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10EU2 |
Christen, trinkt das Blut Christi! |
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Jesus
sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so
habt ihr kein Leben in euch. (Johannes 6,53)
Die meisten Katholiken haben
nur selten oder nie Gelegenheit, das Blut Christi zu trinken. Deshalb schlagen
die Apostel der letzten Zeiten eine längst fällige Reform vor. In allen Kirchen
aller Konfessionen sollte bei der Eucharistiefeier (Abendmahl) die Kommunion in
beiden Formen ausgeteilt werden:
das Fleisch Christi als Hostie und das Blut Christi als Wein.
Weil in dieser Endzeit die Gefahr einer Ansteckung mit Aids über den Speichel
besteht, empfehlen sie, den Wein in kleinen Einzelkelchen (wie oft in
der evangelischen Kirche) oder mit Löffeln (wie in der orthodoxen
Kirche) – möglichst für jeden Gläubigen einen eigenen Löffel – zu reichen. (AIHS,
2.2.2003, nach der Teilnahme an dem erhebenden orthodoxen Gottesdienst in der
Russischen Kirche von St. Nikolaus in Meran, Schafferstr. 21; die nächste Messe
ist dort am Sonntag, 16.2.2003, 10 Uhr)
„Man muß allzeit wachsam sein, denn es ist keine geringe Strafe, welche die unwürdigen Teilnehmer trifft. Beherzige, wie heftig du gegen den Verräter, gegen die Kreuziger aufgebracht bist; sieh also zu, dass nicht auch du des Leibes und Blutes Christi schuldig wirst. Sie hatten den allerheiligsten Leib gemordet, du empfängst ihn in einer schmutzigen Seele, trotzdem er dir so große Wohltaten erwiesen.
Er begnügte sich nicht damit, Mensch zu werden, sich geißeln und hinschlachten zu lassen, er geht sogar in uns ein, er macht uns nicht etwa nur im Glauben, sondern in der Wirklichkeit zu seinem Leibe. Was soll daher noch reiner sein als ein Mensch, der ein so heiliges Opfer genießt!
Um wie viel reiner als der Sonnenstrahl muß die Hand sein, die dieses Fleisch teilt, der Mund, der vom geistlichen Feuer erfüllt ist, die Zunge, die vom schauererregenden Blute gerötet wird. Beherzige, welche Ehre dir erwiesen worden, an welchem Tische du zu Gaste bist!
Was die Engel mit Zittern sehen und ohne Beben nicht anzublicken wagen, weil Blitze davon ausgehen, damit werden wir gespeist, damit vereinigt, so dass wir mit Christus ein Leib und ein Fleisch werden. ... Der Herr... nährt uns mit seinem eigenen Blute und kettet uns auf alle Art an sich.“ (Chrysostomus, zitiert in: Gottesträger. Das Schönste aus den Kirchenvätern. Von Dr. Alfons Heilmann. Herder, Freiburg im Breisgau, 1921, S. 246f.; Armin B. ein ewiges Vergelt´s Gott für das Buchgeschenk!)