ETIKA

GEDICHTE

www.etika.com

98LP42

Verkalkuliert

23.5.2013

Nirgends Sicherheit und Ruh.
Die Terroristen schlagen zu,
köpfen in so vielen Städten
fremde Leute mit Macheten, 1

berufen sich auf ihren Gott:
„Wer nicht glaubt, verdient den Tod!“
Panik, Horror, Blut und Tränen!
Wobei sie sich im Rechte wähnen.

Schwäche sei Barmherzigkeit.
Berühmtheit bringt nur Grausamkeit!“
Sie wollen Heidenblut vergießen
und dann das Paradies genießen.

So verblendet, so verstockt,
sind sie später selbst geschockt.
Ihr Lohn sind keine schönen Frauen,
sondern der Dschehenna Grauen,

das Feuer der Gerechtigkeit,
der Wurm, der bohrt in Ewigkeit, 2
Dämonen, die sie furchtbar quälen
an ihren Leibern, ihren Seelen.

Erbarmungslos ist das Gericht.
Sie kannten kein Erbarmen nicht. 3

etika.com

Anmerkung:

1 Zum Beispiel im Norden Nigerias, im Irak, in Syrien, jetzt auch in London. la Repubblica, 23.5.2013, S. 1, 14, 15, Enrico Franceschini: Woolwich, una delle tante zone multietniche. Soldato decapitato a colpi di machete. Catturati i due attentatori. Urlavano: „Allah è grande“.  www.independent.co.uk : Video: Woolwich attack - man with bloodied hands and knife addresses camera . Die beste Berichterstattung in Videos und Text: http://www.aljazeera.com/

2 Siehe P. Martin von Cochem: Von der Hölle

3 Bibel, Jakobus 2, 13 Es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat.