Wir sind an einer Zusammenarbeit mit gerecht denkenden Moslems – ebenso wie mit Hindus, Juden etc. - gegen die globale Diktatur des Liberalismus interessiert, welcher Religion und Moral, Familien und Völker, Gottes Schöpfung und die Umwelt  zerstört. Da die Taliban aber die christlichen Gefangenen nicht freigelassen haben und unter anderem in den Scharia-Regionen Nigerias (Kano) weiter Christen verfolgt werden, veröffentlichen wir nachstehenden Artikel, den wir von befreundeter Seite erhalten haben.

ETIKA

NICHTCHRISTLICHE RELIGIONEN

http://www.etika.com
20.10.2001

19I19

Die Bedrohung durch den fundamentalistischen Islam

G. K.

Nach dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch des Kommunismus in weiten Teilen der Welt dachten viele im Westen, daß damit eine Phase der Ruhe und des Friedens begonnen hat. Dies war eine falsche Annahme. Natürlich schwelten viele kleinere kriegerische Auseinandersetzungen und Konflikte in aller Welt weiter, ohne daß sie von der Welt mit Ausnahme des Israel/Palästina- und des Balkankonflikts ernstgenommen wurden. Einige wenige Stimmen von Islam-Experten und Sachbuchautoren gab es, die vor dem islamistischen Fundamentalismus als Weltgefahr warnten.

Über Jahrzehnte hinweg konnten Islamisten ziemlich ungestört nach Nordamerika und  ganz Westeuropa einwandern und ihre Netzwerke ungestört aufbauen. Man wollte keine Schwierigkeiten und Probleme mit islamischen Staaten. Einige Geheimdienste warnten, doch ihre Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Die kleineren Attentate wurden weggesteckt und fast als normal hingenommen. Doch bereits vor Jahren gab es große Flugzeugentführungen wie z. B. nach Somalia zur Zeit von Baader/Meinhof, später den Flugzeugabsturz auf das schottische Lockerbie, das Attentat auf die Diskothek "La Belle", und wiederum viel später die Attentate auf die amerikanischen Botschaften in Nairobi und Dar-Es-Salam.

Nach diesen beiden Attentaten hätte der ganzen westlichen Welt klar sein müssen, daß noch Schlimmeres kommen kann. Der Hass der fundamentalistischen Islamisten auf Amerika war so groß, daß der massenhafte Tod unschuldiger Menschen in Kauf genommen wurde, um die US-Amerikaner und ihre Regierung zu demütigen. Manche verwiesen als Grund für den großen Hass auf die tiefe, wirtschaftliche Kluft zwischen Amerika und den islamischen Ländern. Diese   Erklärung und These darf so im Raum nicht stehen bleiben. Es gibt sehr reiche islamische Staaten, wie Saudi-Arabien, Kuweit, die Golfstaaten, Brunei, Malaysia und Libyen. Warum haben sie den verarmten, islamischen Staaten nicht genügend geholfen, ihre brennendsten Sozial-Probleme zu lösen? Man macht es sich allzu leicht, dem Westen die ganze Schuld zu zuschieben.

Immer wieder tauchte in den letzten Wochen die Frage auf: Kann eine so kleine Organisation wie Al-Quaida, auch wenn sie international zusammengesetzt ist, ein solches Attentat allein ausführen, oder stecken islamistische Regierungen oder Geheimdienste hinter diesem wohl schlimmsten Attentat in der Menschheitsgeschichte?

