ETIKA

GEDICHTE

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98LP49

Der Plan der Hölle

18.2.2014

 

Mit teuflischer Intelligenz ‒
voll Bosheit, Rachgier ‒, tausend Listen
bedroht das Heer der Unterwelt
Milliarden Heiden wie auch Christen.

Gott hatte so viel Großes vor
mit uns Kindern, Männern, Frauen.
Wir sollten leben ohne Sünd´,
um hier die neue Welt zu bauen.

Ein Reich des Friedens, ohne Not,
ohne Hass und Blutvergießen,
nur Liebe und Geborgenheit
sollten wir fortan genießen.

Doch der Feind, der nagt und wühlt,
unterhöhlt die Fundamente:
Glaubensstärke, Gottesfurcht,
entweiht die heil´gen Sakramente.

All´s was gut und schön und wahr
wird ins Gegenteil verwandelt,
Werte, Tugend und Moral
verlacht, verzerret und verschandelt.

Familien, Völker, Religion
sind der Ordnung Gottes Säulen.
Wer frevelhaft sie stößet um,
wird im ew´gen Feuer heulen.

Auch die ganz oben: Per Gesetz
verbieten sie die guten Sitten,
verkünden laut der Ehe Tod.
Hat Jesus denn umsonst gelitten?

Fernseh´n, Bücher, Internet
bauen ab die hemmend´ Schwellen,
entfesseln alle bösen Trieb´,
verderben Milliarden Seelen.

Die „sexuelle Toleranz“
steht über allen Dingen.
Der Schutz der Unschuld ist passé.
Kinder sie zur Unzucht zwingen. 1

Die Natur von Mann und Frau
man als unnormal betrachtet;
wer verteidigt die Gebot´,
wird verfolgt, geschmäht, verachtet.

Doch wer das Böse toleriert 2,
ist Spießgeselle der Dämonen,
wird als ihr Sklave ewiglich
in des Hades Schluchten wohnen.

Großteils ist erfüllt der Plan
der höllischen Strategen.
Die Menschen kommen, voller Gier,
ihnen ganz von selbst entgegen.

Nur wenige noch sind Gott treu,
und diese wird Er retten.
Halt fern dich von der Bösen Rott´!
Sollst Gutes tun und beten!

R. L., etika.com

Anmerkungen

1 Gemeint sind die Teufel in Menschengestalt, die in internationalen Organisationen und Ministerien die Weichen stellen, um unter anderem mit einer antichristlichen Sexualerziehung den Kindern die Kindheit zu stehlen, durch Zulassung der Pornographie die Jugend der Welt zu verderben, die Menschheit in Verwirrung zu stürzen und sie in Süchte und Verzweiflung zu treiben – nach den jahrhundertalten Richtlinien, die schon in der „Dienstanweisung für Unterteufel“ von C. S. Lewis (Herder Verlag Freiburg, 1968, „The Screwtape Letters“), in der „Dienstanweisung für Oberteufel – Wieviel Verführung verträgt ein Volk?“ von Christa Meves/Joachim Illies (Herder, 1981) und anderswo nachzulesen sind.

2 Wer das Böse toleriert: beispielsweise die Schüler und Schülerinnen, welche, schlimmer als Hyänen, das Opfer einer Vergewaltigung verhöhnen und beleidigen, weil sie selbst jeden Anstand und jedes Mitgefühl verloren haben ‒ Kinder des Satans. Und Kinder des Satans bleiben sie, falls sie sich nicht bekehren. In Finale Ligure pflegten vier Schüler in den Pausen ein Mädchen zu vergewaltigen. Als dieses nach Einschreiten eines Lehrers schließlich Anzeige erstattete, erklärten sich viele Mitschüler und Mitschülerinnen solidarisch mit den Tätern und schickten ihm per Handy Botschaften wie: „Das wirst du bezahlen“, „Du hast ihr Leben ruiniert“, „Du bist infam“. (Corriere della Sera, 13. und 15.2.2014) Wer das Böse gutheißt, wird mit den Bösen bestraft werden. So will es die göttliche Gerechtigkeit.