ETIKA

Christentum

www.etika.com

14C3

Die Kirche Gottes und die Kirche Satans

AIHS
9.2.2014

Wir leben in der Endzeit. Die Kirche steht am Scheideweg. Die einen halten Gottes Gebote, die anderen nicht.

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau und stiftete die Ehe, denn er will das Glück seiner Kinder.

Der Teufel will die Ehe zerstören durch Unzucht, denn er will die Menschen ins Unglück, in die Verzweiflung und ins Verderben stürzen.

Kennzeichen der Kirche Gottes ist die Treue zu den Geboten Gottes, insbesondere die Verteidigung der Keuschheit und Ehe.

Kennzeichen der Kirche des Satans ist die Zerstörung der Moral.

Jeder Christ ist aufgerufen, sich zur wahren Kirche Jesu Christi zu bekennen und sich für das Gute gegen das Böse zu entscheiden.

Was ist gut, was ist böse? Dies sagen jedem Menschen das Gewissen und die christliche Lehre. Die von Clemens August Graf von Galen, Bischof von Münster, herausgegebene „Katholische Glaubenslehre“ (1940) stellt fest:

157. Was befiehlt Gott im sechsten und neunten Gebot? „Du sollst nicht ehebrechen.“ „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.“ Gott befiehlt, allezeit keusch und schamhaft zu sein. 159. Sünden gegen die Keuschheit sind 1. freiwillige unkeusche Gedanken und Begierden, 2. unkeusche Reden und wohlgefälliges Anhören derselben, 3. unkeusche Blicke und Handlungen. Folgen der Unkeuschheit sind nicht selten: Verlust der Gottesfurcht, Widerwillen gegen Religion und Tugend, Herzensverhärtung, Verlust des Glaubens und Unbußfertigkeit bis zum Tode; bisweilen auch leibliche Krankheit. Der Unzüchtigen Anteil wird sein im Pfuhle, der von Feuer und Schwefel brennt“ (Off. 21,8). (Born-Verlag, Olten, 1990, S. 52f)

Zur Warnung für alle Unzüchtigen hat Gott die Städte Sodom und Gomorra vernichtet. Das 1. Buch Mose berichtet, wie die homosexuellen Männer von Sodom die Herausgabe der Gäste Lots verlangten, um mit ihnen Unzucht zu treiben. 19, 24 Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen von dem Herrn vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra.

Gott ist immer derselbe. So wie Er damals die Unzucht strafte – gemeint ist nicht nur die Unzucht der Homosexuellen, sondern jegliche Unzucht, auch die heterosexuelle ‒ , wird Er  (ungeachtet der von gottlosen Fanatikern erzwungenen 1789er Toleranzgesetze) die Unzucht auch heute und morgen strafen. Denn Er ist der gerechte Richter, und das Evangelium ist einschließlich der von Jesus und den Aposteln angekündigten Strafen wahr und unumstößlich. Das ist ja eben die Frohe Botschaft, dass das Gute über das Böse siegt.

Jene, die die Kirche zugrunde richten wollen und alle Bausteine, welche die Guten aufeinandergetürmt haben, herunterreißen, und die in den derzeitigen Meinungsumfragen und Synoden einen Generalangriff auf die christliche Sittenlehre, auf die Keuschheit, die Ehe zwischen Mann und Frau sowie die Familie unternehmen, mögen sich anhand des folgenden Textes über ihre eigene Lage klar werden. 1899 gab der in Kaltern und Bozen wirkende Franziskanerpater Gaudentius ein Ablaß- und Bruderschaftsbuch für katholische Christen heraus (im Verlag von Fel. Rauch, Innsbruck), das eine „Betrachtung über die zwei Fahnen“ (S. 205-211) enthält. Jeder Christ möge urteilen, welcher Fahne er nachlaufen möchte. Wir zitieren:

Betrachtung über die zwei Fahnen

Erklärung.

