ETIKA

UNGLAUBEN

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6/2006

19A4

Die mit dem halben Glauben:
Jean Jacques Rousseau

Deutsch-französisch

 

Profession de foi du vicaire savoyard, GF-Flammarion, Paris, 1996
Émile ou De’l Éducation.
1762
Emil oder über die Erziehung, Ferdinand Schöningh Verlag Paderborn, 10. Auflage, 1991
Darin das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars

1. Buch, Seite 9:

Alles ist gut, wie es aus den Händen des Schöpfers kommt; alles entartet unter den Händen des Menschen. … Er verstümmelt seinen Hund, sein Pferd, seine Sklaven. Alles dreht er um, alles entstellt er. Er liebt die Mißgeburt, das Ungeheuer.

Richtig. Die Schuld ist die Ursache von allem Bösen. Der Mensch ist schuld. Unsere Vorfahren. Wir.

4. Buch, S. 268:

Daraus folgt, daß vor der ewigen Gerechtigkeit jeder Mensch als gläubig gilt, der glauben würde, wenn er die nötigen Einsichten hätte, und daß nur diejenigen als Ungläubige bestraft werden, deren Herz sich der Gottheit verschließt.

 

 

Profession de foi du vicaire savoyard, p. 51:

J´aime toujours la vérité.

 

… dans le métier de prêtre… Mais je ne tardai pas  à sentir qu´en m´obligeant de n´être pas homme j´avais promis plus que je ne pouvais tenir.

Verständnis. Deshalb unsere Forderung, daß der Priester nicht zum Zölibat gezwungen wird.

p. 52:

Dès ma jeunesse j´ai respecté le mariage comme la première et las plus sainte  institution de la nature.

Wir auch. Aber es gibt extreme Fälle, vor allem heute, in einer Zeit, in der die Vaterrolle systematisch abgebaut wird.

p. 54, S. 277:

Je consultai les philosophes, , je feuilletai leurs livres, j´examinai leurs diverses opinions; je les trouvai tous fiers, affirmatifs, dogmatiques, même dans leur scepticisme prétendu, n´ignorant rien, ne prouvant rien, se moquant les uns des autres; et ce point commun à tous me parut le seul sur lequel ils ont tous raison. … si vous pesez les raisons, ils n´en ont que pour détruire; …ils ne s´accordent que pour disputer.

Wie wahr! Ich fand (die Philosophen) alle rechthaberisch, dogmatisch, … Sie wußten alles, bewiesen nichts und machten sich einer über den anderen lustig. Prüft man ihre Gründe, so findet man nur solche, die zerstören. Sie können nur streiten.

p. 56, S. 279:

Les objections insolubles  sont communes à tous, parce que l´esprit de l´homme est trop borné pour les résoudre.

Unlösbare Rätsel sind allen gemein, weil der menschliche Geist zu beschränkt ist, um sie zu lösen.

 

p. 63:

Je crois donc qu´une volonté  meut l´univers et anime la nature. Voilà mon premier dogme.

Ich glaube also, daß ein Wille das Weltall bewegt. Sie nicht?

p. 64:

Jamais le jargon de la métaphysique n´a fait découvrir une seule vérité.

Niemals ist durch das Gerede der Metaphysik eine einzige Wahrheit entdeckt worden.

p. 68, 69:

Je crois donc que le monde est gouverné par une volonté puissante et sage.

… daß die Welt von einem mächtigen und weisen Willen regiert wird. Schopenhauer bestreitet das entschieden.

Je ne vois rien qui ne soit ordonné dans le même système, et qui ne concoure à la même fin, savoir la conservation du tout dans l´ordre établi. Cet être qui veut et qui peut, cet être actif par lui-même, cet être, enfin, quel qu´il soit, qui meut l´univers et ordonne toutes choses, je l´appelle Dieu. Je joins à ce nom les idées d´intelligence, de puissance, de volonté, … et celle de bonté qui en est une suite nécessaire… je sais que mon existence est subordonnée à la sienne… J´aperçois Dieu partout dans ses oeuvres; je le sens en moi, je le vois tout autour de moi

Zuerst war die Ordnung. Die bösen Engel und die Menschen haben sie zerstört, deshalb das Böse in der Welt.

p. 70:

Les animaux sont heureux.

