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10ZO2 |
Zölibat
freiwillig |
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Anlässlich des Homosexuellen- und Kinderpornographie-Skandals im Priesterseminar St.
Pölten
Warnung an Priester:
Wer eine Geliebte nimmt, stiehlt einem anderen Mann die Frau!
Warnung an die Amtskirche:
Wenn sie Homosexuelle und Pädophile nicht ausschließt, geht sie unter!
1. Brief des Petrus 1,14 (An die Fremdlinge in der Zerstreuung in Kleinasien, damit an alle Christen, auch uns: ) Als gehorsame Kinder paßt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet,
15 sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
16 Denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.
2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk..., damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht
10 – euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid...
11 Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und Wanderer ohne Bürgerrecht: Enthaltet euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten,
12 und führt einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie da, wo sie euch als Übeltäter verleumden, doch aufgrund der guten Werke, die sie gesehen haben, Gott preisen am Tag der Untersuchung.
3,12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren merken auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun.
4,4 Das befremdet sie (die Heiden), daß ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie.
7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.
17 Denn die Zeit ist da, daß das Gericht Gottes beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?
18 Und wenn der Gerechte (nur) mit not gerettet wird, wo
wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden?
(Schlachter Übersetzung, Version 2000)
2 Anmerkungen hierzu:
2, 9 bedeutet, daß jeder Christ Priester sein soll,
jedenfalls durch seinen Lebenswandel, zusätzlich zu den geweihten Priestern.
Dieser echte Petrus ist für uns
verbindlicher als sein jetziges zweigesichtiger Nachfolger, der das Böse
innerhalb der katholischen Kirche toleriert durch Nichtausschluß der Pädophilen
und Homosexuellen.
Wenn die Heilige Schrift sagt:
„Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau...“ (1. Timotheus 3,2.4)
dann sollte die Amtskirche Bischöfen und Priestern nicht ein zu schweres Joch auferlegen und ihnen die Heirat verbieten.
Der Zölibat, die Verpflichtung zur Ehelosigkeit, soll freiwillig sein, nicht Zwang.
Es ist Gott wohlgefälliger, wenn ein Bischof oder Priester in ordentlicher, gültiger Ehe mit einer Frau zusammenlebt, als daß er in seiner sexuellen Not eine Geliebte nimmt (und damit einem anderen Mann stiehlt, der dadurch keine Frau bekommt) und mit ihr in der Hölle landet, oder daß er in Perversionen wie die Homosexualität abgleitet und ebenfalls Beute der Dämonen wird.
Mönche und Nonnen entscheiden sich freiwillig für den Zölibat und für Keuschheit, aber bei Priestern müßte dies nicht sein, wie die Hl. Schrift zeigt. Wenn die römische Kirche den Zölibat 1000 Jahre lang verlangt hat, dann mag dies Gottes Wille gewesen sein oder auch nicht. Sicherlich hat dies reiche Früchte getragen; von den negativen Auswirkungen weiß man wenig. Jedenfalls steht die Tradition des vergangenen Jahrtausends im Widerspruch zur Bibel und zur Gepflogenheit der Urkirche.
Wenn die Kirche nun von dieser nur tausendjährigen Tradition abginge, könnte sicherlich eine Schlacht gegen die laut Medienberichten immer mehr im Klerus verbreiteten homosexuellen und pädophilen Neigungen gewonnen werden.
Die Amtskirche – und zwar nicht nur die römisch-katholische, sondern genauso die anglikanische und evangelische - kann sich nur retten, wenn sie sobald wie möglich alle homosexuellen und alle pädophilen Priester, Mönche und Nonnen ausschließt. Sonst verliert sie ihre Glaubwürdigkeit und Berechtigung.
Es sieht aber so aus, als ob die Masse des Kirchenvolkes von
treulosen Hirten in die Irre geführt wird und nur ein kleines Häuflein
gläubiger Christen übrigbleibt. (AIHS, 15.7.2004, etika.com, Nachdruck
erlaubt)
Ausweg
aus der Kirchenkrise: „3. Reformation“ ETIKA 15OE11
Bei der heutigen Not an Priestern ist die Aufwertung der Laien unumgänglich. Ihnen sind neue Aufgaben zu übertragen. Viele Heilige sind Laien gewesen, waren verheiratet. In der Urkirche waren auch Apostel verheiratet, ebenso Bischöfe und Priester. Der Zölibat, die Verpflichtung zur Ehelosigkeit, ist „in der katholischen Kirche seit 4. Jh. üblich, aber erst 1074 von Gregor VII. für alle Geistlichen angeordnet“ (DBG-Handlexikon, Darmstadt 1994). Also kann man nicht sagen, dass diese Tradition in der Kirche immer schon vorhanden war.
Die katholische Kirche ist in eine historische Krise geschlittert wegen des dramatischen Rückgangs an Priesteramtskandidaten. In Deutschland gibt es derzeit nur noch 11 000 Priester für mehr als 13 000 Pfarrgemeinden (Statistik der Deutschen Bischofskonferenz 2003). Am Zölibat, das erst seit etwa 1000 Jahren gilt, will die römisch-katholische Kirche nicht rütteln. Laut Bibel gab es am Anfang verheiratete Apostel und Bischöfe; das war anscheinend der Normalzustand:
„Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau..., einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. (1. Timotheus 3,2.4)
Die Priesterweihe verheirateter Männer ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Rates der katholischen Bischofskonferenzen Europas, Kardinal Basil Hume, durchaus möglich. Da die Feier der Eucharistie der Mittelpunkt des christlichen Lebens sei, müsse angesichts des großen Priestermangels in der vielen Teilen der Welt nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, um den Gläubigen die Teilnahme an einer Messe zu ermöglichen. (Katholisches Sonntagblatt, Bozen, 11.8.1985)
Die römisch-katholische Kirche will am Zölibat festhalten. Aber sie sollte, auch um den Priestermangel zu bekämpfen, Ausnahmen gewähren und
- jenen Priestern, deren Wirken durch die totale Sexualisierung des öffentlichen Lebens stark beeinträchtigt wird, auf Antrag die Erlaubnis gewähren, den Zölibat aufzugeben und zu heiraten
- verheiratete Pfarrer, die konvertieren, mit priesterlichen Aufgaben betrauen
- neue geistliche Berufe einführen, die nicht an den Zölibat gebunden sind
- Laien mehr Aufgaben übertragen, damit sonntags überall Gottesdienste, möglichst mit Eucharistie, gefeiert werden können. Südamerikanische Verhältnisse – warum nicht auch bei uns? Wenn es die Not gebietet? Immerhin geben das Konzilsdokument „Lumen Gentium“ und der Kanon 517 des Kirchenrechts dem Diözesanbischof die Möglichkeit, Personen ohne Priesterweihe mit Seelsorgeaufgaben zu betrauen.
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