ETIKA

ENGEL

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21.1.1999

1-5A92

Einblick in die Engelwelt und ihr Wirken

Heinrich Kreuzer: Sankt Lechitiel, Der mächtige Ölbergsengel und Helfer in der Verzweiflung, Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach

Heinrich Kreuzer: Sankt Lechitiel - Der mächtige Ölbergsengel und Helfer in der Verzweiflung, Broschüre, 32 Seiten, 3. Auflage, 1990
Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach

Diese Broschüre wurde zusammengestellt aufgrund von Exorzismusaussagen sowie aus Offenbarungen und Schauungen von Sühneseelen, die sich ganz dem Herrn und seiner Mutter als Sühnopfer übergeben haben, um ihr schweres Kreuz zur Rettung der Seelen und der Kirche zu tragen.

Dieser eindrucksvollen Schrift entnehmen wir folgende Abschnitte:

Von der Existenz, der Macht und den Aufgaben der heiligen Engel lesen wir in der Heiligen Schrift an siebzig Stellen im Alten Testament und an über hundertvierzig im Neuen Testament. Etwa zwanzigmal steht in der Heiligen Schrift vom "Engel Gottes", an über sechsundsechzig Stellen vom "Engel des Herrn" und mehrmals vom "Engelsfürst".

Unzählbar ist ihre Hilfe in den Mühsalen unseres Lebens.

Die grosse Zahl und die wunderbare Ordnung der heiligen Engel

Die Zahl der Engel ist ausserordentlich gross. Dies folgt aus vielen Stellen der Heiligen Schrift, in denen von Engelsheeren die Rede ist. Sie spricht von einem "unzähligen Heere" (Job 25) und von "tausendmal tausend, die IHM dienen, und zehntausendmal hunderttausend, die vor IHM stehen" (Dan 7), von einer "Menge vieler tausend Engel" (Hebr 12). "Er (der Vater) würde mir im Augenblick mehr als zwölf Legionen Engel zur Seite stellen" (Mt 25,63).

So gross auch die Zahl der Engel ist, so herrscht unter ihnen doch eine wunderbare Ordnung. Die heiligen Väter und Kirchenlehrer unterscheiden drei Hierarchien, von denen jede wiederum in drei Chöre zerfällt. Allgemein aber spricht man von neun Chören der seligen Geister: Engel, Erzengel, Kräfte (= Mächte), Fürstentümer, Gewalten, Herrschaften, Throne, Cherubim und Seraphim.

Die Grösse der heiligen Engel

"Wenn unser Gott eine Sonne ist, so sind die Engel ihre ersten und schönsten Strahlen. Sie gingen von Gott aus wie die Strahlen von der Sonne, weil sie die herrlichsten Gebilde der Schöpfung sind." (hl. Gregor von Nazianz)

"Zwei Dinge hast Du, o Gott, (im Anfang) geschaffen: das eine ganz nahe bei Dir (die Engel), das andere ganz nahe beim Nichts (die Materie). Das eine hat nichts über sich ausser Dich, das andere hat nichts unter sich ausser das Nichts" (hl. Augustinus, Confess. 12,7)

Die Macht und Hilfe der heiligen Engel

Von der aussergewöhnlichen Macht und Hilfe der hl. Engel lesen wir in der Heiligen Schrift, wie z. B. im Buch der Makkabäer, dass ein einziger Engel 185 000 Mann schlug (1 Ma 7,41). ...

Die Liebe und das Vertrauen zu den heiligen Engeln

Der hl. Augustinus lehrt: "Es ist klar, dass in dem Gebote, worin uns befohlen wird, den Nächsten zu lieben, auch die Engel enthalten sind, weil uns von ihnen viele Werke der Barmherzigkeit erwiesen werden." Wir müssen also die Engel lieben.

Der hl. Bernhard sagt: "Habet, meine Brüder, zu euren vertrauten Freunden die Engel. Denket oft an sie, denn sie sind immer bei uns zu unserem Troste. Und damit ihr zu den glückseligen Geistern ein noch grösseres Vertrauen erlanget, so rufet sie umso inniger bei all euren Gebeten um Hilfe an."

Schon bei der Zeugung des Menschen beginnt der Kampf um seine Seele

(D:) "Diesbezüglich muss ich erneut betonen, dass die Bücher von Katharina Emmerich und Maria von Agreda sehr grosse Dienste leisten... Je mehr die Eltern sündigen oder schon gesündigt haben, desto mehr Anrecht haben wir sozusagen auf das Kind, auf den Menschen, der geboren werden soll. Dieser ist für uns wie eine Beute, die wir haben wollen für immer..."

Die Haltung der Eltern

(D:) "Es ist von unvergleichlicher Bedeutung, wie die Eltern leben, welche Gesinnung sie bei der Zeugung haben usw. denn niemand würde glauben, wie sehr wir Dämonen gerade dort ansetzen können, wo etwas - und sei es nur ein kleinstes Milligramm - nicht in Ordnung ist. ... Wenn .. die Eltern nicht einmal einsehen, dass der kirchliche Bund notwendig ist, und einfach drauflos sündigen, haben wir eine unvergleichlich grosse Macht."

 

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