Die folgende Betrachtung bildet den Grund und die Vorbereitung zum öffentlichen Leben im Reiche Christi, zum großen Weltkampfe zwischen den Guten und den Bösen, an welchem sich auch Himmel und Erde betheiligen, und Christus mit seinem ganzen himmlischen Hofstaate als König und Heerführer der Guten auftritt; Luzifer mit allen Teufeln und Verdammten, der das Rottenführeramt in der Schlechtigkeit führt.

Diese Betrachtung lehrt uns das innere und äußere Christenleben als dasjenige kennen, von welchem geschrieben steht: Ein Kriegsdienst ist das Leben des Menschen auf Erden; ein Kampf auf Leben und Tod, für eine ganze Ewigkeit; ein Kampf, in welchem es keinen Frieden, keinen Waffenstillstand, keine Versöhnung, keine Begnadigung gibt; ein Kampf, dem sich Niemand entziehen, wo Niemand neutral bleiben kann, sondern Jedermann siegen oder unterliegen muß; ein Kampf, der in der Wiege beginnt, und im Grabe endet; ein Kampf, dessen Sieg ein ewiger Himmel belohnt, dessen Verlust eine ewige Hölle bestraft. Wer in diesen Kampf eintritt, ohne ihn zu kennen, ist zum Voraus verloren.

Es muß uns also Alles daran liegen, den Heerführer der Guten und dessen Getreue, den Häuptling der Bösen und dessen Genossen, die Grundsätze Christi, und die Mord- und Raubpläne Luzifers, das Heerlager der Gerechten, und die Schlupfwinkel der Schlechten, die Kampfweise der Kinder Gottes, und die Gewaltthätigkeit und die List der Kinder der Welt, so wie den Ausgang dieses großen Weltkampfes der Geister klar und umständlich kennen zu lernen; und dieß ist der schwere Inhalt dieser Betrachtung, welche uns die klarste Welt- und Menschenkenntniß, sowie auch die rechte Selbstkenntniß darbietet.

Diese ganze Wahrheit stellt uns der hl. Ignatius sinnbildlich vor Augen, damit sie unserm Geiste desto klarer und unauslöschlicher werden möge.

Vorbereitungsgebet. (Seite 180.)

Erste Vorübung. „Diese wird darin bestehen, daß man sich vorstelle, wie Christus alle Menschen ruft, und will, daß sich Alle unter seiner Fahne vereinigen; Luzifer hingegen Alle unter sein Panier lockt.“

Die zweite Vorübung besteht darin, sich recht lebhaft „die große Ebene der ganzen Gegend von Jerusalem vorzustellen, wo sich Christus unser Herr, der erhabene Feldherr und höchste Anführer aller Guten, befindet: ‒ und eine andere Ebene in der Gegend von Babylon, wo Luzifer, das Haupt der Feinde, haust.“

(Anmerkung ETIKA: Hier ein Bild von Jerusalem und eines von Palmyra, der untergegangenen heidnischen Wüstenstadt in Syrien als Ersatz für Babylon, wo wir leider nur in den Romanen von Karl May waren.)

5iljerusalemvomeolberg.jpg

Jerusalem vom Ölberg aus

5syrpalmyrawuestevonoben.jpg

Das untergegangene Reich Palmyra

Fotos: Rainer Lechner

Die dritte Vorübung besteht hier in der inständigen Bitte, „das trügerische Verfahren, die Kniffe des boshaften Rottenführers zu durchschauen, und um Beistand, seine Schlingen zu meiden; dann aber um eine richtige Erkenntniß und Auffassung des wahren Lebens, das uns der höchste und wahre Führer zeigt, und um die Gnade, Ihm in treuer Nachahmung zu folgen“.

Erster Punkt.
Das Haupt der Bösen. Der Heerführer der Guten.

I . Luzifer. Der hl. Ignatius sagt: „Stelle dir vor, als sähest du dieses Haupt der Feinde in den babylonischen Gefilden gleichsam auf einem hohen Throne sitzen, von Feuer und Rauch umgeben, in einer abscheulichen und fürchterlichen Gestalt.“

Erwäge die einzelnen Worte:

1.   „Babylon“ bezeichnet Verwirrung, Unruhe, Unordnung, Zerstörung, Verwüstung. So sieht es dort aus, wo Satan herrscht, in den Herzen, in den Familien, in den Gemeinden, in den Völkern, in der Welt, in dir selbst.

