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein mußte,) an sich selbst empfangen.

4 1. Mose 19,5. 3. Mose 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel. (Vorstehendes aus der Lutherbibel, Stuttgart, 1987. Hingegen formuliert die Lutherbibel, Stuttgart, 1897: Du sollst nicht bei Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Greuel.) 20,13

5 1. Korinther 6,9 Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder (heute: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder) 10 … werden das Reich Gottes ererben.

6 ARD 12.4.2011, 20.15 h Um Himmels Willen, Romeo und Romeo, Familienserie, D 2010. Die Frauenzeitschrift „das neue“ prophezeite: „ … Einsatz für die Liebe. Über diese ungewöhnliche Hochzeit werden Millionen Zuschauer reden. Es wird wohl das Gesprächsthema der Woche werden.“ (Nr. 15, 9.4.2011)

7 1. Korinther 6,10 Lästerer werden das Reich Gottes nicht ererben. Römer 12,9 Die Liebe sei nicht falsch (heute: ohne Falsch). Offenbarung 20, 14 Das ist der andere (heute: zweite) Tod: der feurige Pfuhl.

8 Judas 7 Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie diese Unzucht getrieben haben und nach einem andern Fleisch gegangen sind (heute: anderem Fleisch nachgegangen sind), zum Beispiel gesetzt sind und leiden des ewigen Feuers Pein. – Beide Schreibweisen möglich: Gomorra und Gomorrha.

 

I  Die Rache der Insekten im Dschungelcamp

Im Dschungelcamp die Ketten rasseln.
Als Wächter lassen Riesen-Asseln
uns ein ins Fernseh-Ekelland.
Die Gäste, außer Rand und Band

gebärden sich als wie die Irren.
An Händʾ und Füßen Eisen klirren.
Sind festgeschweißt zu einem Ganzen
mit Spinnentieren, Käfern, Wanzen.

Doch was ist mit den Tierchen los?
Sie sind zumindest mannesgroß.
Den Menschen gingʾn sie auf den Leim.
Jetzt zahlen sie es ihnen heim.

*

Finanziers und Produzenten,
Fernsehmacher listig trennten
das Publikum von Gottes Welt.
Sie kamen dadurch zu viel Geld.

Acht Millionen schauten täglich
in den Sex-und-Sumpf-Kanal.
Was sie schauten, war unsäglich
primitiv und abnormal.

Da wurde durch den Kot gezogen
der Mensch als Gottes Ebenbild.
Jemand hat mit Schauder-Drogen
die Gier nach Sensation gestillt.

Die gottgegebʾne Freudʾ am Schönen
ward durch Fäkalien ersetzt,
das Publikum, umʾs zu verhöhnen,
in eine Welt voll Dreck versetzt.

Strippenzieher ganz weit unten
amüsierten sich pervers.
Gottes Ordnung wich den bunten
Seifenblasen Luzifers.

Alle, die da schuldbefrachtet,
stecken nunmehr fest im Schlick.
Wer ihr Schicksal gern betrachtet,
kehrʾ ins Höllencamp zurück:

*

Während Zauberfrösche quaken,
bedrängt ein Heer von Kakerlaken
im Sarg den roten Kommunarden,
auf den zu Haus fünf Frauen warten.

„Was ist da neu? Wozu die Szenʾ?
Das hat man alles schon gesehʾn.“
„Was wollt denn ihr?“, der Wächter spricht.
„Ihr begreiftʾs noch immer nicht:

Das Böse stets dasselbe ist.
Man les es nach bei Ehmig, Kist *.
Die Genusssucht, Ichsucht, Habgier
beherrscht die Menschen dort wie hier.

* Christliche Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, siehe etika.com

Wie uns der Hochmut ruiniert,
so wird die Menschheit dezimiert
durch allerlei verbotʾne Lüstʾ.
Wir liefern dazu das Gerüst.

Gelegenheiten allerorten,
Begegnungen und Sündenpforten,
stimulieren die Begierdʾ,
damit nichts Rechtes aus euch wird.

Das Fluchen, Hassen und das Lügen,
das Verraten und Betrügen,
das Ehebrechen und das Stehlen,
das Erpressen, Töten, Quälen

zeigen an: die Liebʾ ist tot,
der Mensch verachtet die Gebotʾ.
Er will sich Ihm nicht unterwerfen,
weil ihn die Schuldvorwürfe nerven.

Doch wenn der Mensch sich so ,befreitʾ,
ist er schon unsrer Rotte Beutʾ.
Und was sein Wille sich erwählt,
ihn nach dem Tod gefangen hält.

