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27kamd1 |
Makula-Degeneration |
28.1.2010 |
Krankheiten Tips - Gesundheit Tips - Medizin
Neue Volksseuche als apokalyptische Katastrophe
Bei Makula-Degeneration hilft nur noch beten
In jungen Jahren schon senile Augen –
Wichtigster Teil der Netzhaut stirbt ab
Fast blind wegen Sonne, Computer, Disco-Laser, TV,
Rauchen, Streß, Umwelt
Mindestens 50 Millionen Menschen weltweit leiden unter der senilen oder
altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD, DMS),
davon mehr als 4 Millionen in Deutschland. In den westlichen Industriestaaten
ist jeder Dritte oder Vierte der über 75-Jährigen betroffen. Schon 50-Jährige
und Jüngere erkranken. Je länger man lebt, desto größer wird das AMD-Risiko.
Die Makula (gelber Fleck) ist der wichtigste
Teil der Netzhaut; sie ist die Stelle des schärfsten Sehens und besteht aus Millionen Sehzellen, die bei der AMD
unterernährt sind und deshalb absterben.
Die Ursachen sind unklar;
offenbar wirken mehrere Ursachen zusammen. Unter anderem wurden das Alter,
Vererbung, Umwelteinflüsse wie die Lichtexposition, Rauchen, Bluthochdruck,
Arteriosklerose, Bakterien, Laserlicht in Diskotheken
und seelische Belastung genannt. Hinzugefügt seien (unsere private Meinung):
Abnutzung und Überanstrengung, langes Sitzen vor dem Computer, TV-Konsum. Die
Überbeanspruchung durch Computer, Spielautomaten usw. läßt die Augen schneller
altern. Wer Kinder vor den Computer setzt, versündigt sich an ihnen. Früher oder später endet die AMD – meistens -
in Blindheit, aber nicht totaler Blindheit.
Es gibt bisher kein Heilmittel.
Die Krankheit schreitet unterschiedlich schnell fort. Meistens – nach Jahren –
wird auch das andere Auge befallen. Patienten können nicht mehr autofahren und
lesen, aber sich meist noch räumlich orientieren.
Erstes Anzeichen: Die Patienten sehen mit einem Auge verschwommen und
beim Lesen wird eine Zeile wellenförmig. Nachweis beim Amsler-Gitter-Test,
wo der Patient ein Gitternetz verzerrt oder verschwommen sieht.
Für die bei 80 bis 85 Prozent der Patienten auftretende trockene Form (degenerazione
maculare atrofica o non essudativa o secca) gibt es keine
Behandlungsmöglichkeit. Nur Lupen können beim Lesen helfen. Die trockene Form
kann in die feuchte Form übergehen.
Bei der hochgefährlichen feuchten,
exsudativen Form (degenerazione maculare neovascolare o essudativa o umida) bilden sich
krankhaft veränderte Blutgefäße; Blut und Flüssigkeit dringen in die
Netzhautumgebung. Innerhalb weniger Wochen oder Monate kann man blind sein.
Patienten mit Gefäßwucherungen müssen laut Medizinischer Universität Lübeck
damit rechnen, daß sie die Sehschärfe
auf beiden Augen innerhalb von zwei Jahren zu 70 Prozent verlieren.
Bei jedem hundertsten Patienten stoppt vielleicht eine Laserbehandlung
das Fortschreiten der Degeneration für zirka zwei Jahre. Mit dem Laserstrahl
(Behandlung von geübter Hand ratsam) werden leckende Stellen verödet, aber
gleichzeitig gesunde Zellen zerstört. Diese Therapieform tritt zunehmend in den
Hintergrund.
Bei jedem Zehnten hält die komplizierte Photodynamische Therapie (PDT) die
Degeneration eine Zeitlang auf; Anwendung aber nur in einem frühen Stadium,
wenn es noch keine Narben gibt. Die Spritzen ins Auge müssen wiederholt werden;
es kann Nebenwirkungen geben. Einem Zeitschriftenartikel zufolge hemmt der
Wirkstoff Pegaptanib den Wachstumsfaktor VEGF 165,
der für die krankhafte Neubildung von Blutgefäßen verantwortlich ist. (rtv Nr. 28, 15.-21.7.2006)
5-Punkte-Programm gegen die Makula-Degeneration
Riskante
Eigenexperimente – Nachahmung auf eigene Gefahr
1.
