ETIKA

Kirche

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14C9

Reinigen wir die Kirche!
Retten wir die Kinder!

25.4.2010
AIHS, Guami

Die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche gefährden wie nie zuvor die Zukunft des Christentums und der christlichen Familien. 5 ethische Schritte sind nötig, um Kinder und Kirche zu retten:

1.   alle Kinderschänder exkommunizieren bzw. aus Gemeinden und Kirche ausschließen (gemäß 1. Korinther 5,13), auch rückwirkend, und in Isolationszonen verbannen (Aufgabe der weltlichen Justiz)

2.   nur moralisch integre Personen als Priester, Pfarrer, Bischöfe, Papst, Religionslehrer usw. zulassen; keine Ämter und Würden für aktiv Homosexuelle

3.   neben zölibatären Priestern auch verheiratete zulassen

4.   Einführung der Ehescheidung bei Kindesmissbrauch und in ähnlich schweren Fällen

5.   Rücktritt dieses Papstes sowie aller Bischöfe, die durch Verschweigen, Verharmlosung und bloße Versetzungen weitere Schändungen von Kindern ermöglicht haben, mit lebenslanger Reue und Buße

Christen, lasst euch nicht von Ratzingers gleißenden Worten täuschen. Dieser Papst redet viel, tut aber nichts gegen die Bösen. Er belässt die Kinderschänder in der Kirche und bittet noch um Verzeihung! Hingegen fordern die Apostel der letzten Zeiten AIHS im christlichen Internet-Dienst etika.com:

1 . Pädophile Geistliche aus der Kirche ausschließen!

Damals wie heute sind die Worte des Kirchenlehrers Hieronymus gültig, hier zusammengefaßt von Silvano Cola:

„Es gibt in der Tat viele, die den Eindruck erwecken, als gehörten sie zur Kirche Gottes, aber ihre Werke widerlegen sie, insofern in ihnen eine Vielzahl von Lastern wohnt, fast Tiere, die dem Körper dienen … Chamäleons, die nicht eine einzige Farbe aufweisen, sondern die sich ab und zu in die Farben der verschiedenen Sünden verwandeln, Geiz, Wollust, Grausamkeit … (Comm. a Sofonia, ML 25, c. 1371). Und in Wirklichkeit gibt es auch in der Kirche mehr Tiere als Menschen, denn obwohl viele in ihr arbeiten, haben sie es nicht soweit gebracht, daß sie es verdienen, Menschen nach dem Bild des Schöpfers zu sein (Comm. a Ecclesiaste, ML 23, c. 1079). Aber die Menschen sind geschaffen, um zu Göttern gemacht zu werden mittels der Gnade, denn nur so können sie würdige Kinder Gottes werden.“ (Silvano Cola: Girolamo 19)

Gleich streng urteilte der Kirchenlehrer Basilius der Große, Bischof von Cäsarea:

Reinigt die Kirche durch Entfernung der Unwürdigen, und prüft künftig, die würdig sind, und nehmt sie dann auf!“ (I. Band, XXIV., Mauriner-Ausgabe Nr. 54, An die Chorbischöfe, S. 110f)
Beides zitiert aus dem Büchlein: Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z. Siehe Schluss des Artikels.

Entweder sind Pädophile Kriminelle, die ihre Taten bei vollem Bewusstsein begehen. Dann liegt kein Grund vor, warum sie nicht streng bestraft werden sollen mit dauernder Isolation. Wenn sie aber als Kranke angesehen werden, dann fallen sie unter die Rubrik Psychopathen. Darüber erschien unlängst ein aufschlussreicher Artikel von Jochen Metzger in der Zeitschrift PM (01/2010): „Woran erkennt man einen Psychopathen?“ Darin heißt es:

„Sie wirken wie der nette Familienvater von nebenan. Aber hinter der Fassade lauert das ,Raubtier in Menschengestalt´. Psychopathen haben kein Gewissen. Sie empfinden keine Reue und kein Mitgefühl.“

Unter hinter solche Leute stellt sich der ganze Klerus!? Das ist unfassbar. Wenn hier nicht das personifizierte Böse der Unterwelt mitwirkt, wo dann? Es ist eben Endzeit, und der Diabolos ist dabei, die Kirche durcheinanderzuwirbeln. In den 60er-Jahren war erst der „Rauch Satans“ in die Kirche eingedrungen, wie Papst Paul VI. erklärt hatte. Jetzt hat die giftige Luft die Fundamente und Säulen angefressen, und das Kirchengebäude steht vor dem Zusammenbruch. Es wird nur noch eine kleine Schar sein, die Gott treu bleibt und die heilige Kirche bildet, bis all das geschieht, was in der Bibel angekündigt ist von Daniel und den anderen Propheten, von Jesus Christus in den Evangelien und in der Offenbarung.