Falsch. Seit der Vertreibung aus dem Paradies sind die Tiere Opfer der Schuld des Menschen.

p.73:

Je suis esclave par mes vices, et libre par mes remords.

Falsch. Ich bin frei durch mein Gewissen? Ich nicht.

p. 76:

Qui est-ce qui voudrait toujours vivre? La mort est le remêde aux maux que vous vous faites; la nature a voulu que vous ne souffrissiez pas toujours.

Falsch. Die Übel dieses Lebens sind vergänglich. Mit dem Tod beginnt die Befreiung oder die Verdammung.

Homme, ne cherche plus l´auteur du mal; cet auteur , c´est toi-même.

Ja, ich oder mein sündiges Fleisch oder die Welt oder die Teufel.

p. 77:

Donc l’Être souverainement bon parce qu’il est souverainement juste, autrement il se contredirait lui-même; car l´amour de l´ordre qui le produit s´appelle bonté, et l´amour de l´ordre qui le conserve s´appelle justice.

Die Ordnung ist das Schlüsselwort. Gott will die von seinen Geschöpfen zerstörte Ordnung wiederherstellen.

p. 80, p. 297:

Ils ont souffert pourtant dans cette vie, ils seront donc dédommagés dans une autre.

Sie (die Guten) haben in diesem Leben gelitten und werden daher in einem anderen entschädigt werden. So ist es.

Si la suprême justice se venge, elle se venge dès cette vie.

Wenn sich die höchste Gerechtigkeit rächt, so rächt sie sich nicht nur in diesem Leben, sondern meistens im kommenden Leben.

Cést dans vos coeurs insatiables, rongés d´envie, d´avarice et d´ambition, qu´au sein de vos fausses prospérités les passions vengeresses punissent vos forfaits. Qu´est-il besoin d´aller chercher l´enfer dans l´autre vie? Il est dès celle-ci dans le coeur des méchants.

In euren unersättlichen, von Neid und Ehrgeiz zernagten Herzen bestrafen die rächenden Leidenschaften mitten in eurem Scheinglück eure Frevel. Wahr! Aber nicht in allen Herzen, deshalb braucht es die Hölle.

p. 80:

De quelle perversité de purs esprits seraient-ils susceptibles? N´ayant besoin de rien, pourquoi seraint-ils méchants? … ils ne seraient vouloir que le bien.

Falsch. Rousseau verdreht die Tatsachen genauso wie die heutigen Päpste. Luzifer und seine Anhänger hatten das Bedürfnis, zu sein wie Gott. Es waren der Neid und Hochmut und Haß auf die Menschen, der sie zu Fall brachte.

p. 80 et 81:

Ô Être clément, et bon! quels que soient tes décrets, je les adore; si tu punis les méchants, j´anéantis ma faible raison devant ta justice. Mais si les remords de ces infortunés doivent s´éteindre avec le temps, si leurs maux doivent finir, et si la meme paix nous attend tous également un jour, je t´en loue. Le méchant n´est-il pas mon frére? Combien de fois j´ai été tenté de lui ressembler! Que, deliver de sa misère, il perde aussi la malignité qui l´accompagne; qu´il soit heureux ainsi que moi: loin d´exciter ma jalousie, son bonheur ne fera qu´ajouter au moin.