Man würde es sich zu leicht machen, nur die Taliban und die Terror-Organisation
Al-Quaida allein an den Pranger zu stellen. Es gibt mehrere islamistische, terroristische Netzwerke, die über die ganze Erde verbreitet sind. Ihre Feinde sind nicht nur der "große Teufel", die USA, und er kleine Teufel "Israel", ihre Feinde sind die westlichen Kultur und das Christentum. Auch wenn in fast allen Diskussionen und Berichten der letzten Zeit die Friedlichkeit des Islam im Übermaß betont wurden, muß die sogenannte Friedlichkeit des Islam hinterfragt werden. Was ist das für eine Religion, die Menschen mit so einem abgrundtiefen Hass hervorbringt, Menschen, die sich noch zu den Frömmsten dieser Religion zählen? In fast allen islamischen Ländern hat eine riesige Auswanderungsbewegung der nicht-islamischen Gemeinschaften in den letzten Jahren eingesetzt. Warum wandern Juden, Bahai, Jeziden, Christen und viele andere mehr in Massen aus den islamischen Ländern aus? Sicherlich nicht, weil es ihnen dort gut ging, sondern weil sie dauernd diskriminiert, lächerlich gemacht,  in den Medien verspottet und in einigen Ländern wie z. B. Saudi-Arabien, Algerien, Pakistan, Iran und dem Sudan aktiv verfolgt und getötet wurden. Auf dem Boden dieses Hasses und dieser Intoleranz sind die islamistischen Terrorbewegungen, teilweise von Regierungen, mächtigen Parteien und Bruderschaften geschützt und unterstützt, entstanden.

Daß die Saat des Bösen aufgegangen ist, zeigen uns die Attacken auf das WTC und das Pentagon. Die Attentäter wurden der Welt als fromme Muslime vorgestellt, die regelmäßig in Hamburger Moscheen gebetet haben sollen. Wie läßt sich diese Frömmigkeit mit dem grenzenlosen Hass und der Tötung von mehr als 5000 unschuldiger Menschen vereinbaren?

Immer wieder wurden den Christen die Kreuzzüge, die vor 800 Jahren stattfanden,  in vielen Diskussionen der letzten Wochen vorgehalten. Doch wie steht es mit der islamischen Expansion seit vielen Jahrhunderten? Dem Vordringen des Islam bis Tour and Poitier in Frankreich? Der Zerstörung von 380 christlichen Bistümern in Nordafrika? Keine einzige christliche Gemeinde hat überlebt? Später hat es vielfache Einfälle auf dem Balkan gegeben? Wenn der Balkan heute die unruhigste Zone Europas ist, dann hat das auch etwas mit Expansion zu tun. In jüngerer Zeit die Vertreibung der Griechen aus Kleinasien. Sie hatten mehr als 4000 Jahre dort gelebt und die Fast-Ausrottung der Armenier in der Türkei. Diese furchtbaren Ereignissse sind sicherlich kein Ruhmesblatt für den Islam und die türkischen Geschichte. Man sollte deshalb vorsichtig sein mit dem Wort "friedlich".

Auch die These, die in Deutschland lebenden Attentäter, seien völlig unauffällig gewesen, kann nicht aufrechterhalten werden. Schon den Paßbeamten an den Flughäfen hätten die vielen Stempel in ihren Pässen auffallen müssen. Und es ist auch nicht zu glauben, daß die Mitbewohner in den Häuser die häufigen Reisen nun wirklich nicht bemerkt haben. Wer soviel unterwegs ist, kann nicht ein regelmäßiges Studium betrieben haben. Die häufige Abwesenheit von den Vorlesungen müssten sowohl den Mitstudenten als auch den Professoren aufgefallen sein. Auch die Arbeit der Geheimdienste muß hintergefragt werden, weil ihnen das unstete und unsolide Leben der Terroristen nicht aufgefallen ist.

Jetzt wird von manchen Zeitgenossen schön geredet, daß hauptsächlich nur Amerika und Israel gefährdet seien. Die deutschen Innenminister warnen. Nach Schätzungen der Geheimdienste leben allein in Deutschland mehr als 30.000 Islamisten von denen ein gefährliches Gewaltpotential ausgehen kann. Ein führender, deutscher Muslim spricht gar von 150.000 gewaltbereiten, islamischen Fundamentalisten.

