ETIKA

3. Reformation

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14.12.2003

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Die erstarrte Kirche: Nur die Messe, keine Früchte

Provokante Gedanken über Priester und Messe

E10EU10

La Iglesia petrificada: solamente la Misa, ningunos frutos

Abajo una parte del artículo en castellano

Wir müssen versuchen, mehr mit Gottes Augen zu sehen, nicht mit irdischen Augen.

Was ist in Gottes Augen mehr wert?

·        Was wir von Ihm empfangen: Seinen Sohn als Speise und Kraftquelle, um Gutes zu tun

·        oder was wir Ihm bringen: uns selbst mit unseren Tugenden (nicht Schwächen!) als Nachahmer und treue Gefolgsleute Seines Sohnes, die fleißig im Weinberg des Herrn arbeiten und gute Früchte bringen?

Ein der Tradition verbundener römisch-katholischer Priester und Pater klagte vor wenigen Tagen über den Niedergang der vergangenen Jahrzehnte und die Übernahme protestantischer Formen in die Liturgie. Sein Entsetzen über die Verstümmelung der Messe ist ungeheuer, seine Trauer und Empörung grenzenlos, wenn er ausruft:

 

"Die lateinische Messe ist das Heiligste, was wir haben."

 

Wir verstehen seinen Schmerz. Aber was sagt Gott, was Ihm das Heiligste ist?

 

Ihm ist das Heiligste das Opfer, das Sein Sohn am Kreuz gebracht hat. Es war einmalig und kann nicht wiederholt werden, schreiben die Kirchenlehrer.

 

Gott braucht nicht unser Opfer; er ist nicht darauf angewiesen, aber wir sind auf das Opfer seines Sohnes angewiesen. Gott freut sich, wenn wir des Opfers Jesu in der hl. Messe gedenken und es erneuern, aber Er will mehr als diese eine Stunde vor dem Altar - übrigens nur nach Versöhnung mit allen christlichen Brüdern und Schwestern weltweit.

 

Er schenkt sich uns in der Eucharistiefeier erneut aus Liebe, nicht nur damit wir uns mit Ihm vereinen, sondern damit wir Kraft bekommen für das Leben, den Alltag, damit wir die Welt umgestalten nach Seinem Willen.

 

Gott will nicht nur die eine Stunde Gottesdienst von uns. Er will unser ganzes Leben als Gottesdienst.

 

Der Priester ist während der Messe nur der Vermittler der Gnaden, die im Gläubigen - und das ist die Hauptaufgabe - Früchte bringen sollen.

 

Wir sollen tugendhaft leben, wie Er es als Vater von guten Kindern erwartet.

 

Leben wir Christen so? Die Milliarden Christen? Welche Welt präsentieren wir Ihm?

 

·        Eine Welt der Tränen und des Blutes, des Elends und der Grausamkeit.

 

Unermeßlich ist die Not - und die Christen zanken.

 

"Die Spaltung der Christenheit ist das große Ärgernis für die Welt, ist der entscheidende Grund, warum die Welt nicht mehr an die Botschaft Jesu Christi glaubt", sagte der Theologe A. Leidl (Kath. Sonntagsblatt, 6.11.1983, zitiert im Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, Kapitel 23, S. 28).

 

Jeder bildet sich ein, nur das, was er selber denkt und tut, sei richtig, und hört nicht auf Gott und Seinen Befehl: Seid eins! (Johannes 17)

·        Deshalb das Chaos, der Triumph des Durcheinanderwerfers!

·        Das endlose Leid: Frucht des Verrats an Gott und der Gottvergessenheit der Menschheit.

·        GOTT WEINT!

 

Was ist wichtiger?

·        Dass der Christ in der Messe aus der Hand des Priesters als Diener Gottes und dessen Vermittler die Gnaden empfängt  – diesen Augenblick oder die kurze Zeit der Kommunion,

·        oder dass er das Bestmögliche macht aus dem Sakrament der Eucharistie oder der Buße: dass er nämlich Gott und die Nächsten mit mehr Eifer liebt, die Tugenden der Liebe, der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit anwendet? Dass er das Mitleid Gottes in der Welt ist, wie Mutter Teresa sagte, als Hand Gottes, als Instrument Seines Willens?

 

Ist die Kirche nicht dabei, zu erstarren, zu ersticken in einem Kult des Priesters, der eine oder eine halbe Stunde dauert, während den Rest der Woche hindurch niemand die erhaltenen Gnaden in der Welt anwendet?

 

Deshalb die große Not der gegenwärtigen Welt: weil der Christ sich damit begnügt, (passiv) die Kommunion zu empfangen und die Priester und den Papst zu verehren, und seine Pflichten während der Woche vergisst.