2. Priester müssen moralisch integer sein und das Evangelium vorleben

Priester müssen das Evangelium vorleben, müssen das ganze Evangelium verkünden, dürfen nicht vom gerechten Gott schweigen. Nur sittlich gefestigte Personen von gutem Ruf und ohne Doppelleben dürfen als Priester, Pfarrer, Bischöfe, Papst, Religionslehrer usw. zugelassen werden. Aktiv Homosexuelle sind aller Ämter und Würden in der Kirche zu entkleiden. Vergleiche:  Sodom und Gomorrha im Vatikan und Das Schisma der Endzeit.

Die katholische Kirche stranguliert sich selbst. Auch mit den Teufelszungen verblendeter Priester. Ein Beispiel: Auf dem bisherigen Höhepunkt des Kindesmissbrauchs-Skandals legte ein Prediger (nicht vom Ort, in K., 21.3.2010) den Evangeliumstext von der Ehebrecherin sowie eine Erzählung der Kirchenväter von einem löchrigen Korb so aus, als ob der Christ allen alles verzeihen müsse. Der Geistliche hämmerte den Gläubigen ein, zuerst an ihre eigene Schuld zu denken; sie hätten kein Recht zu richten, sondern müssten sich mit allen Sündern versöhnen.

Da fehlt die Gabe der Unterscheidung. Es gibt nämlich leichte und schwere Sünden, die vergeben werden können, und es gibt Sünden, die zum Himmel schreien. Massenmörder, Kinderschänder und dergleichen können sich doch nicht erwarten, dass ihnen verziehen wird und sie gleich danach in Frieden und froher Gemeinschaft mit den anderen Menschen zusammenleben können. Nein, ihre einzige Chance zur Rettung ist lebenslange Reue und Buße fern der Gesellschaft.

Kein Wort sprach jener Kleriker von den Opfern der Pädophilen. Um sie aber geht es, es geht darum, die Kinder vor Individuen zu retten, die mehr Kinder des Teufels als Kinder Gottes sind, die kein Erbarmen haben, die mitleidlos Unschuldige verderben und gewissenlos das Böse in der Welt verbreiten – als Widersacher Gottes, der von uns verlangt, seine Gebote zu befolgen, damit wir zufrieden leben und in Sein Reich der Herrlichkeit eingehen können. Die Gottesfurcht ist der Anfang aller Weisheit, und die Liebe ohne Gerechtigkeit ist nur die halbe Wahrheit.

Francisco de Quevedo berichtet von einer Höllenreise. In einem der Kerker hausten die Gott ist barmherzig. Quevedo wunderte sich über den Namen, worauf ihm ein Dämon antwortete:

„Ihr wisst nicht, dass die Hälfte derer, die hier sind, wegen der Barmherzigkeit Gottes verdammt ist; und wenn nicht, schaut, wie viele es sind, die, wenn sie etwas Böses tun und es sich vorwerfen, einfach weitermachen und sagen: Gott ist barmherzig und schaut nicht auf Kindereien; deshalb ist die Barmherzigkeit Gottes so groß. Während sie Böses tun, hoffen sie auf Gott, wir aber erwarten sie hier.“ (Los Sueños, zitiert in dem Roman von Vicente F. Delmonte: Jedem nach seinen Taten, Erste Hölle, Seite 220)

3. Neben zolibatären Priestern verheiratete zulassen

Siehe ETIKA 10ZO2: Die Zukunft: Ein zölibatärer Klerus und ein verheirateter

Heribert Prantl schrieb in der Süddeutschen Zeitung vom 20.3.2010 zurecht: „Die Missbrauchs-Skandale sind ein GAU für die Kirche, eine globale Katastrophe.“ Und er macht auf einige ziemlich unbekannte Tatsachen aufmerksam:

