ETIKA

GEDICHTE

www.etika.com

98LP53

Sie glaubten an den falschen Gott

10.7.2014
Mendel

 

Sie graben andern eine Grube,
doch sie fallen selbst hinein.
„Auch der allerschlimmste Bube
wird einmal im Himmel sein.

Gott ist grenzenlose Liebe
er richtet nicht, verurteilt nicht,
verzeiht uns alle Sündenhiebe;
die Höllenstraf´ ist falsch´ Gerücht.“

So wiegen Theologen heute
der Sünder viel´ in Sicherheit,
machen sie der Höll´ zur Beute,
keiner seine Schuld bereut.

Was wird nun aus den Verführern,
die verkürzen Jesu Wort?
Auch sie sind bei den Verlierern
zur Marter am Verdammungsort.

Enttäuscht, dass Gott regiert mit Strenge,
ganz anders ist als sie gedacht,
voll Zorn auf alle „Glaubenszwänge“,
wählen sie die ew´ge Nacht.

Sich unterwerfen? „Nie im Leben!
Wir wollen tun, was uns gefällt!
Gott ist Liebe, muss uns geben
die Genüsse dieser Welt!“

Und so schlägt ihr falscher Glaube
um in blinden Hass und Wut.
„Erniedrigen sich bis zum Staube?
Dafür sind wir uns zu gut!

Zu Kreuze kriechen? Bitten, flehen?
Uns selbst verleugnen? Dreimal nein!“
Sie woll´n nicht hören, woll´n nicht sehen,
glauben nicht an Höllenpein.

Wenn der Richter dann verkündet
den gerechten Urteilsspruch,
wird der Hass erst recht entzündet,
und dem Herrn gilt ew´ger Fluch.

 

Rainer Lechner, etika.com

 

Vergleiche Auszüge aus dem Buch „Der Glaube ist mehr als Gehorsam“, Heilandsworte an den Priester Prof. Albert Drexel (1889-1977), Born-Verlag Olten, 1980:

Worte des Heilands in der Nacht zum 4. September 1970: „Noch nie, seit der Zeit Meiner Apostel und Jünger war die Kirche in solcher Gefahr, weil die Feinde der Kirche von innen kommen, und ihr Werk der Zerstörung unter dem Schein und Namen des Guten ausführen.“ (S. 20)

In der Nacht zum 2. Oktober 1970: „Die größte Gefahr droht der Kirche von seiten jener Meiner Diener, also Priestern, die nach außen den Namen Meiner Kirche beibehalten wollen, inwendig jedoch von dem Glauben abgefallen sind und einer falschen, trügerischen und sinnlichen Liebe huldigen. Da ihr Werk und ihr Wort Lüge ist, sind sie Knechte Satans, welcher der Vater der Lüge ist.“ (S. 22)

In der Nacht zum 4. Dezember 1970: „Daß aber geweihte Diener des Altares den Weg des Verderbens gehen, ja die ihnen anvertrauten Seelen mit in das Verderben reißen, ist das sicher Anzeichen und der Beginn einer furchtbaren Heimsuchung und Prüfung, die über Meine Kirche hereingebrochen sind.“ (S. 25f)

In der Nacht zum 5. März 1971: „Die euch (die Unglücklichen und Irregeführten) dem Unglauben und Irrglauben überliefert haben, haben die größere Schuld. Es sind die Priester und die Theologen, wie sie sich nennen; Priester, die Mich verlassen, Mich verraten, Mich verfolgen. Ihre Zahl mehrt sich; immer mehr Gläubige halten vergebens Ausschau nach einem wahren Diener Gottes. In der Schrift steht das Wort: „Schrecklich ist es, in die Hände des Lebendigen Gottes zu fallen.“ Ja, schrecklich wird das Gericht dieses Gottes sein über jene Priester und falschen Lehrer, die aus Führern zu Verführern geworden sind und noch werden!“ (S. 30)

In der Nacht zum 4. Juni 1971: „Sie kehren die Ordnung um und geben nicht nur der Liebe zum Nächsten Vorrang, sondern vergessen, verlieren und verleugnen die Gottesliebe – in frevlerischer Anmaßung. Sie gehen damit um, eine Kirche zu gründen, in der die Erde und der Mensch alles, – GOTT und der HIMMEL nichts mehr bedeuten. … In dieser Kirche herrschen Sünde und Genuß. In dieser Kirche werden Himmel und Hölle geleugnet. In dieser Kirche wird an GOTTES STATT der Götze „Mensch“ gesetzt.“

Nachdruck honorarfrei bis Oktober 2014 gestattet.

Index 98