2.   „Der hohe Thron“ bezeichnet Hoffart und Anmaßung, die sich über alle Gesetze, über alle menschliche und göttliche Auctorität hinaussetzt. So steht´s dort, wo Satan herrscht in dir und Anderen.

3.   „Das Feuer“ bezeichnet die Leidenschaften, die weder selbst ruhen können, noch andere ruhen lassen, sondern mit ungestümer Wuth Alles rings um sich verwüsten. So geht es dort, wo Satan herrscht, in dir und in Andern.

4.   „Der Rauch“ bezeichnet die Verblendung und geistige Finsterniß in Bezug auf Glaubenssachen und Sittenlehren bei denen, die Satan beherrscht; wie auch die Täuschung und Nichtigkeit Alles dessen, wodurch er die Menschen anlockt, und an sich fesselt. Betrachte dieses an dir und an Andern.

5.   „Die abscheuliche Gestalt“, die in sich hassenswerth und verachtungswürdig ist, bedeutet, daß Satan nichts Gutes an sich habe, und auch nichts Gutes geben könne, sondern nur Böses, nur Uebel, nur Sünde. Ihm ähnlich sind mehr oder minder Alle, die ihm anhängen.

6.   „Die fürchterliche Gestalt“ bezeichnet die Furcht vor den Schrecken, den sie Andern einjagt. Und in der That sind Satan und seine Helfershelfer schrecklich, da sie wie Löwen und Schlangen nur darauf ausgehen, die Menschen der Seele nach zu tödten.

7.   „Die großen Gefilde“ deuten auf die große Zahl derer, die Satan folgen. Breit ist der Weg, und Viele wandeln darauf, weit ist das Thor, und Viele gehen ein durch dasselbe.

Hast du vielleicht Ähnlichkeit mit dieser Gestalt?

II . Christus. Der hl. Ignatius sagt: „Betrachte, wie Christus der Herr, ganz schön und liebenswürdig, an einem bescheidenen Orte, in den weiten Fluren der Gegend von Jerusalem sich aufstellt.“ Erwäge die einzelnen Worte:

1.   Jerusalem bezeichnet die Stadt des Friedens, der Ruhe, der Ordnung, die heilige, die von Gott erwählte, die vor allen Zelten Jakobs auserwählte und geliebte und mit Gnaden überhäufte Stadt. – So beschaffen sind die Menschen, Familien, Gemeinden und Völker, die Christus beherrscht; so beschaffen ist seine Kirche. – Bist auch du es?

2.   An einem bescheidenen Orte. Dieser bezeichnet die Demuth, den Gehorsam, die Geduld, die Liebe, die überall gern nachgibt, und sich Allen willig unterwirft. (Anmerkung ETIKA: aber nicht den Antichristen, hier herrscht ein großes Missverständnis in der Kirche, dem schon der hl. Franziskus zum Opfer gefallen ist.) So, wo Christus herrscht, in dir und in Andern.

3.   Er stellt sich auf. Dieses deutet hin auf den festen Grund des Glaubens und der Sitten, und bezeichnet das Bezähmen der Leidenschaften, die ewig bleibenden Güter, den standhaften Lebenswandel und die feste Tugend. – So, wo Christus herrscht, in dir und in Andern.

4.   Ganz schön bedeutet die göttliche Schönheit Christi, die Ausstattung an Gnade und Tugenden aller Art. – So ausgestattet sind die Anhänger Christi. Bist auch du es?

5.   Und liebenswürdig. Dieses bezeichnet die Liebe, die Sanftmuth, das göttliche Wohlwollen Christi gegen Alle. – So beschaffen sind auch seine Anhänger.

6.   In den weiten Fluren. Dieses bezeichnet die ebenfalls große Zahl der Engel und Menschen, aus welchen das Heer Christi besteht. – Du brauchst also nicht zu zagen.

Betrachte nun dich selbst, und sieh zu, wem du angehörst, und mache Vorsätze für die Zukunft.