 

Was gilt mehr vor Gott?

·        Dass der Christ, der absolut nichts verdient, weil er ganz schmutzig ist an Seele und Leib, in der Messe eine göttliche Gnade empfängt?

·        Oder dass eine Mutter, gestärkt durch die göttliche Nahrung, mit fast göttlicher Liebe ihr Kind liebt?

·        Dass ein Vater seiner Ehefrau treu ist im Gehorsam gegenüber Gottes Gebot?

·        Dass jemand mit großer Begeisterung den Armen und Notleidenden in einem Slum hilft?

·        Dass eine Schwester oder Tochter rund um die Uhr mit Liebe eine pflegebedürftige Person versorgt?

·        Dass der Priester eines Wallfahrtsortes sich heroisch aufopfert, indem er sich die abscheulichen Sünden einer sexbesessenen Generation anhört, um den Sündern Gottes Vergebung zu gewähren, Böses mit Gutem zu besiegen und künftiges Leid zu verhüten?

 

Wir sind alle Diener Gottes, und die Priester, der Papst eingeschlossen, sind Diener an der Christenheit, damit wir alle das Gute tun, das Böse bekämpfen und überwinden und so mit der Hilfe Gottes an einer besseren Welt mitbauen, die übergeht in das Reich Gottes, das ohne Elend und Ungerechtigkeit ist, voller Friede und Glück und Erfüllung.

 

Der Herr will, dass wir Ihm mit dem wenigen helfen, das wir vermögen, weil wir Seine Kinder sind. Wenn wir in der Sünde bleiben, machen wir ihm wenig Freude. Aber wenn wir uns selbst besiegen und an seiner Seite gegen die Kräfte des Bösen kämpfen, wird Seine und unsere Freude groß sein.

 

 

Nachstehend der spanisch geschriebene Entwurf:

Una parte del artículo en castellano

La Iglesia petrificada:
solamente la Misa - ningunos frutos

Renovamos la crítica de Tolstoj, pero moderato. P. F. dice que “la misa latina es lo más santo que tenemos”.

 

¿Verdad que a Dios le gusta mejor que el cristiano reza el Credo en latin y no entiende las palabras, o que lo reza en su lengua natal y comprende cada palabra y sabe lo que confiesa? Y aún más importante:

 

El sacerdote en la misa solamente distribuye las gracias de Dios (como mediador), para que los creyentes las usan en la vida quotidiana.

¿Qué es más importante?

·        ¿Que el cristiano reciba las gracias en la misa - este momento o corte tiempo de la comunión - por manos del sacerdote como siervo de Dios?

·        ¿O que el cristiano haga lo mejor posible del sacramento de la eucaristía o de penitencia: amando a Dios y a los prójimos con más fervor, practicando las virtudes del amor, de la misericordia, de la justicia? Siendo la compasión de Dios en el mundo, como dijo Madre Teresa, siendo la mano de Dios, el instrumento de su voluntad?

 

¿No queda petrificada la Iglesia porque se ahoga en un culto del sacerdote que dura una hora o media, y el resto de la semana nadie aplica las gracias recibidas en el mundo? Por esto la gran miseria del mundo actual: porque el cristiano se contenta con recibir la comunión y a venerar los sacerdotes y el papa, y olvide a sus deberes durante la semana.

 

?Qué vale más ante los ojos de Dios:

 

·        ¿Que el cristiano que no merece absolutamente nada, porque es muy sucio en alma y cuerpo, recibe una gracia divina en la misa?

·        ¿O que una madre, fortalecido con el cuerpo de Cristo, ama con amor casi divino a su niño?

·        ¿Que un padre está fiel a su esposa en obediencia al comandamiento de Dios?

·        ¿Que alguien ayuda con grande fervor a los pobres y necesitados en un slum?

 

Somos todos siervos de Dios, y los sacerdotes incluso el papa son siervos para la cristiandad para que todos juntos hagamos el bien, ataquemos y sobrevencemos el mal y así construyemos con la ayuda de Dios un mundo mejor, sin miseria y injusticia, lleno de paz y felicidad, el Reino de Dios.

 

El Señor quiere que le ayudamos con lo poco que podemos, porque somos sus niños. Si quedamos en el pecado, no le hacemos mucha alegría. Pero si nos vencimos a nosotros y luchamos a su lado contra las fuerzas del mal, sará grande su alegría y la nuestra.

Un Apóstol de los Últimos Tiempos AIHS, Axams, el día de la Concepción Inmaculada 2003

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