„Als vor bald tausend Jahren den Priestern die Ehelosigkeit verordnet wurde, wagten es in Deutschland nur drei Bischöfe, diese römischen Dekrete zu verkünden. Der Bischof von Passau wurde von seinem Klerus ums Haar gelyncht, als er das tat. … Und soeben hat auch Odilo Lechner, der frühere Abt der Benediktinierklöster St. Bonifaz und Andechs, dafür geworben: die Abschaffung des Zölibats sei etwas, so sagte er, „was der Kirche nottut und was die Gemeinden brauchen.“ … am Beginn der priesterlichen Ehelosigkeit vor tausend Jahren (standen) höchst irdische Beweggründe: Die Pfründe der Kirche sollten nicht durch Vererbung an Kinder beeinträchtigt werden.“ Prantl schließt optimistisch: „In vielen Heiligengeschichten war eine Katastrophe der Anlass zur Umkehr. Warum soll es in der Geschichte der katholischen Kirche nicht auch so sein?“

4. Ehescheidung einführen

Eine katholische Verbandsfunktionärin erklärte am 20.3.2010 (ca. 7.25 Uhr) im RAI Sender Bozen, dass Missbrauch auch in Familien vorkomme. Und dann sagte sie wörtlich (aus dem Gedächtnis zitiert): „Ich habe auch eine Familie. Deshalb trete ich doch nicht aus der Familie aus und lasse mich scheiden.“ Nur eine unglückliche Formulierung? Wollte sie sagen, dass man deshalb nicht aus der Kirche austreten solle? Wir hoffen es. Gesetzt den Fall aber, dass eine Mutter entdeckt, dass der Vater pädophil ist, was dann? Sie könnte sich in der katholischen Kirche nicht einmal scheiden lassen, weil es in ihr keine Scheidung gibt. Eine Annullierung käme nicht in Frage, da die Ehe ja vollzogen ist, wie die Kinder beweisen. Das totale Chaos. Verzweiflung. Kein Ausweg. Doch, es gibt einen: Die Kirche exkommuniziert Kinderschänder, die dann auch noch verbannt werden, und erlaubt die Scheidung. Dies muss auch in bestimmten anderen schweren Fällen gelten, wie wir an anderer Stelle ausführen: Ehenot - Für kirchliche Scheidung in fünf Fällen

5. Rücktritt des Papstes und der schuldigen Bischöfe

Der jetzige Papst kommt seiner Hirtenpflicht, die Wölfe von den Schafen fernzuhalten, nicht nach. Er sorgt sich ebenso wie die ihm folgenden Bischöfe besonders auffällig um das Heil der Wölfe und ist ein unwürdiger Nachfolger auf dem Stuhl Petri. Er hat von München und Rom aus Toleranz gegenüber den Sittlichkeitsverbrechern im Klerus und in den Orden gezeigt und sie nicht aus der Kirche ausgeschlossen. Sein wortreicher Brief an die irischen Bischöfe beweist, dass er nicht aus seiner Haut kann und selbst in dieser tragischen Stunde die Tür versperrt zum einzigen Ausweg aus dieser Jahrtausendkrise: Er denkt weder an den Ausschluss der Sittlichkeitsverbrecher aus der Gemeinschaft der Gläubigen noch an sonstige einschneidende kirchliche Sanktionen, sondern appelliert nur an den guten Willen der Pädophilen – das ist nicht genug. Dies erklärten auch irische Missbrauchsopfer, die besonders kritisierten, dass Ratzinger über die Rolle des Vatikans geschwiegen hat. (Corriere della Sera, 21.3.2010, S. 11) So verliert die katholische Kirche das Vertrauen aller anständigen Menschen. Mehrere Stellen in seinem Hirtenbrief verraten ihn. Nachstehende Zitate stammen aus der Fassung, die www.vatican.va verbreitet:

Hirtenbrief des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. an die Katholiken in Irland, 19. März 2010, am Hochfest des heiligen Josef. Gebet für die Kirche in Irland:

„Gott unserer Väter,
erneuere uns … in der Hoffnung, die uns Vergebung und innere Erneuerung verheißt, …
dass wir dich lieben und in dir jeden unserer Brüder und Schwestern.“

Am Schluss von Punkt 5 spricht BENEDICTUS PP. XVI“ „zu euch einzeln und zu euch allen gemeinsam als Brüder und Schwestern im Herrn“. Nach den Opfern in Punkt 6 folgen dann gleich unter Punkt 7 „die Priester und Ordensleute, die Kinder missbraucht haben“. Ganz eindeutig, dass Benedikt XVI. die Unholde als „Brüder und Schwestern im Herrn“ bezeichnet. Wir empfinden das als Gotteslästerung.

