ETIKA

GEDICHTE

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98LP67

Unser Ende

24.6.2016

Unser Ende

Gerecht ist Gott der Herr.
Himmel, Land und Meer
warten aufs Gericht,
dass Er das Urteil spricht.

Der Mensch hat schwer gefehlt,
verwüstet seine Welt.
Er hielt nicht die Gebot
und stürzte All´ in Not.

In Sucht und Sünd´ verstrickt,
wird er von Schuld erdrückt,
verschmäht im Unverstand
des Vaters Retterhand.

Reue, Buße: nichts für ihn.
So gibt ihn Gott den Teufeln hin.

Doch Alle kommen zum Gericht,
die Christenheit verschont es nicht.
Aufgedeckt wird jede Sünd´
von jedem Mann und Frau und Kind.

Nur wer sich bessert, büßt, bereut,
wird von der Schuldenlast befreit.
Engelshände führen ihn
zu des Vaters Wundern hin.

 

Rainer Lechner

Nachdruck gestattet

ETIKA D98