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21A7 |
3 einfache Lebensregeln |
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1 . Bemühe dich, alles richtig* zu
machen!
Tue alles
vollkommen in Anwendung aller deiner Fähigkeiten. Nimm dir die nötige Zeit.
Alles muss mit dem Willen und der Ordnung Gottes übereinstimmen. Erfülle den
Auftrag, den Gott dir gegeben hat, und die Pflichten des Alltags. Mehr denken
und handeln als reden! Die besten Gedanken kommen in der Stille, beim Gehen an
der frischen Luft oder in aller Früh. Freie Zeit frei gestalten – statt
Unnützes tun, das andere wollen oder suggerieren (Fernsehen). Neues tun – statt
immer auf Neues warten (Nachrichten). Jeden Tag voranschreiten – statt im
Alltagstrott dahindämmern.
2 . Bemühe dich, Fehler zu
vermeiden!
Du kannst
zwar aus ihnen lernen. Aber oft sind die Erfahrungen bitter und werfen dich aus
deiner Bahn, manchmal sogar aus der Rennbahn des Lebens. Vergeude keine Zeit. Lass
wenigstens eine Nacht verstreichen vor wichtigen Entscheidungen, in Sachen Ehe
mindestens ein halbes oder ganzes Jahr, und sei überall vorsichtig!
3 . Verwandle das Komplizierte in
das Einfache!
Denn die
Wahrheit ist einfach, wie alles Grosse einfach ist, wie Gott einfach ist. Alles
ist Gnade und verscherzte Gnade, Schuld und Sühne. Über allem waltet die
Vorsehung des guten und gerechten Gottes, der uns liebt. Versuche deshalb, in
allem die Größe und Weisheit Gottes und die Schuld der gefallenen Engel und der
Menschen zu erkennen. Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit umfassen
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jedem wird vergolten nach seinen Werken.
Das Leiden Unschuldiger lässt sich nicht von den Philosophen, sondern nur mit
der verborgenen und der kommenden Gerechtigkeit erklären: Der Reiche im
Gleichnis Jesu (Lukas 16) hatte alles und hat nun nichts, der arme Lazarus
hatte nichts und bekommt nun alles. Auch die Schuld der Vorfahren wirkt sich
oft verhängnisvoll über mehrere Generationen aus (2.
Mose 20,5). Das Gesetz von Ursache und Wirkung
kann man bei vielen Krankheiten studieren. Pfarrer, die sich bei Trauerfeiern
als „fassungslos“ bezeichnen, haben ihren Beruf verfehlt. Das Leiden auf Erden
dient dem Reifen, damit wir vollkommen werden wie Gott und als Seine Kinder mit
Ihm über das Universum herrschen können.
* Was ist richtig? Mit dieser Frage beschäftigt sich die
Analytische Ethik. Aber jeder Mensch kommt für seine Situation zu denselben
Ergebnissen wie die Wissenschaftler, wenn er seinen Verstand gebraucht und auf
sein Gewissen hört.
Kurzformel zum Einprägen:
1. Tue das Richtige!
2. Vermeide Fehler!
3. Vereinfache!