Nein, der Böse hört auf, mein Bruder zu sein. Wegen der göttlichen Gerechtigkeit erwartet ihn nicht der gleiche Friede, den jene genießen, die Gott gehorchen. Die ausführliche Antwort geben Leopold Kist, P. Martin von Cochem, P. Franz Ehmig und die Kirchenväter. Ich fasse zusammen: Die Bösen verharren in ihrer Sucht. Sie ist aber unerfüllbar, weil es sich um ungeordnete, verbotene Liebe handelt. Gott will, daß wir Ihn allen Geschöpfen und allen Dingen vorziehen. Die Sucht wächst ins Gigantische und kommt nach kurzem Reiz und kurzer Befriedigung immer wieder, wird ewig. Der Mensch liefert sich aus freiem Willen der Sucht, seinem größten Vergnügen,  aus, weil ihm die Verheißungen Gottes zu wenig sind. Er wählt das nahe Materielle statt das Unsichtbare.  So werden die Bösen immer böser, konzentrieren sich nur auf das Eine, ihre Leidenschaft und  Sünde, und verfluchen all das, was sie darin stört: die Gebote, Gesetze, Gott. Rousseau, du  stellst die Gerechtigkeit auf den Kopf, verherrlichst das Böse. Warum sollen der Kopfabschneider, Menschenhändler, Kinderschänder, Kriegsanstifter, Ritualmörder, Vergewaltiger, Serienmörder gleich glücklich sein wie die unschuldigen Opfer im Himmel??? Rousseau, du tust Unrecht und leugnest mit deinem dummen, philosophischen Geschwätz die ewige Wahrheit und bringst alles durcheinander. Deine Gedanken zertrümmern die Ordnung und lassen nur das Chaos übrig, das der Satan will.

p. 114:

On soutient que nos missionaires vont partout. … Vont-ils dans les harems des princes de l´Asie announcer l’Évangile à des milliers de pauvres esclaves? Qu´ont fait les femmes de cette partied u monde pour qu’aucun missionnaire ne puisse leur preacher la foi? Iront-elles toutes en enfer pour avoir éte´recluses?

Dies wäre die Aufgabe der Missionare und der Päpste und der Christen: die Sklavinnen aus den moslemischen Harems befreien, anstatt im christlichen Abendland den Bau von Moscheen zu fordern wie der Missionär Sepp Hollweck; auch der Papst und die Kardinäle und Bischöfe fordern Religionsfreiheit für die Moslems. Vom grausamen Schächten und den Sklavinnen in den Harems reden die Päpste nicht, wenn sie gemeinsam mit den Moslems „zum einzigen Gott“ beten. Verratenes Christentum! – Übrigens kommen die Haremsdamen nicht wie ihre Herren in die Hölle, wenn sie gut und fromm sind und zu Gott beten.

p. 115/116:

Pourquoi votre Dieu a-t-il fait arriver si loin de moi les événements don’t il voulait m´obliger d’être instruit?

Vous sentez bien qu’il faut nécessairement que j´aille en Europe, , en Asie, en Palestine, examiner tout par moi-même: il foudrait que je fusse fou pour vous écouter avant ce temps-là.

Der „vicaire savoyard“ hört nicht auf sein Inneres, ist blind für die Umgebung, wo überall Spuren Gottes sind. Franziskus fand sie, ich selbst spüre immer das warnende Auge und die strafende Hand Gottes. Und beim Lesen von Büchern geht mir das Herz auf und ich weiß: Das ist die Wahrheit.

p. 120

Je sers Dieu dans la simplicité de mon coeur. Je ne cherche à savoir que ce qui importe à ma conduite.

Lüge. Es ist nicht wahr, daß Rousseaus Vikar Gott in der Einfalt seines Herzens liebt und nur wissen will, was für seine Lebensweise bedeutsam ist. Er philosophiert ja ein ganzes Buch lang. Gegenbeispiel ist der hl. Antonius. Dieser konnte nicht lesen und sagte: Mein Buch ist die Natur der erschaffenen Dinge, die mir vor Augen schwebt, so oft mich verlangt, Gottes Wort zu lesen. So wohl hatte er dies Buch gelesen, daß, als zum öfteren Platoniker von Alexandria und anderwärts her in seine Einöde gekommen, um ihn zu versuchen, und ihn in die Netze ihrer Dialektik zu verstricken, er sie in geistreicher Einfalt bald verstummen gemacht, worüber sein Lebensbebschreiber Athanasius urkundlichen Bericht aufbewahrt. Vita s. Antonii magni. A. s. XVII. Jan. p. 133. (Joseph von Görres: Die christliche Mystik, Erster Band, 2. Buch, 4. Kapitel, Regensburg, Neue Auflage – vermutlich 1879 -, S. 198)

