ETIKA

Zweizeiler-Merkverse

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1D1

100 Diamanten
der Wahrheit

7.5.2015

1

Fürchte Gott und liebe Ihn!
Das gibt deinem Leben Sinn.

Alles Gute kommt von Gott.
Ohne Ihn Verwirrung, Not.

Liebet ihr nicht Gott den Herrn,
bleibt er künftig von euch fern.

Ein Engel ist dein bester Freund.
Lebe so, dass er nicht weint.

Dein Engel wacht stets über dir,
begleitet dich zur Himmelstür.

Sagt der Welt, ihr treuen Knecht´:
Gott ist gut und auch gerecht.

Dein Gewissen täuscht dich nicht.
Gott gehorchen: erste Pflicht!

Du Maria, Magd des Herrn,
leuchte uns als Tugendstern!

„Wir haben ja denselben Gott!“
Ein Gott, der Horror bringt und Tod?

Nur eine Religion ist wahr.
Jedem Christen ist dies klar.

2

Ich bin elend, arm und schwach.
Sieh mir meine Fehler nach.

Betet! Betet! Betet!
Gott allein errettet.

Glaub ans Evangelium,
bereu, tu Buße, kehre um!

Halte die Gebote ein!
Bleibe gut und treu und rein!

Verheimliche die Wahrheit nicht!
Irgendwann kommt sie ans Licht!

Deinen Auftrag treu erfüll!
In Allem hör auf Gottes Will´!

Strebe nach Vollkommenheit!
Gott will von dir die Heiligkeit.

In Deiner Furcht verharren wir.
Machtlos bleibt der goldne Stier.

Wer vergeudet seine Zeit,
bereut dies in der Ewigkeit.

Gottes Wille? Eigne Schuld?
Trag die Krankheit mit Geduld!

Ein Egoist, der Launen voll,
lieblos, gierig, faul und hohl.

Ich und Ich und Ich und Ich
vergötze und verdamme Mich.

Du bist schön und klug und stark?
Dein Los ist Urne oder Sarg.

Die Sünde steckt in Fleisch und Blut.
Selbstverachtung tut uns gut.

Nur wer selber sich bezwingt 1,
Gott das rechte Opfer bringt.

1 „Das Himmelreich leidet Gewalt, und nur jene, die Gewalt brauchen (in der Selbstverleugnung und Beherrschung der Leidenschaften und bösen Neigungen), reißen es an sich.“ (Matth. 11, 12; zit. Auer, 1904, 649)

Erdensorgen, weicht zurück!
Zum Blau des Himmels geht mein Blick.

Verzweifle nie, hab Gottvertrau´n,
willst du einst den Himmel schau´n.

Die Phantasie: o welch Geschenk!
An die Himmelsfreuden denk!

Jeder denkt nur noch an sich,
doch das rächt sich fürchterlich.

Wer an Gott nicht glauben will,
dem steht auch Seine Gnade still.

Oberflächlich? Leichter Sinn?
Die Lauen werden ausgespien.

Mit Geduld verfolg dein Ziel,
bis auch Gott spricht: Ja, Ich will.

Wer ohne Schuld auf Erden litt,
dem wird erfüllet jede Bitt´.

3

Übe dich in jeder Tugend,
strebe nach der Liebe, Jugend!

Meine Lieben führ zu Dir.
Ihre Heimat ist nicht hier.

Wenn du pfeifst auf die Moral,
endest du im Land der Qual.

Mann mit Ohrring, Zopf:
Schäm dich, eitler Tropf!

Du willst eine Venus sein?
Fängst dir die falschen Männer ein.

Jene, die die Scham verliert,
Opfer bald des Schwachsinns wird.

Unzucht raubt die Lebenskraft.
Meistens sie sich selber straft.

Vor Perversen hüte dich!
Landest selbst sonst auf dem Strich.

Sie suhlen sich im feuchten Schmutz,
verlieren ihres Engels Schutz.

Nichts ist ihnen zu pervers,
der Teufel hängt an ihrer Fers´.

4

Gehorch dem höchsten Menschen nicht,
wenn dein Gewissen anders spricht.

Die Kleinen treibt man zum Ruin.
Die Großen haben den Gewinn.