Augen schonen: nicht überanstrengen; möglichst wenig am
Computer arbeiten und fernsehen; keine
Erschütterungen (nicht Holz hacken, nicht schwere Lasten heben oder tragen);
viel Ruhe und Erholung; viel ins Grüne schauen, im Wald spazierengehen; Druck
auf Augen vermindern, entspannen, lockern, palmieren (Hände vors Gesicht, ins
Schwarze sehen, möglichst oft, auch sehr lang), „großer Schwung“, jede
Starrheit und Verkrampfung vermeiden, denn „die meisten Sehstörungen … sind
veränderlich. Die falsche Tätigkeit des Auges beruht auf Verkrampfung und
Versteifung. Die Behandlung muß eine Entspannung sein.“ Georg Fock: Scharfe
Augen ohne Brille, Heinrich Schwab Verlag, Gelnhausen, 1964, S. 13);
Sonnenlicht meiden oder bei starker Einstrahlung Sonnen- oder Gletscherbrille
aufsetzen (am besten Gletscherbrille, die über die normale Brille paßt, gibt es
aber nur in wenigen Sportgeschäften), andrerseits erhöhen Sonnenbrillen die
Lichtempfindlichkeit und verschlechtern die Sicht bei Kurzsichtigen;
2.
Augen stärken, Durchblutung fördern durch Bewegung, Wandern, Sport und Augenübungen
nach Dr. Bates und Dr. Fock: Augen rundum schweifen lassen, vor allem in der
Natur, mit Stock Kreise oder Zickzacklinien beschreiben; viel blinzeln; Augen
vor Austrocknung schützen; Ärzte empfehlen Kontrolle von Blutzucker und
Blutdruck; evtl. kalte Bäder (siehe unten unter Kneipp), Augen öfters mit
kaltem Wasser benetzen (dies ist aber verboten bei Glaukom!); evtl.
Heilpflanzen einsetzen (ein Bauer empfahl, bei Augenleiden Schöllkraut
zusammenzupressen und den Saft aufs Auge zu träufeln); evtl. Akupunktur:
Spezialisten sind die Grazer Ärztin Dr. Henrike Krenn (fünf Nadeln über den
Augen, eine in der Handinnenfläche, zehn Tage lang zwei Sitzungen pro Tag) und
der Kölner Heilpraktiker und Augenoptiker Jürgen Hancke
(20 – 40 Sitzungen, mit Therapiebrille, viel von ihm im Internet); Auflagen von
Luvos-Heilerde; leichte Massage des Augapfels; evtl.
Brille weglassen, nur aufsetzen wenn notwendig; Ball fangen, Ballspiele;
Kleingedrucktes lesen ohne Anstrengung;
3.
Ablagerung von Abbauprodukten vermindern: der Arteriosklerose vorbeugen; Cholesterin
vermeiden, also tierische Fette und Eiweiß (fettes Fleisch, Butter, Käse,
Milch) ersetzen durch Nüsse, Magermilch, Magermilchpulver, Sojamilch und
dergleichen; nicht zuviel ungesättigte Fettsäuren aufnehmen, möglicherweise
auch nicht pflanzlicher Art; viel trinken; Heilpraktiker empfehlen allen
Menschen, täglich 3 Liter reines Quellwasser zu trinken, davon 1 l vor dem
Frühstück, um Giftstoffe wegzuschwemmen; Kneipp hingegen warnt davor, zu viel
zu trinken; Fehler in der Lebensführung vermeiden, nicht rauchen, auf Alkohol
verzichten;
4.
fehlende Nährstoffe zuführen: Blut verbessern (Kneipp empfiehlt unter
anderem Brennesseln, im Sommer gekocht, im Frühjahr als Salat; Erdbeeren;
dickes Blut schadet) und unterernährte Netzhaut mit Vitaminen, Spurenelementen
versorgen durch Umstellung der Ernährung auf viel Gemüse (basisch), zumindest teilweise roh, natürlich auch
Karotten, Tomaten usw.; besonders grünes Gemüse schützt, also chlorophyllhaltige Pflanzen, Spinat, auch Kohl, Erbsen,
Kopfsalat (siehe Schallplatte von Are Waerland über
das grüne Blatt); ausreichend Obst verzehren, z. B. Aprikosen (Marillen);
riskante Ernährungsempfehlung: auf Vollkornbrot und mit Olivenöl hergestellte Ciabatte (Ciabattine) kaltgepresstes Olivenöl gießen und darauf Gemüsescheiben
aller Art legen; gelegentlich Vitamintabletten mit dem Pflanzenfarbstoff Lutein
und evtl. Zink einnehmen, in Drogerien sind Sehkraft-Dragees erhältlich (z. B.