Ratzinger ist ein Meister gleißender Worte, führt die Menschen mit seiner Intelligenz an der Nase herum, wie er es auch mit seiner falschen Erklärung des 3. Geheimnisses von Fatima getan hat. Alle glauben, er meine es ernst, zum Beispiel bei dem Satz:

Es muss dringend gehandelt werden um diese Faktoren anzugehen, die so tragische Konsequenzen in den Leben von Opfern und ihrer Familien hatten und die das Licht des Evangeliums in einer solchen Weise verdunkelt haben, wie es noch nicht einmal Jahrhunderten der Verfolgung gelungen ist.“

Dringend handeln heißt nach unserer Meinung: pädophile Priester und Ordensleute, die ja immer wieder Kinder verderben, aus der Kirche ausschließen! Die Exkommunikation ist das einzige Mittel, um die Kirche in ihrer schwersten Stunde von dem Schmutz zu reinigen, der sie überzogen hat. Doch Ratzinger macht viele Worte, um vom Gedanken an diese unausweichliche Tat abzulenken.

Völlig deplaziert, ja eine große Frechheit und unangemessene Rechtfertigung ist es unseres Erachtens, wenn Ratzinger selbst bei den Massentragödien des Kindesmissbrauchs den Gedanken einflicht (bei Punkt 7):

Christi erlösendes Opfer hat die Kraft, sogar die größte Sünde zu vergeben und Gutes sogar aus dem schlimmsten Übel wachsen zu lassen.“

Also nicht die erhoffte Verdammung und Exkommunikation der Scheusale, die sich an Kindern vergangen haben, vergehen und vergehen werden! Nur das Blabla eines Meisters der Rhetorik. Aber der wache Christ sieht die Schatten hinter dem Papst. Der ihm wohlgesonnene Vatikanist Luigi Accattoli macht darauf aufmerksam, dass Ratzinger in seinem Brief an die irische Kirche die Opfer nicht um Verzeihung bittet, weil er sich bzw. die Gesamtkirche in keiner Weise verantwortlich sieht. (Corriere della Sera, 21.3.2010, S. 10) Er „bedauert“ nur „aufrecht“ (müsste wohl aufrichtig heißen). Abgesehen davon, dass Entschuldigungen bei solchen Verbrechen lächerlich wirken, betrachten wir das Verhalten des Papstes, der wie kein anderer über den weltweiten Kindesmissbrauch durch Priester bestens informiert war und ist, jedoch die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Kinder unterlassen hat, in höchstem Maße verdächtig und unwürdig. Geradezu zynisch klingt in unseren Ohren der Satz: „Ich bin zuversichtlich, dass Ihr auf diese Weise Versöhnung, tiefe innere Heilung und Frieden finden könnt.“ Mit sadistischen Peinigern kann es keine Versöhnung geben. Die Opfer rufen nach Gerechtigkeit!

In dem Buch „Christen, seid alle eins! 3. Reformation“ wird die Frage gestellt:

„Was ist, wenn die Unwürdigen nicht freiwillig gehen? Man stelle sich vor, der Antichrist würde Papst. Auch dafür hat Basilius einen Rat:

„Ich erkenne den nicht als Bischof an und werde ihn nicht unter die Priester Christi zählen, der von profaner Hand zum Ruin des Glaubens zur Vorstandschaft berufen wurde.“ (I. Band, LXXV., Mauriner-Ausgabe Nr. 240, An die Priester zu Nikopolis, S. 298)

In der Endzeit aktuell: „Laßt euch nur nicht täuschen durch ihre Lügen, wenn sie eine Orthodoxie vorheucheln. Verkäufer Christi sind solche Leute.“ (aaO S. 297)

„Mögen auch Verräter aus der Mitte des Klerus erstanden sein, so soll das Euer Vertrauen auf Gott nicht schwächen. … möge Euch nie die Volksmasse schrecken, die wie Meerwasser von den Winden hin und her getrieben wird.“ (I. Band, LXXVII., Mauriner-Ausgabe Nr. 257, An die (von den Arianern verfolgten) Mönche, S. 305)

Franziskus von Assisi hat zwar zum Gehorsam aufgerufen, aber gleichzeitig festgestellt: „Kein Mensch ist durch den Gehorsam gebunden, wenn ein Vergehen oder eine Sünde begangen werden sollen.“ (Brief an die Gläubigen, im Handbuch des einfachen Lebens, Kap. 2, S. 15)

Heute fehlt der Geist Savonarolas.