Gewalt, Entsetzen, Ekel, Blut
sind Alltag in der Höllenglut.
Ihr meint, das hält doch keiner aus?
Da täuscht ihr euch. In jedem Haus,

in dem ein Fernsehapparat,
ist bereits gelegt die Saat
für alles, was Ihm widerlich.
Durchlöchert wird da Stich um Stich

Gemüt, Gewissen, Hemmungsschwellʾ,
und so gewöhnt sich rasend schnell
der Mensch an unsre Gegenwelt,
die alles Gute niederhält.

Da tropft das Blut, da kocht die Gier.
Es gilt weder für Mensch noch Tier
die Ehrfurcht vor dem Leben,
das Der da oben hat gegeben.

Abgestumpft und ordinär
kommt der Durchschnittsmensch hierher.
Tabus sind fremd ihm *. Er verschmäht,
was in frommen Schriften steht.

* „Das Fernsehen ist so brutal, ordinär und billig geworden. In wenigen Jahren sind so ziemlich alle Tabus gefallen.“ (der Sänger und Schauspieler Peter Alexander 2001; NWZ 14.2.2011 dpa)

Der Bildschirm, wie ihr alle seht,
ist Brutstatt der Brutalität *.
Das Internet kam noch dazu.
Da kommen auch wir mal zur Ruh.

* „Es gibt nirgends soviel Mord und Totschlag wie im deutschen Fernsehen.“ (Filmproduzentin Regina Ziegler, Dolomiten 29.12.2010)

So sind die Neuen nicht geschockt,
wenn sie einmal hier angedockt,
nach Sex-and-Crime-and-Horror-Shows
vom Zuschnitt wie „Holt mich hier raus!“

Nun, blicken wir uns weiter um
im Ekelland-Panoptikum:
Schaut zu der Rache der Insekten,
die Prominenten gar so schmeckten.“

Es kribbelt, krabbelt, beißt und sticht.
Es wibbelt, wabbelt – armer Wicht,
der nicht aus Hunger, nicht aus Not
so vielen Tierchen brachtʾ den Tod.

Nun suchen sie ihn alle heim.
Lebendig ist der Madenschleim.
Schaben, Raupen, Engerling,
Ameisen sind auch mit drin.

Geschützt vor Myriaden Schnaken,
doch übersät von Kakerlaken
deutet ein bärtʾger Kommunist
stolz auf die übervolle Kistʾ

neben seinem Sarg aus Glas:
„Bin Millionär! Das ist doch was.
ʾn Taler gibtʾs für jedes Tier.
Achtundsechzʾger, kommt zu mir!“

Adonis, vieler Frauen Schwarm,
liegt in Ketten Arm in Arm
mit einem schleimʾgen Tintenfisch,
geschätzt ansonsten nur bei Tisch.

Der Krake knutscht und schleckt ihn ab.
Versinken möchtʾ er in ein Grab.
Wehmütig kommt ihm in den Sinn
die ach so kesse Sängerin.

Dort drüben jagen Tiergiganten
Playboys, die aus dem Lager rannten.
Ein Tausendfüßler klammert sich
an einen Star, der zimperlich.

Ein Lindwurm kaut an einem Mann.
Was dieser einst hat angetan
seinen kleinen Artgenossen,
wird jetzt gerächt von einem großen.

Ein Flußkrebs schleppt in seine Höhle
die abgrundtief verderbte Seele
eines TV-Programmgestalters.
Das Flügelschlagen eines Falters

lässt uns jäh zusammenzucken.
Ganz hinten surren Tiger-Mucken *
um fünf fette Fernsehbosse.
Ihr Kommentar: „Verfluchte Chose.“

* süddeutsch

Allsogleich beginnt der Tanz
um den pürierten Rattenschwanz
und Glitschig-Ekliges am Stiel
vom Känguruh und Krokodil.

Doch keine von den Fernsehgrößen
will freiwillig die Schuld einlösen.
Jede sagt: „Bin kein Gourmand“
in dem Höllenrestaurant.

Ein Pfiff – und hurtig eilt herbei
des Schlitzfußʾ * Dschungelpolizei.
Sie stopft die delikate Sülze
den Widerspenstʾgen in die Hälse.

* Vgl. Helen McCloy: Mr Splitfoot. 1968

Einst verführten sie Millionen,
machten dümmer sie als Bohnen,
verhöhnten keck den Herrn der Welt.
Nun kassieren sieʾs Entgelt.

Leser, machʾs nicht ebenso
wie die Leutʾ im Camp und Zoo *,
über den Delmonte schreibt.
Denn der Teufel lebt und leibt.

