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Gesundheitstips von A - Z

11.7.2012

50 % derGesundheit: täglich ein paar Stunden gehen
(nicht ersetzbar durch Arbeit)

Ratschläge von Heilpraktiker F. J. Hendricks
7 goldene Regeln für die Gesundheit

Ähnlich Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger: Erst wenn wir die drei Stufen Barmherzigkeit, Freude und Frieden hochgeklettert sind, hat es Sinn, an die Gesundheit zu denken. Migräne zum Beispiel ist keine Krankheit, sondern ein Zustand. Die Beschwerden kann man zwar lindern, aber um sie zu beseitigen, muß man tiefer gehen. So ist es auch mit vielen anderen Beschwerden. Es gibt nur zwei Dinge, gegen die kein Kraut gewachsen ist: gegen das Deppertsein und gegen das Sterben. (Dolomiten 30.3.2000)

Augen: Blick schweifen lassen, nach oben, unten, rechts, links, in die Ecken. Ein paar Minuten palmieren (Hände geschlossen vor die Augen halten). Abwechselnd in die Nähe und die Ferne schauen, nur nicht konzentriert lange auf den Bildschirm; deshalb am Computer viele Pausen machen. Es gibt verschiedene gute Augenübungen. (Lit.: Dr. med. Georg Fock: Gesunde Augen ohne Brille, oder ein ähnliches Werk). Am Computer nur solange arbeiten wie notwendig; Augen im Freien erholen. Bei Regen spazieren gehen erfrischt die Augen. Siehe auch Faltblatt „Werde gesund!“

Barfuß laufen schont Hüfte und Knie. Also: Schuhe aus, wo es geht! (Apotheken Umschau 4/2010)

Berggehen macht widerstandsfähiger. Auf dem Becherhaus (3196 m) zwischen Ridnaun und Passeier stellten Dozenten der Ludwigs-Maximilians-Universität München sowie Vertreter des Südtiroler Bergrettungsdienstes und der Abteilung für Gesundheitswesen der Provinz Südtirol das Ergebnis einer Studie an 13 Freiwilligen vor: Die weißen Blutkörperchen erhöhten sich in den Testpersonen teilweise um das Dreifache, ähnlich wie bei einer starken Entzündung (Frank Christ). Durch regelmäßiges Berggehen kann der Körper so widerstandsfähiger gegen Krankheiten (Infektionen) gemacht werden. (Dolomiten, 18.10.1999, dp "In luftiger Höhe fit und gesund")

Bergluft lindert Beschwerden. Hilfreich gegen Neurodermitis, Heuschnupfen und allergisches Asthma. Die Deutsche Medizinische Wochenschrift berichtete über Studien zur Klimatherapie. (Dolomiten 2.2.2011 APA/dpa)

Bewegung ist das beste Vorbeugemittel gegen die meisten Krankheiten. Unter anderem beugt es Kreuzschmerzen vor. Bewegung fördert auch das Denkvermögen. Die alten griechischen Philosophen wandelten mit ihren Schülern durch den Park. Es ist idiotisch, daß die Schüler den ganzen Vormittag sitzen müssen, in manchen diesbezüglich vorsintflutlichen Ländern wie Italien sogar noch ohne Fünfminutenpause zwischen den Unterrichtsstunden. Und am Nachmittag sind sie zu soviel Hausarbeiten verdonnert, daß der natürliche Bewegungsdrang des Körpers einrostet und die Jugend verkümmert. Früher spielten die Kinder nachmittags im Freien, die Buben spielten Fußball usw. Heute ist das die Ausnahme. So richtet man die nächsten Generationen zugrunde. Aber verantwortlich sind wieder einmal die Politiker und jene Bürokraten, die den Schülern unverantwortlich schwere Lasten aufbürden - alles für die Wirtschaft, den Materialismus, den Mammon, nichts für die Seele, für das Gute, für Gott. – „Bewegung heißt das Wundermittel – Training wirkt bis ins höchste Alter“, berichtete auch Klaus Vestewig in der NWZ vom 25.10.2011: Prof. Ansgar Thiel von der Universität Tübingen erklärte, körperliche Aktivität wirke viel besser als Medikamente. Martin Runge von der Aerpah-Klinik in Esslingen betonte, dass Ausdauertraining auch die geistige Leistungsfähigkeit fördere. Abgesehen davon könnten sich Muskeln und Knochen bis ins höchste Alter generieren. -

