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ETIKA |
MENSCH - GOTT |
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1-1L2 |
Gottes Liebe |
Handbuch des einfachen Lebens, Kapitel 37 |
1-1L2A
"Alles, was Gott als
unser Schöpfer, Erhalter und Regierer an uns und für uns tut, tut er (Luthers
Erklärung) aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn´
all´ mein Verdienst und Würdigkeit. Was wir tun, sind wir zu tun schuldig, und
jeder bleibt weiter hinter seiner Schuldigkeit zurück. Für alle Wohltaten, die
Gott... uns erweist, sind wir (Luthers Erklärung) schuldig, ihm zu danken und
(ihn) zu loben, dafür zu dienen und gehorsam zu sein." (Friedrich Lisco
60)
"Die Barmherzigkeit
Gottes ist wie der Himmel, der stets über uns fest bleibt. Unter diesem Dach
sind wir sicher, wo auch immer wir sind." (Martin Luther)
1-1L2B
"Gott ist der, dessen Sehen
Liebe ist. Immer! Sein Sehen umfaßt die Geschöpfe und sagt ja zu ihnen,
ermutigt sie. Er sieht die Sünde und richtet sie; sein Urteil geht auf den
Grund der Seele, dort erschüttert er und ruft zur Umkehr auf. In Gottes
Liebesblick ist sein Erbarmen, Vergeben und Erlösen. Gott kann allerdings auch,
wenn ihm die Bosheit der Kreatur widersteht, in enttäuschter Liebe den Menschen
seinem selbstverschuldeten Schicksal überlassen. Er
tut es weinend..." (P. Rudolf Haindl,
493. Vinzenzbrief)
1-1L2C
Von den Aposteln und den vielen
Heiligen wissen wir, wie verschiedenartig die Liebe Gottes zu uns Menschen ist
und wie verschiedenartig die Gnaden sind, die Gott dem einen und dem andern
schenkt. (P. Petrus Pavlicek)