Das Ende der Demokratie:
die Brüsseler Bürokratie. 1

1 Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Herrschaft einer nicht vom Volk gewählten EU-Bürokratenkaste. Wegen den von der EU geforderten europaweiten Ausschreibungen werden ungezählten einheimischen Betrieben die Aufträge entzogen und oft ihre Existenz vernichtet. Zum Beispiel muss in Südtirol ein Sozialverband, der sich ehrenamtlich für Behinderte einsetzt und bisher die Behindertentransporte durchgeführt hat, um sein Fortbestehen fürchten, weil eine Firma aus Süditalien die Ausschreibung gewonnen hat. Als in Mals im Vinschgau drei Viertel der Bewohner für ein Pestizidverbot in der Landwirtschaft abstimmten, wurde dies für illegal erklärt, weil die EU für solche Dinge zuständig sei. Was soll das Geschwätz der Politiker von einem Europa der Regionen, wenn sie zulassen, dass regionale Kreisläufe zertrümmert werden? Des Volkes Wille wird mit Füßen getreten. Ohne es zu merken, schlittern die Europäer in eine neue, raffinierte Diktatur. Und obwohl es 30 Millionen Arbeitslose gibt, wird behauptet, die Völker Europas bräuchten noch viel mehr Einwanderer. Mit echten Flüchtlingen leiden wir mit und wollen ihnen gerne helfen. Aber wäre es nicht sinnvoller, wenn wir in ihrer Heimat für Gerechtigkeit und Wohlstand sorgen? Wir können doch nicht ganz Afrika aufnehmen, dann brechen unsere eigenen Staaten sowie Gesellschafts- und Versorgungssysteme zusammen. Jene, die die Einwanderung forcieren und befürworten, sollen ihnen selbst Arbeit und Wohnung geben. Vergleiche: Aufschrei eines Richters.

Die Bürokratentyrannei
erstickt den letzten Freiheitsschrei.

Für die Schwachen tretet ein!
Sollt gerecht und gütig sein!

Die Kultur versinkt im Sumpf.
Nur was abwärts zieht, ist Trumpf.

Steuern: welcher Staatsbetrug!
Zehn Prozent wär´n doch genug!

Ist´s Machtkalkül? Ist´s Idiotie?
Die Masse wird gescheiter nie.

Die Masse läuft den Schwindlern nach.
Sei kein Narr! Bleib kritisch, wach!

Multikulti-Durcheinand´:
Gesellschaft außer Rand und Band.

Was schön und gut, zertrümmern sie.
Ihr Platz wird sein bei Plutos Vieh.

Die Verblödung schreitet fort
in Politik, Musik und Sport.

Wenn die Ordnungsmacht versagt,
ist das Notwehrrecht gefragt.

5

Die Welt ist eine Bühne.
Gespielt wird Schuld und Sühne.

Die Menschheit in ihr Unglück rast,
sie glaubt nicht, denkt nicht, frevelt, prasst.

Alle Sklavenketten brecht!
Jedem Volk verschafft sein Recht!

Eint euch, alle Völkerheer´,
bringt dem wahren Gott die Ehr!

6

Sei nicht grausam zu dem Tier!
Mitleid ist des Christen Zier.

Im Schlachthof herrscht das nackte Grau´n.
Herr, hilf uns, Deine Welt zu bau´n!

Anmerkung: Gewidmet der weißen Ziege, die angesichts des von Leo Tolstoj geschilderten Grauens aus dem Bozner Schlachthof ausgerissen ist, wieder eingefangen worden ist und dann zum zweiten Mal das Grauen erlebt hat. (Dolomiten, 16.9.2014, S. 19 mit Bild) Auer Leger

Tierversuche, Folterschmerz:
Forscher, Mensch, hast du kein Herz?

Wann wird die Kreatur befreit
zur Paradiesesherrlichkeit?

7

Geht hinaus in die Natur:
die billigste Gesundheitskur.

Geht schützend um mit der Natur,
sonst bringt sie Katastrophen nur.

Die Waldesluft, die Ruh, das Grün
erquicken, heilen Geist und Sinn.

Wer die Umwelt wüst verdreckt,
viele Rachegeister weckt.

8

Lass Handy, Fernseh´n, Auto weg.
Wo wäre dann dein Lebenszweck?

Saufen, Rauschgift 1, jede Sucht
trennt von Gott und ist verflucht.

1 „Die Rauschgifte zerstören die Menschen körperlich und seelisch. Das ist wirklich die Hölle, finden Sie nicht? Rauschgifte – die bringen Elend, Schmerzen und Verfall.“ (Agatha Christie: Die Gefangennahme des Zerberus, in: The Labours of Hercules, Abschiedsvorstellung für Monsieur P., Goldmann Verlag München, S. 138 und 150)

Fernseh´n in die Scheinwelt führt.
Niemand dadurch klüger wird.