Bewegung in der Schule: Sitzen macht krank und dumm. So beginnt die Leibeserzieherin P. G. B. ihren Leserbrief vom 19.9.2015 in der Tageszeitung „Dolomiten“, in der sie sich auf wissenschaftliche Studien beruft und die vernünftige Forderung aufstellt: „Wir haben eine Vision: die tägliche Bewegungsstunde mit qualifizierten Lehrpersonen an allen Schulstufen und im Kindergarten.“ Sie schließt: „Lasst uns verhindern, dass die Schule durch stundenlanges Stillsitzen unsere Kinder an Körper und Seele krank macht!“

Bio. Jeder Dritte kauft Bio-Produkte. (NWZ 21.6.2010) Endlich eine gute Nachricht. Sie beruht auf einer Umfrage der Apotheken-Umschau. So viele Verdienste sich diese Gratiszeitschrift auch erworben hat, so sollte der Kunde nicht vergessen, dass kommerzielle Interessen hinter ihr stehen. So lesen wir in der Ausgabe B06/2010 vom fragwürdigen Ergebnis einer britischen Studie über das Risiko der Pille, veröffentlicht im British Medical Journal. Wir wollen dies gar nicht veröffentlichen, weil die Nachricht absurd und verwirrend ist.

Frieden. "Frieden muß man sich erkämpfen. Mein Aufruf ergeht vor allem an die Frauen. Sie sollen sich wehren und sich nicht alles gefallen lassen. Sich ärgern ist zwar gesund, nur sollte man sich nicht zu lange ärgern, sonst geht es auf die Milz. Nach dem Ärger muß man die Probleme ausreden und so für Frieden sorgen." (Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger in den Dolomiten, 30.3.2000)

Herzfrequenz. Faustregel: 200 Schläge pro Minute minus Lebensalter beim Laufen; 180 minus Lebensalter beim Radfahren; 170 beim Schwimmen. Sport bis zur Erschöpfung schwächt das Immunsystem, erhöht Anfälligkeit für Erkrankungen bei Kontakt mit Erregern. Tägliches Training nur 30 - 45 Minuten; ansonsten einige Tage Pausen zwischen dem Training.("Ärztliche Praxis", im April 1998)

Hitze. Vorbeugung im Haus: In heißen Nächten im Keller schlafen. Tagsüber Läden zu, Durchzug. Wohnungen frühmorgens und spät abends lüften. Vor dem Schlafen lauwarm duschen. Viel trinken: Saftschorlen, 3 l. Kühle Wickel auf Waden, Handgelenke, Nacken. (Cornelia Schlüter, AOK Hamburg)

Konditionstraining. Langsam beginnen, ruhig Pausen machen, erst allmählich steigern. Gilt beim Laufen ebenso wie beim Bergsteigen usw.

Kräuter und Früchte. Bruder Morico wurde vom hl. Franziskus geheilt und lebte danach nur von Kräutern und Früchten gesund und lang. Franziskus-Chronik von 1603, I, Kap. 16

Lachen. Vor 40 Jahren lachten die Menschen dreimal mehr als heute. Lachen entspannt, senkt den Blutdruck, bringt den Kreislauf auf Touren und regt das Immunsystem und die Verdauung an. Beim Lachen werden Hormone ausgeschüttet, die das Schmerzempfinden dämpfen können. Kinder lächeln im Durchschnitt 400mal am Tag, Erwachsene nur 15mal. (Pressemeldungen 10.10.1998 dpa)

Mengen. Der Mensch verzehrt in seinem Leben ca. 100 000 kg an Speisen, also im Jahr etwa eine Tonne, und jeden Monat sein eigenes Körpergewicht. Täglich sollte er ca. 360 Gramm Gemüse und 240 Gramm Obst essen sowie 70 – 90 Gramm Fett pflanzlicher Herkunft. Weiters sind täglich 2 Liter Flüssigkeit anzuraten, vor allem Wasser. (die Internistin Dr. Cristina Tomasi bei einem Vortrag über gesunde Ernährung am 20.1.2010 im Kulturhaus von Kurtatsch)

Reinigung. Die Wiesenapothekerin Verena Arendesen aus Höxter NRW empfiehlt: 3 Löwenzahnblüten am Tag, frisch gekaut, putzen richtig durch. (Franz Lerchenmüller in „Sonntag aktuell“, Stuttgart, 9.10.2011, S. 26, Reisen)