von Zirkulin)
5.
beten: alles liegt in Gottes Hand. Die seelisch-geistige Komponente nicht
unterschätzen, selbst beitragen, was man kann: Gehirn und Gemüt reinigen,
nichts mehr anschauen, was den Augen schadet, d. h. materiell nichts Grelles,
spirituell nichts Unreines. Gebet: Hl. Ottilie, hl. Lucia, hl. Eulalia, hl. Franziskus,
bittet für mich bei Gott, befreit mich aus der Not! Hl. Erzengel Raphael, heile
meine Augen! Verschon von Blindheit mich, mein Herr, laß wirken mich zu Deiner
Ehr!
Stichworte:
Akupunktur-Behandlung bieten neben vielen anderen an: Karin Brucker, c/o Chiron Medical GmbH,
Im Harperoth 27, D-53639 Königswinter. medienbuerobrucker@freenet.de ,
www.chiron-medical.com und der Mitverfasser
ihres Buches „SOS aus dem Auge“, der Allgemeinarzt Hans-Peter Wutta, Holstenstr. 77, D-24103
Kiel, akumedia@aol.com , www.akumedia.de
Antioxidantien (z. B. die
Vitamine A, C und E) bekämpfen
freie Radikale. Die Sonneneinstrahlung fördert die Bildung von freien
Radikalen. Sauerstoffradikale und
Antioxidantien, kompliziert, siehe Fachbuch von Holz et al. 15ff.
Augentrost. Rezept auf eigene Gefahr: Augentrost sammeln
von August bis September. 1 Teelöffel getrockneter Augentrost wird einige
Minuten in ½ Liter Wasser gekocht und dann geseiht. Absud lauwarm bei
Augenentzündungen und bei Lichtempfindlichkeit. Eine Tasse desselben Absuds
schluckweise während des Tages trinken. (Ebba Waerland:
Die Waerland-Therapie, Humata
Verlag Harold S. Blume, Bern, Freiburg, Salzburg, S. 226)
Blut, dickes: Wer immer kalte Füße hat, sei gewarnt. Die
Gesundheitsjournalistin und Buchautorin Karin Brucker
rät dazu, die Leber nicht mit schwer verdaulichen
Speisen und Alkohol zu belasten, damit sie ihre Entgiftungsaufgabe voll
erfüllen kann. Gluten (in Getreide) wie auch Milcheiweiß (von Milch und Käse)
fördere das Verkleben roter Blutkörperchen, so dass
diese nicht mehr durch die Haargefäße hindurch kämen. Die Folge: Der Körper
werde schlechter durchblutet und auch der Augenhintergrund, was dann zur
Degeneration der Makula führe. Karin Brucker, Verfasserin des empfehlenswerten Buches „SOS aus
dem Auge“, empfahl bei einem Telefongespräch am 23.1.2007 glutenfreie
Ernährung. Sahne und Butter, Eier, Reis und Mais hielt sie für unproblematisch
(natürlich als Ergänzung zu Gemüse, Salat, Obst).
Als unsere Versuchsperson dies etliche
Wochen ausprobierte, wackelten die Zähne, offenbar wegen Kalziummangel. Die Versuchsperson nahm den Verzehr von Getreide-
und Milchprodukten in beschränktem Umfang wieder auf, um Mangelerscheinungen
vorzubeugen. Wir werden weiter über dieses Experiment berichten.
Fette, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren: kein
klares Bild bei Holz et al. 16f. Es soll eine Studie geben, bei der pflanzliche
Fette schlecht abschneiden.