Zweiter Punkt.
Betrachte und durchschaue die Grundsätze Christi und die Anschläge Luzifers.“

I . Grundsätze Luzifers. „Dieser jagt seine Helfershelfer in die ganze Welt hinaus, in alle Provinzen und Städte, unter alle Stände, Lebensverhältnisse und Personen, und schärft ihnen ein, die Menschen mit Netzen zu umstricken (Anmerkung ETIKA: wer denkt da nicht an die Smartphones etc.), und ihnen Ketten anzulegen (Anm.: tausenderlei Süchte), indem sie dieselben durch Begierlichkeit und Reichthum versuchen, so dann zu eitler Ehr- und Prahlsucht vor der Welt verleiten, aus dieser aber in den Hochmuth, und mittelst dieses in alle übrigen Laster stürzen.“

Erwäge die einzelnen Worte:

1.   „Er jagt sie hinaus.“ Sieh, mit welcher Gewaltthätigkeit und Tyrannei der Teufel und seine Helfershelfer die Ihrigen behandeln. – Geht es vielleicht auch bei dir so?

2.   „An alle Orte und unter alle Menschen.“ Sieh! mit welch´ unermündetem (sic) Eifer, mit welch´ unversöhnlichem Hasse, mit welcher Feindschaft, die auf Alle ohne Ausnahme sich erstreckt, die sich bestreben und abmühen, Andere durch List und Verführung in´s Verderben zu stürzen. – Bist du etwa auch so? – In Sicherheit kannst du nicht sein, an keinem Orte, zu keiner Zeit, in keinem Stande, in keinen Verhältnissen; du mußt entweder kämpfend siegen, oder den Kampf ablehnend unterliegen. Niemand kann hier neutral sein.

3.   „Mit Netzen umstricken.“ Hier betrachte die List, die feinen Nachstellungen, die Täuschungen (Anmerkung ETIKA: die Scheinwelt des Fernsehens), die falschen Versprechungen (Anm.: der Politiker), Geschenke, Lobpreisungen, die trügerischen Vorspiegelungen des Irrthums und der Laster, die sie unter dem Vorwande des Wahren, des Guten, des Anstandes, der Liebe, des Talentes, der Aufklärung u. s. w. (Anm.: der Toleranz, des Dialogs) umherstreuen. – Sieh dich vor!

4.   „Ketten anlegen.“ Sieh hier die gewaltsamen Zwangsmittel in der Verführung der Menschen: Durch Aufregung heftiger Leidenschaften, durch spöttisches Verlachen, durch Tadel, durch Entziehung des Wohlwollens, durch Verfolgung und Unterdrückung, durch Verleumdungen, Beleidigungen, Ungerechtigkeiten aller Art u s. w. – Läßt du dich durch so etwas aus dem Geleise bringen? – Bedienst du dich etwa selbst solcher Mittel? –

5.   Beobachte die Stufenleiter, auf welcher man bis zum Gipfel der Bosheit und bis in den Abgrund des Sündenverderbens gelangt: „Die Begierlichkeit nach irdischen Dingen, aus dieser eitle Ehre, daraus Anmaßung und Hochmuth, und daraus alle Laster.“ – O wie sehr entspricht dieser Weg der verderbten Natur, und wie Viele betreten ihn! Sei auf deiner Hut!

II . Die Grundsätze Christi. „Christus erwählt Apostel, Jünger u. s. w., nennt sie Freunde und Brüder, sendet sie aus in die ganze Welt, und empfiehlt ihnen, allen Menschen zur Erlangung ihres Heils behilflich zu sein. Zu diesem Zwecke sollen sie dieselben zuerst zu der größtmöglichsten Geistes-Armuth anzuleiten suchen, und nicht minder auch zur wirklichen Armuth, wenn es der göttlichen Majestät gefallen sollte, sie mit diesem Berufe zu begnadigen; dann aber zu einem wahren Verlangen nach Spott und Verachtung, da aus diesen beiden Tugenden die Demuth von selbst hervorgeht. Und so gibt es auch hier drei Abstufungen, wovon die erste in der Armuth besteht, und der Habsucht geradezu entgegengesetzt ist; die zweite in der Geringschätzung seiner selbst, und gegen die eitle Ehre gerichtet ist; die dritte endlich in der Demuth, und der Hoffart gegenüber steht. Von diesen drei Stufen sollen sie die Menschen zu allen übrigen Tugenden anleiten.“

Erwäge nun im Einzelnen:

1.   Bei Christus ist kein Zwang, sondern sanfte Wahl; er tyrannisirt nicht, sondern nennt die Seinigen Freunde und Brüder: er treibt sie nicht mit Gewalt, sondern sendet sie, und legt ihnen an´s Herz, was er vollbracht haben will.

