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Kirche

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14C10

Neue Definition von katholisch

21.5.2010

Katholisch ist nicht mehr katholisch. Neue Definition und neues Kirchenverständnis. 3. Reformation.
Manche Christen ekelt es, wenn sie einem katholischen Geistlichen die Hand geben müssen, weil sie fürchten, dass er pädophil ist.

Die römisch-katholische Amtskirche hat sich im vergangenen halben Jahrhundert selbst zerstört, ist von innen zerfallen. Nur noch Bruchstücke der heiligen Kirche sind vorhanden, was auch für die anderen Konfessionen gilt. Den Todesstoß haben der römisch-katholischen Amtskirche die Pädophilen- und Homosexuellen-Skandale anno 2010 versetzt.

Es bleibt uns Christen deshalb nichts andres übrig, als katholisch im Ursinn des Wortes zu verstehen. Das bedeutet, wir betrachten jetzt und künftig als katholisch = der allgemeinen Kirche angehörend alle gottesfürchtigen Christen. Wer christlich getauft ist und Gott liebt und fürchtet und danach strebt, nach dem Evangelium zu leben, gehört nach unserer Definition der heiligen katholischen = allgemeinen christlichen Kirche an. Also zurück zur Urkirche! Überwinden wir die oft aus politischen Gründen erfolgten Spaltungen in Konfessionen! Bauen wir die wahre Kirche Jesu Christi wieder auf, indem wir die bestehenden Teilkirchen reinigen und von falschen Propheten, falschen Dogmen und falschen Traditionen sowie Leuten, die dem Teufel dienen, befreien! Das Gebet war, ist und bleibt unsere Hauptwaffe, denn Gott erhört die Seinen.

Der wahre Christ betrachtet das Glaubensbekenntnis als buchstäblich wahr und nicht nur als symbolisch (wir erinnern an ketzerische Aussagen Ratzingers zu Himmel und Hölle sowie zur Himmelfahrt Christi; Wojtyla dachte ähnlich). Der wahre Christ glaubt, dass Gott die Guten im Himmel belohnt, die wirklich Bösen aber in der Hölle bestraft usw.; Himmel und Hölle sind nicht nur Zustände, sondern auch Orte. Der wahre Christ glaubt also, dass Gott gut, barmherzig und gerecht ist, dass er alle Menschen liebt, aber nur die erlöst, die seine Liebe nicht verschmähen und seine Gebote nicht mit Füßen treten.

Auch evangelische Christen können sich zu einer solchen katholischen Kirche bekennen. Sie brauchen sich in diesem Sinne nur zur heiligen allgemeinen bzw. katholischen Kirche bekennen (das Credo sprechen) und eine Generalbeichte ablegen. (Siehe das Buch: Christen seid alle eins – 3. Reformation von A bis Z, 2008.)

Ein gemeinsames Abendmahl aber mit Menschen ohne Gottesfurcht, die auf die göttliche Barmherzigkeit hoffen und gleichzeitig in der Sünde verharren (siehe Francisco de Quevedos Höllenreise in dem Buch „Jedem nach seinen Taten“), ist Gott ein Greuel.

Bei vielen Priestern der römisch-katholischen Amtskirche weiß man heutzutage nicht mehr, woran man ist: Lebt er heilig? Ist er pädophil? Ist er homosexuell? Hat er eine Geliebte und stiehlt einem anderen Mann die Frau? Gehört er zu denen, die tolerant gewesen sind gegenüber Kinderschändern und sich damit am Leid künftiger Opfer schuldig gemacht haben? Leugnet er, dass Himmel und Hölle Orte sind? Ist er einer derjenigen, die den Dialog mit christlichen Traditionalisten ablehnen, aber Götzenkulte und Zauberer in ihren Kirchen dulden?

Es fällt daher so manchem Christen schwer, in dieser Endzeit einem katholischen Geistlichen die Hand zu geben oder gar die Kommunion aus seiner Hand entgegenzunehmen, weil ihn dabei ekelt. Denn in den Gesichter vieler Menschen kann man ihren Charakter ablesen (natürliche Antlitzdiagnose). Wie schrecklich für die Mitmenschen, was sich ihnen da offenbart! (Vergleiche die Erzählung „Atahuallpa“ des  Bruders von Peter Rosegger.)

Somit ergibt sich in der Endzeit eine neue Lage. Die Christen der verschiedenen Konfessionen finden zueinander im allgemeinen Chaos und unter dem zunehmenden Druck der Antichristen und des Antichrist.

Katholisch ist heute, wer nach Heiligkeit strebt, Gott über alles liebt und fürchtet, Seine Gebote hält, an der Wahrheit festhält, gerecht und barmherzig ist wie auch Gott der Herr gut und gerecht ist, indem er die Guten belohnt und die Seinen rettet, die Bösen aber bestraft, also alle richtet in Gerechtigkeit. Siehe den Roman „Jedem nach seinen Taten“ von Vicente F. Delmonte, das „Himmels-Abc“, das „Handbuch des einfachen Lebens“ sowie die Schrift „Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z, Bestellmöglichkeit auf der Homepage von www.etika.com) .

Vergleiche das Stichwort Katholisch bei P. Franz Ehmig.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, E., den 21.5.2010 www.etika.com , ETIKA 14C10. Nachdruck gestattet mit Quellenangabe etika.com

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