Es ist fast kaum zu glauben, Atta ist bei seinem Deutschland-Aufenhalt auch noch von der Karl-Duisberg-Gesellschaft gefördert worden. - Auf der anderen Seite hat man es Flüchtlingen und Studenten, die vor der islamistischen Verfolgung nach Deutschland geflohen sind, sehr schwer gemacht. Ja  manche wurden den islamistischen Regimen durch Ausweisungen eiskalt übergeben. Andere erhielten nach 10 Jahren ungewissen Wartens immer noch kein Asyl. Man duldete sie gerade noch. Fundamentalistische Islamisten hatten es leichter, hier Fuß zu fassen. Dafür sprechen die Zahlen von 30.000 bis 150.000. Haben deutsche Politiker und Richter wirklich nicht gewußt, wie es in den meisten islamischen Staaten zugeht? War den Politikern und Richtern wirklich nicht bekannt, daß die letzten Christen des Tur-Abdin in der Türkei grausam verfolgt wurden, daß Christen in Saudi-Arabien wegen ihrer Glaubenspraxis  verhaftet und gefoltert werden und daß in der sudanesischen Hauptstadt ganze christliche Gemeindezentren niedergewalzt wurden, daß die Luftwaffe systematisch christliche Kirchen, Schulen und Hospitäler bombardiert? Die Regime, die für die Verfolgung alles Christlichen verantwortlich sind, haben auch häufig den terroristischen Islamisten Unterschlupf und Hilfe gewährt. Bestimmte islamische Regime schützen die Netzwerke, unterstützen sie finanziell und fördern sie. Ihr blinder Hass ist nicht nur gegen  die USA und Israel gerichtet, es geht um  westliche Werte, unsere Demokratien, unsere freiheitlichen Rechtsnormen, unsere Kultur und auch religiösen Überzeugungen.

Wer all dies ablehnt, zu Hass und Verachtung aufruft, Attentate plant, sollte im Westen kein Niederlassungsrecht erhalten und muß, weil er eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt, ausgewiesen werden. Wer Toleranz für sich, seine Religion und seine Sitten einfordert, der muß bereit sein, dies auch seinem Gegenüber zuzugestehen. Toleranz ist keine Einbahnstraße, sondern sie beruht immer auf dem guten Willen von zwei Seiten. Der gegenwärtige furchtbare Krieg wird die Probleme zwischen dem Orient und dem Westen nicht lösen. Es muß ein ehrlicher Dialog einsetzen, der die Überzeugungen beider Seiten respektiert. Die gesamte Weltgemeinschaft muß endlich lernen, daß Demokratie, Menschenrechte und Religionsfreiheit hohe Güter sind, die in allen Ländern zur  Geltung kommen müssen. Hinzu kommt, daß die großen sozialen Problem wie Hunger, Armut, Ausbeutung und Arbeitslosigkeit global angegangen werden müssen. Wenn Globalisierung die Dominanz von wenigen Regierungen und Weltfirmen über den  Rest der Welt bedeutet, werden die bereits bestehenden Gräben noch vertieft werden. Dies darf nicht zugelassen werden. Um den Weltfrieden und das gute Zusammenleben der Völker zu erhalten, müssen Gräben zugeworfen und Brücken zwischen den Religionen und verschiedenen Kulturen gebaut werden.
G.K.

 

Anmerkung: Wer die Trilogie von Karl May “Im Lande des Mahdi” (Band 16 Menschenjäger, 17 Der Mahdi, 18 Im Sudan) gelesen hat, weiß ohnehin längst Bescheid. Es geht aber darum, die Menschheit fortzuentwickeln. Beispiel Hadschi Halef Omar. Und wir alle müssen uns von Ardistan durch die Schmiede Kutub nach Dschinnistan durchkämpfen. Siehe auch „Und Friede auf Erden“ sowie „Winnetous Erben“.

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