2.   Er befiehlt nicht, die Menschen in verführerische Netze zu verstricken, oder durch Ketten zu zwingen, sondern empfiehlt, allen Menschen zum Heile behilflich zu sein.

3.   Die drei Dinge, zu denen er Alle angeleitet wissen will, sind geradezu dem entgegengesetzt, was Satan beabsichtigt.

4.   Betrachte, warum und wie diese drei Tugenden zu üben sind. Gehörst du zu Christus? Sind dies deine Lebensregeln?

Dritter Punkt.
Betrachte den Kampf.

1.   Zwischen den Engeln und Teufeln.

2.   Zwischen den Lasterhaften und Gerechten, zwischen den Gläubigen und Ungläubigen, zwischen den Söhnen der Kirche und den Kindern dieser Welt, zwischen den Hoffärtigen und Demüthigen, zwischen den Reichen und Armen, zwischen den Keuschen und Unzüchtigen, einen Kampf von Innen und von Außen, einen Kampf auf Leben und Tod für eine Ewigkeit.

3.   Welcher Partei hast du bis jetzt angehört? Wie hast du gefochten? Was wirst du für die Zukunft thun?

Vierter Punkt.
Betrachte den Ausgang des Kampfes.

I.           Satans Genossen unterliegen für die Zeit und für die Ewigkeit; für die Zeit: Erinnere dich an Herodes Antipas im Exil, an Herodes den Kindermörder, von den Würmern zerfressen, an Pilatus und Judas, beide Selbstmörder, an Kaiphas, der abgesetzt, an die Juden, die zerstreut, an die Römer, deren Reich nicht mehr besteht, an die Ketzer und Ungläubigen, sie sind unglücklich bis auf den heutigen Tag: für die Ewigkeit aber: „Weichet von mir, ihr Verfluchte, in´s ewige Feuer!“ u. s. w.

II.         „Christi Kämpfer“ hingegen werden glücklich hier und im Himmel. Betrachte die seit 18 Jahrhunderten stets siegreiche, stets glorreiche Kirche, die frommen Völker, die christlichen Familien, die Gerechten; und hierauf: „Kommet, ihr Gesegnete meines Vaters, nehmet Besitz vom Reiche“ u. s. w.

Was wirst du dann wünschen? – Was beweinen? – in Ewigkeit! –

Unterredung.

„Ich will nun eine Unterredung machen mit unserer lieben Frau, damit sie mir von ihrem Sohne und Herrn die Gnade erlange, daß ich unter seine Fahne aufgenommen werde: und zwar zuerst in höchster Armuth des Geistes, und wenn es seiner göttlichen Majestät gefallen sollte, nicht minder auch in der wirklichen Armuth (Anmerkung ETIKA: wir empfehlen stattdessen das einfache Leben gemäß dem jeweiligen Stand, siehe Savonarola); zweitens in der Ertragung von Schmähungen und Unbilden, um Ihn darin mehr nachzuahmen, wenn ich es nur, ohne daß Jemand dadurch sündiget, erdulden kann, und ohne daß es seiner göttlichen Majestät mißfällt. Und hierauf: Gegrüßet seist du Maria! etc.

„Um dasselbe will ich den Sohn bitten, daß Er es mir vom Vater erhalte, und dann beten: Die Seele Christi etc.

„Um dasselbe will ich auch den Vater bitten; daß Er es mir verleihen wolle, und beten: Vater unser etc

Nachfolge Christi. Buch III. Kap. 35.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 9.2.2014, hl. Apollonia

 

Index 1