Auf Schienen alle Autos leg´,
dann ist die Luftverschmutzung weg.

Wer zerstört die guten Werk´,
erfährt des Mächt´gen Zorn und Stärk´.

Von vielen Sachen trenne dich.
Gott will dich ganz allein für sich.

9

Hoff´auf die Gerechtigkeit!
Sie erklärt dir jedes Leid.

Die Vergebung wird verwehrt
Jedem, der sich nicht bekehrt.

Schreckst Du nicht die Sünder auf,
nimmt das Unheil seinen Lauf.

Nach dem Tod kommt das Gericht.
Fürchte Gott! Tu Böses nicht!

Womit du gesündigt hast,
dies wird deine schwerste Last.

Womit du sündigst in der Zeit,
wirst du bestraft in Ewigkeit.

Gott gibt Jedem seinen Lohn:
Strafe oder Himmelsthron.

Die Bösen werden streng bestraft
mit ewig langer Höllenhaft.

Wer die Wahrheit unterdrückt,
zuletzt im Lügendampf erstickt.

Der Sünder, der nicht Buße tut,
brennt ewig in der Höllenglut.

Verführer/innen, aufgepasst!
Der Opfer Fluch wird euch zur Last.

Frauenräuber, seid verdammt,
kehrt zurück, woher ihr stammt!

Du wolltest nicht barmherzig sein?
Erbarmungslos wird deine Pein.

Jakobus 2,13

Entsetzen folgt der Grausamkeit;
ihr Lohn ist Qual in Ewigkeit.

Jeder, der ein Kind missbraucht,
ewig in der Hölle raucht.

Wer das Böse toleriert,
zu noch Böserem verführt.

Nichts als Feigheit vor dem Feind:
Wer sich aufhängt, Gott verneint.

Wer abkürzt seines Lebens Lauf,
der wacht in Satans Kerker auf.

Wer andre Menschen beutet aus,
wird selber Sklav´ in Satans Haus.

Wer wuchert, Andere erpresst,
die Gnade Gottes von sich stößt.

Euch Mächtige der Teufel holt,
denn ihr herrscht, wie ihr nicht sollt.

Die Verschwörer gegen Gott
spüren bald des Teufels Pfot´.

Die Furcht in dir vor Höllenbrand:
Sie ist ein schwarzer Diamant. 1

1 Der Glaube an die Hölle ist eine von jenen Wahrheiten, die gleichsam mit uns geboren werden; er ist ein inneres Licht, welches göttlichen Ursprunges ist und uns ohne unser Mitwirken erleuchtet; in der Tiefe unseres Gewissens, im Grunde unserer Seele eingesenkt gleich einem schwarzen Diamanten, der in düsterem Glanze erstrahlt. Niemand kann diesen Glauben aus der Tiefe unseres Herzens herausreißen, weil Gott selbst ihn darin niedergelegt hat. Man kann diesen Diamanten und sein düsteres Feuer bedecken; man kann seine Blicke von demselben wegwenden und ihn eine Zeitlang vergessen; man kann ihn mit Worten wegleugnen; aber man glaubt dennoch an ihn, und das Gewissen hört nicht auf, uns zuzurufen, daß es eine Hölle gibt. (Die Hölle. Gibt es eine, was ist sie, wie entgeht man ihr? Von Monsignore von Segur. Autorisirte Uebersetzung. Zweite Auflage. Mainz, Verlag von Franz Kirchheim. 1880. S. 9f)

Vier Sätze, wie ein Keulenschlag,
befreiten von der Höllenplag´. 1

1 Lies die Geschichte Segurs von der Wette der Leutnants, ETIKA 98B7A. Die vier Sätze lauten: „Ich werde einst sterben; aber ich mache mir Nichts daraus. Nach dem Tode werde ich gerichtet werden; aber ich mache mir Nichts daraus. Beim Gerichte werde ich verdammt werden; aber ich mache mir Nichts daraus. Ich werde ewig in der Hölle brennen; aber ich mache mir Nichts daraus.“ (ebenda, VIII)

Wer nicht vor der Hölle warnt,
den hat der Teufel schon umgarnt.

Wer listig Gottes Volk verführt,
in die neunte Hölle schwirrt.

Etika

Nachdruck einzelner Strophen gestattet

Index 1