Je regarde toutes les religions particulières comme autant d´institutions salutaires qui prescrivent dans chaque pays une manière uniforme d´honorer Dieu par un culte public, et qui peuvent toutes avoir leurs raisons dans le climat, dans le gouvernement, dans le genie du people, ou dans quelque autre cause local qui rend l´une préférable à l´autre, selon les temps et les lieux. Je les crois toutes bonnes quand on y sert Dieu convenablement. Le culte essential est celui du Coeur. Dieu n´en rejette point l´hommage, quand il est sincere, sous quelque forme qu´il lui soit offert.

Falsch. Savonarola erinnert daran, daß Gott keine blutigen Opfer will. Das grausame Schächten von Tieren  durch Juden und Moslems muß dem Gott, an den ich glaube, ein Greuel sein. Nach traditioneller christlicher Auffassung sind die anderen Götter Götzen. Im ersten Gebot heißt es: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. In Assisi und Fatima hat man Götzenbilder neben das Kruzifix gestellt. Das ist Verrat.

Ich glaube nicht, daß Allah ein guter Gott ist, wenn der Koran die Grundlage der Polygamie und der Versklavung von Nebenfrauen ist. Und im tibetischen Lamaismus werden Kinder sexuell mißbraucht. Wie kann eine solche Religion gut sein. Oder gar Voodoo?

S. 450 über das Wandern:

Man bricht auf, wenn man will; man rastet nach Belieben; man bewegt sich so viel und so wenig man will. Man sieht die Gegend…

Noch idealer: wandern und beten wie der russische Pilger (Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers)

p. 121:

Je tâche d´anéantir ma raison devant la supreme intelligence; je me dis: Qui es-tu pour mesurer la puissance infinie?

Scheinheilig. Wieso zweifelt er als Vikar dann immer wieder an der göttlichen Offenbarung?

Je prêcherai toujours la vertu aux hommes, je les exhorterai toujours à bien faire.

Eine Frage der Definition der Tugend und des Guten.

A Dieu ne plaise que jamais je leur prêche le dogme cruel de l´intolérance; que jamais je les porte à détester leur prochain, à dire à d´autres hommes: Vous serez damnés.

Lüge. Christus selbst wird zu denen zur Linken sagen: Hinweg von mir, ihr Verfluchten, ins höllische Feuer! Das ist die christliche Intoleranz, ohne die die christliche Religion nicht mehr das ist, was sie ist. - Etwas anderes ist die Toleranz hier auf Erden. Als Christen üben wir Toleranz, solange der Böse nicht andere Menschen umbringt, vergewaltigt usw. Es gibt eine Grenze, wo die Toleranz dem Schutz der Gesellschaft weichen muß.

p. 123:

Dans tout pays respectons les lois, ne troublons point le culte qu´elles prescrivent.

Falsch. In der Tradition von Savonarola sage ich: Befolgen wir unmenschliche Gesetze nicht, dulden wir nicht die Adoption durch homosexuelle Paare! Dulden wir die Vivisektion von Tieren nicht! Im Dritten Reich hat Göring, Reichsjägermeister, die Vivisektion und das Schächten aus Gründen des Tierschutzes verboten. In der demokratischen EU ist sie gang und gäbe. Millionen Tiere werden in den Demokratien wegen des Profits einzelner Kapitalisten brutal geopfert.

p. 125:

Il n´y a point de religion qui dispense des devoirs de la morale; qu´il n y’a de vraiment essentials que ceux-là; que le culte intérieur est le premier de ces devoirs, et que sans la foi nulle veritable virtue n´existe.

Richtig. Das mögen besonders jene Christen zur Kenntnis nehmen, die immer die Moral und die Moralisten angreifen. -Und wer logisch denkt, muß zugestehen, daß die Tugend auf dem Glauben fußt, daß der Glaube also notwendig ist für das Überleben der Menschheit. Denn aus Vernunftgründen unterlasse ich das Böse nicht, nur aus Furcht vor Bestrafung oder/und aus Liebe zu Gott.

