ETIKA

MENSCH - GOTT

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16.4.2002

1-1L2

Gottes Liebe

Handbuch des einfachen Lebens, Kapitel 37

1-1L2A
"Alles, was Gott als unser Schöpfer, Erhalter und Regierer an uns und für uns tut, tut er (Luthers Erklärung) aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn´ all´ mein Verdienst und Würdigkeit. Was wir tun, sind wir zu tun schuldig, und jeder bleibt weiter hinter seiner Schuldigkeit zurück. Für alle Wohltaten, die Gott... uns erweist, sind wir (Luthers Erklärung) schuldig, ihm zu danken und (ihn) zu loben, dafür zu dienen und gehorsam zu sein." (Friedrich Lisco 60)
"Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel, der stets über uns fest bleibt. Unter diesem Dach sind wir sicher, wo auch immer wir sind." (Martin Luther)

1-1L2B

"Gott ist der, dessen Sehen Liebe ist. Immer! Sein Sehen umfaßt die Geschöpfe und sagt ja zu ihnen, ermutigt sie. Er sieht die Sünde und richtet sie; sein Urteil geht auf den Grund der Seele, dort erschüttert er und ruft zur Umkehr auf. In Gottes Liebesblick ist sein Erbarmen, Vergeben und Erlösen. Gott kann allerdings auch, wenn ihm die Bosheit der Kreatur widersteht, in enttäuschter Liebe den Menschen seinem selbstverschuldeten Schicksal überlassen. Er tut es weinend..." (P. Rudolf Haindl, 493. Vinzenzbrief)

1-1L2C

Von den Aposteln und den vielen Heiligen wissen wir, wie verschiedenartig die Liebe Gottes zu uns Menschen ist und wie verschiedenartig die Gnaden sind, die Gott dem einen und dem andern schenkt. (P. Petrus Pavlicek)

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