Feuchte (exsudative) Form der AMD ist häufigste
Ursache für Erblindung im Sinne des Gesetzes. (Roche Lexikon Medizin 2003)
Gebete: Heilige Ottilie, bitte für mich bei Gott,
hilf mir aus der Not! Meine Augen werden schwach, sind verwundet tausendfach,
sehen so viel Schlechtes, Gift; Satans Pfeil sie täglich trifft. Verschon von
Blindheit mich, mein Herr, laß wirken mich zu Deiner Ehr! (Man kann auch noch
andere Heilige anrufen, zum Beispiel die heilige Lucia von Syrakus, die
ebenfalls am 13. Dezember Namenstag hat, oder die hl. Eulalia.) – Etika-Rosenkranz mit dem unablässigen Gebet: Herr Jesus
Christus, erbarme dich meiner!
Grün ist am angenehmsten für die Augen. Erholsam
ist es, ins Grüne zu schauen, etwa auf eine Wiese.
Halsgymnastik:
Pater Häberle rät: Kopf 3 x nach hinten, 3 x nach vorn, 3 x nach links, 3 x
nach rechts, 3 x Kopf kreisen von rechts nach links und 3 x von links nach
rechts
Hildegard-Medizin. Topas-Wein gegen Sehtrübung,
Sehkraftminderung (Caligo), Starbildung. Farnkraut im
Sommer über Augen legen. (Hertzka/Strehlow: Große
Hildegard-Apotheke, Freiburg 1992)
Internet-Informationen: unter anderem www.feuchte-amd.de; www.netdoktor.de,
www.mu-luebeck.de/aktuelles/makulade.htm,
www.m-ww.de/krankheiten/augenkrankheiten/
, www.uni-regensburg.de/ , www.julius-hellenthal.de/buch3/node40.html
Johanniskraut steigert die
Lichtempfindlichkeit, teilt
Bauernrebell Sepp Holzer in seinem Buch „Wo ein Wille, da ein Weg“ mit (Kneipp
Verlag, Leoben, 2006, S. 153)
Kneipp-Kur. Wer will, kann auf eigene Verantwortung
Pfarrer Sebastian Kneipps Methoden ausprobieren, in seinen Büchern „So sollt
ihr leben“ und
„Meine Wasserkur“. Kneipp empfiehlt zur Stärkung vor allem: Augen in der
Früh mit einer Handvoll kaltem Wasser auswaschen; geöffnete Augen wenige
Sekunden in kaltem Wasser baden; Körper mit kaltem Wasser waschen; Halbbäder
bis zur Magengegend in kaltem Wasser; 1 ½ Stunden Hemd tragen , in Salzwasser
getaucht oder in Wasser, in dem Heublumen gesotten wurden; Augen auswaschen mit
Augenwasser, in dem etwas Aloe (1 Messerspitze in 1 Medizinglas, schütteln, mit
heißem Wasser übergießen) oder Alaun (1 Messerspitze auf ¼ l warmes Wasser)
aufgelöst wurden, oder Fenchelwasser, oder Wermuttee, evtl. Honig-Augenwasser;
kurzer, schwacher Augenguß mit kaltem Wasser aus
Schlauch; kaltes Fußbad; Wassertreten; barfuß gehen
Laser-Disco-Macula.
Schädliches Laser-Licht in
Diskotheken wirkt sich bereits auf die Jugend aus. (Roche Lexikon Medizin, 5.
Auflage, München-Jena 2003)
Leber: siehe dickes Blut
Lesen: Während Fock (74f.) schreibt, man solle das Lesen
mit der Brille auf das unumgänglich Notwendige beschränken, liest man bei Holz
et al. (232): „! Das Lesen schadet
dem Auge nicht.“ Es gibt die verschiedensten Sehhilfen für AMD-Patienten.
Licht: P. Thomas Häberle warnt vor grellem Licht.
Als Schreibunterlage empfiehlt er ein mildes Grün.
Literatur: Hauptsächlich auf Akupunktur setzen Karin Brucker und
Hans-Peter Wutta
in dem 96 Seiten starken Buch „SOS aus
dem Auge“, Haug Verlag Stuttgart, 2004. Sehr übersichtlich. Komplizierte
Zusammenhänge werden einfach erklärt. Zu Seite 87: Das Palmieren macht man mit
geöffneten Augen
Es gibt ein fast 50 Euro teures Fachbuch für Ärzte aus dem Springer Verlag
Berlin: F. G. Holz, D. Pauleikhoff, R. F. Spaide, A. C.
