ETIKA

FÜRBITTEN

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20.11.1999 AIHS

11R28

Gebet für einen Vermißten

Approbiert von Bischof Joseph Calasanctius, Linz. Im St. Antoniusblatt, Brixen, September 1946, Seite 173

Vater im Himmel, du weißt, daß wir in schwerer Sorge sind um das Schicksal unseres vermißten ...

Nirgends können wir etwas über ihn erfahren. Du allein, allwissender Gott, weißt um ihn.

Unsere sorgende Liebe kann ihn nicht erreichen, aber Deiner Vatersorge ist er nicht verlorengegangen. Deine Vaterliebe begleitet ihn, wo immer er sein mag. In Dir, o Gott, wissen wir uns ihm nahe und verbunden.

Wenn er am Leben ist, sei Du ihm Heimat in der Fremde, Trost in der Verlassenheit, Heilung in Leiden und Krankheit und laß ihn wohlbehalten zu den Seinen zurückkehren.

Ist er aber nicht mehr unter den Lebenden, dann laß seine Seele bei Dir weilen in ewigem Licht und Frieden.

Liebe Gottesmutter Maria, du hast mit Schmerzen deinen Sohn gesucht, du weißt um die peinvolle Not der Ungewißheit. In deine Hände legen wir unsere Sorge. Erbitte uns recht bald die Befreiung aus der bangen Ungewißheit, die uns bedrückt, und nimm ihn, um den wir uns sorgen, in deinen mütterlichen Schutz. Amen.

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