Im kirchlichen Liberalismus, Modernismus und der heute tonangebenden Version des Ökumenismus tritt nach Ansicht der orthodoxen Christin Tatjana Goritschewa „nichts anderes zutage, als Kleingläubigkeit, Stolz und Wollust“. (Über Neuerertum und Politische Bildung der Gläubigen, 44) …

Hier sei die Aufforderung wiederholt, welche die hl. Katharina von Siena, Patronin Europas, 1376 an Papst Gregor XI. richtete: „Reißt im Garten der heiligen Kirche die stinkenden Blumen heraus, die voll Schmutz und Gier sind; das heißt die schlechten Hirten und Priore, die diesen Garten vergiften und zu einem Ort der Verwesung machen.“ (Epistolario 81, lettera 206, auch „Dolomiten“, 8.5.1980)

Wenn es Papst Stephan VI. anno 897 möglich war, den stinkenden Leichnam seines Vorgängers Formosus neun Monate nach seinem Tod aus dem Sarg zu holen, anzukleiden, auf einen Thron zu setzen, vor Gericht zu stellen und zu verurteilen, weil er „germanenfreundlich“ war, ihm dann drei Finger abzusäbeln, damit er keinen Segen mehr erteilen könne, und den Kadaver in den Tiber zu werfen („Corriere della Sera“, 5.8.2002), dann müßte es doch auch möglich sein, Pädophile aus der heiligen christlichen Kirche auszuschließen, das heißt zu exkommunizieren, um so mehr, wenn es sich um Geistliche handelt.

„Ohne Einhaltung der Gebote Gottes gibt es kein Heil“, mahnt Bruder Luis von Granada. (Guía de pecadores, XII, § 8, S. 199)“ Soweit das Kapitel 36 „Reinigen wir die Kirche“ in dem Buch „Christen, seid alle eins! 3. Reformation“, S. 88-91.

Und wir fügen hinzu: Schande über alle, die kein Mitleid mit Kindern haben und Seelenmord toleriert und ermöglicht haben! Man denke an den Schock, den Agatha Christie erlitten hat, als sie von der Untreue ihres Mannes erfuhr. Tagelang irrte sie herum unter dem Namen der Rivalin und war jahrelang zutiefst unglücklich (Julian Symons im Vorwort zu: Due mesi dopo. Dumb witness. Oscar Mondadori, Milano, 2009, VII).

Um wieviel schwerer noch können Kinder eine solche Verletzung ihres Innersten verarbeiten, den Verrat am Glauben und am Guten, den lebenslangen Verlust ihres Vertrauens! Wie viele der Opfer werden liebes-, ehe- und familienunfähig! Nein, nicht Versöhnung, sondern: Fort aus meinen Augen! Und der Flehruf an den Allerhöchsten um Gerechtigkeit! FIAT IUSTITIA.

Wenn der Papst sich dafür ausspricht, andere nicht zu verurteilen (laut Radio Vatikan, Radio Grüne Welle, 22.3.2010, 6.30 h, siehe Ergänzung unten), so will er seine eigene Schuld und die seiner Mitbrüder nicht anerkennen und die notwendigen Konsequenzen nicht ziehen. Anständige Menschen aber sagen mit Christus: Aus den Augen, all ihr Scheinheiligen! Kein Mitleid mit den Mitleidlosen! Keine Barmherzigkeit mit den Unbarmherzigen! Auch das steht in der Bibel.

Aufruf an alle Christen zur Mithilfe

Wer uns in unserem Kampf für die Kinder und die Kirche helfen will, kaufe und verschenke möglichst viele Exemplare des Romans „Jedem nach seinen Taten“ und des Büchleins „Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z“.

Jedem nach seinen Taten

Gott ist gerecht. Er belohnt und straft, erhört Gebete und rettet. Vicente F. Delmonte beschreibt eine Reise durch Hölle und Himmel.
Ausführlich schildert er auch die ewige Pein von Ausbeutern, Mördern, Sittlichkeitsverbrechern, Tierquälern usw.
Zugleich sensationeller Blick hinter die Kulissen der heutigen Politik, Wirtschaft und Kultur
Roman. 270 Seiten. 16.80 Euro. ISBN 978-3-86582-461-5.
Zu bestellen im Buchhandel oder
online , auch bei www.amazon.de

Christen, seid alle eins! 3. Reformation

Nur die Christen können die Welt noch retten, auch aus der Wirtschaftskrise
Zinsen abschaffen = das Aus für Spekulanten! Ein in jeder Hinsicht revolutionäres Buch.
Konservative Christen ebenso schockiert wie Modernisten. Klar, knapp, konzentriert
110 Seiten. 9.80 Euro. ISBN 978-3-8370-5588-7
Zu bestellen im Buchhandel oder bei:
https://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=159898  oder unter www.libri.de oder www.amazon.de

