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Pädophile Priester |
21.6.2009 |
Zur Rettung der Kinderseelen
Vor Gott haben
sich unserer Meinung nach jene vielen katholischen Priester der USA, die Kinder
mißbraucht haben, selbst aus der heiligen katholischen Kirche ausgeschlossen.
Ebenso alle Anderen in anderen Ländern, die dasselbe getan haben. Ihre Schuld,
das Leiden der Opfer und die unermeßlichen Folgen für Menschheit und Kirche
haben wir in einem Buch ausführlich geschildert.
Francisco:
Kinder retten die Welt. Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten. ETIKA 1991
Nachstehend
nur ein paar Zahlen und Fakten:
Der Vatikan
hat 1962 in einem 69 Seiten umfassenden Geheimschreiben „Crimen
Sollicitationis“ die Bischöfe zur „ewigen
Verschwiegenheit“ im Falle von Kindesmißbrauch durch Priester verpflichtet. Es
trug das Siegel von Papst Johannes XXIII. („Observer“, London,
„Kurier“, Wien, internationale Agenturen wie dpa und APA, Mitte August 2003)
Über die
Toleranz Kardinal Ratzingers
gegenüber einigen pädophilen Priestern siehe ETIKA 90A77 . Er sowie
Papst Johannes Paul II. hatten
der Heiligkeit des Priestertums Vorrang eingeräumt und den katholischen
Priestern der Welt befohlen, bei derartigen Fällen die Glaubenskongregation zu
informieren, die dann darüber entschied, ob ein Diözesangericht einzuschalten
sei. (www.repubblica.it 16.4.2002, „Dolomiten“
9.1.2002 APA) Beispiel aus der Praxis: Dem
Erzbischof von Posen, Juliuz Paetz,
bot Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano im Namen des
Papstes „ein prestigereiches Amt am Heiligen Stuhl“ an. (Corriere
della Sera, Mailand, 29.3.2002, p. 16 Cronache) Das nennt man Klerikalismus.
USA. Ein Kardinal deckte einen Priester, der 130 Buben
geschändet haben soll; dieser wurde nur immer anderswohin versetzt. Betroffen
von Kinderschändungen durch katholische Priester waren unter anderen die
Diözesen Boston, Cleveland, Baltimore, New York, Ohio, Milwaukee, Phoenix, Los
Angeles.
Die Amtskirche
hat viel Geld der Gläubigen veruntreut, statt die Armen in der Dritten Welt zu
sättigen. Laut „Time“ hat die katholische Kirche der USA mehr als eine
Milliarde und 100 Millionen Euro für die Sünden ihrer Priester ausgegeben. (Corriere
della Sera, 29.3.2002, S. 16, Cronache) Unter anderem mußte eine Hypothek auf die
Kathedrale von Boston aufgenommen werden. (la Repubblica 10.12.2003) Ein Gotteshaus, das man mit Kindesmißbrauch in
Zusammenhang bringt, wann gab es jemals solche Greuel? In dekadenten,
multikulturellen Gesellschaften werden die Fälle von Kindesmißbrauch leider zur
Epidemie.
Zum Glück sind
in den USA die Namen von Kinderschändern leichter in Erfahrung zu bringen als
in vielen anderen Staaten. Teilweise wurden sie im Internet veröffentlicht.
Auch hat beispielweise die Kirche in New Hampshire der Staatsanwaltschaft und
Presse eine Liste von Verdächtigen zur Verfügung gestellt. („Boston Globe“, Mitte Februar 2002)
Die Belange
der Opfer werden unter anderem von der Organisation SNAP = Survivors
Network of those Abused by Priests
vertreten.
Übrigens
verjähren solche Verbrechen genauso wenig wie Mord.
Wenn in den USA ein Bischof von der irdischen Justiz wegen Verjährung
freigesprochen wurde, so ist er in den Augen aller anständigen Menschen sowie
Gottes keineswegs freigesprochen. Sein ewiges Schicksal wird bei seinem Tod
sowie beim Jüngsten Gericht von Gott entschieden werden.
Dramatische
Fälle sind auch in vielen anderen Ländern der Welt bekannt geworden. Wir
erwähnen aus Zeitgründen nur kurz Costa Rica, Brasilien,
Argentinien, Chile, Australien, Philippinen, Hongkong, Polen, Kroatien,
Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien, Großbritannien und nicht zuletzt – wegen brisanter Verbindungen
zum Vatikan – Irland.
Ebenso ist der
Mißbrauch von Nonnen durch
Priester ein Zeichen der Endzeit, in
der geistliche Ratschläge wie in der „Nachfolge Christi“, 3. Buch, 19. Kapitel
über die Beweise einer wahren Geduld im Leiden außer Kraft gesetzt sind.
Gegenüber Vergewaltigern und Kinderschändern darf es keine Toleranz und stilles
Leiden geben. Diese schlimmsten Verbrecher müssen bekanntgemacht, angeprangert,
verurteilt und lebenslang total isoliert werden. In der christlichen Kirche
haben sie keinen Platz mehr.
Im Geiste von Franziskus von Assisi, Girolamo Savonarola, Bruder Luis
von Granada
Apostel der letzten Zeiten AIHS – Juni 2009 - www.etika.com