ETIKA

GEBET – ERHÖRUNG

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20.7.2002

10G404

Gott kühn um das Unmögliche bitten

Charles de Foucauld.
Aus einem von Frau P., D., zugesandten Flugblatt

Alles durch das Gebet

Wir vermögen alles durch das Gebet; wenn wir nicht erlangen,

·        dann haben wir es entweder an Glauben fehlen lassen,

·        oder wir haben zu wenig gebetet,

·        oder aber es wäre von Übel für uns, wenn unsere Bitte erhört würde,

·        oder Gott will uns etwas Besseres geben, als wir erbitten…

Aber niemals erhalten wir das nicht, worum wir bitten, weil die Sache selbst zu schwer zu erlangen wäre; es gibt nichts, was wir nicht erlangen können.

Zögern wir daher nicht, von Gott die schwierigsten Dinge zu erbitten, wie die Bekehrung großer Sünder, ganzer Völker, und erbitten wir sie umso eifriger, je schwieriger sie sind, im Glauben daran, daß Gott uns leidenschaftlich liebt.

Aber bitten wir mit Glauben, Beharrlichkeit, Ausdauer, Liebe und gutem Willen.

Und seien wir gewiß, wenn wir so und mit genügend Ausdauer beten, werden wir erhört werden, die erbetene Gnade oder eine bessere erlangen.

Erbitten wir daher voll Kühnheit die unmöglichsten Dinge von unserem Herrn, wenn sie zu seiner Ehre gereichen, und seien wir dessen gewiß, daß sein Herz sie uns umso lieber schenken wird, je unmöglicher sie uns menschlich gesehen erscheinen, denn es beglückt sein Herz, dem, den es liebt, das Unmögliche zu schenken, und wie sehr liebt Er uns doch!

Charles de Foucauld

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