Beide Bücher enthalten das Programm der notwendigen Erneuerung. Wir Christen dürfen nicht länger dulden, dass in allen Konfessionen alles zusammenbricht. Wer uns unterstützt oder unterstützt hat, den segne Gott und bewahre ihn in dieser Endzeit vor dem Schlimmsten. Wer unseren Kampf nicht in irgendeiner Weise unterstützt, macht sich mitschuldig am Verderben all der Kinder, die von jetzt an missbraucht werden.

Heilige Engel, helft uns in unserem Kampf für die Kirche und die Kinder! All ihr Heiligen, bittet für uns!

„Herr, Gott meines Heils, ich rufe Tag und Nacht zu Dir. Mein Gebet lass vor Dein Antlitz kommen, neige Dein Ohr zu meinem Flehn. Schau herab auf meine Seele und erlöse sie; entreiße mich den Händen meiner Feinde.“ (Franziskus von Assisi, Offizium vom Leiden des Herrn, Matutin an Wochentagen, im Handbuch des einfachen Lebens)

Apostel der letzten Zeiten AIHS, und Wache der Barmherzigkeit, 22.3.2010, www.etika.com ETIKA 14C9. Nur die neueste Internet-Fassung ist gültig. Abdruck auch auszugsweise honorarfrei gestattet.

Tut hinaus, wer böse ist!

Missbrauch von Kindern durch Priester
Missbrauchsakte Regensburg/München

Ihr habt die hl. Kirche zerstört!

Kinderschänder dorthin, wo es keine Kinder gibt (Aktionsbuch)

Kinderschänder verbannen

Mißbrauch von Kindern aktuell
Sodom und Gomorrha im Vatikan

Gebrochene Kinderherzen - flehende Kinderaugen
ETIKA-Überlebensprogramm 9A

Entschädigung für Missbrauchsopfer

Pädophile Priester exkommunizieren

Endzeit: Die Wahrheit wird verboten

Ergänzungen

Papst: Nicht richten, nicht verurteilen! Nachsicht für die Sünder!

L´indulgenza per i peccatori. … il papa ha parlato ieri all´Angelus invitando “a non giudicare e a non condannare il prossimo“ perché occorre essere „intransigenti con il peccato e indulgenti con le persone“ ... un richiamo a non “lapidare” nessuno peccatore e neanche il pedofilo che chieda perdono ...” (uigi Accattoli, Corriere della Sera, 22.3.2010, pag. 12)

Il Papa: condannare il peccato ma salviamo il peccatore. “invochiamo umilmente il perdono di Dio per le nostre mancanze e chiediamo la forza per crescere nella santità”, ha detto (Benedetto XVI) ieri nel saluto in inglese dopo l´Angelus. ... nel commentare l´episodio evangelico dell´adultera (“Chi di voi è senza peccato, scagli la prima pietra”), ricorda che Gesù “vuole condannare il peccato, ma salvare il peccatore” e “smaschera l´ipocrisia” degli accusatori, e dice ai fedeli: “Impariamo dal Signore Gesù a non giudicare e a non condannare il prossimo. Impariamo ad essere intransigente con il peccato – a partire dal nostro! – e indulgenti con le persone”. (Corriere della Sera, 22.3.2010, pag. 18)

·       Ratzinger vergisst oder will vergessen machen, dass Ehebruch nicht gleichzusetzen ist mit Kindesmissbrauch und dass Jesus den Kinderschändern die Hölle androht (Zitat vom Mühlstein bei Matthäus)

„Il testo è uno studio nell´arte della menzogna.” (Sinéad O´Connor, la cantautrice rebelle, all´Irish Independent; Corriere della Sera, 22.3.2010, pag. 19)

Arinze: Sie sind wie Judas

Nicht alle Kirchenfürsten sind mit der Vertuschung des Pädophilenskandals einverstanden. So sprach der nigerianische Kardinal Francis Arinze, emeritierter Präfekt der Kongregation  für den Gottesdienst und die Sakramente, in Battipaglia: „Jene (pädophilen) Geistlichen, die mit ihren Handlungen und ihrer Unreinheit Misstrauen auf die Kirche werfen, sind wie Judas.“ (la Repubblica, 20.4.2010, S. 14)

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