Bird: Altersabhängige Makuladegeneration. 2. Auflage
2004, 240 Seiten, mit 107 Abbildungen und 20 Tabellen. Im Geleitwort wird
eingestanden, daß man weit davon entfernt ist, die Krankheit „wirklich zu
verstehen oder gar grundsätzlich heilen zu können“.
Äußerst nützlich dürften die Augenübungen sein, die Dr. med. Georg Fock - Helmstedt beschreibt in
seinem Buch: Scharfe Augen ohne Brille, Heinrich Schwab Verlag,
Lebensweiser-Edition, Gelnhausen, 1964; vieles beruht auf den Erkenntnissen des
Pioniers Dr. Bates; auch der
zentrale Blick und Sehtafeln spielen eine Rolle.
La Degenerazione Maculare
Senile, il paziente informato.
Lutein: in grünem Gemüse wie Spinat und Broccoli,
aber auch in Mais enthalten.
Netzhautablösung: Ursache ist ein durch Degeneration oder
Schrumpfung des Glaskörpers hervorgerufenes Loch. Stark Kurzsichtige sollten
schwerste körperliche Arbeit meiden, damit keine Blutungen im Glaskörper
entstehen können. (Das große Mosaik-Gesundheitsbuch, München 2000, Seite 367)
Salzwasserbäder (riskant!): Die von P. Thomas
Häberle gegen die verschiedenen Star-Arten empfohlenen lauwarmen Augenbäder (1
Teelöffel reines Salz in einer Schüssel auflösen, morgens und abends 1 Minute
Augen eintauchen) hat der Berichterstatter nach zwei Monaten aufgegeben aus
Angst vor einem Übergang der trockenen in die feuchte AMD. Österreichisches Bergsalz wäre noch besser als reines Salz aus dem Himalaya,
ist aber schwierig zu bekommen; viel im Handel angebotenes Salz ist mit
irgendwelchen Stoffen angereichert, unglaublich, was die Industrie sich alles
leistet. Mit den Salzwasserbädern hat P. Thomas
Häberle OSB bei verschiedenen Star-Kranken schon nach einem oder wenigen
Monaten verblüffende Heilerfolge erzielt („Helfen und Heilen“, Veritas Verlag Linz, 24. Auflage, 1984, S. 133).
Berichterstatter nahm sie nach langer Pause im Juli 2007 wieder auf,
aber nur abends. Und zwar so: Im lauwarmen Wasser 1
Teelöffel reines Berg- oder Meersalz auflösen. Erst gesundes Auge in Becken
oder Schüssel tauchen, Auge offenhalten, eine Minute ausharren (mit
Atempausen), dann das kranke bzw. andere Auge; danach mit Handtuch trocknen,
besonders die Augenbrauen. (Hintergrund: Ein Mediziner behauptete im Internet,
bei der Makula-Degeneration handle es sich um eine
Infektion, deshalb sicherheitshalber das gesunde Auge zuerst eintauchen.)
Sichtfeld: AMD = fortschreitender Verlust des scharfen
Sehens. Trost: Die Ränder des Sehfelds bleiben klar, so daß man sich noch
sicher bewegen kann, heißt es im Malteser Praxishandbuch Medizin &
Gesundheit, London/Starnberg 2002.
Sonne: immer aggressiver, dürfte der Hauptfeind
der Makula-Kranken sein. Mütze oder Hut
unverzichtbar. Ein Augenarzt sagte, die Sonnenbrille sei gar nicht besonders
gut für Kurzsichtige, aber man wird oft nicht um sie heurmkommen.
Siehe Kasten unten.
Verkleben der Blutplättchen. Bauernrebell Sepp Holzer schreibt in seinem
Buch „Wo ein Wille, da ein Weg“, dass die Zwiebel das
Verkleben der Blutplättchen bekämpft. (Kneipp Verlag, Leoben, 2006, S. 38)
Wandern. Nichts empfehlen wir so sehr wie das Wandern
im schattigen Wald oder in der Dämmerung, weil Körper und Augen dabei
durchblutet werden. Dies ist unser Haupttip für Makula-Kranke und andere Sehgeschädigte.
Als Handreichung für Betroffene. Nur für private Zwecke.
Aufgrund von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, Internet-Informationen und
Büchern zusammengestellt von Rainer Lechner. Betroffenen sei empfohlen,
Selbsthilfegruppen zu gründen, um Erfahrungen auszutauschen. Diagnose und
Beginn der Experimente: Juni 2006.