Schlafen. Der Forscher James Maas von der Cornell University (N. Y.) : acht Stunden sind das Minimum, zehn Stunden sind ideal. Wer statt acht neun Stunden schläft, erhöht seine Produktivität am nächsten Tag um 20 Prozent. Nach 14 Uhr keinen Kaffee mehr trinken, die letzten vier Stunden vor dem Einschlafen keinen Alkohol. (Zeitungen 2.7.1999 gms) Das deckt sich mit unseren eigenen Erfahrungen. Laut einer Studie der Columbia-Universität New York haben Jugendliche weniger Depressionen und Selbstmordgedanken, wenn sie mindestens acht Stunden schlafen. (Apotheken-Umschau 4/2010 oder in den Monaten danach oder davor) Betreffs ungestörte Nachtruhe: Claudia Lorenz Ladener empfiehlt in ihrem Buch „Trocknen & Dörren mit der Sonne – Bau und Betrieb von Solatrocknern, ökobuch, www.oekobuch.de , 2012, S.16 folgendes Mittel. Isst man vor dem Schlafengehen etwas Dörrobst, dann saugt dieses Wasser an, die Urinproduktion wird verringt und man muss nicht oder weniger oft zur Toilette gehen.

Schlechtes Wetter. Warum geht bei Regenwetter kaum jemand spazieren oder wandern? Die feuchte Luft ist doch das Beste für die Augen.

Schutzfaktoren: ein erfülltes Leben; das Gefühl, gebraucht zu werden; das Ziel, sich gesund zu verhalten; sich bewegen, wann immer möglich; sich gesund und ausgewogen ernähren; hektischen Alltag entschleunigen. (Thomas Störk, Herzspezialist in Göppingen und lanjähriger Chefarzt am Karl-Olga Krankenhaus, vermutlich in Stuttgart, in einem Artikel von Klaus Zintz in der Stuttgarter Zeitung, 23.4.2010, Wie der Mensch lange gesund bleiben kann)

Sommerzeit: Die Europäische Sommerzeit richtet großen Schaden an. Sie desorientiert uns in der Natur. Außerdem stiehlt sie eine kostbare Stunde, die wir für unser morgendliches Gesundheitsprogramm benötigen. Also: abschaffen!

Sonnenstrahlung. Carola Berking von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München: „Tatsächlich gibt es Statistiken, die zeigen, dass Sonnencreme-Benutzer häufiger an Hautkrebs erkranken.“ Sie setzen sich nämlich öfter und länger der UV-Strahlung aus. (Apotheken Umschau B 06/2010) Anne-Bärbel Köhle warnt in diesem Artikel davor, zu wenig Sonnencreme aufzutragen.

Wandern macht glücklich. Manuel Andrack (Das neue Wandern, Berlin Verlag) hat dieselbe Erfahrung gemacht wie der Betreiber dieser Web-Seiten: „Fürs Nachdenken ist es am besten, wenn ich allein wandere. Da kommen mir die besten Ideen, und so manches Problem löst sich wie von selbst.“ Weitere Tips: „… habe fast immer einen Regenschirm dabei. Unter einer Regenhaut schwitzt man immer so unerträglich, und der Schirm erspart mir die Regenhose, die Regenjacke und den Überzieher für den Rucksack.“ „Laut Umfragen sagen 85 Prozent der Leute nach einer Wanderung, dass sie glücklich sind. … tollen Aussicht in dem großartigen Gefühl, auf federndem Waldboden zu gehen. Wasser macht immer glücklich, aber auch gutes Wetter und die schönen Farben der Natur.“ Dies sagte Andrack in einem Interview mit Monika Höna, NWZ, 28.5.2011. Weitere Empfehlung von ihm: Im Rucksack Schweres in Schulterhöhe.

Zähne. Wenig Zucker essen. Von unten nach oben bürsten, nicht von links nach rechts; dabei kann das Zahnfleisch zurückgedrängt und Zahnsubstanz abgetragen werden, so daß die Zahnhälse über empfindlich werden. - Wer Fruchtsaft getrunken hat, spüle mit Wasser nach, damit die Säure weniger schadet. Die Zahnärztin Lydia Linder von der Universitätsklinik Marburg rät, nach dem Genuß von Fruchtsäften nicht sofort zur Zahnbürste zu greifen, damit der demineralisierte Schmelz nicht noch weiter geschädigt wird. (Pressemeldung 29.9.1998 APA/AP)

Index 2, siehe 27