* Vicente F. Delmonte: Jedem nach seinen Taten, Münster, 2007, siehe Titelseite etika.com

Presseaussendung vom 20.2.2011: An ausgewählte Zeitungen, Zeitschriften und Agenturen: Wenn Dante heute leben würde … Empört sind viele Tierfreunde über die RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Einer von ihnen, der Journalist Rainer Lechner (64), hat das Dschungelcamp in einen Gedichtzyklus über einen Höllenspaziergang eingebaut und das Gedicht auf seiner Internetseite etika.com veröffentlicht. Er ist auch Verfasser des Jenseitsromans „Jedem nach seinen Taten“, Münster, 2007. Der zornige Tierschützer versetzt die Verantwortlichen des Dschungelcamps in die Hölle. Als schonungsloser Gesellschaftskritiker nutzt er die Gelegenheit zu einem seiner gewohnten Rundumschläge voll tiefgründiger Ironie und ohne Tabus. Man liest so viel von Prominenten, die geehrt und ausgezeichnet werden, weil sie gegen den Strom schwimmen. Er schwimmt wirklich gegen den Strom. Abdruck – auch auszugsweise – bis Juni 2011 honorarfrei bei Erwähnung von etika.com und Delmontes Roman „Jedem nach seinen Taten“. Um Zusendung eines Belegexemplars wird gebeten.

Fernsehen II:  Liebetöter
oder Triathlon der Fernsehbosse

Der meisten Seher täglich Brot
sind Spaß und „News“ und Sex und Tod.
So hat das Fernsehʾn umerzogen
jedʾs Volk dank raffinierten Drogen.

Kein Film mehr ohne Dekolleté.
So stehtʾs im TV-Abc.
Die Kinder sollʾn sich schon gewöhnen
an sexy Kleidung, Schlagzeugdröhnen.

Kein Krimi ohne Ehebruch.
So stehtʾs in dem geheimen Buch,
das Drehbuchschreiber gern beachten,
wenn sie nach Erfolgen trachten.

Normale Ehen gibtʾs kaum mehr.
Dies schreckt alle Verliebten sehr.
Die Liebʾ ist kurz, der Bildschirm kündet,
womit oftmals die Hoffnung schwindet.

Nach jedem Film fragt man sich neu:
Ist er mir treu? Ist sie mir treu?
Die Angst blockiert die Herzen.
Das Misstrauʾn erzeugt Schmerzen.

Familie nicht lange währt.
Der Kinderglaube wird zerstört.
Gottes Ordnung ist zerbrochen.
Die Leutʾ auf ihre „Rechte“ pochen.

Aufgaben, Pflichten? Überholt!
Die Sucht nach Spaß allʾs überrollt.
So stirbt allhie das Grundvertrauen,
mit dem wir die Gesellschaft bauen.

Der Ehebruch führt oft zu Mord.
Im Jenseits gibt es einen Ort,
wo Schuld wird mit der Waagʾ gemessen,.
Kein Filmemacher wird vergessen.

Und so begräbt der Fernsehmüll
die Produzenten all der Güllʾ,
in welcher weltweit Milliarden
geistig-seelisch fast erstarrten.

Betrogen um das wahre Glück
fielʾn sie ins Heidentum zurück.
Sie schauten aus nach fremden Göttern,
lästerten Gott mit Hohn und Zetern.

Die Schuldʾgen auf dem Fernsehthron
mühʾn sich jetzt ab beim Triathlon.
Der Erste schwimmt tief in der Jauche.
Der Zweite krabbelt auf dem Bauche

über den Berg aus Seelenmüll,
der stinkt und qualmt. Fast wirdʾs zuviel;
doch nützt kein Flehen und kein Bitten.
Ein Dinosaurier hetzt den Dritten.

Der sprintet auf der Dschungelbahn
so gut es geht, so schnell er kann.
Dazu schreckt ihn in seiner Lagʾ
die Furcht vor dem, was kommen mag.

*

Die Liebe jedes Paares schreit:
„Ihr Mörder, seid vermaledeit.
Das Schönste habt ihr uns gestohlen.
Geht ewig über glühʾnde Kohlen!“

Die Worte sind noch kaum verhallt,
da ruft von oben jemand: „Halt!“
Denn jeder Fluch hat seine Schranken,
und anders sind des Herrn Gedanken.

Nur einmal jedes Höllenjahr
wird so gerächt das Liebespaar.
Nicht grausam, sondern angemessen
sind die Strafen für die Bösen.

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