Er ist
ein richtiger Gesundheitsapostel, denn er macht auf die geistigen Ursachen der
Krankheiten aufmerksam.
Wirksamste Therapie: http://www.vitanet.de/rundumsalter/gesundheit/augenkrankheiten/makuladegeneration/therapie/ berichtet: Als bislang wichtigste Therapieempfehlung bei
der trockenen AMD gilt eine aktive und gesunde Lebensführung. Bewegung
für die Kreislaufaktivierung, das Einstellen von Rauchen und eine
vitaminreiche, gesunde Ernährung.
Informationsstand: 20.8.2007
Mitteilungen
aus dem Leserkreis:
H. S., P.: Ich habe eine Anzeige über eine neue Behandlungsmethode bei Macula-Degeneration gelesen, die von Dr. Mitschischek im Jahre 2000 entwickelte Retinale Laser-Stimulation (RLS). Sich darueber im Internet zu informieren kostet ja nichts. Ihr eigener Augenarzt hat sicher auch davon gehoert und kann seine Meinung darueber abgeben. Information kann man erhalten bei: Dr. med. Erhard Mitschischek, Bahnhofstrasse 5, 31224 Peine, Tel. 05171/776565, website: www.derinsider.de.
Anmerkung: Bevor man sich für eine Methode entscheidet, sollte man die ganze Literatur durchgearbeitet habe. Bisher gibt es kein hundertprozentiges Allheilmittel.
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Warnung · Hut
aufsetzen · gute
Sonnenbrille tragen (für Kurzsichtige
zwar nicht ideal, aber bei längerem Aufenthalt im Freien wohl unumgänglich) · die
Sonne möglichst im Rücken haben · die Sonne
vor allem in dem Mittagsstunden meiden Die Sonneneinstrahlung erzeugt Freie Radikale. Diese zerstören
die Sehzellen im Zentrum des Auges. Diese Stelle des schärfsten Sehens wird Makula genannt. Das Absterben der Sehzellen führt zur
Degeneration der Makula und war bisher vorwiegend
altersbedingt. Aber auch grelles Licht am Arbeitsplatz und in Diskotheken,
jahrelange Überanstrengung der Augen am Computer sowie die wegen des
Schrumpfens der schützenden Ozonschicht
aggressivere Sonne können schon in jungen Jahren eine Makula-Degeneration
auslösen. |
Wie ein
Wunder: Makula-Degeneration gestoppt
Vor vier
Jahren wurde bei Patient X eine Makula-Degeneration diagnostiziert.
Der Computergeschädigte geriet in Panik, denn er fürchtete aufgrund der
Fachliteratur und der Informationen im Internet, dass
die unheilbare Krankheit binnen zwei Jahren vom einen auf das andere Auge
überspringen würde und er allmählich dieser Altersblindheit erliegen würde. Dem
war nicht so. Denn der Patient hielt sich an die Ratschläge in ETIKA 27GL3 Werde gesund!
Dazu
gehörten vor allem das Trinken von ¾ l – 1 l Wasser nach dem Aufstehen, das
kalte Abwaschen am Morgen, das Frühstück aus Obst mit Sonnenblumenkernen und
Rosinen, die Vormittagswanderung bzw. der mindestens 1 ½ stündige zügige
Spaziergang, die Rohkost mit Kartoffeln als Mittagessen sowie das Meiden der
Sonne, zumindest Befolgen des augenärztlichen Rates: Sonne im Rücken!
Schirmmütze oder Hut! Dazu kam die nächtliche Sauerstoffzufuhr durch Schlafen
mit offenem Fenster bzw. im Freien auf der Veranda. Dass
der Patient nicht rauchte und fast radikal auf Alkohol und Fleisch verzichtete,
versteht sich von selbst. Vielleicht trug auch das gelegentliche Einnehmen von
Kapseln mit Lutein und Zeaxanthin (auch in Drogerien
frei erhältlich) zum Erfolg bei.
Heute
sind seine Augen dank des aktiven Lebens und der Vermeidung von
Lebensführungsfehlern sowie Schadstoffen besser als damals. Der Augenarzt sagte
kürzlich: „Ausgezeichnet! Sie brauchen erst in zwei Jahren wiederzukommen.“
Gibt es
Schöneres? Hoch gelobt sei der Herr! (1/2010)