Fuyez ceux (les philosophes) qui, sous prétexte d´expliquer la nature, sèment dans les coeurs des homes de désolantes doctrines

Arme Opfer. Möge Gott sich ihrer erbarmen! Mögen alle den Mut haben, selbst zu denken, selbst „Experimente mit der Wahrheit“ (Gandhi), Erfahrungen mit Gott zu machen!

p. 125/126:

Sous le hautain prétexte qu´eux seuls sont éclairés, vrais, de bonne foi, ils nous // soumettent impérieusement à leurs décisions tranchantes, et prétendent nous donner pour les vrais principes des choses les inintelligibles systèmes qu´ils ont bâtis dans leur imagination.

Niemand hat recht in allem, jeder hat recht in irgend etwas. Wenn ich wählen müßte zwischen den aufgeblasenen, intellektuellen Vielrednern  und den tugendhaften, einfältigen Heiligen wie Antonius und Franziskus, fiele die Wahl nicht schwer.

p. 126:

Du reste, renversant, détruisant, foulant aux pieds tout ce que les hommes respectent, ils ôtent aux affligés la dernière consolation de leur misère, aux puissants et aux riches le seul frein de leurs passions; ils arrachent du fond des coeurs le remords du crime, l´espoir de la vertu, et se vantent ancore d´être les bienfaiteurs du genre humain.

Richtig erkannt die Wirkung der maßgebenden Philosophen: Sie zerstören die Ordnung Gottes, nehmen den Verbrechern die Hemmungen und rauben den Opfern ihrer Philosophie die Hoffnung.

Tout savant dédaigne le sentiment vulgaire; chacun en veut avoir un à soi. L´orgueilleuse philosophie mêne aux fanatisme.

Dem Fanatismus stelle ich den weiten Horizont gegenüber: offen sein für die Wahrheit. Eigene Fehler einsehen, eigene Schuld eingestehen, bereuen, neu anfangen.

Soweit das Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars.

Sehr schön weitere Gedanken Rousseaus aus „Émile“, zum Beispiel S. 339, Der Erzieher als Vertrauter:

… glaube ich, daß man … die Unkenntnis der Begierden und die Reinheit der Sinne bis zum zwanzigsten Lebensjahr ausdehnen kann. Das ist so selbstverständlich, daß ein junger Germane, der vor diesem Alter seine Keuschheit verlor, ehrlos blieb. … (S. 360) Die Natur fordert Enthaltsamkeit.

Hier die sittenstrengen alten Germanen, dort das Fernsehen mit seiner Dauerverführung. Sah in den vergangenen Tagen mehrere Kriminalfilme, keiner kam ohne Ehebruch aus – auf Anordnung der geheimen Verführer hinter den Kulissen.

S. 357/358, Warnung vor schlechtem Umgang:

Warum wollen dich diese jungen Leute überreden? Weil sie dich verführen wollen. Sie lieben dich nicht … Ihr einziger Beweggrund ist der geheime Verdruß, daß du mehr wert bist als die. Sie wollen dich auf ihr Maß herabdrücken. // Sie betrügen sich, um dich zu betrügen.

Sehr gut.

S. 359:

Das Schlimmste für die Weisheit ist halbes Wissen.

Wer von den Philosophen kommt über das halbe Wissen hinaus? Wir Christen überlassen Gottes Vorsehung und Weisheit die andere Hälfte.

S. 516/517:

Alle Hauptstädte sehen sich ähnlich; in ihnen vermischen sich alle Völker, alle Sitten geraten durcheinander… // Um das Urwesen und die Sitten einer Nation zu studieren, muß man in die abgelegenen Provinzen gehen…, wo weniger Fremde hinkommen.

Aufs Land! Heraus aus den Städten! Gesundes gedeiht am besten in der Stille, in der Natur.

 

Die mit dem halben Glauben: siehe auch als zweiten Teil die Halbreligion der modernistischen Päpste, unter ETIKA 15 Ökumene und 90 Apokalypse  d90a30et/index.htm ab 90A70

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